Der deutsche Crossover-Pianist Marcus Schinkel (*1968) verbindet klassische Musiktradition mit Jazz-Improvisation und Rock-Elementen. Sein Markenzeichen ist die kreative Neuinterpretation und -komposition bekannter Werke, welche er weltweit aufführt.
Er begann früh eine klassische Klavierausbildung und war als Jugendlicher in Rock- und Jazzbands sowie Theaterprojekten als Pianist, Keyboarder und Komponist aktiv. Weiterhin studierte er am ArtEZ Conservatorium Jazzpiano und Klassik, wo er 1989 mit Wim de Vries das Marcus Schinkel Trio gründete. In dieser Zeit war er im Bundesjazzorchester und nahm an Masterclasses von Richie Beirach und Lee Konitz teil.
Im Jahr 1999 gab Schinkel mit seinem Trio die Premiere des ersten Crossover Beethoven-Programms zur Verabschiedung des deutschen Bundestags in Bonn. Er arbeitet mit Jazz-, Klassik- und Rockmusikern wie Ernie Watts, Wolfgang Niedecken oder Markus Stockhausen, sowie mit Orchestern wie dem Orquesta Sinfónica Nacional de Bolivia, WDR Funkhaus und der Neuen Philharmonie Westfalen. Außerdem ist er als kultureller Botschafter bei Konzerten und Workshops für Institutionen wie deutschen Botschaften, dem Goethe- Institut und gemeinnützigen Einrichtungen im Ausland unterwegs.
Mit der Missa Morphosis präsentiert Marcus Schinkel den Nachfolgeopus von Credo In Unum Mundum (2023) für Chor, Orchester, Weltreligionssänger:innen und Jazztrio, basierend auf der Missa Solemnis von Ludwig van Beethoven.
Konzerte im Festival
- , Beethovenhalle, Großer Saal
Missa Morphosis
Vokal, Cross-GenreB’Rock Orchestra, Marcus Schinkel Trio, The Real Group
Bach/Marcus Schinkel
