• Magazine

Thu. 10.9.2026

19:30, Beethovenhalle, Great Hall

Bomsori Kim & Tonhalle-Orchester Zürich

  • Orchestra
  • Past Event
  • € 109 / 89 / 69 / 49 / 29 / 19
  • Bomsori Kim © Bartek Barczyk
  • Paavo Järvi © Kaupo Kikkas
  • Tonhalle-Orchester Zürich © Gaetan Bally

Contributors

  • Tonhalle-Orchester Zürich
    • Bomsori Kim violin
    • Paavo Järvi conductor

    Programme

    Arnold Schönberg

    Transfigured Night for Strings op. 4

    Erich Korngold
    Violin Concerto in D Major, op. 35
    Ludwig van Beethoven

    Symphony No. 7 in A Major, op. 92

    The concert at a glance

    What can I expect?

    South Korean violinist Bomsori Kim performs Korngold’s highly Romantic Violin Concerto – a touch of 1940s Hollywood.

    What does it sound like?
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    Pre-concert talk

    18:45, Great Hall: 
    Michael Struck-Schloen in conversation with Bomsori Kim

    Livestream

    The concert will be broadcast live on Deutsche Welle's YouTube channel, DW Classical Music, and can be found online at beethovenfest.de/streams

    Today at the Festival Salon

    Opening hours: 18:00–23:00

    • 18:00 Happy Hour – Get creative – Zurich edition
    • 19:00–20:30 Meet and Sing – with the Beethovenfest Community Music (Studio)
    • 21:30–22:30 Open Stage
    Register here for the Open Stage

    Description

    Erich Korngold composed his much-too-rarely-performed Violin Concerto in Los Angeles, where numerous Jewish artists had found refuge from the Nazi regime. A touch of Hollywood permeates the piece – and Bomsori Kim interprets it with an almost tender sound. It is joined by a Romantic early work by Schoenberg and Beethoven’s Seventh – yearning meets exuberance.

    Radio recording by Deutschlandfunk and Deutsche Welle. Deutschlandfunk will broadcast it on 10.11.2026 from 8pm onwards.

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      Digital programme booklet (in German)

      Thu. 10.9.

      19:30, Beethovenhalle, Great Hall

      Bomsori Kim & Tonhalle-Orchester Zürich

      Mitwirkende

      Tonhalle-Orchester Zürich
      Bomsori Kim Violine
      Paavo Järvi Dirigent

      Programm

      Arnold Schönberg (1874–1951)
      Verklärte Nacht op. 4
      Bearbeitung für Streichorchester vom Komponisten

      Grave
       

      Erich Wolfgang Korngold (1897–1957)
      Violinkonzert D-Dur op. 35

      I. Moderato nobile
      II. Romance: Andante
      III. Allegro assai vivace


      Pause
       

      Ludwig van Beethoven (1770–1827)
      Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

      I. Poco sostenuto – Vivace
      II. Allegretto
      III. Presto – Assai meno presto
      IV. Allegro con brio

      Über den Konzertabend

      Konzertdauer: ca. 130 Minuten

      Gastronomisches Angebot vor Ort

      Nach Abschluss des Konzertprogramms des Tonhalle-Orchester Zürich hören Sie ein kurzes Orgelnachspiel von George Warren als Resonanz auf das gehörte Programm.

      Für ein ungestörtes Konzerterlebnis bitten wir Sie, auf Foto- und Videoaufnahmen zu verzichten.

      Zusätzlich zu Blumen schenken wir den Künstler:innen Blüh-Patenschaften, mit deren Hilfe in der Region Bonn Blumenwiesen angelegt werden.

      Einführungsgespräch

      18.45 Uhr, Großer Saal
      Michael Struck-Schloen im Gespräch mit Bomsori Kim

      Festival Salon

      Unser Festival Salon steht vor und nach dem Konzert zum gemütlichen Verweilen offen – auch ohne Ticket. Kommen Sie vorbei!
      Öffnungszeiten: 18–23 Uhr

      Programm:
      18–19 Uhr: Happy Hour: Werden Sie kreativ – Zürich-Edition. Kulinarisches aus der Heimat des Tonhalle-Orchester Zürich
      19–20.30 Uhr: Meet and Sing – Mitsingen und Mitspielen, spontan und ohne Noten mit der Beethovenfest Community Music (Studio)
      21.30–22.30 Uhr: Open Stage

      Ort: Im Ausstellungsraum zwischen Haupt- und Südfoyer

      Grußwort
      Comma Soft AG
      Stephan Huthmacher © Comma Soft AG

      Liebes Publikum,

      das Motto »Nach Hause/Daheim« reicht weit über einen vertrauten Ort hinaus. Zuhause ist dort, wo Menschen sich aufgehoben fühlen. Manchmal muss es neu entstehen, wenn vertraute Orte verloren gehen oder Menschen ihre Heimat verlassen müssen.
      Dieser Konzertabend macht solche Erfahrungen hörbar. Die Lebenswege von Schönberg und Korngold sind von Flucht und Exil geprägt. Korngolds Violinkonzert lässt ein neues Zuhause in Tönen entstehen; Schönbergs »Verklärte Nacht« steht an der Schwelle zur musikalischen Moderne. Beethovens überschwängliche Siebte setzt einen kraftvollen Kontrapunkt.
      Als Bonner Unternehmen freut sich Comma Soft, diesen Abend mit Bomsori Kim, dem Tonhalle-Orchester Zürich und Paavo Järvi in der sanierten Beethovenhalle zu unterstützen. Wir wünschen Ihnen ein Konzert, das Menschen verbindet und für einen Moment ein Gefühl von Zuhause entstehen lässt.

      Stephan Huthmacher
      Gründer und Aufsichtsratsmitglied der Comma Soft AG

      Livestream & Rundfunkmitschnitt

      Medienpartner

      Das Konzert wird live übertragen auf dem YouTube-Kanal DW Classical Music der Deutschen Welle und ist online zu finden unter www.beethovenfest.de/streams.
      Bitte beachten Sie, dass Teile des Publikums im Stream zu sehen sein können. Wir bitten Sie, auf eigene Foto- und Videoaufnahmen zu verzichten.

      Das Konzert wird durch den Deutschlandfunk aufgezeichnet und am 10.11.2026 ab 20 Uhr gesendet.

      Gefördert durch

      Einleitung

      Bomsori Kim & Tonhalle-Orchester Zürich

      In der Fantasie von Paavo Järvi, dem Dirigenten des heutigen Abends, waren die USA das ›gelobte Land‹ – damals im Jahr 1980, als er siebzehn Jahre alt war und seine Familie aus dem sowjetisch besetzten Estland emigrierte. In den Vereinigten Staaten konnte er sein Dirigierstudium fortführen. Doch das Leben war schwieriger, als er es sich in seinen Träumen hinter dem Eisernen Vorhang aus­gemalt hatte. Freiheit und unbegrenzte Möglichkeiten, das bedeutete auch harte Arbeit und ein gnadenloser Konkurrenzkampf in einer Gesellschaft, in der jeder und jede für Glück und Erfolg selbst ver­antwortlich ist. Ähnliche Erfahrungen machten rund 40 Jahre früher die jüdischen Komponisten Arnold Schönberg und Erich Wolfgang Korngold, als sie vor dem Nationalsozialismus aus Deutschland und Österreich fliehen mussten. Aber auch ihnen boten die USA Schutz und Anerkennung, die sie in Europa nicht mehr hatten: Schönberg bekam eine Anstellung als Universitätslehrer, Korngold wurde der renommierteste Filmkomponist im ›Goldenen Zeitalter‹ von Hollywood. Paavo Järvi kombiniert zwei ihrer zentralen Werke mit der siebten Sinfonie von Ludwig van Beethoven.

      Schönberg: Verklärte Nacht

      An orchestra is standing on the stage of a richly decorated concert hall.
      Tonhalle-Orchester Zürich © Gaëtan Bally
      Zahlen und Fakten

      Arnold Schönberg: Verklärte Nacht op. 4

      Komponiert: 1899 für Streichsextett

      Bearbeitet: für Streichorchester, 1. Fassung Wien 1917, 2. Fassung New York 1943

      Uraufgeführt: 18. März 1902 im Kleinen Musikvereins-Saal in Wien, Rosé-Quartett, Franz Jelinek und Franz Schmidt

      Gut zu wissen: Schönberg verwendete als Inspiration ein Gedicht von Richard Dehmel.

      Im Januar 2025 ging eine Schreckensmeldung durch die Medien: Die verheerenden Brände in der Umgebung von Los Angeles hatten im Vorort Pacific Palisades nicht nur zahlreiche Villen von Prominenten zerstört, sondern auch den Sitz des Belmont-Musikverlags. »Belmont« ist die poetische Übersetzung des Namens »Schönberg« – der Verlag war nach dem Tod von Arnold Schönberg zur exklusiven Verbreitung seiner Werke gegründet worden.

      1936 hatte sich Schönberg unweit von Pacific Palisades, in Brentwood Park, ein Haus gekauft. Da war er schon 62 Jahre alt und musste als jüdischer Emigrant in den USA ein neues Leben beginnen. Keine leichte Aufgabe angesichts der vielen Geflüchteten aus Europa, aber er hatte Glück: Als Professor für Komposition an der University of California konnte er seine Familie ernähren und sich ein Auto leisten. Im Auftrag bedeutender Dirigenten und Orchester verfasste er neue Werke. Oder er bearbeitete ältere Stücke – darunter eins für sechs Solostreicher mit dem rätselhaften Titel Verklärte Nacht, das er 1943 (schon zum zweiten Mal) für Streichorchester arrangierte.

      Das Werk stammt aus Schönbergs beruflichen Anfangsjahren in seiner Geburtsstadt Wien (sein breiter Wiener Dialekt ist auf erhaltenen Tonaufnahmen deutlich zu hören). Verklärte Nacht war ein Experiment, weil es ein Gedicht des damals viel gelesenen Schriftstellers Richard Dehmel nicht als Vokalstück, sondern als wortlose Kammermusik ›vertonte‹. Im Text mündet eine alltägliche Situation in einen mystischen Akt von Schuld und Vergebung: Beim Spaziergang eines Paars unter nächtlichem Sternenhimmel gesteht die Frau, dass sie von einem anderen Mann schwanger ist. Ihr Begleiter verzeiht ihr großmütig und verweist auf die Harmonie des Kosmos – »O sieh, wie klar das Weltall schimmert!« Diese Verklärung der ›wahren‹ Liebe wirkt heute etwas verkitscht. Doch Schönberg verwandelte die Vorlage in eine große, halbstündige Musik voller dramatischer Energie und exquisiter romantischer Farben – und schuf einen weitgespannten Bogen vom düster-lastenden Beginn bis zum glitzernd-leichten ›Sternenklang‹ am Schluss.

      Richard Dehmel: Verklärte Nacht

      Zwei Menschen gehn durch kahlen, kalten Hain;
      der Mond läuft mit, sie schaun hinein.
      Der Mond läuft über hohe Eichen;
      kein Wölkchen trübt das Himmelslicht,
      in das die schwarzen Zacken reichen.
      Die Stimme eines Weibes spricht:

      Ich trag ein Kind, und nit von Dir,
      ich geh in Sünde neben Dir.
      Ich hab mich schwer an mir vergangen.
      Ich glaubte nicht mehr an ein Glück
      und hatte doch ein schwer Verlangen
      nach Lebensinhalt, nach Mutterglück
      und Pflicht; da hab ich mich erfrecht,
      da ließ ich schaudernd mein Geschlecht
      von einem fremden Mann umfangen,
      und hab mich noch dafür gesegnet.
      Nun hat das Leben sich gerächt:
      nun bin ich Dir, o Dir, begegnet.

      Sie geht mit ungelenkem Schritt.
      Sie schaut empor; der Mond läuft mit.
      Ihr dunkler Blick ertrinkt in Licht.
      Die Stimme eines Mannes spricht:

      Das Kind, das Du empfangen hast,
      sei Deiner Seele keine Last,
      o sieh, wie klar das Weltall schimmert!
      Es ist ein Glanz um alles her;
      Du treibst mit mir auf kaltem Meer,
      doch eine eigne Wärme flimmert
      von Dir in mich, von mir in Dich.
      Die wird das fremde Kind verklären,
      Du wirst es mir, von mir gebären;
      Du hast den Glanz in mich gebracht,
      Du hast mich selbst zum Kind gemacht.

      Er fasst sie um die starken Hüften.
      Ihr Atem küsst sich in den Lüften.
      Zwei Menschen gehn durch hohe, helle Nacht.

      Korngold: Violinkonzert

      Zahlen und Fakten

      Erich Wolfgang Korngold: Violinkonzert D-Dur op. 35

      Komponiert: 1937 bis 1939

      Revidiert: 1945

      Uraufgeführt: 15. Februar 1947 in St. Louis (Missouri) mit Jascha Heifetz und dem St. Louis Symphony Orchestra und der Leitung von Vladimir Golschmann

      Besetzung: Solovioline, 2 Flöten (2. auch Piccolo), 2 Oboen (2. auch Englischhorn), 2 Klarinetten, Bassklarinette, 2 Fagotte (2. auch Kontrafagott), 4 Hörner, 2 Trompeten, 1 Posaune, Pauke, Schlagwerk (große Trommel, Becken, Gong, Glockenspiel, Röhrenglocken, Xylofon, Vibrafon), Harfe, Celesta, Streicher

      Wie Arnold Schönberg gehörte Erich Wolfgang Korngold zum Kreis der europäischen Exilanten in Los Angeles und wohnte in Toluca Lake, eine knappe Autostunde von Schönbergs Heim entfernt. Anders als sein Landsmann musste sich Korngold um sein Einkommen in der Neuen Welt keine Sorgen machen, denn er schrieb seit 1935 glänzend honorierte Filmmusiken für das Filmunternehmen Warner Brothers. Für Kassenschlager wie Captain Blood, The Adventures of Robin Hood oder The Sea Hawk lieferte er legendäre Partituren, die den ›philharmonischen‹ Hollywood-Sound geprägt haben.

      Dabei wurde lange vergessen, dass der aus Brünn stammende Korngold einmal zu den meistgespielten Opernkomponist:innen nach dem Ersten Weltkrieg zählte. Seine Oper Die tote Stadt war ein internationaler Dauerbrenner der 1920er-Jahre. Die Nationalsozialisten verbannten dann die Musik des jüdischen Komponisten erst von deutschen und später von österreichischen Bühnen. Korngold wanderte nach Kalifornien aus und schwor sich, bis zum Ende der Nazi-Herrschaft keine traditionelle Musikgattung mehr anzurühren. Dennoch arbeitete er seit 1937 insgeheim an einem Violinkonzert. Und es war nur konsequent, dass er sich angesichts seiner musikalischen Entwicklung und der politischen Weltlage auch in diesem Stück zu seiner amerikanischen Identität als Komponist bekannte.

      Seine eigene Filmmusik prägt alle Sätze des Konzerts. Das schwärmerische Anfangsthema zitiert ein Motiv aus Another Dawn, das Seitenthema eine schmachtende Melodie aus Juarez. Der Mittelsatz über das Liebesthema aus Anthony Adverse verlangt von der Violine ein gesangliches Spiel in höchster Lage, das in einen morbiden Orchesterklang aus einzelnen Streich­instrumenten, Harfe und Vibrafon getaucht ist. Im Finale schließlich schickt Korngold eine rustikale Melodie aus dem Abenteuerfilm The Prince and the Pauper auf eine geigerische Tour de Force mit aberwitzigen Läufen, Doppelgriffen und originellen Klangeffekten. Wahrscheinlich konnte damals nur einer diesen extrem virtuosen Violinpart fehlerfrei bewältigen: der grandiose Jascha Heifetz, der das Werk 1947 uraufgeführt und bekannt gemacht hat.

      A woman in bright clothes with long, open hair is posing with her violin. She is pressing her chin onto her hand and smiling.
      Bomsori Kim © Kyutai Shim

      Beethoven: Sinfonie Nr. 7

      Zahlen und Fakten

      Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

      Komponiert: 1811/12

      Uraufgeführt: 8. Dezember 1813 in Wien unter der Leitung von Beethoven

      Besetzung: 2 Flöten, 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Fagotte, 2 Hörner, 2 Trompeten, Pauken, Streicher

      Als vor 250 Jahren die dreizehn nordamerikanischen Kolonien von British America ihre Unabhängigkeit vom Mutterland Großbritannien erklärten, war Ludwig van Beethoven erst fünf Jahre alt. Welche Meinung er später über die USA und ihre demokratische Verfassung hatte, ist unbekannt. Sicher ist, dass Beethovens Einfluss in den Vereinigten Staaten enorm war – zunächst auf das Repertoire der zahlreichen Musikgesellschaften, im 20. Jahrhundert dann zunehmend in politischer Hinsicht. Der Schlusschor der neunten Sinfonie galt als universeller Freiheitsgesang, im Zweiten Weltkrieg wurde die fünfte Sinfonie als »Victory Symphony« zum tönenden Symbol für den erhofften Sieg über Nazideutschland.

      »If Beethoven were alive today«, notierte der New Yorker Bürgermeister Fiorello La Guardia 1941 auf eine Postkarte mit Beethovens Porträt, »he would be here as a refugee.« (»Wenn Beethoven heute leben würde, wäre er als Geflüchteter hier.«)

      Beethoven hat wohl kaum im heutigen Sinne demokratisch gedacht. Doch seine Kritik an Napoleon Bonaparte, der ganz Europa mit Krieg überzog, verlieh ihm den Nimbus eines Freiheitskämpfers. Vor allem drei seiner späten Sinfonien galten mit ihren Marschrhythmen und aggressiven Untertönen als Symbole des Widerstands. Darunter war auch die siebte Sinfonie; Beethoven hat sie erstmals am 8. Dezember 1813 in Wien dirigiert, anderthalb Monate nach der für Napoleon katastrophalen »Völkerschlacht« bei Leipzig. Und schon die zeitgenössische Kritik bemerkte, dass »jeder Musikfreund, ohne eben Kenner zu seyn, von ihrer Schönheit mächtig angezogen wird, und zur Begeisterung erglüht«.

      Es war die unmittelbare Wirkung der Melodien, welche die Siebte zu einer Art Siegessinfonie mit der Aura eines rauschhaften Fests machte. Schon den ersten Satz gestaltete Beethoven – nach einer langsamen, tastenden Einleitung – als permanente Variationen über einen Grundrhythmus, der sich in immer neuen Steigerungswellen und mit immer neuen tänzerischen Einfällen ausbreitet. Auch im berühmten marschartigen Alle­gret­to als zweitem Satz dominiert ein (nun eher verhaltener) Rhythmus, während der dritte Satz wie eine Angriffswelle bei einer Schlacht wirkt – zweimal unterbrochen durch einen langsamen Marsch. Im Finale gerät die Feierlaune zum rasanten Taumel. »Wie betrunken«, so hat der Komponist Gustav Mahler diesen Satz mit seinen kreisenden Streicherfiguren, den raffinierten Akzentverschiebungen und der nie stoppenden Energie beschrieben.

      Michael Struck-Schloen

      Paavo Järvi © Kaupo Kikkas
    • Group of people at an elegant outdoor event. Title is "Beethovenfest Freundeskreis" with text about membership.
      © Nekame Klasohm
    • Wir danken den Mitgliedern des Freundeskreises

      PATRON

      Founding members Arndt and Helmut Andreas Hartwig

      PLATINUM

      Dr. Michael Buhr und Dr. Gabriele Freise-Buhr

      Godesberg Gastronomie & Event GmbH

      GOLD

      LTS Lohmann Therapie-Systeme AG

      Andrea und Ekkehard Gerlach

      Hans-Joachim Hecek und Klaus Dieter Mertens

      Dr. Thomas und Rebecca Ogilvie 

      Albert Tonger Immobilien e. K.

      Braunschweiger Privatbank, Köln

      SILVER

      Maria und Christoph Bader

      Bernd Böcking 

      Dr. Sigrun Eckelmann† und Johann Hinterkeuser

      Dr. Stefanie Montag und Dr. Stephan Herberhold

      Dr. Luciano und Ulrike Pizzulli

      Julia Rabus und Mirko Klemm 

      Jannis Ch. Vassiliou und Maricel de la Cruz

      ON THE RECOMMENDATION of our patrons Arndt and Helmut Andreas Hartwig

      Tim Achtermeyer MdL

      Judith und Tobias Andreae

      Dr. Frank Asbeck und Susanne Birkenstock

      Bettina Böttinger und Martina Wziontek

      Anja Bröker

      Philipp Buhr und Marie-Madeleine Zenker

      Tim und Jessi Buhr

      Katja Burkard und Hans Mahr

      Claudia Cieslarczyk und Heiko von Dewitz

      Rüdiger und Andrea Depkat

      Guido Déus

      Prof. Dr. Udo und Bettina Di Fabio

      Walter Droege und Hedda im Brahm-Droege

      Ralf und Antje Firmenich

      Tobias Grewe und Dr. Jan Hundgeburth

      Jörg Großkopf und Peter Daubenbüchel

      Prof. Monika Grütters

      Lothar und Martha Harings

      Dr. Bernhard Helmich und Mai Hong

      Dr. Eckart und Ulla von Hirschhausen

      Dr. Sabine Hoeft und Thomas Geitner

      Prof. Dr. Frank G. und Ulrike Holz

      Prof. Dr. Wolfgang und Dr. Brigitte Holzgreve

      Martin Hubert und Martina und Martha Marzahn

      Stephan und Sirka Huthmacher

      Dirk und Viktoria Kaftan

      Dr. Christos Katzidis MdL und Ariane Katzidis

      Andrea, Tim und Jan Kluit

      Dr. Eva Kraus

      Dr. Markus Leyck Dieken und Peter Kraushaar

      Peter und Katharina Limbourg

      Nathanael Liminski MdL und Hanna Liminski

      Horst und Katrin Lingohr

      Marianne und Stefan Ludes

      Dr. Peter Lüsebrink und Karl-Heinz von Elern

      Michael Mronz und Markus Felten

      Prof. Dr. Georg und Doris Nickenig

      Dr. Solveig Palm

      Alexandra Pape und Malte von Tottleben

      Christian A. und Rita Rast

      Hans-Arndt und Julia Riegel

      Prof. Dr. Manuel und Aila Ritter

      Matthias und Steffi Schulz

      Moritz Seibert

      Stephan Schwarz und Veronika Smetackova

      Annette Schwolen-Flümann und Thomas Flümann

      Prof. Walter Smerling und Beatrice Blank

      Elisabeth Sobotka und Prof. Dr. Hans Peter Wehrli

      Peter und Annette Storsberg

      Prof. Burkhard und Friederike Sträter

      Prof. Dr. Hendrik Streeck MdB und Paul Zubeil

      Ulrich und Petra Voigt

      Oliver und Diane Welke

      Dr. Vera Westermann und Michael Langenberg

      Dr. Matthias Wissmann und Francisco Rojas

      Christian van Zwamen und Gerd Halama

      BRONZE

      Jutta und Ludwig Acker * Prof. Dr. Wolfgang Angerstein * Alexandra Asbeck * Dr. Rainer und Liane Balzien * Munkhzul Baramsai * Christina Barton van Dorp und Dominik Barton * Christoph Beckmanns * Prof. Dr. Christa Berg * Prof. Dr. Arno und Angela Berger * Christoph Berghaus * Klaus Besier * Ingeborg Bispinck-Weigand * Christiane Bless-Paar und Dr. Dieter Paar * Frank-Michael Böhle und Elvira Pietzka-Böhle * Dr. Ulrich und Barbara Bongardt * Anastassia Boutsko * Anne Brinkmann * Ingrid Brunswig * Lutz Caje * Gabriele und Robert Carl * Elmar Conrads-Hassel und Dr. Ursula Hassel * Ingeborg und Erich Dederichs * Geneviève Desplanques * Irene Diederichs * Michael Eckhardt und Birgit Wolter * Christel Eichen und Ralf Kröger * Elisabeth Einecke-Klövekorn * Dr. Martina Endepohls-Ulpe und Alexander Ulpe * Heike Fischer und Carlo Fischer-Peitz * Dr. Gabriele und Ulrich Föckler * Prof. Dr. Eckhard Freyer * Johannes Geffert * Silke und Andree Georg Girg * Dr. Helga-Maleen Gerresheim * Margareta Gitizad * Carsten Gottschalk * Ulrike und Axel Groeger * Marta Gutierrez und Simon Huber * Cornelia und Dr. Holger Haas * Sylvia Haas * Christina Ruth Elise Hendges * Renate und L. Hendricks * Peter Henn * Prof. Ingeborg Henzler und Dr. Mathias Jung * Heidelore und Prof. Werner P. Herrmann * Dr. Monika Hörig * Georg Peter Hoffmann und Heide-Marie Ramsauer * Dr. Francesca und Dr. Stefan Hülshörster * Karin Ippendorf * Angela Jaschke * Dr. Michael und Dr. Elisabeth Kaiser * Elisabeth und Rolf-Dieter Kaißer * Agnieszka Maria und Jan Kaplan * Dr. Hiltrud Kastenholz und Herbert Küster * Dr. Reinhard Keller * Dr. Ulrich und Marie Louise Kersten * Rolf Kleefuß und Thomas Riedel * Dr. Gerd Knischewski * Norbert König und Clotilde Lafont-König * Sylvia Kolbe * Sigrid Kümmerlein * Gisela Kunz * Dr. Hans Dieter und Ursula Laux * Ute und Dr. Ulrich Kolck * Manfred Koschnick und Arne Siebert * Lilith Matthiaß-Küster und Norbert Küster * Thea Kutzscher * Ruth und Bernhard Lahres * Renate Leesmeister * Gernot Lehr und Dr. Eva Sewing * Traudl und Reinhard Lenz * Florian H. Luetjohann * Moritz Magdeburg * Dr. Charlotte Mende * Heinrich Meurs * Heinrich Mevißen * Dr. Dr. Peter und Dr. Ines Miebach * Karl-Josef Mittler * Dr. Josef Moch * Esther und Laurent Montenay * Friedrich Wilhelm Moog und Vera Walther-Moog * Katharina und Dr. Jochen Müller-Stromberg * Dr. Nicola und Dr. Manuel Mutschler * Dr. Gudula Neidert-Buech und Dr. Rudolf Neidert * Gerald und Vanessa Neu * Lydia Niewerth * Wolfram Nolte * Mark und Rita Opeskin * Céline Oreiller * Dieter und Brigitta Penning * Carol Ann Pereira * Gabriele Poerting * Dr. Manfred und Dorothee van Rey * Ruth Schmidt-Schütte und Hans Helmuth Schmidt * Dr. Andreas und Bettina Rohde * Prof. Dr. Tilman und Astrid Sauerbruch * Ingrid Scheithauer * Monika Schmuck * Markus Schubert * Simone Schuck * Petra Schürkes-Schepping * Dr. Manfred und Jutta von Seggern * Prof. Dr. Norma Selve * Prof. Dr. Wolfram Steinbeck * Dr. Andreas Stork * Michael Striebich * Dr. Corinna ten Thoren und Martin Frevert * Verena und Christian Thiemann * Dr. Sabine Trautmann-Voigt und Dr. Bernd Voigt * Hermann und Bettina Ude * Katrin Uhlig * Carrie Walter und Gabriel Beeby * Susanne Walter * Aino Ritva Weyers und Nadeem Hajouj * Ruth Winterwerp-van den Elzen und Jürgen Winterwerp * Dr. Bettina und Dr. Matthias Wolfgarten

      YOUNG FRIENDS

      Iklim Arikan * Linda Dahn * Lasse Frings * Ricci Frosio * Lin Golenia * Emilia Hecke * Victoria Emilia Holz * M Hornauer * Zsolt Máté Kiss * Jonas Kotulla * Marie Meißner * Felix Mennicken * Linus Neunkirchen * Felix Schuck * Hannah Speckmann * Charlotte Speckmann * Nelly Sophia Stach * Till Steinert * Johanna von Bargen * Florens Windelen * Yolanda Winter * Akichika Yukawa * Tom Ziese

      Biografien

      Bomsori Kim

      Violine
      Bartek Barczyk
      Bomsori Kim © Bartek Barczyk

      Bomsori Kim (*1989) ist eine südkoreanische Violinistin, die für ihr Talent international gefeiert wird. Sie ist regelmäßig zu Gast bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival oder dem Verbier Festival und tourt in Europa und Asien etwa mit Paavo Järvi und dem Hong Kong Philharmonic Orchestra. Sie arbeitete mit führenden Orchestern und renommierten Dirigent:innen zusammen und war in der Saison 2025/26 Artist-in-Residence beim Residentie Orkest Den Haag .

      Im Jahr 2021 wurde sie zur Fokuskünstlerin des Rheingau Musik Festivals ernannt und begann eine Residenz beim Gstaad Menuhin Festival; weiterhin empfing sie den Young Artist Award des koreanischen Kulturministeriums.

      Bomsori studierte an der Seoul National University sowie an der Juilliard School. Sie spielt auf der Guarnerius del Gesù »ex-Moller« aus dem Jahr 1725, die ihr großzügigerweise zur Verfügung gestellt wird. Ihr aktuelles Album beinhaltet die Violinkonzerte von Max Bruch und Erich Korngold, aufgenommen mit den Bamberger Symphonikern und Jakub Hrůša.

      Paavo Järvi

      Dirigent
      Gaetan Bally
      Paavo Järvi © Gaetan Bally

      Paavo Järvi ist ein estnischer Dirigent, Musikdirektor des Tonhalle-Orchesters Zürich, künstlerischer Leiter der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und Gründer sowie künstlerischer Leiter des Estonian Festival Orchestra. Jede Saison beschließt Järvi mit zwei Wochen voller Konzerte und Meisterklassen beim vom ihm gegründeten Pärnu Music Festival.

      Der estnische Präsident verlieh ihm für sein Engagement für die Kultur seines Landes der Orden des Weißen Sterns. Weiterhin erhielt er den Grammy, die Auszeichnung »Künstler des Jahres«, die er vom Gramophone Magazine und Diapason erhielt, die Sibelius-Medaille und den Europäische Kulturpreis. Er wurde 2019 zum »Dirigenten des Jahres« (Opus Klassik) ernannt und erhielt den Rheingau-Musikpreis.

      Paavo Järvi ist ein gefragter Gastdirigent und konzertiert regelmäßig mit den Berliner Philharmonikern, dem Koninklijk Concertgebouworkest, dem Philharmonia und dem New York Philharmonic Orchestra. In der Saison 2025/26 setzte er seinen Mahler-Zyklus mit dem Tonhalle-Orchester Zürich fort, verbunden mit CD-Aufnahmen.

      Tonhalle-Orchester Zürich

      Gaetan Bally
      Tonhalle-Orchester Zürich © Gaetan Bally

      Seit 1868 ist klassische Musik die Leidenschaft des Tonhalle-Orchesters Zürich. Wenn es mit Paavo Järvi spielt, entsteht eine besondere, einzigartige Energie: Das Orchester liebt es, die Impulse seiner Gastdirigent:innen aufzunehmen, von Solist:innen herausgefordert zu werden, und bleibt neugierig auf unbekannte Meisterwerke und Auftragskompositionen.

      Das Orchester trägt sein musikalisches Zuhause im Namen und seinen exzellenten Ruf auf Tourneen in die Welt hinaus. Im Orchester spielen rund 100 Musiker:innen pro Saison etwa 50 verschiedene Programme in über 100 Konzerten. Gastspiele führten das Orchester in über 30 Länder. Neben den Orchesterprojekten gestalten die Mitglieder auch eigene Kammermusikreihen. Music Director Paavo Järvi ist der elfte Chef­dirigent des Tonhalle-Orchesters Zürich; David Zinman ist Ehrendirigent.

      Unter der Leitung von Järvi entstanden über 40 CD-Einspielungen mit Werken von Messiaen, Tschaikowsky, Adams und Bruckner. Gemeinsam mit Järvi wurde das Orchester mit dem Europäischen Kulturpreis 2022 ausgezeichnet.

      Besetzung

      Violine I
      Andreas Janke
      Klaidi Sahatçi
      George-Cosmin Banica
      Peter McGuire
      Thomas Garcia
      Filipe Johnson
      Isabelle Lambelet
      Marc Luisoni
      Elizaveta Shnayder-Taub
      Alican Süner
      Sayaka Takeuchi
      Christopher Whiting
      Philipp Wollheim
      Irina Pak

      Violine II
      Kilian Schneider
      Mary Ellen Woodside
      Eliza Wong
      Josef Gazsi
      Lucija Krišelj
      Isabel Neligan
      Mari Parz
      Ulrike Schumann-Gloster
      Seiko Périsset-Morishita
      Cathrin Kudelka
      Radvile Nevulyte
      Muriel Quistad

      Viola
      Gilad Karni
      Katja Fuchs
      Ewa Grzywna-Groblewska
      Richard Kessler
      Katarzyna Kitrasiewicz-Łosiewicz
      Antonia Siegers-Reid
      Michel Willi
      Ursula Sarnthein
      Héctor Cámara Ruiz
      Esther Fritzsche

      Violoncello
      Paul Handschke
      Rafael Rosenfeld
      Sasha Neustroev
      Benjamin Nyffenegger
      Christian Proske
      Gabriele Ardizzone
      Ioana Geangalau-Donoukaras
      Mattia Zappa

      Kontrabass
      Wies de Boevé
      Peter Kosak
      Samuel Alcantara
      Gallus Burkard
      Ute Grewel
      Kamil Łosiewicz

      Flöte
      Sabine Poyé-Morel
      Alexandra Gouveia

      Oboe
      Philipp Tondre
      Isaac Duarte
      Martin Frutiger
      Kaspar Zimmermann

      Klarinette
      Calogero Palermo
      Florian Walser
      Diego Baroni

      Fagott
      Matthias Rácz
      Geng Liang

      Horn
      Ivo Gass
      Tobias Huber
      Paulo Muñoz-Toledo
      Robert Teutsch

      Trompete
      Philippe Litzler
      Heinz Saurer
      Herbert Kistler
      Simon Blatter

      Posaune
      Bill Thomas

      Pauke/Schlagzeug
      Benjamin Forster
      Andreas Berger
      Klaus Schwärzler

      Harfe
      Sarah Verrue

      Tasteninstrumente
      Hendrik Heilmann

      Das Tonhalle-Orchester Zürich wird gefördert durch

      • Logo of Merbag Holding AG

      Konzertempfehlungen

      Nekame Klasohm
      Jan Caeyers & Kit Armstrong © Nekame Klasohm
      So 13.9.2026, 11 Uhr, Beethovenhalle, Großer Saal

      Kit Armstrong & Le Concert Olympique II

      Der neuartige Beethoven-Zyklus mit Sonate, Konzert und Sinfonie geht in die zweite Runde, die einen Krisenmoment in Beethovens Leben fokussiert: Die Zeit seines Heiligenstädter Testaments, in dem er sogar Selbstmordgedanken äußerte.
      Tickets
      Jean-Marie Fox
      Nemanja Radulović © Jean-Marie Fox
      Fr 18.9.2026, 19.30 Uhr, Kleine Beethovenhalle, Muffendorf

      Nemanja Radulović & Laure Favre-Kahn

      Ein atemberaubender Geiger, der vor Energie nur so strotzt, mit romantischen und modernen Lieblingsstücken – zum Schluss das ultra-virtuose Showstück Tzigane.
      Tickets

      Festival-Miteinander

      Festival-Miteinander

      Wir – das Beethovenfest Bonn – laden ein, in einem offenen und respektvollen Miteinander Beethovenfeste zu feiern. Dafür wünschen wir uns Achtsamkeit im Umgang miteinander: vor, hinter und auf der Bühne.

      Für möglicherweise auftretende Fälle von Grenzüberschreitung ist eine interne Ansprechstelle erreichbar für Publikum, Künstler:innen und Mitarbeiter:innen. 

      Wir sind ansprechbar über eine Telefon-Hotline (+49 228 2010321, im Festival täglich von 13–21 Uhr) oder per E-Mail (awareness@beethovenfest.de).

      Werte und Überzeugungen unseres Miteinanders sowie weitere externe Kontaktmöglichkeiten können hier auf unserer Website aufgerufen werden.

    • Illustration of three journalists with a microphone and camera. Text: "Viele Stimmen, ein Ensemble" and "Together in dialogue, for freedom and innovation."
      © Deutsche Welle
    • Poster celebrating 200 years of culture. Features symbols for music, literature, and art. Highlights support for the Beethovenfest.
      © Sparkasse KölnBonn
    • A pianist performs on stage under a pink spotlight. The audience sits in a large concert hall.
      © Deutsche Telekom AG
    • Yellow poster with red soundwave motif. Text: 'Im Puls der Stadt' and event details for Deutsche Post and DHL event.
      © DHL Group
    • A woman with a ukulele stands against a red background. Text emphasizes music's role for refugees. UNO Refugee Aid logo visible.
      © UNO-Flüchtlingshilfe
    • Blue poster featuring Beethoven's illustration. Quote by Ludwig van Beethoven about talent and diligence. Logos of dhpg and CLA Global.
      © dhpg
    • Advertisement for Beethoven Fest 2026 featuring an illustration of Beethoven and the slogan "Music. Moves. Connects." QR code included.
      © Autohaus Thomas
    • Men loading a truck with aid supplies. Text: “Bonn helps Kherson – Get involved!” and a website link.
      © Help e. V.
    • Illustration: A lightbulb burns with an image of Beethoven's head. Script: "Bonn hat's in der Birne." and "Secure your new client's bonus now!"
      © SWB
    • Poster for chamber concerts 2026/27 at Beethoven House Bonn. Includes dates and names of artists, with view of concert hall.
      © Beethoven-Haus Bonn
    • Das Beethovenfest Bonn 2026 steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst.

      Programmheftredaktion:
      Sarah Avischag Müller
      M Hornauer

      Lektorat:
      Heidi Rogge

      Die Texte von Michael Struck-Schloen sind Originalbeiträge für dieses Programmheft.

      • Mitwirkende
      • Programm
      • Einleitung
      • Schönberg: Verklärte Nacht
      • Korngold: Violinkonzert
      • Beethoven: Sinfonie Nr. 7
      • Biografien
      • Konzertempfehlungen
      • Festival-Miteinander
      Ticket Hotline +49 228 2010344 Mon, Wed–Fri, 10:00–14:00
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