»Do you believe in life after love«? – Loosely based on Cher, Elsa Artmann and the SANFTE ARBEIT ensemble embody forms of affection beyond our usual romantic customs in a performance featuring dance, music, and speech.
Wed. 16.9.2026
18:00, Beethovenhalle, Studio
After Work Concert: Elsa Artmann
- Dance, Performance & Music Theatre
- € 19

Contributors
- SANFTE ARBEIT
- Elsa Artmann artistic director, choregraphy, voice & dance
- Diana Treder choreography, voice & dance
- Anne-Lene Nöldner choreography, voice & dance
- Annie Bloch keyboard, voice & composition
- Johanna Klein electronics, voice & saxophone
- Mona Sachße voice & dance
- Elina Brams Ritzau voice & dance
- Josefine Luka Simonsen voice & dance
- Benze C. Werner voice & dance
- Lena Senge choir master
- Nico Hartwig vocal coach
- Noemi Baumblatt costume
- Valerie Wehrens, Lili M. Rampre dramaturgy
- Lucas Rosenberg access dramaturgy for blind and visually impaired audience
- Edis Ludwig sound design
- Jasper Diekamp lighting
- Lukas Schäfer outside ear
Programme
Life After Love. Dance performance (premiere)
The event at a glance
What can I expect?
After work concert – what does that mean?
Our series on Wednesdays at 18:00 – an hour of entertaining music followed by a get-together with the artists in the Festival Salon over a drink.
Tastführung vor der Aufführung
Touch tour at 17:30: Explore the stage set before the performance begins. The artists will show you around and are on hand to answer any questions.
Today at the Festival Salon
Opening hours: 17:00–21:00
19:00 Meet the Artist – with Elsa Artmann and her ensemble SANFTE ARBEIT
Audioflyer
Pick-up service
If you are blind or visually impaired and require assistance, we offer a pick-up service from the bus stop.
Meeting point: »Bonn Beethovenhalle and SWB« bus stop (both directions) at 5:00 pm. You will be accompanied into the Beethovenhalle and, if required, back to the bus stop after the concert.
Please register in advance, either by email at mitmachen@beethovenfest.de or by telephone on the day of the concert from 2 pm. on this number: 0155 676 36 725
Description
Elsa Artmann and her SANFTE ARBEIT collective set out in search of care relationships outside of heteronormative partnerhood and the nuclear family – for example between generations in queer lifestyles. For Life After Love, developed as part of the Beethovenfest Fellowship, the dancers look for gestures of affection in public spaces that defy romantic norms. Original pop songs are interspersed in the action, adding a dose of humour and, through the descriptive or poetic texts, offering people with visual impairments access to the dance performance.
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Mitwirkende
SANFTE ARBEIT
Elsa Artmann Künstlerische Leitung, Choreografie, Stimme & Tanz (Beethovenfest Fellow 2026)
Diana Treder Choreografie, Stimme & Tanz
Anne-Lene Nöldner Choreografie, Stimme & Tanz
Annie Bloch Keyboard, Stimme & Komposition
Johanna Klein Elektronik, Stimme & Saxofon
Stimm- und Bewegungschor
Mona Sachße Stimme & Tanz
Elina Brams Ritzau Stimme & Tanz
Josefine Luka Simonsen Stimme & Tanz
Benze C. Werner Stimme & Tanz
Lena Senge Chorleitung
Nico Hartwig Stimmcoaching
Noemi Baumblatt Kostüm
Valerie Wehrens, Lili M. Rampre Dramaturgische Begleitung
Lucas Rosenberg Accessdramaturgische Begleitung für blindes und sehbehindertes Publikum
Lukas Schäfer Outside Ear
Edis Ludwig Soundgestaltung
Jasper Diekamp Lichtdesign
Dank an: Desz Debreceni Textmentorat
Programm
Life After Love. Tanzperformance (Uraufführung)
Über den Vorstellungsabend
Veranstaltungsdauer: ca. 60 Minuten ohne Pause
Gastronomisches Angebot vor Ort
Tastführung um 17.30 Uhr (Treffpukt: Foyer Süd): Erforschen Sie vor Beginn der Vorstellung den Konzertraum. Die Künstler:innen zeigen Ihnen alles und stehen für Fragen zur Verfügung.
Für ein ungestörtes Erlebnis bitten wir Sie, auf Foto- und Videoaufnahmen zu verzichten.
Zusätzlich zu Blumen schenken wir den Künstler:innen Blüh-Patenschaften, mit deren Hilfe in der Region Bonn Blumenwiesen angelegt werden.
Das Fellowship-Programm wird gefördert durch
Einführung Leichte Sprache
Easy Read

Elsa Artmann
Elsa Artmann ist auch Choreo·grafin.
Ein Choreo·graf oder eine Choreo·grafin überlegt sich
die Bewegungen für Tänzer und Tänzer·innen.
Die Tänzer und Tänzer·innen tanzen nach diesem Plan.
Beim Kollektiv Sanfte Arbeit
arbeiten alle gemeinsam an den Bewegungen.
Elsa Artmann sortiert die gemeinsame Arbeit an den Tänzen.
Das Kollektiv Sanfte Arbeit
Ein Kollektiv ist eine Gruppe.
Die Menschen in der Gruppe treffen sich.
Sie haben eine gemeinsame Idee.
Und möchten dafür zusammen etwas tun.
Elsa Artmann tanzt mit dem Kollektiv Sanfte Arbeit.
Die gemeinsame Idee vom Kollektiv ist das Tanzen.
Sanfte Arbeit ist der Name von der Gruppe.
Die Gruppe tanzt zu einem Thema.
Das heißt: Sie führen ein Tanz-Stück auf.
Wer tritt auf?
- Elsa Artmann ist die künstlerische Leitung.
Eine künstlerische Leitung bringt Ideen und Themen ein.
Mehr Aufgaben von Elsa Artmann in der Gruppe sind:
Singen und Tanzen. - Diana Treder singt und tanzt.
- Anne-Lena Nöldner singt und tanzt.
- Annie Bloch spielt Gitarre und Key·board.
So spricht man es aus: Kieh-boad.
Ein Key·board ist ein elektrisches Klavier.
Annie Bloch hat noch mehr Aufgaben in der Gruppe.
Eine Aufgabe ist Lieder schreiben.
Für das Tanz-Stück hat sie gemeinsam mit Elsa Artmann
Lieder geschrieben. - Johanna Klein spielt Saxo·fon.
Ein Saxo·fon ist ein Musik·instrument aus Metall.
Man bläst in das Saxo·fon.
Und Johanna Klein macht auch elektronische Musik.
Das bedeutet:
Die Musik entsteht mit Computern und elektronischen Instrumenten.

Das Tanz-Stück »Life After Love«
So spricht man es aus: Leif Af-ter Lav
Es heißt übersetzt: Leben nach der Liebe.
Viele Menschen glauben:
Eine romantische Liebe macht das Leben sicher.
Und eine romantische Liebe sorgt für eine gute Zukunft.
Fragen im Tanz-Stück
Das Tanz-Stück fragt:
Muss das wirklich so sein?
Und es zeigt andere Möglichkeiten.
Die Tänzerinnen zeigen zu dieser Frage ihre Ideen.
Wir sehen die Ideen in den Bewegungen.
Zum Beispiel:
Wie sich Menschen kümmern in einer Beziehung.
Wie sie sich:
- Unterstützen.
- Trösten.
- Berühren.
Es geht im Tanz-Stück um andere Arten von Beziehungen.
Andere Arten von Beziehungen sind zum Beispiel:
Beziehungen zwischen Frauen.
Oder Beziehungen zwischen verschieden alten Menschen.
Das Tanz-Stück fragt auch:
- Wie kümmern sich Partnerinnen um·einander?
- Was ist ihnen wichtig?
- Was sehen andere Menschen nicht?
Das Kollektiv Sanfte Arbeit hat sich
andere Arten von Beziehungen genau angeschaut.
Die Tänzerinnen zeigen Beispiele für Berührungen.
Sie zeigen, wie Menschen ihre Gefühle in der Öffentlichkeit zeigen.
Aber andere sehen diese Zeichen nicht.
Die Tänzerinnen zeigen im Tanz-Stück die Zeichen für Liebe.
Und verschiedene Arten zusammen·zu·sein.
Pop-Songs beschreiben die Begegnungen
Elsa Artmann und Annie Bloch haben zusammen
Lieder geschrieben für das Tanz-Stück:
Es sind Pop-Songs.
Also Lieder mit Melodien zum Wieder·erkennen.
Die Lieder passen gut zu dem ernsten Thema.
Aber sie machen das Tanz-Stück auch leichter.
Das ist auch leichter für Menschen mit einer Seh·behinderung.
Die Lieder beschreiben:
Wie die Begegnungen aussehen.
Einführung Standardsprache
Die Choreografie der Zuneigung
Ein Probenbesuch bei Elsa ArtmannEs ist einer dieser heißen Junitage während der ersten Hitzewelle 2026. Elsa Artmann probt mit ihren Kolleg:innen Anne-Lene Nöldner und Diana Treder im Kölner Quartier am Hafen. Wir treffen uns zu seinem sehr frühen Zeitpunkt im Probenprozess, quasi noch während der Vor-Recherche. Artmann erwähnt, dass es für sie sehr ungewöhnlich sei, sich dem Inhalt eines Projekts zunächst über dessen Form zu nähern. Die Form, das heißt in diesem Fall: Eine Veranstaltung mit drei Tänzer:innen, einem vierköpfigen Stimm- und Bewegungsensemble und zwei Musiker:innen – und somit einem starkem musikalischen Fokus – im neuen Studio der Beethovenhalle, ein für Tanzperformances eher ungewöhnlicher Raum.
Liebe jenseits der Familie
Nachdem sich das Ensemble Elsa Artmann/SANFTE ARBEIT in seinen letzten Stücken mit der Frage auseinandergesetzt hatte, wie sich Arbeits- und private Beziehungen überlagern, gegenseitig bedingen und uns formen, soll es in Life After Love um Liebe und Zuneigung in »postromantischen« Beziehungen gehen, wie Elsa Artmann sie nennt. Um Fürsorgebeziehungen, wie sie beispielsweise zwischen Freund:innen, aber auch generationsübergreifend innerhalb queerer Konstellationen gelebt werden. Beziehungen, die oftmals übersehen werden, oder denen häufig nicht das gleiche Ausmaß an Tiefe und Nähe zugesprochen wird wie traditionellen Verwandtschaftsverhältnissen. Blut sei dicker als Wasser, heißt es schließlich. Dabei bestätigt die psychologische, soziologische und neurowissenschaftliche Forschung inzwischen eindeutig, dass emotionale Nähe sowie die Bindungsqualität in außerfamiliären Beziehungen genauso stark – und in manchen Aspekten sogar stärker – sein können als unter Blutsverwandten.
Im allmählich schwüler werdenden Proberaum erproben die drei Tänzer:innen Posen, bei denen sie ihre Körper auf unterschiedliche Weisen ineinander verschränken und scheinbar zufällige Gesten zu Momentaufnahmen einfrieren. Diese fallen teils witzig, teils absurd, teils gekünstelt, teils verblüffend authentisch aus. Wie in einem Kaleidoskop ergeben sich immer neue Konstellationen. Was funktioniert und was nicht? Welche Pose transportiert etwas und weist bestenfalls über sich hinaus?

Recherche mit Körper und Sprache
Zwischenmenschliche Beziehungen spiegeln sich in Körpersprache, Gesten und Berührungen. Elemente, die für die Choreograf:in Elsa Artmann von zentraler Bedeutung sind und die sie für ihre neue Arbeit zusammen mit ihren Kolleg:innen von allen Seiten ausgiebig betrachtet, dreht, wendet und immer wieder neu dekliniert. Akribisches Analysieren steht dabei weniger im Mittelpunkt als unermüdliches Ausprobieren, Erfahren und Erspüren verschiedener Beziehungsqualitäten. Der Körper merkt schnell, wenn etwas stimmig erscheint. Hier scheint sich jene Art von ›Körperintelligenz‹ einzulösen, die Tänzer:innen immer wieder zugeschrieben wird. Kennzeichnend für die Arbeit von Elsa Artmann und SANFTE ARBEIT ist es jedoch, neben der physischen stets auch eine kognitive Ebene durch Texte einzuziehen – sowohl gesprochenen als auch gesungenen. Im Zusammenspiel dieser sich gegenseitig durchdringenden und einander bedingenden Schichten entstehen Bilder, Empfindungen und gedankliche Linien, die einander Raum geben und bei den Betrachter:innen, je nach persönlicher Disposition, unterschiedliche Saiten zum Schwingen bringen.

Experiment Songwriting
Bei bisherigen Arbeiten des Ensembles SANFTE ARBEIT lieferten häufig Popsongs form- und wandelbares Material, das – umgedeutet auf neue Kontexte – überraschende und skurrile Bedeutungen entfaltete. Life After Love entlehnt seinen Titel zwar Cher’s berühmtem Hit Believe, doch beschreiten die Künstler:innen im Stück nun insofern neue Wege, als dass sie fast alle Songs selbst schreiben. Mit der Multi-Instrumentalistin, Komponistin und Songwriterin Annie Bloch haben sie dabei eine erfahrene Expertin an Bord, die erstmals durch Johanna Klein an Elektronik und Saxofon unterstützt wird. Außerdem wird die gesangliche Ebene durch vier weitere Stimmen ergänzt. Schritte, die unter anderem durch das Fellowship-Programm des Beethovenfests angeregt wurden, dessen Ziel es ist, den Künstler:innen Freiräume zur Weiterentwicklung zu eröffnen. Künstlerische Anliegen, die bisher nicht möglich waren, einfach zu kurz kamen oder aus verschiedenen Gründen nicht priorisiert wurden, können im Rahmen dieses Programms realisiert werden – ein Luxus in Zeiten immer knapper werdender Budgets.
»Die Songs selbst zu schreiben ist insofern eine Herausforderung, als die ironische Distanz und das doppelbödige Spiel mit Zitaten wegfällt. Man muss sich sehr genau überlegen, was man eigentlich sagen will, auch wie viel Ernsthaftigkeit beziehungsweise Witz man in die Texte hineinlegt«, betont Artmann. Ihr Anspruch sei es jedoch nach wie vor, den schmalen Grat zwischen Leichtigkeit, Humor, Emotion und existenzieller Dringlichkeit zu beschreiten.
In ihrer Recherche experimentieren die Tänzer:innen unter anderem mit dem Erklimmen einer Räuberleiter. Eine verschränkt ihre Hände, so dass sie als Tritt dienen, in den die andere ihren Fuß setzt, um nach oben zu klettern. Es liegt eine Vertrautheit und Komplizenschaft in diesem Moment, in dem ein Körper den anderen stützt und einen Aufstieg, ein Emporklettern ermöglicht. Behutsamkeit, aber auch Kraft und Stabilität sind gefragt.
Doch wohin führt der Aufstieg? Führt er überhaupt irgendwohin? Was kann diese Szene transportieren?
Der Schlüssel zur Beantwortung diesen Fragen liegt nicht nur in der Bewegung, er liegt vor allem in der Musik, soviel wird schnell klar. Sie gibt die Richtung, die Energie vor. Die verschiedenen Kombinationen von Songs und Bewegungen legen den Fokus wahlweise auf einen Ton von Abenteuerlust, Verbundenheit oder Aufbruch. Mit dem Song Let’s Go Nowhere entscheidet sich das Kollektiv vorerst für eine ironische und leicht melancholische Variante.
Queere Identität und die Sehnsucht nach Normativität
Melancholie ist eine Stimmung, die sich laut Elsa Artmann immer wieder durch das Stück ziehen wird. Ein diffuses Verlustgefühl, ein Vermissen von etwas, das vielleicht nie erfahren wird und das sich aus der eigenen queeren Identität speist. Verschiedene Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass sogenannte ›normative Lebensereignisse‹ (erste Liebe im Jugendalter, Heirat, Familiengründung etc.) bei queeren Menschen oft in anderen Altersstufen oder gänzlich anderen Formen stattfinden – wobei stets bedacht werden muss, dass ›Die Norm‹ in der Realität natürlich nicht existiert. So gibt es zum Beispiel den Begriff der ›Second Adolescence‹, der den Lebensabschnitt nach den Coming-Out, häufig im Alter zwischen 20 und 30, bezeichnet. Auch greifen gängige Skripte von Liebe, familiären Beziehungen und Entwicklung bei queeren Menschen oftmals nicht oder gestalten sich einfach anders.
I will never pick you up with my car
You will never hold on tight to my waist on my motorbike
We will never pick a name for our baby
We will never paint a room for our car
– Auszug aus Life After Love
Nun kann man sich fragen – ist die Abwesenheit gängiger romantischer oder familiärer Vorstellungen ein Problem? Liegt in dem selbstgewählten Lebensentwurf nicht eine großartige Freiheit, selbst Deutungsmacht zu gewinnen und sich über bestehende Modelle und womöglich abgenutzte Fantasien hinwegsetzen zu können? Jein. In der Tat ist die Überwindung stereotyper Beziehungsmuster mit enormen Chancen verbunden, aber die Kraft von Bildern und Vorstellungen, die unsere Gesellschaft über Generationen geprägt haben und die ein Gefühl von Zugehörigkeit und Verbundenheit vermitteln, ist nicht zu unterschätzen. Das Bild etwa von der traditionellen Kleinfamilie, die glücklich im eigenen Heim, Garten oder Auto sitzt, hat noch immer eine außerdordentliche Wirkmacht, wie nicht zuletzt Werbestrateg:innen wissen.

Blicke aus der Distanz
Der Erkundung von Formen der Liebe und Zuneigung nähert sich das Ensemble auch durch das Beobachten von Gesten im öffentlichen Raum, die aus romantischen Normen ausbrechen. Hierzu hatten bereits erste Recherchen stattgefunden, bei denen die Tänzer:innen versucht haben, Interaktionen aus der Distanz, das heißt ohne die tatsächlichen Dialoge zu hören, zu deuten. Ein interessantes Experiment, das auf jeden Fall Nachahmung verdient. Was sagt eine Berührung, ein Blick? In welcher Beziehung stehen die Personen zueinander, was ist ihre gemeinsame Geschichte, was verhandeln sie gerade? Zum Beispiel Leute, die dabei beobachtet wurden, wie sie nach dem Schwimmen aus dem Fluss steigen oder am selben entlang laufen:
Diana: »Ich glaube, diese drei glauben an sich selber mehr als daran, dass der Fluss gefährlich ist. Und es sieht bei ihnen auch ganz leicht aus, wie nur ihre Köpfe aus dem Wasser schauen. Sie treiben nicht ab, sie gehen nicht unter, sie steigen nach einer Weile einfach wieder raus.«
Anne-Lene: »Sie laufen zurück zur Wohnung der einen und haben an diesem Abend beschlossen, dass sie kein Kind bekommen werden.«
Aus den Spekulationen über mehrdeutige Szenen entwickeln die Tänzer:innen verschiedene Posen. Während eine über eine Beobachtung mutmaßt, laufen die anderen zwei jeweils ineinander, bilden eine Art Standbild, das möglichst statisch gekippt wird. Die Bezüge des Gesagten und Dargestellten sind lose. Das Fallen bereitet größere Schwierigkeiten als gedacht. Es liegt etwas Slapstickhaftes darin und die Tänzer:innen beginnen, den Humor aus den Szenen herauszukitzeln.
Spätestens seit den jüngsten Vorfällen auf dem Berliner CSD hat das Bekunden von Zuneigung im öffentlichen Raum jenseits heteronormativer Beziehungen eine neue Brisanz bekommen. Was darf man, was kann man öffentlich zeigen, ohne sich selbst und die, die einem nahe stehen, einer Gefahr auszusetzen? Wo und wann müssen sich Menschen in Acht nehmen? Ist es ein Akt des Widerstands, von möglichen Bedrohungen einfach unbeeindruckt zu bleiben? Was macht das alles mit unseren Beziehungen?
Das Bedürfnis nach Kontakt
Unbestritten ist das physische Bekunden von Nähe essentiell wichtig für unser Wohlbefinden. In den letzten Jahren haben sich verschiedene Studien mit der Wirkung nicht-sexueller Berührungen beschäftigt. Dokumentiert wurde unter anderem, dass Berührungen unser Schmerzempfinden senken und Hirnareale aktivieren, die für emotionale Bindung und das Belohnungssystem zuständig sind. Festgestellt wurde auch das Phänomen des ›Berührungshungers‹. Demnach führt anhaltender Mangel an platonischen Berührungen zu ähnlichen Gehirnreaktionen wie echter Hunger oder soziale Isolation. Das Gehirn signalisiert dem Körper akuten Stress, wenn über lange Zeiträume kein physischer Kontakt zu anderen Lebewesen stattfindet. Gerade in Zeiten sich auflösender Familienverbände und zunehmender Vereinsamung scheint es umso notwendiger, emotionale Nähe, Zuneigung und Unterstützung auszudrücken – sowohl verbal, durch Handlungen, als auch physisch.
Life After Love fragt nach unserem Umgang mit emotionaler Nähe und Ausprägungen von Liebe in ihren unterschiedlichen Formen. Man darf gespannt sein, wie die verschiedenen künstlerischen Ansätze und Fragmente an Form gewinnen und sich zu einem Ganzen zusammenfügen. Interessant wird vor allem sein, welche Beziehung die Künstler:innen zum Publikum herstellen. Denn mit Sicherheit wird ihre Vorstellung keiner üblichen Konzertsaal-Logik folgen und die Grenze zwischen Bühne und Publikum, zwischen ausgestelltem Thema hier und distanziertem Blick dort, auflösen.
Daniela Ebert
Zum Weiterlesen
Nobel, Jeremy (2019): »Finding Connection Through ›Chosen Family‹«. Psychology Today
Kassel, Gabrielle (2021): »Teenage Dream or Teenage Scream? Why LGBTQIA+ People Experience 2 Kinds of Adolescence.« https://www.healthline.com/health/healthy-sex/second-queer-adolescence
Cohen, Adam James (2023): »The Second Adolescence of LGBTQ+ Adulthood. How growing up in an anti-queer world can stunt us and what we can do about it.« Psychology Today
Packheiser, Julian, u. a. (2024): »A systematic review and multivariate meta-analysis of the physical and mental health benefits of touch interventions.« Nature Human Behavior, 8 (6), 1092–1107
Auszug aus dem Skript
Life After Love
Auszüge aus dem SkriptIn Life After Love finden wir Kompliz:innen für unsere Sehnsüchte in zufälligen Passant:innen. Wir testen in eingeübter und in spontaner Intimität, welche Zärtlichkeit für welche Verhältnisse plausibel sein könnte und wie sich deren Bedeutung unter den Blicken der anderen verzerren oder überhaupt erst herstellen kann. Manchmal finden wir dazu unseren Weg ins Publikum. Wir bieten euch an, unsere Bewegung über Berührung zu erfahren oder uns für einen Moment im Raum zu begleiten. Unsere Angebote sind dabei sehr klar, haben einen Anfang und ein Ende und können angenommen, abgelehnt und unterbrochen werden.
WAS MACHEN DIE DA – Foyer
Es sieht aus, als würden diese beiden einander helfen, über eine Mauer zu kommen.
Eine bietet der anderen ihre nackten Handflächen an, um ihren Fuß darauf zu setzen, ihre Schultern und ihren Rücken, um sich daran hochzustemmen.
Ich glaube diese zwei wissen nicht genau, ob sie ein gut sichtbares Denkmal sind oder unbemerkt eine Zärtlichkeit austauschen. Am Ende eines Bahnsteigs stehend werden sie aus Versehen für einige Passant:innen der Inbegriff von irgendwas. Ich glaube, sie sind unsicher, ob sie gerade in einer Menge untergehen oder an deren Oberfläche oder Rand eine Kontur zeichnen wollen.
Es sieht aus, als sei die Mauer eine Wand, die bis zur Decke reicht.
Es sieht aus, als sei die andere selbst die Mauer, es sieht aus, als gäben die beiden auf, hinüber zu kommen, aber nicht, es zu versuchen.
EMERGENCY AND ABSENCE
(Song)You don’t want to move in
because my place is just too quiet
(so am I)
a too singular silence
you wish for random noises to calm you down
outside says yes you exist
I don’t want to trap you
I don’t need to be your job
You just wanna sing to us
about your wounds and how they’re beautiful
from afar
a performative shelter
you wish for kinship in solitude
absence says yes, you are yours
I don’t wanna rob you
I don’t need to be your boss
LOOKING FOR AN ACCOMPLICE
I am looking for an accomplice for a future
would you like to have a future
would you like to have a future with me in it
would you like to survive
CRANE AIR SIGH
Ich werde eine Schaukel bauen,
Die uns knapp über dem Boden hält
Wenn deren Stricke reißen
Sicherheitsgriff
Schauen wir vom Kran
in die Miniaturwelt hinein, heben das Dach des Spielhauses hoch
ein Grundriss
die Wände
das Dach
Wir reißen alles wieder ab
Nochmal
AFTER LOVE WAS ONCE
After Love was once
a two people family business
a Freelance Lover
a Late Bloomer
a Not Yet Tired Slut
After Love war einmal stolz auf ihre romantische Verbindlichkeit
ist jetzt froh, ihren Familienbetrieb nur aus Leichtbaumaterialien – aus Styropor und Sperrmüll – gebaut zu haben
fühlt sich als sei sie nochmal davon gekommen
fragt sich, was es bedeuten würde, diese Welt wie eine Person zu lieben.
After Love denkt: One is the magic number
or many
DADDY NATURE
Daddy Nature wants to nurture
Daddy Nature will selbst die Landschaft sein
Daddy Nature ein weicher Berg
es passt für Daddy Nature
dass deren Arbeit wie ein Hintergrund verschwindet
Daddy Nature does not enjoy talks about your father
Daddy Nature wonders: why are we talking about this rando
Daddy Nature says: that must have been rough that must have been tough
I imagine this must have been difficult for you
Daddy Nature thinks: let go of this sucker let me be your tree
HOLD ME ACCOUNTABLE
I am sorry since my ears are buzzing I won’t join the union
I am sorry since I have to shut down I won’t join your birthday in the park
I am sorry since I fear there will be new people I won’t come to the open Tresen
I am sorry since I fear you hate me I won’t come to the sit-in
I am sorry since I don’t have faith I don’t want to poison your collective grief
I am sorry since I have not met you yet I won’t trust you with my kid, Gregor
LET’S GO NOWHERE
(Song)Yesterday I finally gave up
and rested
didn’t even answer when you asked a question
I thought I could just snap out of it
like that
silence
I wish I knew which lullaby to scream
I wish there was a window to break
So we all agree
this is going nowhere
You wish to not escalate
let’s go nowhere
WAS MACHEN DIE DA II
Du hältst eine Hand an meine Handschellen und die andere legst du auf meine Schulter, du führst mich ab, um mich auf deinen Rücksitz zu setzen, indem du meinen Kopf nach vorne unten drückst.
Ich glaube, diese fünf haben sich verabredet, nachts in die Niederlassung eines Rüstungskonzerns einzubrechen, dessen Rechner zu beschädigen, dessen Wände zu besprühen und in ihre Handykameras hineinzusingen. Ich glaube, diese fünf werden zum Zweck der Abschreckung in Handschellen vorgeführt, eine Person von ihnen kenne und erkenne ich, ich habe sie zuletzt auf einem Parkplatz gesehen, in Drag, im Sonnenschein.
An deinem Geburtstag tastet eine Polizistin in der Eingangsschleuse des Oberlandesgerichts Stammheim meinen Körper ab. Sie streift an den Innen- und Außenseiten meiner Arme und Beine entlang, schaut in meine Schuhe. Im Verhandlungsraum applaudieren einige Friends, alle Journalist:innen und die Familien der Angeklagten, als ihr den Saal betretet und hinter der Glaswand platznehmt. Später warten wir lange darauf, dass der verdunkelte Wagen mit dir auf dem Rücksitz die Ausfahrt nimmt. Eine legt sich auf die Straße, um den Polizeiwagen geburtstaglich zu verlangsamen, der schaltet die Sirene ein, beschleunigt und fährt, halb auf dem Gehweg, knapp am liegenden Körper vorbei.
DADDY NATURE II
Daddy Nature hat an jedem seiner gezackten Blätter zig Babys hängen
Daddy Nature wirft Babys in die Welt
Daddy Nature streckt nackte Wurzeln in die Luft
Daddy Nature irritiert und beeindruckt mit unangemessenem Gedeihen
Daddy Nature versteht, dass der Garten in deren Abwesenheit wächst
Daddy Nature radelt am Garten vorüber.
I wanna be a tree
I wanna give you shade
I wanna be your daddy
all will be in place
I want to be your daddy
a pillar of community
the corner where we meet
soft chin of community
I want to be your daddy
biceps of community
the corner where you meet
knuckle of community
I AM NOT USED TO BEING BEAUTIFUL
(Song)You were looking through my house
me eating candy on the couch
you liked the way I was with my friends
you liked the comfort
and the second-hand romance
What do you know about the things that you fear in me
ask me (you ask me nothing)
I am not used to being beautiful
I am fresh in standing near this friendly fire
If you had not learned this language early on
we would have been too lost to even start
HAND BELLY REPRISE
eine Hand auf deinem Bauch
eine auf meiner Brust
du wirst niemals deine Hand auf meinen runden Bauch legen
du wirst deine Hand auf meinen starken Bauch auf meine runde Brust legen
du wirst deine Hand auf meine flache Brust meinen weichen Bauch legen
mein kleiner Finger wird deinen Zeigefinger berühren
wie Gott
und in die Lücke zwischen deinen Fingern rutschen
und wieder heraus
Unsere Finger werden Grundrisse legen
ein Dach bauen
es auf unseren Knien zerlegen
einen weißlackierten, niedrigen Zaun
dessen Holz an der Innenseite unserer Oberschenkel kratzt
beim drübersteigen
Wir werden während des Wartens auf die Ablösung müde werden
Wir werden wirklich schöne, wirklich sinnlose Weisen finden, unsere Zeit zu verbringen
BRIGHT FUTURE
(Song)we will never move anyone to tears
no one will cry
NO ONE WILL CRY
BRIGHT FUTURE AHEAD
long nights alone
long nights with you
a walk in the park
fucking around
business partners
eternal peace
WAS MACHEN DIE DA III
Ich glaube, diese drei glauben an sich selber mehr als daran, dass der Fluss gefährlich ist und es sieht bei ihnen auch ganz leicht aus, wie nur ihre Köpfe und Füße aus dem Wasser schauen. Sie treiben nicht ab, sie gehen nicht unter, sie steigen nach einer Weile einfach wieder raus.
Ich glaube, diese drei hat die Hitze aus ihren Zimmern aufs Dach getrieben. Sie verstricken sich in von Albtraumanwandlungen durchkreuzte Überlegungen, ob es möglich wäre, hier draußen zu schlafen oder ob es schlafwandelnd passieren könnte, vom geländerlosen Dach in den fünf Stockwerke tiefer liegenden Innenhof zu fallen. Am sichersten, aber dann auch schon wieder nicht mehr so schön, erscheint es, sich hinter dem Schornstein und unter der Solaranlage quasi einzuklemmen.
Ich glaube, diese beiden sind auf dem Rückweg von einer weitreichenden Entscheidung. Sie sind rausgegangen, haben sich an den Fluss gestellt, dessen gegenüber liegendes Ufer, eine schmale Aulandschaft vor einem Verladeparkplatz, anfangs noch im Gegenlicht der untergehenden Sonne blassgrün, jetzt wie die Toteninsel ihren Wunsch beerdigt hat.
Sie laufen zurück zur Wohnung der einen und haben an diesem Abend beschlossen, dass sie kein Kind bekommen werden. Ich glaube diese zwei steigen in einige Jahre hinein, in denen ihre Körper die Entscheidungen der Schwestern, Freund:innen und Cousinen an die Möglichkeit erinnern werden, in die Sicherheit hinein: The kids will be alright because they don’t exist.
Fellowship
»Die Kunst will von uns, dass wir nicht stehenbleiben« – L. v. Beethoven
Das Fellowship-Programm2023 hob das Beethovenfest ein Projekt aus der Taufe, mit dem in Bonn musikalische Zukunft erfunden wird: das Fellowship-Programm. Seitdem bietet das Festival Künstler:innen, Komponist:innen und Ensembles einen Freiraum für Experimente und Innovationen. Die Ergebnisse der mehrmonatigen Projektphasen werden im Festival präsentiert. Zusätzlich werden verschiedene Leuchtturm- und Sonderprojekte realisiert. Elsa Artmann ist eine von insgesamt vier Fellows 2026.
Wir danken den Mitgliedern des Freundeskreises
PATRON
Founding members Arndt and Helmut Andreas Hartwig
PLATINUM
Dr. Michael Buhr und Dr. Gabriele Freise-Buhr
Godesberg Gastronomie & Event GmbH
GOLD
LTS Lohmann Therapie-Systeme AG
Andrea und Ekkehard Gerlach
Hans-Joachim Hecek und Klaus Dieter Mertens
Dr. Thomas und Rebecca Ogilvie
Albert Tonger Immobilien e. K.
Braunschweiger Privatbank, Köln
SILVER
Maria und Christoph Bader
Bernd Böcking
Dr. Sigrun Eckelmann† und Johann Hinterkeuser
Dr. Stefanie Montag und Dr. Stephan Herberhold
Dr. Luciano und Ulrike Pizzulli
Julia Rabus und Mirko Klemm
Jannis Ch. Vassiliou und Maricel de la Cruz
ON THE RECOMMENDATION of our patrons Arndt and Helmut Andreas Hartwig
Tim Achtermeyer MdL
Judith und Tobias Andreae
Dr. Frank Asbeck und Susanne Birkenstock
Bettina Böttinger und Martina Wziontek
Anja Bröker
Philipp Buhr und Marie-Madeleine Zenker
Tim und Jessi Buhr
Katja Burkard und Hans Mahr
Claudia Cieslarczyk und Heiko von Dewitz
Rüdiger und Andrea Depkat
Guido Déus
Prof. Dr. Udo und Bettina Di Fabio
Walter Droege und Hedda im Brahm-Droege
Ralf und Antje Firmenich
Tobias Grewe und Dr. Jan Hundgeburth
Jörg Großkopf und Peter Daubenbüchel
Prof. Monika Grütters
Lothar und Martha Harings
Dr. Bernhard Helmich und Mai Hong
Dr. Eckart und Ulla von Hirschhausen
Dr. Sabine Hoeft und Thomas Geitner
Prof. Dr. Frank G. und Ulrike Holz
Prof. Dr. Wolfgang und Dr. Brigitte Holzgreve
Martin Hubert und Martina und Martha Marzahn
Stephan und Sirka Huthmacher
Dirk und Viktoria Kaftan
Dr. Christos Katzidis MdL und Ariane Katzidis
Andrea, Tim und Jan Kluit
Dr. Eva Kraus
Dr. Markus Leyck Dieken und Peter Kraushaar
Peter und Katharina Limbourg
Nathanael Liminski MdL und Hanna Liminski
Horst und Katrin Lingohr
Marianne und Stefan Ludes
Dr. Peter Lüsebrink und Karl-Heinz von Elern
Michael Mronz und Markus Felten
Prof. Dr. Georg und Doris Nickenig
Dr. Solveig Palm
Alexandra Pape und Malte von Tottleben
Christian A. und Rita Rast
Hans-Arndt und Julia Riegel
Prof. Dr. Manuel und Aila Ritter
Matthias und Steffi Schulz
Moritz Seibert
Stephan Schwarz und Veronika Smetackova
Annette Schwolen-Flümann und Thomas Flümann
Prof. Walter Smerling und Beatrice Blank
Elisabeth Sobotka und Prof. Dr. Hans Peter Wehrli
Peter und Annette Storsberg
Prof. Burkhard und Friederike Sträter
Prof. Dr. Hendrik Streeck MdB und Paul Zubeil
Ulrich und Petra Voigt
Oliver und Diane Welke
Dr. Vera Westermann und Michael Langenberg
Dr. Matthias Wissmann und Francisco Rojas
Christian van Zwamen und Gerd Halama
BRONZE
Jutta und Ludwig Acker * Prof. Dr. Wolfgang Angerstein * Alexandra Asbeck * Dr. Rainer und Liane Balzien * Munkhzul Baramsai * Christina Barton van Dorp und Dominik Barton * Christoph Beckmanns * Prof. Dr. Christa Berg * Prof. Dr. Arno und Angela Berger * Christoph Berghaus * Klaus Besier * Ingeborg Bispinck-Weigand * Christiane Bless-Paar und Dr. Dieter Paar * Frank-Michael Böhle und Elvira Pietzka-Böhle * Dr. Ulrich und Barbara Bongardt * Anastassia Boutsko * Anne Brinkmann * Ingrid Brunswig * Lutz Caje * Gabriele und Robert Carl * Elmar Conrads-Hassel und Dr. Ursula Hassel * Ingeborg und Erich Dederichs * Geneviève Desplanques * Irene Diederichs * Michael Eckhardt und Birgit Wolter * Christel Eichen und Ralf Kröger * Elisabeth Einecke-Klövekorn * Dr. Martina Endepohls-Ulpe und Alexander Ulpe * Heike Fischer und Carlo Fischer-Peitz * Dr. Gabriele und Ulrich Föckler * Prof. Dr. Eckhard Freyer * Johannes Geffert * Silke und Andree Georg Girg * Dr. Helga-Maleen Gerresheim * Margareta Gitizad * Carsten Gottschalk * Ulrike und Axel Groeger * Marta Gutierrez und Simon Huber * Cornelia und Dr. Holger Haas * Sylvia Haas * Christina Ruth Elise Hendges * Renate und L. Hendricks * Peter Henn * Prof. Ingeborg Henzler und Dr. Mathias Jung * Heidelore und Prof. Werner P. Herrmann * Dr. Monika Hörig * Georg Peter Hoffmann und Heide-Marie Ramsauer * Dr. Francesca und Dr. Stefan Hülshörster * Karin Ippendorf * Angela Jaschke * Dr. Michael und Dr. Elisabeth Kaiser * Elisabeth und Rolf-Dieter Kaißer * Agnieszka Maria und Jan Kaplan * Dr. Hiltrud Kastenholz und Herbert Küster * Dr. Reinhard Keller * Dr. Ulrich und Marie Louise Kersten * Rolf Kleefuß und Thomas Riedel * Dr. Gerd Knischewski * Norbert König und Clotilde Lafont-König * Sylvia Kolbe * Sigrid Kümmerlein * Gisela Kunz * Dr. Hans Dieter und Ursula Laux * Ute und Dr. Ulrich Kolck * Manfred Koschnick und Arne Siebert * Lilith Matthiaß-Küster und Norbert Küster * Thea Kutzscher * Ruth und Bernhard Lahres * Renate Leesmeister * Gernot Lehr und Dr. Eva Sewing * Traudl und Reinhard Lenz * Florian H. Luetjohann * Moritz Magdeburg * Dr. Charlotte Mende * Heinrich Meurs * Heinrich Mevißen * Dr. Dr. Peter und Dr. Ines Miebach * Karl-Josef Mittler * Dr. Josef Moch * Esther und Laurent Montenay * Friedrich Wilhelm Moog und Vera Walther-Moog * Katharina und Dr. Jochen Müller-Stromberg * Dr. Nicola und Dr. Manuel Mutschler * Dr. Gudula Neidert-Buech und Dr. Rudolf Neidert * Gerald und Vanessa Neu * Lydia Niewerth * Wolfram Nolte * Mark und Rita Opeskin * Céline Oreiller * Dieter und Brigitta Penning * Carol Ann Pereira * Gabriele Poerting * Dr. Manfred und Dorothee van Rey * Ruth Schmidt-Schütte und Hans Helmuth Schmidt * Dr. Andreas und Bettina Rohde * Prof. Dr. Tilman und Astrid Sauerbruch * Ingrid Scheithauer * Monika Schmuck * Markus Schubert * Simone Schuck * Petra Schürkes-Schepping * Dr. Manfred und Jutta von Seggern * Prof. Dr. Norma Selve * Prof. Dr. Wolfram Steinbeck * Dr. Andreas Stork * Michael Striebich * Dr. Corinna ten Thoren und Martin Frevert * Verena und Christian Thiemann * Dr. Sabine Trautmann-Voigt und Dr. Bernd Voigt * Hermann und Bettina Ude * Katrin Uhlig * Carrie Walter und Gabriel Beeby * Susanne Walter * Aino Ritva Weyers und Nadeem Hajouj * Ruth Winterwerp-van den Elzen und Jürgen Winterwerp * Dr. Bettina und Dr. Matthias Wolfgarten
YOUNG FRIENDS
Iklim Arikan * Linda Dahn * Lasse Frings * Ricci Frosio * Lin Golenia * Emilia Hecke * Victoria Emilia Holz * M Hornauer * Zsolt Máté Kiss * Jonas Kotulla * Marie Meißner * Felix Mennicken * Linus Neunkirchen * Felix Schuck * Hannah Speckmann * Charlotte Speckmann * Nelly Sophia Stach * Till Steinert * Johanna von Bargen * Florens Windelen * Yolanda Winter * Akichika Yukawa * Tom Ziese
Biografien
Elsa Artmann
Elsa Artmann (*1989) ist Tänzer:in, Choreograf:in und künstlerische Leitung des Ensembles SANFTE ARBEIT in Köln.
Mit einem Fokus auf geteilte Autor:innenschaft arbeitet sie an interdisziplinären Formaten, die neben Bühnenstücken auch Hörspiel, Buch, Kurzfilm und eine digitalen Plattform zum kollaborativen Schreiben umfassen. Seit 2022 widmet sie sich den Themen Gefühls-, Sorge- und Beziehungsarbeit im Kulturkapitalismus.
Ihr Bühnenstück A voice of A generation (2022) setzte sich mit der Verkörperung neoliberaler Konzepte in unserer tänzerischen Praxis auseinander. Service und Gefühl (2023) handelte davon, wie Gefühlsarbeit als Dienstleistung unsere emotionale Wirklichkeit prägt. In Langes Wochenende beleuchtet Elsa Artmann, wie Arbeit und darin stattfindende Beziehungen romantisiert werden.
Das Ensemble SANFTE ARBEIT hat das Labor Arbeit und Liebe gegründet, in dem regelmäßig Künstler:innen und Menschen in Care-Berufen gemeinsamen schreiben und sich bewegen.
Elsa Artmann studierte Malerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und Tanz am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Sie unterrichtet künstlerische Praxis an der Universität zu Köln und szenisches Schreiben an der Kunstuniversität Graz. 2026 ist sie Fellowship-Künstlerin beim Beethovenfest Bonn.
Diana Treder
Diana Treder ist freischaffende Tänzerin und Performerin. Sie studierte am Zentrum für zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und schloss außerdem den Masterstudiengang Szenische Forschung an der Ruhr-Universität Bochum ab. Dort forschte sie zu Arbeit und untersuchte in In der Arbeit zu Hause choreografisch, wie Lieferketten und Verfahren aus der Logistik sich an tanzende Körper zurückbinden lassen.
Als Tänzerin/Performerin wirkte sie etwa in Choreografien von Krux Kollektiv, Darko Dragičević und Martin Sonderkamp mit. Außerdem performte sie in der Ausstellung sound move. Treder entwickelt außerdem performative Vermittlungsformate als Stückeinführungen und für Ausstellungen in Museen, u. a. dem Kunstmuseum Bonn oder dem Tanzmuseum Köln.
Diana Treder ist Teil des Ensembles Elsa Artmann/SANFTE ARBEIT. Die langjährige geteilte künstlerische Praxis zwischen Bewegung, Sprache, Gesang sowie die interdisziplinäre Arbeit zwischen Musik, Tanz, Video, Textpublikationen und Hörstücken haben sie als Künstlerin begleitet und geprägt.
Anne-Lene Nöldner
Anne-Lene Nöldner arbeitet als Tanzkünstlerin in Belgien und Deutschland. Sie studierte Psychologie in Leipzig sowie zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und am Royal Conservatory Antwerpen. Als Tänzerin arbeitete sie unter anderem mit Martin Sonderkamp & Darko Dragičević, Marlin de Haan, Femke Gyselinck sowie Ursina Tossi und kooperiert regelmäßig mit der Choreografin Kinga Jaczewska.
Nöldner co-organisiert die Plattform Dancer Training Antwerp – wöchentliches Training und künstlerischer Austausch für die freie Tanzszene in Antwerpen. 2025 schrieb sie gelegentlich für das belgische Magazin für darstellende Künste ETCETERA. 2025 und 2026 recherchiert sie in einem einjährigen Forschungsprojekt am Royal Conservatory Antwerpen. Ihr Thema sind Erzähltechniken auto-fiktionalen Schreibens und darin liegende Möglichkeiten, künstlerische Autor:innenschaft aus Tänzer:innenperspektive erlebbar und fassbar zu machen.
Anne-Lene Nöldner ist Mitglied des Ensembles Elsa Artmann/SANFTE ARBEIT, dessen geteilte künstlerische Praxis zwischen Bewegung, Text und Stimme sie seit 2018 intensiv begleitet.
Annie Bloch
Annie Bloch arbeitet als Organistin, Songwriterin und Komponistin in Köln. Sie studierte Musik und englische Literatur in Cork, Irland, und später Komposition und Orgel in Köln.
In ihrer Tätigkeit als Organistin performt sie solo und in wechselnden Ensembles mit Fokus auf Improvisation. Bestrebt, der Kirchenorgel neue Kontexte zu eröffnen, verwirklicht sie unkonventionelle Programme wie The Mendelssohn-Project mit Emily Wittbrodt oder das ortsspezifische Solo-Programm Allein mit der Orgel für Hyperorgel in der Kunst-Station Sankt Peter.
Als Indie-Folk-Künstlerin veröffentlichte sie die Alben Floors und mit dem Duo Annie & Mo When You Get Here. In ihrem Projekt I DEPEND, das 2025 seinen Album-Release feierte, verwirklicht sie Songkompositionen für ein zehnköpfiges Ensemble. Als Komponistin und Live-Performerin arbeitet sie mit dem Tanzensemble Sanfte Arbeit und am Schauspiel Köln mit David Vogel.
Johanna Klein
Johanna Klein ist Saxofonistin, Klangkünstlerin und Komponistin aus Berlin. In ihrer Arbeit verbindet sie akustische und elektronische Klänge zu vielschichtigen Klangräumen zwischen Ambient, experimenteller Musik und freier Improvisation. Ausgangspunkt ihrer Performances sind die Klangfarben des Saxofons, die durch Live-Elektronik, Loops und digitale Klangbearbeitung erweitert, verfremdet und neu kontextualisiert werden.
Nach ihrem Musikstudium in Köln zog Johanna Klein nach Berlin und entwickelte dort ihre künstlerische Praxis an der Schnittstelle von instrumentaler Klangforschung, elektronischer Musik und improvisatorischen Prozessen weiter.
Mona Sachße
Mona Sachße ist Sänger:in, Performer:in und kulturelle:r Produzent:in mit Basis in Köln. Die Stimmarbeit ist beeinflusst von klassischen Disziplinen, sucht aber beständig Kontakt zu den Texturen der Umgebung, Pop und Spoken Word.
Elina Brams Ritzau
Elina Brams Ritzau arbeitet in der freien Szene als Physical-Theatre-Macher:in, Performer:in, Tänzer:in und Sänger:in. Dey arbeitete sowohl mit Choreograf:innen, Theatermacher:innen als auch Performance-Künstler:innen, u. a. Elisabeth Hoffmann, boat people projekt und S. Rudat & das (i)dentityteam. Gemeinsam mit den Musiker:innen und Performer:innen Bruna Cabral und Jakob Jentgens gründete dey das Künstler:innenkollektiv CUMA Kollektiv, dessen Stück Vacation from Love zu Festivals eingeladen wurde und den Folkwang Preis erhielt.
In der eigenen Arbeit und körperlichen Praxis interessiert sich Elina Brams Ritzau für die Vorstellungen vermeintlicher ›Absurditäten‹ und ›Normalitäten‹ menschlichen Verhaltens und dafür, wie sowohl Vorstellungskraft als auch eigene Positionierung sich darauf auswirken, wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen. Beeinflusst von Tanztheater, Contact Improvisation, Partnerakrobatik und Embodiment erforscht dey die bildliche Erzählkraft des Körpers und sein Potential als ein Ort des Widerstands und der Ermächtigung.
Josefine Luka Simonsen
Josefine Luka Simonsen arbeitet mit Tanz und Bewegung und verortet sich zwischen bildender und darstellender Kunst. Josefine hält einen Bachelorabschluss in Zeitgenössischem Tanz der Hochschule für Musik und Tanz Köln und wurde für den Abschluss mit dem CROSSOVER Stipendium des Kunstsalon Köln ausgezeichnet.
In der eigenen künstlerischen Praxis nutzt Josefine Bewegung, um abstrakte Konzepte wie das Erinnern und sozialpolitische Themen zu erforschen und zu verhandeln. Seit ein paar Jahren widmet sich Josefine in verschiedenen künstlerischen und soziokulturellen Projekten spezifisch den Prozessen der Wiedervereinigung aus der Perspektive der Nachwendegeneration. Als Mitbegründer:in des Netzwerk Nachwendekinder verschafft Josefine der Perspektive der Nachwendekinder in Workshoplaboren, auf Panels und als Gesprächspartner:in Sichtbarkeit.
Choreografische Arbeiten von Josefine Luka Simonsen wurden unter anderem beim international DANCE Festival München, Sommerblut Kulturfestival, Cheers for Fears Festival und der Open Stage der Tanzwerkstatt Europa gezeigt.
Benze C. Werner
Benze C. Werner ist Tänzer:in, Choreograf:in und Dramaturg:in und arbeitet an der Schnittstelle von Bewegung, Text, Live-Musik und Stimme. Deren Arbeit, verwurzelt in kollaborativen und prozessorientierten Arbeitsmethoden, ist oft ein Remix von künstlerischem Recherchematerial, persönlichen Narrativen und Sehnsüchten. Dey fühlt sich hingezogen zu intensiven Emotionen, Intimität und physischer Unmittelbarkeit sowie der Beziehung zwischen Darstellenden und Publikum. Benze versteht somit Liveauftritte als einen Ort, an dem Menschen weinen, lachen sowie einander begegnen können und wo Handlungsfähigkeit und Wege, in Verbindung mit der Welt zu stehen, erforscht werden kann.
Benze erhielt verschiedene Stipendien, etwa vom Goethe-Institut für einen Forschungsaufenthalt an den Lesbian Herstory Archives in New York. Benzes eigene Werke wurden u. a. bei tanzhaus nrw, Tanzquartier Wien und Rote Fabrik Zürich präsentiert. Dey arbeitete bereits mit Persönlichkeiten wie Rafaële Giovanola, Katharina Senzenberger und Jäckie Rydz. Benze ist 2026 Jurymitglied des Berlin Dance Film Festivals.
Lena Senge
Die Sängerin und Komponistin Lena-Larissa Senge studierte Jazzgesang und Vokalpädagogik am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück sowie an der Sibelius Academy in Helsinki. Sie gründete das Quintett Lariza und wurde Mitglied des Trios Luah, mit dem sie für das Album »Movimento« mit dem Deutschen Jazzpreis in der Kategorie »Album Vokal des Jahres« ausgezeichnet wurde. Für Lariza und Luah komponiert und arrangiert Senge auch, ebenso wie für diverse andere Projekte. Sie ist Teil unterschiedlicher Ensembles im Pop- und Jazz-Bereich.
In Köln arbeitet Senge als Gesangslehrerin im Bereich populärer Musik, als Bandleitung für Jazz-Erwachsenenbands an der Offenen Jazz Haus Schule und organisiert im Verein Netzwerk Musikvermittlung Musik-Projekte für Kinder und Jugendliche. Senge unterrichtet Jazz-/Popgesang und Chor an der Glen Buschmann Jazz Akademie bei Dortmund.MUSIK. Im Rahmen ihrer künstlerisch-pädagogischen Tätigkeit beschäftigt sie sich u. a. mit der Live-Kompositionsmethode »Soundpainting« und bietet zusammen mit dem Kollektiv KUS Workshops an.
Nico Hartwig
Nico Hartwig studierte Tanz, Gesang und Schauspiel an der Folkwang Universität der Künste in Essen und später Tanzwissenschaft am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz Köln. Nico war in zahlreichen Musical-Produktionen engagiert, u. a. am Düsseldorfer Schauspielhaus, dem Saarländischen Staatstheater, der Oper Bonn, am Theater St. Gallen und tourte mit Elisabeth durch China. 2020 gründete Nico das NEO MUSICAL KOLLEKTIV, das postdramatische Musicals entwickelt. 2026 werden die neuen Stücke Die Rheintöchter am Freies Werkstatt Theater Köln und CAESURAS im Rahmen des WEST OFF-Festivals uraufgeführt. Nico lebt in Köln und gibt Workshops zu Tanz, Stimme und kreativem Schreiben.
Noemi Baumblatt
Noemi Baumblatt arbeitet als Szenografin für Tanz, Schauspiel, Oper, Film und Ausstellungen. Ihr Interesse gilt der Verflechtung von Räumen, Körpern und Materialien. Sie studierte an der Universität Wien Theater-, Film- und Medienwissenschaft und an der Wiener Angewandten Bühnen- und Filmgestaltung. Als diplomierte Theater-, Film- und Medienwissenschaftlerin bringt sie sich in den Projekten befreundeter Künstler:innen und Gruppen auch dramaturgisch ein.
Seit 2016 ist sie kontinuierlich als Kostümbildnerin in der Zeitgenössischen Tanzszene tätig. Diese Arbeit erfordert eine intuitive, stärker vom Material ausgehende Herangehensweise. Für Noemi macht genau das den Reiz daran aus. In ihrer freien künstlerischen Arbeit entwickelt sie oft begehbare Räume und Installationen, die das Verhältnis von Mensch, Wahrnehmung, Gefühl und Raum ausloten und gleichzeitig innere Reflexionsprozesse nachzeichnen. Seit 2025 ist Noemi im Vorstand des Szenografie-Bunds.
Mit Elsa Artmann und SANFTE ARBEIT kollaborierte sie bereits mehrfach.
Lucas Rosenberg
Lucas Rosenberg verbrachte nach eigener Aussage sein ganzes Leben mehr oder weniger auf Bühnen. Vom Grundschulalter bis zum Ende seiner Schulzeit spielte er in der Schule Theater, schrieb Sketche und sang im Chor. Als er später ins Berufsleben als Schauspieler einstieg, wurde es ihm ein besonderes Anliegen, Kultur für alle Menschen zugänglich zu machen. So begann er schnell damit, klassische Audiodeskriptionen zu erstellen und die accessdramaturgische Beratung von Theaterveranstaltungen zu übernehmen.
Für Lucas ist es wichtig, dass es bei den Stücken, die er betreut, nicht darum geht, lediglich ein Nebenprodukt zu erschaffen. Stattdessen will er den Kunstraum, den diese Stücke für sehende Menschen öffnen, im gleichen Rahmen mit anderen Mitteln für blinde und sehbehinderte Menschen öffnen. Für dieses Ziel kommt ihm seine Bühnenerfahrung zugute.
Konzertempfehlungen
Festival-Miteinander
Festival-Miteinander
Wir – das Beethovenfest Bonn – laden ein, in einem offenen und respektvollen Miteinander Beethovenfeste zu feiern. Dafür wünschen wir uns Achtsamkeit im Umgang miteinander: vor, hinter und auf der Bühne.
Für möglicherweise auftretende Fälle von Grenzüberschreitung ist eine interne Ansprechstelle erreichbar für Publikum, Künstler:innen und Mitarbeiter:innen.
Wir sind ansprechbar über eine Telefon-Hotline (+49 228 2010321, im Festival täglich von 13–21 Uhr) oder per E-Mail (awareness@beethovenfest.de).
Werte und Überzeugungen unseres Miteinanders sowie weitere externe Kontaktmöglichkeiten können hier auf unserer Website aufgerufen werden.
Das Beethovenfest Bonn 2026 steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst.
Programmheftredaktion:
Sarah Avischag Müller
M Hornauer
Die Texte von Daniela Ebert sind Originalbeiträge für dieses Programmheft.

























