Ein Bach-Meisterwerk in neuem Gewandmit hochkarätigen lokalen und internationalen Musiker:innen aus Jazz und Klassik.
So 27.9.2026
19.30 Uhr, Beethovenhalle, Großer Saal
Missa Morphosis
- Vokal, Cross-Genre
- Vergangene Veranstaltung
- € 49 / 39 / 29 / 19

B'Rock Orchestra © Holger Talinski 
Marcus Schinkel © Lars Figge 
Vox Bona Kammerchor der Kreuzkirche Bonn © Christian Palm 
The Real Group © Matilda Hallander 
Berit Norbakken © Marius Fiskum 
Benno Schachtner © Christian Palm 
Benedikt Kristjánsson © Niclas Weber 
Tobias Berndt © anna.s 
Karin Freist-Wissing © Ralf Bauer
Mitwirkende
- B’Rock Orchestra
- Marcus Schinkel Trio
- Marcus Schinkel Klavier & Rekomposition
- Wim de Vries Schlagzeug
- Fritz Roppel Bass
- Vox Bona Kammerchor der Kreuzkirche
- The Real Group
- Clara Fornander Sopran
- Joanné Nugas Alt
- Johannes Rückert Becker Tenor
- Axel Berntzon Bariton
- Daniele Dees Bass
- Berit Norbakken Sopran
- Benno Schachtner Altus
- Benedikt Kristjánsson Tenor
- Tobias Berndt Bariton
- Karin Freist-Wissing Dirigentin
Programm
Missa Morphosis. Rekomposition der »h-Moll-Messe« BWV 232 für Soli, Chor, Jazz-Trio und Orchester (Uraufführung, Kompositionsauftrag des Beethovenfests Bonn)
Auf einen Blick
Was erwartet mich?
Konzerteinführung
18.45 Uhr, Festival Salon:
Karin Freist-Wissing und Marcus Schinkel im Gespräch
Heute im Festival Salon
Öffnungszeiten: 14–19.30 Uhr
Familiensonntag – mit Spiel, Spaß und Familienkonzerten
- 14.30–15.15 Uhr: Familienkonzert Ene, mene... Zaubertöne (Platzangebot begrenzt)
- 14.30–18.15 Uhr: offenes Spiel- und Spaßangebot und Kinderbetreuung von Proki (Seminarraum C)
- 14.30–15.30 Uhr: Mitmach-Konzert für Groß und Klein mit Elisa Laurent (Seminarraum D)
- 15–15.45 Uhr & 16–16.45 Uhr: Familienworkshop Gemeinsam musizieren (Seminarraum B)
- 16–17.30 Uhr: offenes Kreativangebot von Artefact (für Kinder)
Beschreibung
Johann Sebastian Bachs monumentale »h-Moll-Messe« gehört zu den Meisterwerken der Musikgeschichte – in diesem Festival erklingt sie in neuem Gewand mit lokalen wie internationalen Akteur:innen. Das flämische Barockorchester B’Rock, das für seine Abenteuerlust bekannt ist und das bereits mehrfach beim Beethovenfest zu Gast war, wird gemeinsam mit dem Vox Bona Kammerchor der Kreuzkirche Bonn und namhaften Gesangssolist:innen die stilistische Vielseitigkeit dieses Meisterwerks zur Geltung bringen. Eingeflochten in die Messe sind neu komponierte Abschnitte vom Bonner Jazzpianist Marcus Schinkel. Mit genialem Blick für das Potenzial des Originals fügt er jazzige Übergänge und Improvisationen ein. Dabei verliert er nie den Respekt für Bachs musikalische Substanz. Neben seinem eigenen Trio sowie dem B’Rock Orchestra wird das weltbekannte Jazz-Vokalquintett The Real Group aus Schweden die Interpretation dieser feinsinnigen Ergänzungen übernehmen.
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B’Rock Orchestra
Marcus Schinkel Trio
Marcus Schinkel Klavier & Rekomposition
Wim de Vries Schlagzeug
Fritz Roppel Bass
Vox Bona Kammerchor der Kreuzkirche Bonn
Berit Norbakken Sopran
Benno Schachtner Altus
Benedikt Kristjánsson Tenor
Tobias Berndt Bariton
The Real Group
Clara Fornander Sopran
Joanné Nugas Alt
Johannes Rückert Becker Tenor
Axel Berntzon Bariton
Daniele Dees Bass
Karin Freist-Wissing Dirigentin
Programm
Johann Sebastian Bach (1685–1750)/Marcus Schinkel (*1968)
Missa Morphosis. Rekomposition der »h-Moll-Messe« BWV 232 für Soli, Chor, Jazz-Trio und Orchester (Uraufführung, Kompositionsauftrag des Beethovenfests Bonn)
I. Kyrie eleison
II. Gloria
III. Et in terra pax
IV. Laudamus te
V. Domine Deus
VI. Qui tollis
VII. Quoniam tu solus sanctus
VIII. Cum sancto spiritu
Pause
IX. Et incarnatus est
X. Crucifixus
XI. Et resurrexit
Andreas Theobald (*1996)
XII. »I Acknowledge«
XIII. Et expecto
XIV. Sanctus
XV. Pleni sunt coeli
XVI. Agnus Dei
XVII. Dona nobis pacem
Über den Konzertabend
Konzertdauer: ca. 130 Minuten
Gastronomisches Angebot vor Ort
Nach dem Konzert: CD-Verkauf und Signierung durch die Künstler:innen
Für ein ungestörtes Konzerterlebnis bitten wir Sie, auf Foto- und Videoaufnahmen zu verzichten.
Zusätzlich zu Blumen schenken wir den Künstler:innen Blüh-Patenschaften, mit deren Hilfe in der Region Bonn Blumenwiesen angelegt werden.
Konzerteinführung
18.45 Uhr, Festival Salon
Karin Freist-Wissing und Marcus Schinkel im Gespräch mit Barbara Stach
Festival Salon
Unser Festival Salon steht vor und nach dem Konzert zum gemütlichen Verweilen offen – auch ohne Ticket. Kommen Sie vorbei!
Öffnungszeiten: 14–19.30 Uhr
Familiensonntag – mit Spiel, Spaß und Familienkonzerten
Programm:
14.30–15.15 Uhr: Familienkonzert Ene, mene... Zaubertöne (Platzangebot begrenzt)
14.30–18.15 Uhr: offenes Spiel- und Spaßangebot und Kinderbetreuung von Proki (Seminarraum C)
14.30–15.30 Uhr: Mitmach-Konzert für Groß und Klein mit Elisa Laurent (Seminarraum D)
15–15.45 Uhr & 16–16.45 Uhr: Familienworkshop Gemeinsam musizieren (Seminarraum B)
16–17.30 Uhr: offenes Kreativangebot von Artefact (für Kinder)
Einleitung
Die h-Moll-Messe gilt als Meisterwerk, als großes Vermächtnis Johann Sebastian Bachs kurz vor dessen Lebensende. Aber nicht als letztes Aufflackern, sondern als selbstbestimmter Zusammenschnitt aus dem Besten der eigenen Kantaten, aus neu gedachten, gesampleten, re-komponierten Stücken aus über drei Jahrzehnten eines großen Gesamtwerks. Konsequent vielleicht, dass sich der Jazz- beziehungsweise Crossover-Pianist Marcus Schinkel dieser zeitlosen geistlichen Musik annimmt. In seinem grenzensprengenden Kompositionsverfahren findet er immer wieder – wie ein DJ, der bekannte Hits zu Ungehörtem verwirbelt – neue Momente in klassischen Stücken. Mit seiner Rekomposition Missa Morphosis wird die Beethovenhalle, das neue, alte Wohnzimmer des Beethovenfests, zum Möglichkeitsraum, in dem globale Musikgeschichte von buddhistischem Meditationsgesang bis Flamenco mit den Mitteln des Jazz zusammengeführt wird – und der dabei doch immer Bachs überwältigendes Original feiert.
Einführung
Zahlen und Fakten
Johann Sebastian Bach: Messe in h-Moll BWV 232
Besetzung: Gesangssoli (2 Soprane, Alt, Tenor, Bass), Chor (2 Soprane, Alt, Tenor, Bass), 2 Traversflöten, 3 Oboen (auch Oboe d’amore), 2 Fagotte, Horn (Corno da caccia), 3 Trompeten, Pauken, Streicher, Basso Continuo
Manuskript der Partitur: 1748/49
Entstehung: 1733 (Kyrie, Gloria), 1748/49 Credo, Sanctus & Agnus aus neu textierten früheren Kantatensätzen und einzelnen Neukompositionen zusammengestellt
Bekannte Vorlage-Kantaten:
- Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen BWV 12 (1714) → Crucifixus
- Ihr Häuser des Himmels, ihr scheinenden Lichter BWV 193a (1727) → Domine Deus
- Lasst uns sorgen, lasst uns wachen BWV 213 (1733) → Et in unum Dominum
Ch-ch-ch-changes
Manchmal gibt es ja solche Urmomente: »Ich habe immer verändert«, berichtet Marcus Schinkel. »Schon im Klavierunterricht, die kleinen Stücke von Haydn und Beethoven – ich hatte einen Kassettenrekorder, drückte auf Aufnahme und habe versucht, seriöse Ansagen für meine Stücke aufzunehmen: Hier ist WDR 0! Mit dieser Ansage schon habe ich Beethoven verändert.«
Seit Jahrzehnten findet Marcus Schinkel zwischen den Welten von Jazz – einer Kunstform, die auf Veränderungen, Verschiebungen beruht – und der Klassik, die oft um Werktreue streitet, eigene künstlerische Pfade. Selten nur, aber manchmal eben doch, ist das Material einfach so überwältigend, dass er fürchten muss, sich darin zu verheddern. »Als ich das Kyrie der h-Moll-Messe zum ersten Mal gehört habe, da dachte ich: OK, ich bin raus«, lacht der Bonner.

Morphose
Ungünstig nur: Jenes Kyrie ist der Auftakt eines Jahrtausendwerks von Johann Sebastian Bach, das sich Schinkel nun für das Beethovenfest vorgenommen hat. Denn auch wenn sich seine künstlerische Praxis bis in die Kindheit zurückverfolgen lässt – längst sind es keine »kleinen Stücke« mehr, die er neu denkt. Gemeinsam mit über hundert Beteiligten – seinem Jazz-Trio, dem Kammerchor Vox Bona der Kreuzkirche Bonn, dem Barockensemble B’Rock Orchestra, der legendären Gesangsgruppe The Real Group und vier Solist:innen – kommt nun in der Beethovenhalle seine Rekomposition der h-Moll-Messe zur Uraufführung. Seine Missa Morphosis ist eine in ihrer Form radikal gewandelte, dabei dennoch in ihrem Wesenskern unveränderte Interpretation eines der meistaufgeführten geistlichen Chorwerke überhaupt.
Strecken, Stauchen, Schneiden
Mit derartigen Projekten hat Schinkel Erfahrung. Vor vier Jahren führte er beim Beethovenfest eine ähnlich große Rekomposition auf: Credo in unum mundum schuf er 2022 auf Basis von Beethovens Missa solemnis. Seine Techniken sind dabei eigentlich eher die eines DJs als die des klassischen Komponisten. »Ich kann selber nicht orchestrieren. Ich arrangiere am Computer: Ich nehme die Originale und loope sie. Dann kann ich dort eigene Elemente einfügen, etwa Frage-Antwort-Phasen. Ich kann die Loops aber auch strecken oder stauchen. Oder sie in eine andere Tonart transponieren, wie im Jazz. Das ergibt sehr moderne, neue Effekte«, erklärt Schinkel.

Die Idee, diese Technik auf die h-Moll-Messe anzuwenden, kam dabei von Chorleiterin Karin Freist-Wissing, die auch die Dirigentin der Aufführung ist. »Die h-Moll-Messe ist für mich eines der Gipfelwerke überhaupt. Mit Marcus Schinkels Version zu arbeiten, macht einen Riesenspaß. Marcus Schinkel arbeitet auf eine sehr besondere Art, er zerschneidet die Partitur im übertragenen Sinn und setzt sie neu zusammen, verbunden mit seinem Jazz-Trio. Aber wir haben ja noch mehr Künstler:innen dabei und so entsteht wirklich ein komplett neues Werk, in dem aber ganz viel Bach zu hören ist.«
Un-/Verändert
Freist-Wissings Chor Vox Bona singt dabei nicht im Jazz-Stil, ihre Parts bleiben nahe am Original. »Ich selber interessiere mich für Jazz-Gesang und mache das für mich, um so ein bisschen reinzuschnuppern. Aber wir singen die Bach-Noten klassisch, wie in der Alten Musik. Dann aber kommt das mit dem Jazz zusammen – und es passt. Es ist ganz verrückt, aber es passt. Wir müssen gar nicht versuchen, irgendetwas zu machen, was wir als Kammerchor nicht draufhaben.«
Alte Musik – in der Tat. Bachs Messe gilt als ein Vermächtnis, die Stücke sind in einem Zeitraum von über 30 Jahren entstanden. Das Manuskript ist von 1749, das Stück mit der ältesten Wurzel, das Crucifixus, basiert auf einer Kantate von 1714, Weinen, Sorgen, Klagen, Zagen – die ganze Messe ist eine Umarbeitung bereits existierender Stücke. »Bach hat aus seinem gesamten Œuvre das Beste ausgesucht und vieles neu komponiert in den beiden letzten Lebensjahren, so dass man vermuten kann, dass das aus Bachs Sicht mit das Beste ist, was er geschrieben hat.« Bachs Herangehensweise nennt sich Parodieverfahren. »Das war nicht einfach nur Abschreiben oder Wiederverwerten, sondern eine riesengroße Kunst«, erklärt Freist-Wissing. »Und man darf auch nicht vergessen, dass natürlich damals die Musik in der Schublade verschwand, nachdem sie einmal aufgeführt wurde. So hatte man die Möglichkeit, die Musik doch weiterzutragen.«

Crossover Bach
Natürlich ist die Missa Morphosis in ihrer Entstehung mit dem Bach’schen Verfahren nur bedingt vergleichbar. In der Idee, dass aus dem Umarbeiten des bereits Existenten etwas absolut Neues entstehen kann, sind der Altmeister und Schinkel jedoch ästhetisch verwandt . Der Pianist wollte in seiner Jugend einmal Komponist werden. »Dann habe ich aber Biografien gelesen – die werden ja alle nicht so alt!« Auch Rock fiel dann wohl weg. Jazzer hingegen stehen oft genug noch als Greise auf der Bühne – auch ein Kriterium! Ein bisschen was von allem ist aber geblieben. Zum Beispiel spielt er gerne auf Keyboards: Erbe von Rock. Oder bewegt sich in der Improvisation: Erbe von Jazz. »Ich bezeichne mich selber als Crossover-Pianist, weil ich nie mit einer Schublade zurechtkam. Früher habe ich in Jazzbands Rock gemacht und in Rockbands Klassik. Und jeder hat komisch geguckt. Also habe ich vor zehn Jahren angefangen zu sagen: Ich interessiere mich nicht mehr für die Grenzen.«
Vielleicht auch deshalb hieß sein Beethoven-Projekt von 2022 nicht Missa solemnis mutatum, sondern Credo in unum mundum, »Ich glaube an eine Welt«. Schinkel tourte in den Jahren nach Corona viel, spielte in Indien, in China, in Südamerika. »Musik verbindet und überwindet ganz viele Grenzen. Mein Herz liegt eigentlich da, wo ich so Grenzen sprengen kann und jeden Menschen auf der Welt erreiche«, sagt der Pianist.
Und Frieden auf Erden
Gibt es auch im neuen Projekt ein Credo, ein Motto, ausgesprochen oder eher implizit, das über allem schwebt?
»Es herrscht gerade so viel Verunsicherung in Deutschland. Ich habe mit dem Trompeter Markus Stockhausen gespielt, der diesen tollen Satz gesagt hat: Du kannst Frieden nur in dir selber schaffen. Und durch diesen Frieden kannst du, wie ein Stein, den du ins Wasser wirfst, Wellen erzeugen und andere erreichen«, überlegt Schinkel.
»Und auch deshalb sind in der Missa Morphosis viele Gedanken an den Frieden. Es gibt In Terra Pax und Dona Nobis Pacem, und ich habe auch Luthers Choral Verleihe uns Frieden gnädiglich eingearbeitet und John Lennons Give Peace a Chance« – 500 Jahre Musikgeschichte, 500 Jahre Hoffnung.
Das Dona Nobis Pacem ist übrigens nun ein Gospel, das Agnus Dei klingt für Schinkel »wie ein französischer Film aus den Siebzigern«. Das Gloria ist für ihn »sehr rhythmisch und archaisch, mit Quinten wie im Mittelalter. Da habe ich eine Art Klavierflamenco gehört und eingebracht«. Und das Kyrie, jenes Stück, das ihm zu Beginn der h-Moll-Messe den Atem verschlagen hat? Das ist in der Missa Morphosis zu einer Meditation mutiert. »Ich habe das dann in Schleife gehört und mich gefragt: Was macht das mit mir? Was bewegt das in meinem Innersten?« berichtet Schinkel aus dem Prozess. »Ich habe dann die Männerstimme stehen gelassen. Und das war schon fast wieder wie ein buddhistischer Vorgesang. Und das war der Ansatzpunkt.«

Jedes Stück ist so eine tiefe Auseinandersetzung mit der globalen Musikgeschichte, mit den Sorgen und Freuden der Gegenwart, ganz Bach, ganz Schinkel. Und mit hochklassigen Ensembles und Solist:innen ein neuer, monumentaler und zugleich intimer, in jedem Falle ganz besonderer Eintrag in die jahrhundertelange Rezeptionsgeschichte eines Meisterwerks.
Steffen Greiner
Wir danken den Mitgliedern des Freundeskreises
MÄZEN
Gründungsmitglieder Arndt und Helmut Andreas Hartwig
PLATIN
Dr. Michael Buhr und Dr. Gabriele Freise-Buhr
Godesberg Gastronomie & Event GmbH
GOLD
LTS Lohmann Therapie-Systeme AG
Andrea und Ekkehard Gerlach
Hans-Joachim Hecek und Klaus Dieter Mertens
Dr. Thomas und Rebecca Ogilvie
Albert Tonger Immobilien e. K.
Braunschweiger Privatbank, Köln
SILBER
Maria und Christoph Bader
Bernd Böcking
Dr. Sigrun Eckelmann† und Johann Hinterkeuser
Dr. Hiltrud Kastenholz und Herbert Küster
Dr. Stefanie Montag und Dr. Stephan Herberhold
Dr. Luciano und Ulrike Pizzulli
Julia Rabus und Mirko Klemm
Jannis Ch. Vassiliou und Maricel de la Cruz
AUF EMPFEHLUNG unserer Mäzene Arndt und Helmut Andreas Hartwig
Tim Achtermeyer MdL
Judith und Tobias Andreae
Dr. Frank Asbeck und Susanne Birkenstock
Bettina Böttinger und Martina Wziontek
Anja Bröker
Philipp Buhr und Marie-Madeleine Zenker
Tim und Jessi Buhr
Katja Burkard und Hans Mahr
Claudia Cieslarczyk und Heiko von Dewitz
Rüdiger und Andrea Depkat
Guido Déus
Prof. Dr. Udo und Bettina Di Fabio
Walter Droege und Hedda im Brahm-Droege
Ralf und Antje Firmenich
Tobias Grewe und Dr. Jan Hundgeburth
Jörg Großkopf und Peter Daubenbüchel
Prof. Monika Grütters
Lothar und Martha Harings
Dr. Bernhard Helmich und Mai Hong
Dr. Eckart und Ulla von Hirschhausen
Dr. Sabine Hoeft und Thomas Geitner
Prof. Dr. Frank G. und Ulrike Holz
Prof. Dr. Wolfgang und Dr. Brigitte Holzgreve
Martin Hubert und Martina und Martha Marzahn
Stephan und Sirka Huthmacher
Dirk und Viktoria Kaftan
Dr. Christos Katzidis MdL und Ariane Katzidis
Andrea, Tim und Jan Kluit
Dr. Eva Kraus
Dr. Markus Leyck Dieken und Peter Kraushaar
Peter und Katharina Limbourg
Nathanael Liminski MdL und Hanna Liminski
Horst und Katrin Lingohr
Marianne und Stefan Ludes
Dr. Peter Lüsebrink und Karl-Heinz von Elern
Barbara Massing
Michael Mronz und Markus Felten
Prof. Dr. Georg und Doris Nickenig
Dr. Solveig Palm
Alexandra Pape und Malte von Tottleben
Christian A. und Rita Rast
Hans-Arndt und Julia Riegel
Prof. Dr. Manuel und Aila Ritter
Ilona Schmiel
Matthias und Steffi Schulz
Moritz Seibert
Stephan Schwarz und Veronika Smetackova
Annette Schwolen-Flümann und Thomas Flümann
Prof. Walter Smerling und Beatrice Blank
Elisabeth Sobotka und Prof. Dr. Hans Peter Wehrli
Peter und Annette Storsberg
Prof. Burkhard und Friederike Sträter
Prof. Dr. Hendrik Streeck MdB und Paul Zubeil
Ulrich und Petra Voigt
Oliver und Diane Welke
Dr. Vera Westermann und Michael Langenberg
Dr. Matthias Wissmann und Francisco Rojas
Christian van Zwamen und Gerd Halama
BRONZE
Jutta und Ludwig Acker * Prof. Dr. Wolfgang Angerstein * Alexandra Asbeck * Dr. Rainer und Liane Balzien * Munkhzul Baramsai * Christina Barton van Dorp und Dominik Barton * Christoph Becker und Ursula Baierl-Becker * Christoph Beckmanns * Prof. Dr. Christa Berg * Prof. Dr. Arno und Angela Berger * Christoph Berghaus * Klaus Besier * Ingeborg Bispinck-Weigand * Christiane Bless-Paar und Dr. Dieter Paar * Frank-Michael Böhle und Elvira Pietzka-Böhle * Dr. Ulrich und Barbara Bongardt * Anastassia Boutsko * Anne Brinkmann * Ingrid Brunswig * Lutz Caje * Gabriele und Robert Carl * Elmar Conrads-Hassel und Dr. Ursula Hassel * Ingeborg und Erich Dederichs * Geneviève Desplanques * Irene Diederichs * Michael Eckhardt und Birgit Wolter * Christel Eichen und Ralf Kröger * Elisabeth Einecke-Klövekorn * Dr. Martina Endepohls-Ulpe und Alexander Ulpe * Heike Fischer und Carlo Fischer-Peitz * Dr. Gabriele und Ulrich Föckler * Prof. Dr. Eckhard Freyer * Johannes Geffert * Silke und Andree Georg Girg * Dr. Helga-Maleen Gerresheim * Margareta Gitizad * Carsten Gottschalk * Ulrike und Axel Groeger * Marta Gutierrez und Simon Huber * Cornelia und Dr. Holger Haas * Sylvia Haas * Christina Ruth Elise Hendges * Renate und L. Hendricks * Peter Henn * Prof. Ingeborg Henzler und Dr. Mathias Jung * Heidelore und Prof. Werner P. Herrmann * Dr. Monika Hörig * Georg Peter Hoffmann und Heide-Marie Ramsauer * Dr. Francesca und Dr. Stefan Hülshörster * Karin Ippendorf * Angela Jaschke * Dr. Michael und Dr. Elisabeth Kaiser * Elisabeth und Rolf-Dieter Kaißer * Agnieszka Maria und Jan Kaplan * Dr. Reinhard Keller * Dr. Ulrich und Marie Louise Kersten * Rolf Kleefuß und Thomas Riedel * Dr. Gerd Knischewski * Norbert König und Clotilde Lafont-König * Sylvia Kolbe * Peter Kreutzer * Sigrid Kümmerlein * Gisela Kunz * Dr. Hans Dieter und Ursula Laux * Ute und Dr. Ulrich Kolck * Manfred Koschnick und Arne Siebert * Lilith Matthiaß-Küster und Norbert Küster * Thea Kutzscher * Ruth und Bernhard Lahres * Renate Leesmeister * Gernot Lehr und Dr. Eva Sewing * Traudl und Reinhard Lenz * Florian H. Luetjohann * Moritz Magdeburg * Dr. Charlotte Mende * Heinrich Meurs * Heinrich Mevißen * Dr. Dr. Peter und Dr. Ines Miebach * Karl-Josef Mittler * Dr. Josef Moch * Esther und Laurent Montenay * Friedrich Wilhelm Moog und Vera Walther-Moog * Katharina und Dr. Jochen Müller-Stromberg * Dr. Nicola und Dr. Manuel Mutschler * Dr. Gudula Neidert-Buech und Dr. Rudolf Neidert * Gerald und Vanessa Neu * Lydia Niewerth * Wolfram Nolte * Mark und Rita Opeskin * Céline Oreiller * Dieter und Brigitta Penning * Carol Ann Pereira * Gabriele Poerting * Dr. Manfred und Dorothee van Rey * Ruth Schmidt-Schütte und Hans Helmuth Schmidt * Dr. Andreas und Bettina Rohde * Prof. Dr. Tilman und Astrid Sauerbruch * Ingrid Scheithauer * Monika Schmuck * Markus Schubert * Simone Schuck * Petra Schürkes-Schepping * Dr. Manfred und Jutta von Seggern * Prof. Dr. Norma Selve * Prof. Dr. Wolfram Steinbeck * Dr. Andreas Stork * Michael Striebich * Dr. Corinna ten Thoren und Martin Frevert * Verena und Christian Thiemann * Dr. Sabine Trautmann-Voigt und Dr. Bernd Voigt * Hermann und Bettina Ude * Katrin Uhlig * Carrie Walter und Gabriel Beeby * Susanne Walter * Aino Ritva Weyers und Nadeem Hajouj * Ruth Winterwerp-van den Elzen und Jürgen Winterwerp * Dr. Bettina und Dr. Matthias Wolfgarten
JUNGER FREUNDESKREIS
Iklim Arikan * Linda Dahn * Lasse Frings * Ricci Frosio * Lin Golenia * Emilia Hecke * Victoria Emilia Holz * M Hornauer * Zsolt Máté Kiss * Jonas Kotulla * Marie Meißner * Felix Mennicken * Linus Neunkirchen * Felix Schuck * Hannah Speckmann * Charlotte Speckmann * Nelly Sophia Stach * Till Steinert * Johanna von Bargen * Florens Windelen * Yolanda Winter * Akichika Yukawa * Tom Ziese
Vokaltexte
I. Kyrie eleison
Kyrie eleison.
***
Herr, erbarme dich.
II. Gloria
Gloria in excelsis Deo.
***
Ehre sei Gott in der Höhe.
III. Et in terra pax
Et in terra pax hominibus
Bonae voluntatis
Grant us peace most graciously
Lord, in our times distressful
There’s none other, none indeed
Who for us could wrestle
But thee, our Lord, our God, thee only
Give peace a chance,
Give peace a chance, peace a chance
Give peace chance, give peace a chance
Give peace, give peace, give peace a chance
***
Und Friede auf Erden den Menschen,
Die guten Willens sind
Schenke uns Frieden gnädiglich
Herr Gott, zu unsern Zeiten
Es ist doch ja kein andrer nicht,
Der für uns könnte streiten,
Denn du, unser Herr, unser Gott, alleine.
Gib Frieden eine Chance
IV. Laudamus te
Laudamus te, benedicimus te,
adoramus te, glorificamus te.
Gratias agimus tibi propter magnum gloriam tuam.
***
Wir loben dich, wir preisen dich,
wir beten dich an, wir verherrlichen dich.
Wir sagen dir Dank ob deiner grossen Herrlichkeit.
V. Domine Deus
Domine Deus, Rex coelestis,
Deus pater omnipotens.
Domine Fili unigenite, Jesu Christe.
Domine Deus, Agnus Dei, Filius patris.
***
Herr und Gott, König des Himmels,
Gott, allmächtiger Vater.
Herr Jesus Christus, eingeborener Sohn.
Herr und Gott, Lamm Gottes, Sohn des Vaters.
VI. Qui tollis
Qui tollis peccata mundi,
Miserere nobis.
Qui tollis peccata mundi,
Suscipe deprecationem nostram.
Deep to deep calls,
Deep to deep
My soul is full of troubles
Lord hear my voice
Deep to deep calls …
Darkness is my closest friend
Hear my voice
Cry by day, cry by night
Find no rest, find no light
Shadows breathe, shadows rise
Hollow prayers, empty skies
Deep to deep calls …
Deep to deep – voice to flame
In the shadow speak my name
Still I wait, still I call
Through the dark and through the fall
Deep to deep calls …
***
Der du hinweg nimmst die Sünde der Welt:
Erbarme dich unser.
Der du hinweg nimmst die Sünde der Welt:
Nimm an unser Gebet.
Tiefe ruft der Tiefe,
Tiefe der Tiefe
Denn meine Seele ist übervoll an Leiden
Herr, erhöre meine Stimme
Tiefe ruft der Tiefe …
Mein Vertrauter ist die Finsternis
Hör meine Stimme
Des Tages rufe ich, des Nachts rufe ich,
Doch finde ich keine Ruhe, finde ich kein Licht
Schatten atmen, Schatten erheben sich
Hohle Gebete, leere Himmel
Tiefe ruft der Tiefe …
Tiefe der Tiefe – Stimme zu Flamme
Im Schatten sprich meinen Namen
Noch immer warte ich, noch immer rufe ich
Durch die Dunkelheit und durch den Fall
Tiefe ruft der Tiefe …
VII. Quoniam tu solus sanctus
Quoniam tu solus sanctus, tu solus dominus,
tu solus altissimus, Jesu Christe.
***
Denn du allein bist der Heilige, du allein der Herr,
du allein der Höchste, Jesus Christus.
VIII. Cum sancto spiritu
Cum Sancto Spiritu
in gloria Dei Patris.
Amen.
***
Mit dem Heiligen Geiste
In der Herrlichkeit Gottes.
Amen.
IX. Et incarnatus est
Et incarnatus est
De Spiritu Sancto
Ex Maria Virgine,
Et homo factus est.
***
Und er hat Fleisch angenommen
Durch den Heiligen Geist
Aus Maria, der Jungfrau
Und Mensch geworden ist.
X. Crucifixus
Crucifixus etiam pro nobis,
Sub Pontio Pilato
Passus et sepultus est.
***
Gekreuzigt wurde er sogar für uns;
Unter Pontius Pilatus
Ist er gestorben und begraben worden.
XI. Et resurrexit
Et resurrexit tertia die,
secundum scripturas.
Et ascendit in coelum,
sedet ad dexteram Patris.
Et iterum venturus est cum gloria,
judicare vivos et mortuos,
cujus regni non erit finis.
***
Und ist auferstanden am dritten Tage
gemäss der Schrift.
Er ist aufgefahren in den Himmel
und sitzet zur Rechten des Vaters.
Er wird wiederkommen mit Herrlichkeit,
Gericht zu halten über Lebende und Tote,
und sein Reich wird kein Ende haben.
XII. »I Acknowledge«
I acknowledge,
I acknowledge the one,
I acknowledge one,
Unum
I confess
Jag bekänner, Ich bekenne, Je reconnais,
Jag bekänner ett enda dop till syndernas förlåtelse,
Moi, je confesse
Confiteor unum baptisma,
in remissionem peccatorum.
(mehrprachig) Ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt.
And I long for a new life in you.
***
Ich bekenne,
Ich bekenne die eine,
Ich bekenne eine,
Eine
Ich bekenne
Ich bekenne die eine Taufe zur Vergebung der Sünden,
Ich, ich bekenne
Ich bekenne die eine Taufe
Zur Vergebung der Sünden.
Ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt.
Und ich sehne mich nach einem neuen Leben in Dir.
XIII. Et expecto
Et expecto resurrectionem mortuorum.
Et vitam venturi saeculi. Amen.
***
Und ich erwarte die Auferstehung der Toten
Und das Leben der zukünftigen Welt. Amen.
XIV. Sanctus
Sanctus, sanctus, sanctus dominus Deus Sabaoth.
***
Heilig, heilig, heilig, Herr, Gott der Heerscharen.
XV. Pleni sunt coeli
Pleni sunt coeli et terra gloria tua.
***
Himmel und Erde sind erfüllt von deiner Herrlichkeit.
XVI. Agnus Dei
Agnus Dei,
Qui tollis peccata mundi,
Miserere nobis.
***
Lamm Gottes,
Der du die Sünden der Welt hinwegnimmst,
Erbarme dich unser.
XVII. Dona nobis pacem
Dona nobis pacem.
How bright the light when our hearts are one
Love flows down like holy oil, soft morning dew
On Zion’s hills, God will bless this unity
We shall be one, be as one, one
Lord grant us peace and make us one
O Lord, my Lord, please grant us peace,
O Lord, my Lord, please grant us peace,
Nobis pacem, pacem, Dona nobis
Lord, grant us peace, grant us peace, my Lord.
Peace will rise and our hearts will beat as one
Dona nobis, nobis pacem, dona nobis, nobis, pacem,
Grant us, grant us, grant us your peace.
And make us one, be as one
And make us one, joining here
And be as one
How bright the light is, our hearts are beating truly as one
Love flows like holy oil, it's peace, holy peace, soft morning dew
On Zion’s hills, God will bless this unity
Dona nobis, nobis pacem, dona nobis, nobis, pacem,
Grant us peace around the world
Dona nobis, nobis pacem, dona nobis, nobis, pacem.
***
Gib uns den Frieden.
Wie hell das Licht wenn unsere Herzen eins sind
Liebe fließt hinab wie Salböl, zarter Morgentau
Auf Zions Hügeln wird Gott diese Vereinigung segnen
Wir werden eins sein, wie eins sein, eins
In Frieden über dem Kopf
Herr, schenke uns Frieden und mach uns eins
Oh Herr, mein Herr, bitte schenke uns Frieden
Oh Herr, mein Herr, bitte schenke uns Frieden,
Uns Frieden, Frieden, schenke uns
Herr, schenke uns Frieden, schenke uns Frieden, mein Herr.
Frieden wird sich erheben und unsere Herzen werden vereint schlagen
Schenke uns, uns Frieden, schenke uns, uns, Frieden,
Schenke uns, schenke uns, schenke uns Deinen Frieden.
Und mache uns eins, wie eins
Und mache uns eins, verbinde uns hier
Uns lass uns eins sein
Wie hell das Licht ist, unsere Herzen schlagen wahrlich wie eins
Liebe fließt wie Salböl, es ist Frieden, heiliger Frieden, zarter Morgentau
Auf Zions Hügeln wird Gott diese Vereinigung segnen
Schenke uns, uns Frieden, schenke uns, uns, Frieden,
Schenke uns Frieden in aller Welt
Schenke uns, uns Frieden, schenke uns, uns, Frieden.
Biografien
B’Rock Orchestra
Das B’Rock Orchestra zählt zu den erfolgreichsten historisch informierten Ensembles der Gegenwart. Mit Sitz im flämischen Gent erkundet es auf historischen Instrumenten fünf Jahrhunderte Musikgeschichte – von barocken Meisterwerken bis zu zeitgenössischen Uraufführungen. Das Orchester sucht aktiv den Austausch mit visionären Künstler:innen aller Sparten und erweitert sein Repertoire durch das eigene B’Rock Vocal Consort.
Künstlerische Entscheidungen basieren stets auf der Relevanz für die heutige Gesellschaft. Mit der Reihe »B’Rock Encounters« schafft das Ensemble zudem Raum für Partizipation und Wissensaustausch. International ist B’Rock an renommierten Häusern wie dem Concertgebouw Amsterdam oder der Kölner Philharmonie zu Gast. Zu den jüngsten Höhepunkten zählen Tourneen unter René Jacobs sowie interdisziplinäre Projekte mit der Choreografin Femke Gyselinck. Das Orchester arbeitet eng mit Partnern wie DE SINGEL International Arts Centre (Antwerpen) zusammen.
Besetzung
Violine I
Evgeny Sviridov (Konzertmeister)
Svetlana Ramazanova
Ortwin Lowyck
Bettina Van Roosebeke
Violine II
Sara DeCorso
Rebecca Huber
Liesbeth Nijs
Gisela Cammaert
Viola
Jacek Kurzydło
Luc Gysbregts
Rafael Roth
Violoncello
Rebecca Rosen
Julien Barre
Kontrabass
Tom Devaere
Flaute
Tami Krausz
Bárbara Ferraz Balboa
Oboe
Emma Black
Stefaan Verdegem
Javi Sanchez
Fagott
Tomasz Wesołowski
Javi Sanchez
Horn
Bart Aerbeydt
Trompete
Sander Kintaert
Elena Torres
Filip Zegers
Cembalo/Orgel
Andreas Küppers
Pauke
Jan Huylebroeck
Diese Produktion wird mit Unterstützung der Tax-Shelter-Maßnahme der belgischen Bundesregierung über Flanders Tax Shelter realisiert
Marcus Schinkel Trio
Marcus Schinkel
Klavier & RekompositionMarcus Schinkel, einer der versiertesten Grenzgänger zwischen Jazz, Klassik, Electro und Pop, darf auf eine erfolgreiche Historie zurückblicken: Er spielte schon für Maestro Kurt Masur, Paul Kuhn, Charlie Mariano, Eric Vloeimans und mit dem Beethoven Orchester Bonn. Stilistische Ziehväter sind Keith Jarrett, Esbjörn Svenson, Chick Corea und Herbie Hancock.
Als eines seiner vielen musikalischen Projekte gründete Marcus Schinkel 1992 sein nach ihm benanntes Klavier-Trio. Seine beiden Mit-Musiker lernte Marcus Schinkel während seines Studiums in den Niederlanden kennen. Seit 20 Jahren spielen sie auf Bühnen und Festivals in ganz Deutschland, in Europa, Russland, der Karibik und sogar für die deutsche Botschaft in Vietnam. Das Schinkel-Programm »Crossover Beethoven« gründet sich auf dem Zitat von Thomas Morus: »Die Tradition ist nicht die Aufbewahrung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers!«
Wim de Vries
SchlagzeugWim de Vries ist ein niederländischer Schlagzeuger, der vielseitig als Performer, Studiomusiker und Pädagoge aktiv ist. Seine Karriere reicht von Jazz über Theaterproduktionen bis zu internationalen Drum-Festivals. Charakteristisch für sein Spiel sind seine technische Kontrolle, musikalische Sensibilität und sein Augenmerk auf rhythmische Farben sowie visuelle Elemente.
Während seines Studiums gründete er gemeinsam mit dem Pianisten Marcus Schinkel und dem Bassisten Bas Rietmeijer das Marcus Schinkel Trio, mit dem er mehrere Alben aufnahm. Parallel spielte er im Arnhem Jazz Trio und sammelte wertvolle Ensemble-Erfahrung. Nach dem Studium spielte de Vries mit verschiedenen Ensembles und tourte u. a. in Europa mit dem bekannten Glenn Miller Orchestra.
Zusammen mit dem Drummer René Creemers gründete er das Duo The Drumbassadors. Dieses Projekt verband spektakuläre technische Virtuosität mit kreativer Perkussion-Performance und führte die beiden Drummer auf Bühnen und Festivals weltweit. Die Drumbassadors traten nicht nur in Konzerten auf, sondern gaben auch weltweit Drum-Clinics und Workshops, bei denen sie ihr instrumentales Können und ihre musikalischen Ideen vorstellten.
Fritz Roppel
BassFritz Roppel ist in der deutschen Musikszene wegen seiner Vielseitigkeit als einer der versiertesten und meistgefragten Bassisten für Kontrabass und Bassgitarre bekannt. Nach dem Jazzstudium an der Musikhochschule Köln hatte er dort von 1996 bis 2001 einen Lehrauftrag inne.
Sein Spiel zeichnet sich durch hohe Musikalität, Vielseitigkeit und Sensibilität im Zusammenspiel aus. Er kann auf eine vielseitige Zusammenarbeitsgeschichte verweisen, etwa mit den Bochumer Symphonikern, dem WDR Funkhaus, Jennifer Rush, Bobby McFerrin, den Wise Guys, Sylvia Droste, Mike Sadler (Saga) sowie ChamberJazz- und Tangoprojekten.
Vox Bona Kammerchor der Kreuzkirche Bonn
Einladungen zu Festivals, Rundfunkaufnahmen sowie zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Chorwettbewerben zeugen von der hohen Qualität des VOX BONA Kammerchores der Kreuzkirche Bonn. Die durchweg hervorragenden Kritiken heben neben der Intonationsgenauigkeit und der perfekten Aussprache besonders die Bühnenpräsenz hervor.
1990 übernahm Kirchenmusikdirektorin Karin Freist-Wissing die Leitung des Projektchors. Die Sänger:innen des Kammerchors pflegen ein umfangreiches Repertoire, das von Renaissance- und Barockmusik, klassischer Oratorienliteratur bis zu romantischen und zeitgenössischen A-cappella-Werken reicht. Der Kammerchor arbeitet regelmäßig mit namhaften Orchestern wie dem Beethoven Orchester Bonn, BonnBarock oder l’arte del mondo zusammen.
Offenheit für Neues und Unerhörtes ist ein Markenzeichen des Bonner Ensembles. Hierfür stehen szenische Aufführungen der Bach’schen Matthäuspassion und Johannespassion (u. a. Bachfest Leipzig 2024) sowie Improvisationskonzerte. Dazu kommen immer wieder außergewöhnliche Crossover-Projekte wie ein Konzert mit Kirchenmusik/Pop mit den Wise Guys in der Beethovenhalle 2013.
Besetzung
Sopran I
Maria Hartmann, Anja Barker, Steffi Watin, Simone Semmelmann, Theresa Dewey, Ella Kautz, Judith Böckle, Uli Steiner
Sopran II
Gertrud Hochhäuser, Eva Schubert, Flora Weiler, Christabel Mennicken, Sonja Schlesinger-Pungel, Annika Kiefner, Antonia Wissing
Alt
Clara Gölz, Mira Rodrian, Anne Wissing, Maria Meyer, Maria Gondolf, Anika Einig, Korinna Hertrampf, Henrietta Welter, Anja Neufang-Sahr, Esther Seng
Tenor
Sebastian Pungel, Christoph Behrens-Watin, Matthias Putzke, Patrick Braun, Nathan Busch, Sergio Genovesi, Bertram Wende, Bert Droste-Franke, Marc Sahr
Bass
Johannes Koch, Florian Kranhold, Raphael Wissing, Nico Stamer, Andreas Schubert, Andreas Fischer, Detlev Prössdorf, Tom Weitershagen, Reinhold Schaaf, Markus Kiefer, Kai Hooghoff, Gero Klein, Justus Gilsbach, Hans Martin Giesler, Georg Schneider
Berit Norbakken
SopranDie Sopranistin Berit Norbakken gehört zu den führenden Stimmen Skandinaviens. Ihr Repertoire reicht vom Barock bis zur Gegenwart und umfasst auch Volksmusik. Weltweit gastiert sie in Häusern wie dem Sydney Opera House oder der Tokyo Opera City Concert Hall und arbeitet mit namhaften Dirigent:innen zusammen.
Besondere Anerkennung fand ihre Einspielung von Arriagas Vokalmusik mit dem BBC Philharmonic. Für ihr umfangreiches Schaffen wurde sie mit dem Rolf Gammlengs Ehrenpreis ausgezeichnet. Im Mai 2024 schloss sie zudem ihr künstlerisches Doktoratsprojekt ab.
Zuletzt erschien die Aufnahme Evening Hymn mit dem Arctic Philharmonic Orchestra. Ihre neuesten Veröffentlichungen (Januar 2026) sind eine Aufnahme mit Liedern von Dowland zusammen mit dem Lautenspieler Solmund Nystabakk sowie eine Aufnahme von Strawinskys Threni und Elegy for J. F. K. in Zusammenarbeit mit Daniel Reuss, der Cappella Amsterdam und dem Noord Nederland Orkest.
Benno Schachtner
AltusMit seinem geerdeten und zugleich schwerelosen Timbre zählt der Countertenor Benno Schachtner zu den führenden Sängern seines Fachs. Sein Repertoire reicht von der Renaissance bis zur Moderne, wobei er besonders durch interpretatorische Spontaneität und emotionale Tiefe begeistert. Mit brillanter Technik, Gespür für interpretatorische Feinheiten und großer Leidenschaft zieht er das Publikum stets aufs Neue in seinen Bann.
Geprägt durch sein Studium bei Gerhard Weinberger in Detmold und Ulrich Messthaler an der Schola Cantorum Basiliensis, erhielt er 2020 einen Ruf als Professor für historischen Gesang an die Hochschule für Künste Bremen. Dort leitet er eine Klasse im Bereich Historisch Informierte Aufführungspraxis.
Neben seiner Bühnenkarriere ist Schachtner Gründer und Intendant des Diademus Festivals. Inspiration für seine künstlerische Arbeit findet er in der Natur: In seiner Heimatstadt Dietenheim bewirtschaftet er im Nebenerwerb einen landwirtschaftlichen Betrieb.
Benedikt Kristjánsson
TenorDer Tenor Benedikt Kristjánsson ist in Húsavík, Island geboren. Seinen ersten Gesangsunterricht erhielt er mit 16 Jahren bei seiner Mutter, Margrét Bóasdóttir an der Reykjavík Akademie für Gesang. Er studierte bei Prof. Scot Weir an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin und besuchte Meisterkurse bei Peter Schreier, Christa Ludwig, Elly Ameling und Thomas Quasthoff.
Er ist ein erster Preisträger des Internationalen Gesangs-Wettbewerbs cantateBach in Greifswald und ein Publikumspreisträger des Internationalen J. S. Bach-Wettbewerb in Leipzig. Für die Johannespassion für Tenor allein, Cembalo, Orgel und Schlagwerk gewann er 2019 den OPUS Klassik in der Kategorie »Innovatives Konzert«.
Kristjánsson tritt regelmäßig bei Festivals wie Bachfest Leipzig, Thüringer Bach-Wochen, Händel-Festspiele Halle und Festival Oude Muziek in Utrecht auf. 2022 war er Residenzkünstler beim Beethovenfest Bonn.
Er arbeitete mit Dirigent:innen wie Peter Dijkstra, Reinhard Goebel, Philippe Herreweghe, Vladimir Jurowski und Hans-Christoph Rademann und singt regelmäßig in den bedeutenden Sälen der Welt, wie dem Konzerthaus Wien, Teatro Colón in Buenos Aires, Walt-Disney Hall in Los Angeles und Concertgebouw Amsterdam.
Tobias Berndt
BaritonDer Bariton Tobias Berndt hat sich besonders als Lied- und Konzertsänger international einen Namen gemacht. Seine Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Hans Christoph Rademann, Philippe Herreweghe, Helmuth Rilling, Sir Simon Rattle, Herbert Blomstedt oder Teodor Currentzis führte ihn zu bedeutenden Orchestern in ganz Europa.
Berndts umfangreiches Konzertrepertoire reicht von Monteverdi über die großen Oratorien von Händel, Bach, Haydn, Mozart, Mendelssohn und Britten bis hin zu Uraufführungen von zeitgenössischen Komponisten wie Jörg Widmann. In zahlreichen Opernengagements war er u. a. als Wolfram in Wagners Tannhäuser, als Don Alfonso in Mozarts Così fan tutte oder als Argante in Händels Rinaldo auf Theaterbühnen zu erleben.
Auch als Liedsänger hat sich Tobias Berndt einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Er ist Gewinner der Wettbewerbe Das Lied – International Song Competition in Berlin und des Brahms-Wettbewerbes in Pörtschach/Österreich. Liederabende gab er beim Heidelberger Frühling, im Festspielhaus Baden-Baden, im Wiener Musikverein und beim Lucerne Festival sowie in Japan, Südafrika, den Niederlanden und Russland.
Der vielseitige Sänger begann seine musikalische Ausbildung im Dresdner Kreuzchor und studierte bei Hermann Christian Polster in Leipzig und bei Rudolf Piernay in Mannheim. Zu seinen Lehrern gehören außerdem Dietrich Fischer-Dieskau und Thomas Quasthoff.
The Real Group
Die schwedische Vokalgruppe The Real Group setzt seit ihrer Gründung 1984 weltweit Maßstäbe im A-cappella-Gesang. Mit ihren Stimmen als einzigem Instrument kreieren die fünf Musiker:innen einen einzigartigen Stil zwischen Jazz, Pop und nordischer Vokalmusik. Ihr Studium an der Königlichen Musikakademie in Stockholm schlossen sie 1989 mit höchster Auszeichnung ab.
Das Ensemble blickt auf über 2.800 Konzerte und 24 Alben zurück. Neben Auftritten bei der FIFA-Weltmeisterschaft oder für das schwedische Königshaus arbeitete die Gruppe mit Größen wie Barbara Hendricks, Toots Thielemans oder Sir George Martin zusammen.
Über den Konzertbetrieb hinaus engagieren sie sich in der Nachwuchsförderung durch die The Real Group Academy. Zudem setzen sie sich gesellschaftlich ein, etwa als Botschafter für das Bildungsprogramm Star For Life in Schweden und Südafrika.
Karin Freist-Wissing
Dirigentin»Begeisterung, musikalische Leidenschaft und Neugier auf alles Ungewöhnliche sind meine Motivation«, sagte Karin Freist-Wissing 2019 in einem Interview. Diesen Satz kann man als Leitmotto über die Kreuzkirchenmusik stellen, die sie seit 1990 leitet. Die drei Ensembles – Kantorei, Sinfonieorchester und Vox Bona Kammerchor – spielen eine führende Rolle in der Kulturstadt Bonn und dem gesamten Rheinland. Zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, Konzertreisen im In- und Ausland sowie Einladungen zu renommierten Festivals zeugen von dem hohen künstlerischen Niveau.
Schwerpunkte der Arbeit von Freist-Wissing sind neben der Aufführung kirchenmusikalischer Werke aller Genres und Epochen die Planung, Entwicklung und Durchführung interdisziplinärer Projekte in Zusammenarbeit mit Künstler:innen anderer Bereiche und Institutionen, die zu einer intensiven Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Themen führt. Freist-Wissing lehrte Chorleitung an den Musikhochschulen Detmold und Köln.
Konzertempfehlungen
Festival-Miteinander
Festival-Miteinander
Wir – das Beethovenfest Bonn – laden ein, in einem offenen und respektvollen Miteinander Beethovenfeste zu feiern. Dafür wünschen wir uns Achtsamkeit im Umgang miteinander: vor, hinter und auf der Bühne.
Für möglicherweise auftretende Fälle von Grenzüberschreitung ist eine interne Ansprechstelle erreichbar für Publikum, Künstler:innen und Mitarbeiter:innen.
Wir sind ansprechbar über eine Telefon-Hotline (+49 228 2010321, im Festival täglich von 13–21 Uhr) oder per E-Mail (awareness@beethovenfest.de).
Werte und Überzeugungen unseres Miteinanders sowie weitere externe Kontaktmöglichkeiten können hier auf unserer Website aufgerufen werden.
Das Beethovenfest Bonn 2026 steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst.
Programmheftredaktion:
Sarah Avischag Müller
M Hornauer
Die Texte von Steffen Greiner sind Originalbeiträge für dieses Programmheft.

































