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  • Beethoven Frühling
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Fr 25.9.2026

19.30 Uhr, Beethovenhalle, Großer Saal

Lisa Batiashvili & Dresdner Philharmonie

  • Orchester
  • Vergangene Veranstaltung
  • € 89 / 69 / 49 / 39 / 29 / 19
  • Lisa Batiashvili © Chris Singer
  • Dresdner Philharmonie © Björn Kadenbach

Mitwirkende

  • Dresdner Philharmonie
    • Lisa Batiashvili Violine
    • Sandro Nebieridze Klavier
    • Alexej Bröse Schlagwerk
    • Dalia Stasevska Dirigentin

    Programm

    Gija Kantscheli

    Sio für Streicher, Klavier und Schlagwerk

    Jean Sibelius
    Violinkonzert d-Moll op. 47
    Felix Mendelssohn Bartholdy
    Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 »Italienische«

     

     

    Auf einen Blick

    Was erwartet mich?

    Residenzkünstlerin Lisa Batiashvili ist mit dem Sibelius-Violinkonzert berühmt geworden – live ist es ein unglaubliches Erlebnis.

    Wie klingt das?
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    Konzerteinführung

    18.45 Uhr, Großer Saal: 
    Hannah Schmidt im Gespräch mit Dalia Stasevska

    Heute im Festival Salon

    Öffnungszeiten: 16–23 Uhr

    • 18 Uhr: Happy Hour – Lassen Sie sich verwöhnen!
    • 19–20.30 Uhr: Meet Your Hobby – Improtheater Ungebügelt Faltenfrei
    • 21.30–22.30 Uhr: Listening Session – mit Rebekka Salomea und Elina Albach

    Beschreibung

    »Eins der wichtigsten Werke meines Lebens«, sagt unsere Residenzkünstlerin Lisa Batiashvili über das Sibelius-Violinkonzert. Als Sechzehnjährige war sie damit bei dem Violinwettbewerb in Helsinki, benannt nach dem Komponisten, erfolgreich. Wie einen einsamen Monolog empfindet sie die Musik und erschafft bei jeder Aufführung Momente, in denen die Zeit stehen bleibt.

    Ähnlich zeitlos wirkt auch das Werk Sio (»Wind«) ihres georgischen Landsmanns Gija Kantscheli. Seine Musik scheint sich selbst nachzulauschen und entfaltet eine traurige Rhapsodie mit Sologeige, Streichern und Impulsen von Klavier und Schlagwerk. Die Dresdner Philharmonie und die finnisch-ukrainische Dirigentin Dalia Stasevska entführen uns anschließend in sonnigere Gefilde: Mendelssohn verfasste seine vierte Sinfonie in den 1830er-Jahren am Sehnsuchtsort Italien.

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      Magazin

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      Mit freundlicher Unterstützung

      Digitales Programmheft

      Fr 25.9.

      19.30 Uhr, Beethovenhalle, Großer Saal

      Lisa Batiashvili & Dresdner Philharmonie

      Mitwirkende

      Dresdner Philharmonie

      Lisa Batiashvili Violine 
      (Beethovenfest Residenz 2026)

      Sandro Nebieridze Klavier

      Alexej Bröse Schlagwerk

      Dalia Stasevska Dirigentin

      Programm

      Gija Kantscheli (1935–2019)
      Sio für Streicher, Klavier und Schlagwerk (1998)
       

      Jean Sibelius (1865–1957)
      Violinkonzert d-Moll op. 47

      I. Allegro moderato
      II. Adagio di molto
      III. Allegro ma non tanto


      Pause


      Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
      Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 »Italienische«

      I. Allegro vivace
      II. Andante con moto
      III. Con moto moderato
      IV. Saltarello. Presto

      Über den Konzertabend

      Konzertdauer: ca. 110 Minuten

      Gastronomisches Angebot vor Ort

      Zusätzlich zu Blumen schenken wir den Künstler:innen Blüh-Patenschaften, mit deren Hilfe in der Region Bonn Blumenwiesen angelegt werden.

      Für ein ungestörtes Konzerterlebnis bitten wir Sie, auf Foto- und Videoaufnahmen zu verzichten.

      Konzerteinführung

      18.45 Uhr, Großer Saal
      Hannah Schmidt im Gespräch mit Dalia Stasevska

      Festival Salon

      Unser Festival Salon steht vor und nach dem Konzert zum gemütlichen Verweilen offen – auch ohne Ticket. Kommen Sie vorbei! 
      Öffnungszeiten: 16–23 Uhr

      Programm: 
      18 Uhr: Happy Hour – Lassen Sie sich verwöhnen! Ein Abend im Geiste Italiens
      19–20.30 Uhr: Meet Your Hobby – Improtheater Ungebügelt Faltenfrei
      21.30–22.30 Uhr: Listening Session – mit Rebekka Salomea und Elina Albach

      Ort: Im Ausstellungsraum zwischen Haupt- und Südfoyer

      Gefördert durch

      Einleitung

      Ohne Zweifel sind die Klangwelten der heute zu hörenden Werke sehr verschieden. Wie nun einen Rahmen schaffen, ohne die Musik mit Bedeutung zu überfrachten?

      Vielleicht lohnt sich eine assoziative ­Annäherung über die Entstehungskontexte der Stücke: Gija Kantscheli mit seinem zwiegespaltenen Verhältnis zu seiner Geburtsheimat Georgien. Jean Sibelius, der sich mit dem Landhaus Ainola ein neues Zuhause und einen Zufluchtsort fernab von Helsinki suchte. Felix Mendelssohn Bartholdy, der zu einer langen Reise nach Italien aufbrach, um die Fremde zu entdecken.

      Da liegen einige Fragen nahe: Was ist eigentlich (m)ein Zuhause? Wodurch ist es charakterisiert? Kann Musik ein Zuhause sein? Was bedeutet das dann für den Begriff »Heimat«? Oder wie es Max Frisch in seinem »Fragebogen« in Worte fasste: »Haben Sie eine zweite Heimat? Und wenn ja: Können Sie sich eine dritte oder vierte Heimat vorstellen oder bleibt es dann wieder bei der ersten?«

      Kantscheli: Sio

      Zahlen und Fakten

      Gija Kantscheli: Sio

      Komponiert: 1998

      Uraufgeführt: 22.12.1998 in Dresden, Sächsische Staatskapelle Dresden, Dirigent: Johannes Fritzsch

      Besetzung: Streicher, Klavier, Schlagwerk

      Beauftragt von: Sächsische Staatskapelle Dresden anlässlich des 450-jährigen Jubiläums

      In einem Interview während seiner letzten Lebensjahre sprach Gija Kantscheli über sein künstlerisches Arbeiten in der Sowjetunion. Als freischaffender Komponist, der sich im gesamten Spektrum von zeitgenössischer Komposition über Film- bis hin zu Unterhaltungsmusik bewegte, tanzte er ideologisch aus der Reihe und wurde deshalb wiederholt kritisiert. Sein Verhältnis zu seinem Geburtsland Georgien beschrieb er als zwiespältig. Dennoch blieb die Faszination für die reiche georgische Musikkultur für ihn stets ein Anker, der ihn immer wieder aufs Neue inspirierte – auch nachdem er 1991 nach dem Fall des Eisernen Vorhangs in den Westen übersiedelte.

      Fun Fact:
      Lisa Batiashvili und Gija Kantscheli teilen sich Geburtsstadt und -land: Tbilisi (Tiflis) in Georgien.

      Die lauten und die leisen Töne

      Auf die Frage, weshalb er häufig so extreme Lautstärke-Kontraste in seiner Musik verwende, antwortete er doppelbödig:

      »So habe ich mein Leben gelebt ... Und Sie fragen mich, warum es in meiner Musik so viele dynamische Wechsel gibt?! Ich habe mir eine scherzhafte Antwort ausgedacht: Wenn ich spüre, dass das Publikum einschlafen könnte, wecke ich es mit lauten Episoden wieder auf. Und dann schläfere ich es wieder ein. Das ist ein Scherz, aber vielleicht ist darin auch ein Körnchen Wahrheit.«

      In seinem Werk Sio (georgisch: »Wind«) finden wir eine zerklüftete Musikwelt vor: Es dominieren extreme Klangfarben, die zwar manchmal zusammenkommen, sich aber auch schnell wieder voneinander trennen. Mehrmals werden Höhepunkte angesteuert, jedoch nicht eingelöst oder mit herben Einschnitten regelrecht abgewürgt. Das Stück ist auf vielen Ebenen von scharfen Kontrasten geprägt. Das gilt nicht nur für die Lautstärken, sondern ebenso für die klanglichen Texturen – diese werden schroff gegenübergestellt, klaffen zuweilen geradezu auseinander und wechseln permanent: Spitze, metallische, holzige, aber auch sanfte, beinahe schon farblos-geisterhafte Momente.
       

      Was bedeutet Musik?

      Es ist schwer von der Hand zu weisen, dass Sio einen gewissen Zwiespalt widerspiegelt. Doch inwieweit und auf welche Art Biografie und Komposition letztlich zusammenhängen, ist vielleicht am Ende eine Frage, die für das Konzerterlebnis nicht zentral ist. Kantschelis Rat war diesbezüglich: »Jeder muss sich sein eigenes Programm zusammenstellen. Darin liegt der ganze Reiz der Musik – in ihrer Abstraktheit.«

      Sibelius: Violinkonzert

      Lisa Batiashvili © Chris Singer
      Zahlen und Fakten

      Jean Sibelius: Violinkonzert d-Moll op. 47

      Komponiert: Erste Fassung 1903, Überarbeitungen nach der Uraufführung

      Uraufgeführt: 8.2.1904 in Helsinki, Solist: Victor Nováček, Helsinki Philharmonic unter der Leitung des Komponisten

      Besetzung: Solo-Violine, 2 Flöten, 2 Oboen, 2 ­Klarinetten, 2 Fagotte, 4 Hörner, 2 Trompeten, 3 Posaunen, Pauken, Streicher

      Der Beginn des Violinkonzerts (Allegro moderato) von Jean Sibelius ist, im ursprünglichen Sinne des Worts, traumhaft: Es ist charakteristisch für Träume, dass deren Anfang nicht so recht greifbar ist. Hier ist es ähnlich: Plötzlich ist man mitten im Klang. Die ersten Takte sind so sanft und subtil, dass man sie beinahe nicht bemerkt und gleichzeitig vergisst, dass die Musik erst vor wenigen Augenblicken eingesetzt hat.

      Zwischen Top und Flop

      Von Sibelius’ Violinkonzert wird heute häufig geschwärmt – ganz im Gegensatz zur Entstehungszeit. Je nach Perspektive wäre damals ›albtraumhaft‹ vielleicht eine bessere Umschreibung gewesen, denn die erste Fassung des 1903 entstandenen Werks kam bei den Kritiker:innen überhaupt nicht gut an. Aufgrund von finanziellem Druck entschied sich Sibelius für eine eher ungewöhnliche Vorverlegung der Uraufführung. Das erwies sich jedoch als Fehler: Durch die Verschiebung war eine Umbesetzung des Solisten nötig und die noch verbleibende Zeit reichte schlichtweg nicht für eine solide Einstudierung. Die Uraufführung war ein Flop.

      Musikalisch codierte Rastlosigkeit

      Das Konzert gilt schon immer als technisch äußerst anspruchsvoll: Während es bereits im ersten Satz von Konstruktionen mit großen Sprüngen und komplizierten Rhythmen nur so wimmelt, ist die Musik im mittleren Satz (Adagio di molto) insgesamt weitaus gesetzter, aber auch dunkler in den Klangfarben. Das hält allerdings nicht allzu lange: Der ikonische letzte Satz (Allegro, ma non tanto) mit der markanten rhythmischen Melodie der Solo-Violine ist musikalisch codierte Rastlosigkeit. Sie scheint unermüdlich in Bewegung zu sein und überträgt sich auf alle Tonlagen und -register des Orchesters.

      »Danse macabre«

      Die Solo-Violine fiedelt wie aberwitzig und das Spektrum ist beeindruckend: Sie grätscht in die Saiten, springt in halsbrecherischem Tempo hinauf und wieder hinunter, von vollen, tiefen bis hin zu flötenden, höchsten, fahlen Klangfarben. Da verwundert es nicht, dass Sibelius seinen Finalsatz selbst mit einem »Danse macabre« – einem Totentanz – verglichen hat.

      Mendelssohn: Sinfonie

      Zahlen und Fakten

      Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 4 in A-Dur op. 90 »Italienische«

      Komponiert: Konzipiert ab 1831, komponiert 1833, mehrere Überarbeitungen nach der Uraufführung

      Uraufgeführt: 13.5.1833, London, unter der Leitung des Komponisten

      Besetzung: 2 Flöten, 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Fagotte, 2 Hörner, 2 Trompeten, Pauken, Streicher

      Zugegebenermaßen wirken sie heute in unserem digitalisierten Leben etwas verstaubt: Reiseführer. Im Internet finden wir im Grunde zu beinahe jedem Fleckchen auf diesem Planeten nicht nur aktuelle Informationen und Daten, sondern auch Fotos, Videos oder gar Livestreams. Die Organisation einer Reise braucht ebenfalls oft nur wenige Klicks.

      »Komm ein bisschen mit nach Italien«

      Als Felix Mendelssohn Bartholdy Ende 1829 von den britischen Inseln auf den Kontinent zurückgekehrt war, ließ die nächste Reise nicht lange auf sich warten: Gleich im Frühling des Folgejahrs brach er in Richtung Italien auf. Reisen dieser Dimension waren aufwendig, teuer, beschwerlich und – je abgelegener das Ziel – oft auch eine Fahrt ins Ungewisse, die solide geplant werden musste. Hier brauchte es eine hilfreiche Orientierung: die über ein Jahrzehnt zuvor erschienene Italienische Reise von Goethe, die Mendelssohn ausgiebig konsultierte.

      Eine Frau in einem legeren Anzug sitzt auf dem Boden und lächelt in die Kamera.
      Dalia Stasevska © Veikko Kähkönen

      Konfettikanone

      Die »Italienische« Sinfonie ist ein Ergebnis von Mendelssohns anderthalbjähriger Reise und gilt als ein Klassiker der Konzertliteratur, der regelmäßig in den Programmen zu finden ist. Doch die besondere Wirkung des Eröffnungssatzes (Allegro vivace) scheint sich nicht im Geringsten abzunutzen: Der Beginn ist ein bisschen wie die Anspannung im Augenblick kurz vor einem ersehnten Ereignis, die dann schlagartig abfällt – wie bei einer Konfettikanone: Vorfreude, es knallt und plötzlich regnet es Farben.

      Ruhe vor dem Tanz

      Nach der Energie des Anfangs kommt das Geschehen im Andante con moto ein wenig zur Ruhe – die Konturen sind nun runder, die Musik getragener. Im Gegensatz zum Eröffnungssatz wirkt sie in sich gekehrt, fast schon kontemplativ. Häufig fungiert der zweite Satz einer Sinfonie als eine Art Ruhepol, auf den ein belebterer dritter Satz folgt. Mendelssohn setzte an diese Stelle aber erneut ein eher moderat bewegtes Menuett, um die Satzbezeichnung aufzugreifen (Con moto moderato). Dieses ist allerdings schon mit subtilen Vorgriffen auf den letzten Satz (Presto) gespickt, die immer wieder wie kleine rhythmische Blitze aufleuchten.

      Abschiedswehmut?

      Im Finale wird noch einmal richtig an Fahrt aufgenommen: Mendelssohn griff hier den Saltarello auf, einen italienischen Springtanz mit Wurzeln im Mittelalter. Auch wenn die Energie dem ersten Satz in nichts nachsteht, scheint die Leichtigkeit verflogen zu sein. Es dominieren dunkle Klangfarben und Harmonien in Moll. Aber Hand aufs Herz: Wer ist auf der Rückreise nach einer schönen Zeit in Italien nicht ein bisschen geknickt?

      Robert Eisinger

    • Gruppe von Menschen bei einer eleganten Outdoor-Veranstaltung. Titel ist "Beethovenfest Freundeskreis" mit Text zur Mitgliedschaft.
      © Nekame Klasohm
    • Wir danken den Mitgliedern des Freundeskreises

      MÄZEN

      Gründungsmitglieder Arndt und Helmut Andreas Hartwig

      PLATIN

      Dr. Michael Buhr und Dr. Gabriele Freise-Buhr

      Godesberg Gastronomie & Event GmbH

      GOLD

      LTS Lohmann Therapie-Systeme AG

      Andrea und Ekkehard Gerlach

      Hans-Joachim Hecek und Klaus Dieter Mertens

      Dr. Thomas und Rebecca Ogilvie 

      Albert Tonger Immobilien e. K.

      Braunschweiger Privatbank, Köln

      SILBER

      Maria und Christoph Bader

      Bernd Böcking 

      Dr. Sigrun Eckelmann† und Johann Hinterkeuser

      Dr. Hiltrud Kastenholz und Herbert Küster

      Dr. Stefanie Montag und Dr. Stephan Herberhold

      Dr. Luciano und Ulrike Pizzulli

      Julia Rabus und Mirko Klemm 

      Jannis Ch. Vassiliou und Maricel de la Cruz

      AUF EMPFEHLUNG unserer Mäzene Arndt und Helmut Andreas Hartwig

      Tim Achtermeyer MdL

      Judith und Tobias Andreae

      Dr. Frank Asbeck und Susanne Birkenstock

      Bettina Böttinger und Martina Wziontek

      Anja Bröker

      Philipp Buhr und Marie-Madeleine Zenker

      Tim und Jessi Buhr

      Katja Burkard und Hans Mahr

      Claudia Cieslarczyk und Heiko von Dewitz

      Rüdiger und Andrea Depkat

      Guido Déus

      Prof. Dr. Udo und Bettina Di Fabio

      Walter Droege und Hedda im Brahm-Droege

      Ralf und Antje Firmenich

      Tobias Grewe und Dr. Jan Hundgeburth

      Jörg Großkopf und Peter Daubenbüchel

      Prof. Monika Grütters

      Lothar und Martha Harings

      Dr. Bernhard Helmich und Mai Hong

      Dr. Eckart und Ulla von Hirschhausen

      Dr. Sabine Hoeft und Thomas Geitner

      Prof. Dr. Frank G. und Ulrike Holz

      Prof. Dr. Wolfgang und Dr. Brigitte Holzgreve

      Martin Hubert und Martina und Martha Marzahn

      Stephan und Sirka Huthmacher

      Dirk und Viktoria Kaftan

      Dr. Christos Katzidis MdL und Ariane Katzidis

      Andrea, Tim und Jan Kluit

      Dr. Eva Kraus

      Dr. Markus Leyck Dieken und Peter Kraushaar

      Peter und Katharina Limbourg

      Nathanael Liminski MdL und Hanna Liminski

      Horst und Katrin Lingohr

      Marianne und Stefan Ludes

      Dr. Peter Lüsebrink und Karl-Heinz von Elern

      Barbara Massing

      Michael Mronz und Markus Felten

      Prof. Dr. Georg und Doris Nickenig

      Dr. Solveig Palm

      Alexandra Pape und Malte von Tottleben

      Christian A. und Rita Rast

      Hans-Arndt und Julia Riegel

      Prof. Dr. Manuel und Aila Ritter

      Ilona Schmiel

      Matthias und Steffi Schulz

      Moritz Seibert

      Stephan Schwarz und Veronika Smetackova

      Annette Schwolen-Flümann und Thomas Flümann

      Prof. Walter Smerling und Beatrice Blank

      Elisabeth Sobotka und Prof. Dr. Hans Peter Wehrli

      Peter und Annette Storsberg

      Prof. Burkhard und Friederike Sträter

      Prof. Dr. Hendrik Streeck MdB und Paul Zubeil

      Ulrich und Petra Voigt

      Oliver und Diane Welke

      Dr. Vera Westermann und Michael Langenberg

      Dr. Matthias Wissmann und Francisco Rojas

      Christian van Zwamen und Gerd Halama

      BRONZE

      Jutta und Ludwig Acker * Prof. Dr. Wolfgang Angerstein * Alexandra Asbeck * Dr. Rainer und Liane Balzien * Munkhzul Baramsai * Christina Barton van Dorp und Dominik Barton * Christoph Becker und Ursula Baierl-Becker * Christoph Beckmanns * Prof. Dr. Christa Berg * Prof. Dr. Arno und Angela Berger * Christoph Berghaus * Klaus Besier * Ingeborg Bispinck-Weigand * Christiane Bless-Paar und Dr. Dieter Paar * Frank-Michael Böhle und Elvira Pietzka-Böhle * Dr. Ulrich und Barbara Bongardt * Anastassia Boutsko * Anne Brinkmann * Ingrid Brunswig * Lutz Caje * Gabriele und Robert Carl * Elmar Conrads-Hassel und Dr. Ursula Hassel * Ingeborg und Erich Dederichs * Geneviève Desplanques * Irene Diederichs * Michael Eckhardt und Birgit Wolter * Christel Eichen und Ralf Kröger * Elisabeth Einecke-Klövekorn * Dr. Martina Endepohls-Ulpe und Alexander Ulpe * Heike Fischer und Carlo Fischer-Peitz * Dr. Gabriele und Ulrich Föckler * Prof. Dr. Eckhard Freyer * Johannes Geffert * Silke und Andree Georg Girg * Dr. Helga-Maleen Gerresheim * Margareta Gitizad * Carsten Gottschalk * Ulrike und Axel Groeger * Marta Gutierrez und Simon Huber * Cornelia und Dr. Holger Haas * Sylvia Haas * Christina Ruth Elise Hendges * Renate und L. Hendricks * Peter Henn * Prof. Ingeborg Henzler und Dr. Mathias Jung * Heidelore und Prof. Werner P. Herrmann * Dr. Monika Hörig * Georg Peter Hoffmann und Heide-Marie Ramsauer * Dr. Francesca und Dr. Stefan Hülshörster * Karin Ippendorf * Angela Jaschke * Dr. Michael und Dr. Elisabeth Kaiser * Elisabeth und Rolf-Dieter Kaißer * Agnieszka Maria und Jan Kaplan * Dr. Reinhard Keller * Dr. Ulrich und Marie Louise Kersten * Rolf Kleefuß und Thomas Riedel * Dr. Gerd Knischewski * Norbert König und Clotilde Lafont-König * Sylvia Kolbe * Peter Kreutzer * Sigrid Kümmerlein * Gisela Kunz * Dr. Hans Dieter und Ursula Laux * Ute und Dr. Ulrich Kolck * Manfred Koschnick und Arne Siebert * Lilith Matthiaß-Küster und Norbert Küster * Thea Kutzscher * Ruth und Bernhard Lahres * Renate Leesmeister * Gernot Lehr und Dr. Eva Sewing * Traudl und Reinhard Lenz * Florian H. Luetjohann * Moritz Magdeburg * Dr. Charlotte Mende * Heinrich Meurs * Heinrich Mevißen * Dr. Dr. Peter und Dr. Ines Miebach * Karl-Josef Mittler * Dr. Josef Moch * Esther und Laurent Montenay * Friedrich Wilhelm Moog und Vera Walther-Moog * Katharina und Dr. Jochen Müller-Stromberg * Dr. Nicola und Dr. Manuel Mutschler * Dr. Gudula Neidert-Buech und Dr. Rudolf Neidert * Gerald und Vanessa Neu * Lydia Niewerth * Wolfram Nolte * Mark und Rita Opeskin * Céline Oreiller * Dieter und Brigitta Penning * Carol Ann Pereira * Gabriele Poerting * Dr. Manfred und Dorothee van Rey * Ruth Schmidt-Schütte und Hans Helmuth Schmidt * Dr. Andreas und Bettina Rohde * Prof. Dr. Tilman und Astrid Sauerbruch * Ingrid Scheithauer * Monika Schmuck * Markus Schubert * Simone Schuck * Petra Schürkes-Schepping * Dr. Manfred und Jutta von Seggern * Prof. Dr. Norma Selve * Prof. Dr. Wolfram Steinbeck * Dr. Andreas Stork * Michael Striebich * Dr. Corinna ten Thoren und Martin Frevert * Verena und Christian Thiemann * Dr. Sabine Trautmann-Voigt und Dr. Bernd Voigt * Hermann und Bettina Ude * Katrin Uhlig * Carrie Walter und Gabriel Beeby * Susanne Walter * Aino Ritva Weyers und Nadeem Hajouj * Ruth Winterwerp-van den Elzen und Jürgen Winterwerp * Dr. Bettina und Dr. Matthias Wolfgarten

      JUNGER FREUNDESKREIS

      Iklim Arikan * Linda Dahn * Lasse Frings * Ricci Frosio * Lin Golenia * Emilia Hecke * Victoria Emilia Holz * M Hornauer * Zsolt Máté Kiss * Jonas Kotulla * Marie Meißner * Felix Mennicken * Linus Neunkirchen * Felix Schuck * Hannah Speckmann * Charlotte Speckmann * Nelly Sophia Stach * Till Steinert * Johanna von Bargen * Florens Windelen * Yolanda Winter * Akichika Yukawa * Tom Ziese

      Biografien

      Lisa Batiashvili

      Violine
      Chris Singer
      Lisa Batiashvili © Chris Singer

      Die georgisch-stämmige deutsche Violinistin Lisa ­Batiashvili ist eine vielfach ausgezeichnete Musikerin und hat Beziehungen zu den weltbesten Orchestern, Dirigent:innen und Solist:innen aufgebaut. Sie spielt eine Joseph Guarneri del Gesu Violine aus dem Jahre 1739. Batiashvili spielt und tourt regelmäßig mit verschiedenen Ensembles, etwa mit dem Oslo Philharmonic Orchestra, der Filarmonica della Scala, dem City of Birmingham Symphony Orchestra und dem Los Angeles Philharmonic Orchestra. Kammermusikalisch ist sie auf Tourneen im Klaviertrio mit Jean-Yves Thibaudet und Gautier Capuçon sowie im Duo mit Giorgi Gigashvili zu erleben.

      2021 gründete sie die Lisa Batiashvili Foundation, in der sie sich für die Unterstützung junger, hochtalentierter georgischer Musiker:innen engagiert. 2006 erhielt sie für ihre herausragende Beethoven-Interpretation beim Beethovenfest Bonn den Beethoven-Ring der Bürger für Beethoven. 22025 wurde Batiashvili mit dem Kaiser-Otto-Preis der Stadt Magdeburg für ihren Einsatz gegen Krieg und Antisemitismus und für die Förderung des europäischen Gedankens sowie mit dem Pro Meritis Scientiae et Litterarum des Bayerischen Staatsministeriums geehrt.

      Eine Frau in einem schwarzen Kleid hält eine Violine. Ihre Augen sind geschlossen. Schriftzug: "Entdecken. Fördern. Begleiten. Wir stiften Zukunft für die Künstlergeneration von morgen! Werden Sie jetzt Mitglied"
      © Lisa Batiashvili Foundation

      Dalia Stasevska

      Dirigentin

      Die in Finnland lebende Dirigentin Dalia Stasevska hat sich als eine führende musikalische Stimme und furchtlose Aktivistin für Wandel etabliert. Sie hat die Rolle der Ersten Gastdirigentin des BBC Symphony Orchestra inne und tritt mit führenden Orchestern wie dem New York Philharmonic, den Berliner Philharmonikern und dem Česká filharmonie auf.

      Stasevska ist eine leidenschaftliche Operndirigentin und dirigierte an der Glyndebourne Festival Opera, der Finnischen Nationaloper und der Norske Opera. Debüts hatte sie u. a. an der Los Angeles Opera mit Philip Glass’ Akhnaten sowie an der Deutschen Oper Berlin mit Brittens A Midsummer Night’s Dream. Weitere Engagements führten sie zur Metropolitan Opera und zum Royal Opera House in London.

      Im Jahr 2025 wurde sie von European Voice in Anerkennung für ihren Einsatz für europäische Werte und Demokratie als »European of the Year« geehrt. Weitere Auszeichnungen sind »Personality of the Year« vom BBC Music Magazine, der Alfred Kordelin Preis, der Royal Philharmonic Society’s Conductor Award und der Orden der Fürstin Olga der Ukraine.

      Dresdner Philharmonie

      Björn Kadenbach
      Dresdner Philharmonie © Björn Kadenbach

      Die Dresdner Philharmonie steht für musikalische Bildung für alle Generationen und Offenheit für neue Ideen. Das Ensemble zeichnet sich durch eine stilistische Flexibilität aus, die vom Barock über die Wiener Klassik bis zur Gegenwart reicht – seine Diskografie umfasst über 330 Werke. Gastspiele auf fast allen Kontinenten und Kooperationen mit herausragenden Künstler:innen aus aller Welt prägen sein Profil.

      Ein besonderes Anliegen des Orchesters ist die Förderung junger Talente. Zu diesem Zweck nimmt es hochbegabte Musiker:innen in seine Orchesterakademie, die Kurt Masur Akademie, auf. Darüber hinaus engagiert sich die Dresdner Philharmonie in der Musikvermittlung – mit Familien- und Schulkonzerten, innovativen Kurzkonzertreihen und digitalen Angeboten.

      Seit seiner Gründung 1871 haben zahlreiche renommierte Dirigent:innen das Orchester geprägt – seit der Saison 2025/26 ist Sir Donald Runnicles Chefdirigent. Ebenfalls seit dieser Saison hat Tabita Berglund das Amt als Erste Gastdirigentin inne.

      Besetzung

      Violine I
      Wolfgang Hentrich
      Dalia Stulgyté-Richter 
      Julia Suslov-Wegelin 
      Ute Kelemen 
      Antje Becker 
      Johannes Groth 
      Alexander Teichmann 
      Annegret Teichmann 
      Deborah Kadenbach
      Xianbo Wen 
      Yeeun Choi 
      Raúl González García

      Violine II
      Markus Gundermann 
      Adela Bratu
      Andreas Hoene 
      Jörn Hettfleisch 
      Dorit Schwarz 
      Christiane Liskowsky 
      Annalena Kott 
      Pablo Aznarez Maeztu 
      Rosa Neßling-Fritsch 
      Divna Tontic

      Bratsche
      Hanno Felthaus 
      Beate Müller 
      Andreas Kuhlmann 
      Joanna Szumiel 
      Tilman Baubkus 
      Irena Dietze 
      Sonsoles Jouve del Castillo 
      Janeks Niklavics

      Violoncello
      Konstanze Pietschmann 
      Clemens Krieger 
      Daniel Thiele 
      Victor Meister 
      Oliwia Meiser
      Lukas Barmann

      Kontrabass
      Prof. Benedikt Hübner 
      Prof. Tobias Glöckler 
      Gengpei Li 
      Junbin Hwang 

      Flöte
      Kathrin Bäz 
      Lydia Küllinger 

      Oboe
      Johannes Pfeiffer 
      Jens Prasse 

      Klarinette
      Daniel Hochstöger
      Ruben Mirzoian

      Fagott
      Felix Amrhein 
      Philipp Hösli 

      Horn
      Michael Schneider 
      Prof. Friedrich Kettschau 
      Dietrich Schlät 
      Carsten Gießmann 

      Trompete
      Andreas Jainz 
      Nikolaus von Tippelskirch 

      Posaune
      Matthias Franz 
      Jonathan Böhm
      Sebastian Rehrl 

      Schlagwerk
      Gal Krajčič
      Alexej Bröse

      Konzertempfehlungen

      Matthias Baus
      Nicholas Carter © Matthias Baus
      Fr 2.10.2026, 19.30 Uhr, Beethovenhalle, Großer Saal

      Staatsorchester Stuttgart

      Ein Abend mit Sinfonik und Oper, ein wahrer Ozean an Klangfülle und ein furioses Staatsorchester Stuttgart mit Top-Solist:innen auf der Bühne.
      Tickets
      Chris Singer
      Lisa Batiashvili © Chris Singer
      Sa 3.10.2026, 16 Uhr, Beethovenhalle, Studio

      Lisa Batiashvili & Friends

      Lisa Batiashvili bringt die von ihr handverlesenen Stipendiaten ihrer eigenen Stiftung mit, um gemeinsam Kammermusik zu machen: ein familiäres Residenz-Finale mit viel georgischem Flair.
      Tickets

      Festival-Miteinander

      Festival-Miteinander

      Wir – das Beethovenfest Bonn – laden ein, in einem offenen und respektvollen Miteinander Beethovenfeste zu feiern. Dafür wünschen wir uns Achtsamkeit im Umgang miteinander: vor, hinter und auf der Bühne.

      Für möglicherweise auftretende Fälle von Grenzüberschreitung ist eine interne Ansprechstelle erreichbar für Publikum, Künstler:innen und Mitarbeiter:innen. 

      Wir sind ansprechbar über eine Telefon-Hotline (+49 228 2010321, im Festival täglich von 13–21 Uhr) oder per E-Mail (awareness@beethovenfest.de).

      Werte und Überzeugungen unseres Miteinanders sowie weitere externe Kontaktmöglichkeiten können hier auf unserer Website aufgerufen werden.

    • Illustration von drei Journalisten mit Mikrofon und Kamera. Schriftzug: "Viele Stimmen, ein Ensemble" und "Gemeinsam im Dialog, für Freiheit und Innovation".
      © Deutsche Welle
    • Plakat feiert 200 Jahre Kultur. Enthält Symbole für Musik, Literatur und Kunst. Hervorgehoben ist die Unterstützung für das Beethovenfest. Überschrift: "Große Kultur braucht mehr als Applaus." Logo Sparkasse 200-Jahre
      © Sparkasse KölnBonn
    • Ein Pianist spielt auf einer Bühne, angestrahlt von einem pinken Licht. Das Publikum sitzt in einem großen Konzertsaal. Aufschrift: Telekom-Logo, "Shine On, Bonn"
      © Deutsche Telekom AG
    • Gelbes Poster mit rotem Schallwellen-Motiv. Text: "Im Puls der Stadt" und Eventdetails für Veranstaltung von Deutsche Post und DHL.
      © DHL Group
    • Einladung zur 13. Festlichen Operngala Bonn am 25. November 2023 um 19 Uhr. Ein Benefizevent zugunsten der Deutschen AIDS-Stiftung.
      © Deutsche AIDS-Stiftung
    • Frau mit Ukulele steht vor einem roten Hintergrund. Text beschreibt Bedeutung der Musik für Geflüchtete. UNO-Flüchtlingshilfe-Logo ist sichtbar.
      © UNO-Flüchtlingshilfe
    • Blaues Poster mit Beethoven-Illustration. Zitat von Ludwig van Beethoven über Talent und Fleiß. Logos von dhpg und CLA Global.
      © dhpg
    • Illustration: Eine Glühbirne leuchtet mit Beethovens Kopf. Schriftzug: "Bonn hat's in der Birne." und "Jetzt Neukundenbonus sichern!"
      © SWB
    • Werbung für das Beethoven Fest 2026 mit einer Illustration von Beethoven und dem Slogan "Musik. Bewegt. Verbindet." QR-Code enthalten.
      © Autohaus Thomas
    • Männer beladen einen LKW mit Hilfsgütern. Text: „Bonn hilft Cherson – Jetzt mitmachen!“ und Website-Link.
      © Help e. V.
    • Das Beethovenfest Bonn 2026 steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst.

      Programmheftredaktion:
      Sarah Avischag Müller
      M Hornauer

      Lektorat:
      Heidi Rogge

      Die Texte von Robert Eisinger sind Originalbeiträge für dieses Programmheft.

      • Mitwirkende
      • Programm
      • Einleitung
      • Kantscheli: Sio
      • Sibelius: Violinkonzert
      • Mendelssohn: Sinfonie
      • Biografien
      • Konzertempfehlungen
      • Festival-Miteinander
      Ticket–Hotline +49 228 2010344 Mo, Mi–Fr, 10–14 Uhr
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