Dresdner Philharmonie
Lisa Batiashvili Violine (Beethovenfest Residenz 2026)
Nikoloz Rachveli Dirigent
Teo Jorbenadze Screenwriter & Director
3.9.– 3.10. 2026

Dresdner Philharmonie
Lisa Batiashvili Violine (Beethovenfest Residenz 2026)
Nikoloz Rachveli Dirigent
Teo Jorbenadze Screenwriter & Director
Nikoloz Rachveli (*1979)
Follow Your Dreams. Suite basierend auf Filmmusiken von Charlie Chaplin, José Padilla Sanchez, Leo Daniderff (Los Angeles)
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Choralvorspiel Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ BWV 639, arr. von Anders Hillborg (München)
Finnisches Trad.
Evening Song, arr. von Jarkko Piihimäki (Helsinki)
Michel Legrand (1932–2019)
Paris Violon, arr. von Nikoloz Rachveli (Paris)
Nikoloz Rachveli & Ralph Maria Siegel (1911–1972)
Remembrance/Ich hab’ noch einen Koffer in Berlin. Medley (Berlin)
Fritz Kreisler (1875–1962) & Johann Strauss I (1804–1849)
Liebeslied/Furioso Gallopp, arr. von Nikoloz Rachveli (Wien)
Antonín Dvořák (1841–1904)
Goin’ Home. Largo aus der Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 »Aus der Neuen Welt«, arr. von Tamas Batiashvili (New York)
Astor Piazzolla (1921–1992)
Buenos Aires Hora Cero/Vuelvo al Sur. Medley, arr. von Nikoloz Rachveli (Buenos Aires)
Antônio Carlos Jobim (1927–1994)
Desafinado, arr. von Nikoloz Rachveli (Rio de Janeiro)
Katie Melua (*1984)
No Better Magic, arr. von Katie & Zurab Melua und Nikoloz Rachveli (London)
Rumänisches Trad.
Ciocârlia (»Die Lerche«), arr. von Stephan Koncz (Bukarest)
Gija Kantscheli (1935–2019)
Lights of Sorrow/Herio Bitschebo. Medley, arr. von Nikoloz Rachveli (Tbilisi)
Nikoloz Rachveli
Khorumi. Dance for Freedom
Konzertdauer: ca. 80 Minuten ohne Pause
Gastronomisches Angebot vor Ort
Zusätzlich zu Blumen schenken wir den Künstler:innen Blüh-Patenschaften, mit deren Hilfe in der Region Bonn Blumenwiesen angelegt werden.
Für ein ungestörtes Konzerterlebnis bitten wir Sie, auf Foto- und Videoaufnahmen zu verzichten.
Opening hours: 14:00–19:30
Family Sunday – with games, fun, and family concerts
15:30–17:30 childcare available (Seminar room C)
Glitzernd, strahlend, verheißungsvoll. Ein Bild, das für Glück und Modernität steht – für das Versprechen des technischen Aufbruchs Anfang des 20. Jahrhunderts. Denn die Städte, die zu Leuchten begannen, waren jene, die elektrisiert wurden. Die eine Straßenbeleuchtung bekamen. In denen Leuchtreklame die Nacht erhellte und die Gefahren der Dunkelheit vertreiben sollte. Eine Illusion war das auch, wie man heute weiß und damals schon spürte. Ein Glanz, der nicht immer strahlt. Eine Ambivalenz, die Charlie Chaplin in seinem Film Lichter der Großstadt spürbar machte. Eine dennoch immerwährende Faszination, der die georgische Geigerin Lisa Batiashvili nun um die 100 Jahre später musikalisch nachspürt.
City Lights hat Lisa Batiashvili ein Album und ein darauf basierendes Konzertprogramm genannt. Die Lichter sind dabei in gewisser Hinsicht auch kleine Scheinwerfer, mit denen Batiashvili die jeweiligen Orte musikalisch ausleuchtet. Paris, Berlin, New York, Bueno Aires, Bukarest oder ihre Heimat Tbilisi sind darunter. »Nach Hause/Daheim«, dieses Motto hat Intendant Steven Walter dem Beethovenfest Bonn in diesem Jahr gegeben. Für Batiashvili aber ist das ein ambivalentes Unterfangen.
»Mit diesem Projekt möchte ich auch sagen, dass man als reisender Musiker und jemand, der seine eigentliche Heimat früh verlassen musste, mehr als ein Zuhause hat.« – Lisa Batiashvili
Denn diese eine Entsprechung für ein ›Daheim‹, die gibt es für sie so einfach nicht mehr, wie sie betont: »Zwischen Tbilisi – Berlin – München – Paris … sie sind natürlich alle auf meinem City Lights-Album dabei. Mit diesem Projekt möchte ich aber auch sagen, dass man als reisender Musiker und jemand, der seine eigentliche Heimat früh verlassen musste, mehr als ein Zuhause hat.«

Geboren: 1979 in Tbilisi
Violinistin
Erste CD-Veröffentlichung 2001 bei EMI, sorgte durch Interpretation des Sibelius-Konzerts für Aufsehen, zeichnet sich durch einen sehr energetischen, pointierten und interpretationsstarken Stil aus. Gija Kantscheli komponierte 2007 Broken Chant für sie und ihren Ehemann, den Oboisten François Leleux, als Doppelkonzert.
Batiashvili hat sich viele Bezugspunkte in der Welt erschlossen. Und es ist oft das Kulturleben oder ein bestimmter Kunststil, der für einen bestimmten Ort steht und über dessen Stadtgrenzen hinaus strahlt. Gerade für eine Künstlerin hat es einen Reiz, eine solche Reise über die jeweilige ortsspezifische Kultur zu begehen. Lisa Batiashvili nimmt ihr Publikum also via Musik mit. Doch ganz einfach ist das nicht. Denn so unterschiedlich die Orte sind, so unterschiedlich ist der jeweilige Stil der dortigen Kultur – Klassik, Tango, Filmmusik, Schlager oder Pop ...
Der Lebensweg von Lisa Batiashvili ist aber eigentlich zunächst ganz von der Klassik geprägt. 1979 in Tbilisi geboren, bekam die Tochter eines Geigers und einer Pianistin bereits im Alter von zwei Jahren ihren ersten Geigenunterricht. 1991 siedelte die Familie nach Deutschland über, um dem drohenden Bürgerkrieg in Georgien zu entgehen. In Hamburg wurde Batiashvili Jungstudentin an der dortigen Musikhochschule, 1993 begann sie bei Ana Chumachenco in München zu studieren. Beim Sibelius-Wettbewerb in Helsinki wurde sie als jüngste Teilnehmerin 1995 mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. Ihre klassische Karriere begann. Sie spielte mit den großen Orchestern der Welt und veröffentlichte diverse Alben.
Doch auf City Lights unterscheidet sie nun weder zwischen ernster Musik und Unterhaltungsmusik, sie wertet die Stile nicht, sie macht sie sich je vollumfänglich zu eigen: »Für mich war diese Harmonie der Stile auch etwas Neues. Aber das beweist nur, dass zeitlose, gute Musik in allen Epochen gleichgestellt werden kann«, sagt die Musikerin dazu.

Geboren: 1979 in Tbilisi
Komponist, Dirigent und Arrangeur.
Generalmusikdirektor des Georgian Philharmonic Orchestra, zeichnet sich durch stilistische Offenheit aus und arbeitete mit Musiker:innen aus verschiedenen Genres wie Michel Legrand, Gidon Kremer, Katie Melua, Khatia Buniatishvili oder eben Lisa Batiashvili.
Eine Art Traum, den sie metaphorisch auch im Eröffnungsstück ihres Programms erklingen lässt: Follow Your Dreams, eine Suite basierend auf Filmmusiken von Charlie Chaplin, José Padilla Sanchez und Leo Daniderff, arrangiert vom georgischen Komponisten und Dirigenten dieses Programms, Nikoloz Rachveli. Musik, die ein romantisches Sehnen des 20. Jahrhunderts in sich trägt. Musik, die moderne Märchen untermalt, ja, erstrahlen lässt. Musik, die dennoch weiß, dass auch im Märchen nicht immer alles gut wird und die trotzdem, fast starrsinnig und dann weit schwelgend, die Macht der Träume beschwört.
Vom Reisen und Heimwärts-Sehnen, von der Wehmut und der Sehnsucht handeln viele der Stücke, die Batiashvili in dieses Programm gepackt hat. Ralph Maria Siegels Ich hab’ noch einen Koffer in Berlin (im Medley mit Rememberance arrangiert von Nikolz Rachveli) genauso wie das Lied Goin’ Home, basierend auf dem Largo aus Antonín Dvořáks Sinfonie Nr. 9 »Aus der Neuen Welt«, das Tamas Batiashvili, Lisa Batiashvilis Vater, für Geige und Orchester arrangiert hat. Für die Stadt New York steht das in Batiashvilis Programm – Dvořák vertonte in der neuen Welt die Sehnsucht nach der Heimat in der alten Welt und schuf dennoch eine spezifische Musik für Amerika. Auch hier spiegelt sich die Wandelbarkeit von Heimat in den Biografien von Musiker:innen, denen oft nur die Musik zur mitreisenden Konstante wird.
Fernweh weckt in diesem Programm dann der argentinische Tango mit einem Medley aus Stücken von Astor Piazzolla oder der Bossa Nova von Antonio Carlos Jobim, mit dessen Desafinado Batiashvili nach Brasilien reist. Ganz klassisch wiederum klingt das alte Westeuropa für Batiashvili: Bachs Choralvorspiel Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ assoziiert sie mit München und Fritz Kreislers Virtuosenstück nach Johann Strauss (Vater) Liebeslied/Furioso Gallopp führt sie nach Wien.
London – Los Angeles – München – Finnland – Paris – Berlin – Wien – New York – Buenes Aires – Rio de Janeiro – London – Bukarest – Tbilisi
Eine Herausforderung sind diese rasanten Orts-, pardon, Stilwechsel trotzdem, vor allem im Konzertprogramm. Immerhin muss die Musikerin Lisa Batiashvili blitzschnell wechseln zwischen musikalischem Ausdruck und Epoche – sie fliegt quasi von Stadt zu Stadt, nur ohne Flugzeit. Doch: »Das ist das erstaunliche an City Lights, dass man den Wechsel der Epochen gar nicht merkt«, erklärt sie, denn: »Wir haben das Glück, dass die Übergänge so gut ineinanderfließen, dass man ohne Pause eine große Geschichte erzählen kann.«

»Ich bin sehr für jedes kreative Projekt in der klassischen Musik.« – Lisa Batiashvili
Und das ist eine Geschichte, die auch noch etwas anderes erzählt: Davon, dass Musik einfach Musik sein kann, ihren Zauber, ihr ›Licht‹, ihre ›Lights‹ entfacht, wenn es gute Musik ist. Egal welcher Kategorie und welcher Zeit sie zugeordnet wird. Egal, ob zur Unterhaltung geschrieben oder aus der traditionellen Volksmusik stammend. Egal, ob als Musik für den Gottesdienst oder als klassische Kunstmusik komponiert. »Ich bin sehr für jedes kreative Projekt in der klassischen Musik«, sagt Lisa Batiashvili. Die Klassik-Szene kann sich einem solchen Stil-Eklektizismus öffnen, findet sie, mit einer Einschränkung: »Nur wenn es authentisch und persönlich bleibt. Ich achte sehr darauf, dass die Arrangements von fantastischen Komponist:innen gemacht werden, die selbst eine klassische Ausbildung haben«, betont sie, »außerdem dient der Wechsel zwischen E- und U-Musik in diesem Fall dazu, eine Verbindung mit den Orten und mit meinem Leben zu schaffen.«
Johann Sebastian Bach (1685–1750), deutscher Barockkomponist
Michel Legrand (1932–2019), französischer Filmmusik- und Liedkomponist, Jazzpianist
Ralph Maria Siegel (1911–1972), deutscher Sänger und Komponist (Lied und Schlager)
Fritz Kreisler (1875–1962), austroamerikanischer Violinvirtuose und Komponist
Johann Strauss (Vater) (1804–1849) österreichischer Komponist, bekannt für seine Walzer
Antonín Dvořák (1841–1904), tschechischer Komponist der Romantik
Astor Piazzolla (1921–1992), argentinischer Komponist, bekannt für seine in die Kunstmusik überführten Tangos
Antônio Carlos Jobim (1927–1994), brasilianischer Sänger, Pianist, Gitarrist und Komponist, Mitbegründer des Bossa Nova
Katie Melua (*1984), georgisch-britische Sängerin und Songwriterin
Gija Kantscheli (1935–2019), georgischer Komponist
Rita Argauer
Founding members Arndt and Helmut Andreas Hartwig
Dr. Michael Buhr und Dr. Gabriele Freise-Buhr
Godesberg Gastronomie & Event GmbH
LTS Lohmann Therapie-Systeme AG
Andrea und Ekkehard Gerlach
Hans-Joachim Hecek und Klaus Dieter Mertens
Dr. Thomas und Rebecca Ogilvie
Albert Tonger Immobilien e. K.
Braunschweiger Privatbank, Köln
Maria und Christoph Bader
Bernd Böcking
Dr. Sigrun Eckelmann† und Johann Hinterkeuser
Dr. Hiltrud Kastenholz und Herbert Küster
Dr. Stefanie Montag und Dr. Stephan Herberhold
Dr. Luciano und Ulrike Pizzulli
Julia Rabus und Mirko Klemm
Jannis Ch. Vassiliou und Maricel de la Cruz
Tim Achtermeyer MdL
Judith und Tobias Andreae
Dr. Frank Asbeck und Susanne Birkenstock
Bettina Böttinger und Martina Wziontek
Anja Bröker
Philipp Buhr und Marie-Madeleine Zenker
Tim und Jessi Buhr
Katja Burkard und Hans Mahr
Claudia Cieslarczyk und Heiko von Dewitz
Rüdiger und Andrea Depkat
Guido Déus
Prof. Dr. Udo und Bettina Di Fabio
Walter Droege und Hedda im Brahm-Droege
Ralf und Antje Firmenich
Tobias Grewe und Dr. Jan Hundgeburth
Jörg Großkopf und Peter Daubenbüchel
Prof. Monika Grütters
Lothar und Martha Harings
Dr. Bernhard Helmich und Mai Hong
Dr. Eckart und Ulla von Hirschhausen
Dr. Sabine Hoeft und Thomas Geitner
Prof. Dr. Frank G. und Ulrike Holz
Prof. Dr. Wolfgang und Dr. Brigitte Holzgreve
Martin Hubert und Martina und Martha Marzahn
Stephan und Sirka Huthmacher
Dirk und Viktoria Kaftan
Dr. Christos Katzidis MdL und Ariane Katzidis
Andrea, Tim und Jan Kluit
Dr. Eva Kraus
Dr. Markus Leyck Dieken und Peter Kraushaar
Peter und Katharina Limbourg
Nathanael Liminski MdL und Hanna Liminski
Horst und Katrin Lingohr
Marianne und Stefan Ludes
Dr. Peter Lüsebrink und Karl-Heinz von Elern
Barbara Massing
Michael Mronz und Markus Felten
Prof. Dr. Georg und Doris Nickenig
Dr. Solveig Palm
Alexandra Pape und Malte von Tottleben
Christian A. und Rita Rast
Hans-Arndt und Julia Riegel
Prof. Dr. Manuel und Aila Ritter
Ilona Schmiel
Matthias und Steffi Schulz
Moritz Seibert
Stephan Schwarz und Veronika Smetackova
Annette Schwolen-Flümann und Thomas Flümann
Prof. Walter Smerling und Beatrice Blank
Elisabeth Sobotka und Prof. Dr. Hans Peter Wehrli
Peter und Annette Storsberg
Prof. Burkhard und Friederike Sträter
Prof. Dr. Hendrik Streeck MdB und Paul Zubeil
Ulrich und Petra Voigt
Oliver und Diane Welke
Dr. Vera Westermann und Michael Langenberg
Dr. Matthias Wissmann und Francisco Rojas
Christian van Zwamen und Gerd Halama
Jutta und Ludwig Acker * Prof. Dr. Wolfgang Angerstein * Alexandra Asbeck * Dr. Rainer und Liane Balzien * Munkhzul Baramsai * Christina Barton van Dorp und Dominik Barton * Christoph Becker und Ursula Baierl-Becker * Christoph Beckmanns * Prof. Dr. Christa Berg * Prof. Dr. Arno und Angela Berger * Christoph Berghaus * Klaus Besier * Ingeborg Bispinck-Weigand * Christiane Bless-Paar und Dr. Dieter Paar * Frank-Michael Böhle und Elvira Pietzka-Böhle * Dr. Ulrich und Barbara Bongardt * Anastassia Boutsko * Anne Brinkmann * Ingrid Brunswig * Lutz Caje * Gabriele und Robert Carl * Elmar Conrads-Hassel und Dr. Ursula Hassel * Ingeborg und Erich Dederichs * Geneviève Desplanques * Irene Diederichs * Michael Eckhardt und Birgit Wolter * Christel Eichen und Ralf Kröger * Elisabeth Einecke-Klövekorn * Dr. Martina Endepohls-Ulpe und Alexander Ulpe * Heike Fischer und Carlo Fischer-Peitz * Dr. Gabriele und Ulrich Föckler * Prof. Dr. Eckhard Freyer * Johannes Geffert * Silke und Andree Georg Girg * Dr. Helga-Maleen Gerresheim * Margareta Gitizad * Carsten Gottschalk * Ulrike und Axel Groeger * Marta Gutierrez und Simon Huber * Cornelia und Dr. Holger Haas * Sylvia Haas * Christina Ruth Elise Hendges * Renate und L. Hendricks * Peter Henn * Prof. Ingeborg Henzler und Dr. Mathias Jung * Heidelore und Prof. Werner P. Herrmann * Dr. Monika Hörig * Georg Peter Hoffmann und Heide-Marie Ramsauer * Dr. Francesca und Dr. Stefan Hülshörster * Karin Ippendorf * Angela Jaschke * Dr. Michael und Dr. Elisabeth Kaiser * Elisabeth und Rolf-Dieter Kaißer * Agnieszka Maria und Jan Kaplan * Dr. Reinhard Keller * Dr. Ulrich und Marie Louise Kersten * Rolf Kleefuß und Thomas Riedel * Dr. Gerd Knischewski * Norbert König und Clotilde Lafont-König * Sylvia Kolbe * Peter Kreutzer * Sigrid Kümmerlein * Gisela Kunz * Dr. Hans Dieter und Ursula Laux * Ute und Dr. Ulrich Kolck * Manfred Koschnick und Arne Siebert * Lilith Matthiaß-Küster und Norbert Küster * Thea Kutzscher * Ruth und Bernhard Lahres * Renate Leesmeister * Gernot Lehr und Dr. Eva Sewing * Traudl und Reinhard Lenz * Florian H. Luetjohann * Moritz Magdeburg * Dr. Charlotte Mende * Heinrich Meurs * Heinrich Mevißen * Dr. Dr. Peter und Dr. Ines Miebach * Karl-Josef Mittler * Dr. Josef Moch * Esther und Laurent Montenay * Friedrich Wilhelm Moog und Vera Walther-Moog * Katharina und Dr. Jochen Müller-Stromberg * Dr. Nicola und Dr. Manuel Mutschler * Dr. Gudula Neidert-Buech und Dr. Rudolf Neidert * Gerald und Vanessa Neu * Lydia Niewerth * Wolfram Nolte * Mark und Rita Opeskin * Céline Oreiller * Dieter und Brigitta Penning * Carol Ann Pereira * Gabriele Poerting * Dr. Manfred und Dorothee van Rey * Ruth Schmidt-Schütte und Hans Helmuth Schmidt * Dr. Andreas und Bettina Rohde * Prof. Dr. Tilman und Astrid Sauerbruch * Ingrid Scheithauer * Monika Schmuck * Markus Schubert * Simone Schuck * Petra Schürkes-Schepping * Dr. Manfred und Jutta von Seggern * Prof. Dr. Norma Selve * Prof. Dr. Wolfram Steinbeck * Dr. Andreas Stork * Michael Striebich * Dr. Corinna ten Thoren und Martin Frevert * Verena und Christian Thiemann * Dr. Sabine Trautmann-Voigt und Dr. Bernd Voigt * Hermann und Bettina Ude * Katrin Uhlig * Carrie Walter und Gabriel Beeby * Susanne Walter * Aino Ritva Weyers und Nadeem Hajouj * Ruth Winterwerp-van den Elzen und Jürgen Winterwerp * Dr. Bettina und Dr. Matthias Wolfgarten
Iklim Arikan * Linda Dahn * Lasse Frings * Ricci Frosio * Lin Golenia * Emilia Hecke * Victoria Emilia Holz * M Hornauer * Zsolt Máté Kiss * Jonas Kotulla * Marie Meißner * Felix Mennicken * Linus Neunkirchen * Felix Schuck * Hannah Speckmann * Charlotte Speckmann * Nelly Sophia Stach * Till Steinert * Johanna von Bargen * Florens Windelen * Yolanda Winter * Akichika Yukawa * Tom Ziese
Die georgisch-stämmige deutsche Violinistin Lisa Batiashvili ist eine vielfach ausgezeichnete Musikerin und hat Beziehungen zu den weltbesten Orchestern, Dirigent:innen und Solist:innen aufgebaut. Sie spielt eine Joseph Guarneri del Gesu Violine aus dem Jahre 1739.
Batiashvili spielt und tourt regelmäßig mit verschiedenen Ensembles, so etwa mit dem Oslo Philharmonic Orchestra, der Filarmonica della Scala, dem City of Birmingham Symphony Orchestra und dem Los Angeles Philharmonic Orchestra. Kammermusikalisch ist sie auf Tourneen im Klaviertrio mit Jean-Yves Thibaudet und Gautier Capuçon sowie im Duo mit Giorgi Gigashvili zu erleben.
2006 erhielt sie für ihre herausragende Beethoven-Interpretation beim Beethovenfest Bonn den Beethoven-Ring der Bürger für Beethoven. 2021 gründete sie die Lisa Batiashvili Foundation, in der sie sich für die Unterstützung junger, hochtalentierter georgischer Musiker:innen engagiert. 2025 wurde Batiashvili mit dem Kaiser-Otto-Preis der Stadt Magdeburg für ihren Einsatz gegen Krieg und Antisemitismus und für die Förderung des europäischen Gedankens, sowie mit dem Pro Meritis Scientiae et Litterarum des Bayerischen Staatsministeriums geehrt.

Nikoloz Rachveli ist ein georgischer Komponist, Pianist und Dirigent. Als Generalmusikdirektor des Georgian Philharmonic Orchestra prägt er die Musikidentität seiner Heimat entscheidend. Bereits mit zehn Jahren dirigierte er Beethovens fünfte Sinfonie. Seine Ausbildung an der Musikuniversität Wien stärkte die Verbindung zur europäischen Tradition. Rachvelis Werke und Arrangements schlagen eine Brücke zwischen zeitgenössischer Komposition und genreübergreifenden Konzepten.
Er arbeitete mit Größen wie Arvo Pärt, Gidon Kremer, Lisa Batiashvili oder Sting zusammen. Seine Musik erklang in der Carnegie Hall, der Elbphilharmonie sowie beim Beethovenfest Bonn. Bei der Deutschen Grammophon erschien sein Album City Lights mit Lisa Batiashvili. Seit 2022 setzt er sich durch Benefizkonzerte intensiv für die Ukraine ein. Rachveli ist UNICEF-Sonderbotschafter und Träger des Shota-Rustaveli-Staatspreises.
Die Dresdner Philharmonie steht für musikalische Bildung für alle Generationen und Offenheit für neue Ideen. Das Ensemble zeichnet sich durch eine stilistische Flexibilität aus, die Werke vom Barock über die Wiener Klassik bis zur Gegenwart umfasst – seine Diskografie zählt über 330 Werke. Gastspiele auf fast allen Kontinenten und Kooperationen mit herausragenden Künstler:innen aus aller Welt prägen sein Profil.
Ein besonderes Anliegen des Orchesters ist die Förderung junger Talente. Zu diesem Zweck nimmt es junge, hochbegabte Musiker:innen in seine Orchesterakademie, die Kurt Masur Akademie, auf. Darüber hinaus engagiert sich die Dresdner Philharmonie in der Musikvermittlung – mit Familien- und Schulkonzerten, innovativen Kurzkonzertreihen und digitalen Angeboten.
Seit der Gründung 1871 haben zahlreiche renommierte Dirigent:innen das Orchester geprägt – seit der Saison 2025/26 ist Sir Donald Runnicles Chefdirigent. Ebenfalls seit dieser Saison hat Tabita Berglund das Amt als Erste Gastdirigentin inne.
Violine I
Eva Dollfuß
Dalia Stulgyté-Richter
Julia Suslov-Wegelin
Ute Kelemen
Juliane Kettschau
Eunyoung Lee
Theresia Hänzsche
Yeeun Choi
Violine II
Markus Gundermann
Cordula Fest
Andrea Dittrich
Jörn Hettfleisch
Christiane Liskowsky
Divna Tontic
Viola
Christina Biwank
Heiko Mürbe
Joanna Szumiel
Harald Hufnagel
Violoncello
Ulf Prelle
Olena Guliei
Alexander Will
Dorothea Plans Casal
Kontrabass
Razvan Popescu
Philipp Könen
Flöte
Marianna Julia Zolnacz
Claudia Rose
Oboe
Undine Röhner-Stolle
Klarinette
Daniel Hochstöger
Timon Knöll
Fagott
Robert-Christian Schuster
Horn
Emanuel Jean-Petit-Matile
Torsten Gottschalk
Dietrich Schlät
Trompete
Christian Höcherl
Csaba Kelemen
Björn Kadenbach
Pauke
Gal Krajcic
Schlagwerk
Gido Maier
Oliver Mills
Harfe
Nora Koch
Tasteninstrumente
Thomas Mahn
Gitarre
Uli Singer
Doli
Dimitri Sakandelidze
Wir – das Beethovenfest Bonn – laden ein, in einem offenen und respektvollen Miteinander Beethovenfeste zu feiern. Dafür wünschen wir uns Achtsamkeit im Umgang miteinander: vor, hinter und auf der Bühne.
Für möglicherweise auftretende Fälle von Grenzüberschreitung ist eine interne Ansprechstelle erreichbar für Publikum, Künstler:innen und Mitarbeiter:innen.
Wir sind ansprechbar über eine Telefon-Hotline (+49 228 2010321, im Festival täglich von 13–21 Uhr) oder per E-Mail (awareness@beethovenfest.de).
Werte und Überzeugungen unseres Miteinanders sowie weitere externe Kontaktmöglichkeiten können hier auf unserer Website aufgerufen werden.
Das Beethovenfest Bonn 2026 steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst.
Programmheftredaktion:
Sarah Avischag Müller
M Hornauer
Die Texte von Rita Argauer sind Originalbeiträge für dieses Programmheft.