Ein atemberaubender Geiger, der vor Energie nur so strotzt, mit romantischen und modernen Lieblingsstücken – zum Schluss das ultra-virtuose Showstück Tzigane.
Fr 18.9.2026
19.30 Uhr, Kleine Beethovenhalle, Muffendorf
Nemanja Radulović & Laure Favre-Kahn
- Kammermusik
- Vergangene Veranstaltung
- € 49 / 29
Mitwirkende
- Nemanja Radulović Violine
- Laure Favre-Kahn Klavier
Programm
Rumänische Volkstänze Sz. 56
Violinsonate A-Dur FWV 8
Auszüge aus Romeo und Julia & Cinderella arr. für Violine und Klavier
Sonate für Violine solo D-Dur op. 115
Tzigane für Violine und Klavier
Auf einen Blick
Was erwartet mich?
Wie klingt das?
Beschreibung
Charisma und kompromisslose musikalische Emotionalität – das macht Nemanja Radulović so fesselnd. Die internationale Kritik nennt ihn »feurig« und »magisch«. Der serbische Geiger und seine langjährige Klavierpartnerin Laure Favre-Kahn brennen ein Feuerwerk der temperamentvollen Violinmusik ab, wobei sie den Werken zahlreiche Schattierungen abgewinnen. In den umrahmenden Stücken klingt osteuropäische Folklore an: Béla Bartók sammelte die mal wehmütigen, mal wilden Melodien seiner Rumänischen Volkstänze auf ausgedehnten Reisen. Maurice Ravel schrieb Tzigane ursprünglich für Violine und Luthéal, ein mechanisches Cimbalom – inspiriert von der Improvisationkunst ungarischer Volksgeiger.
Im Mittelpunkt des Abends steht Sergei Prokofjew, dem das neueste Album des Duos gewidmet ist. Prokofjews »Widersprüchlichkeit« reizt Nemanja Radulović: »Prokofjew bewegt sich ständig zwischen Licht und Schatten, sucht nach der Wahrheit in Sarkasmus, Magie und Schönheit«, sagt er. Im heutigen Programm kombiniert er Bearbeitungen von Orchesterballetten mit der Solosonate. Die leidenschaftliche Violinsonate von César Franck fügt sich in die Reihe kraftvoller Werke bestens ein.
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Weitere Infos

Mitwirkende
Nemanja Radulović Violine
Laure Favre-Kahn Klavier
Programm
Béla Bartók (1881–1945)
Rumänische Volkstänze Sz. 56
I. Der Tanz mit dem Stabe
II. Brâul
III. Der Stampfer
IV. Tanz aus Butschum
V. Rumänische Polka
VI. Schnell-Tanz
César Franck (1822–1890)
Violinsonate A-Dur FWV 8
I. Allegretto ben moderato
II. Allegro
III. Recitativo – Fantasia. Ben Moderato
IV. Allegretto poco mosso
Pause
Sergei Prokofjew (1891–1953)
aus Zehn Stücke aus Romeo und Julia op. 75, arr. für Violine und Klavier von David Grjunes
»Montagues und Capulets«
Sergei Prokofjew
aus Zehn Stücke aus Cinderella op. 97, arr. für Violine und Klavier von Aleksandar Sedlar
»Grand Waltz«
Sergei Prokofjew
Sonate für Violine solo D-Dur op. 115
I. Moderato
II. Andante dolce. Tema con variazioni
III. Con brio. Allegro precipitato
Maurice Ravel (1875–1937)
Tzigane für Violine und Klavier
Über den Konzertabend
Konzertdauer: ca. 110 Minuten
Gastronomisches Angebot vor Ort
Für ein ungestörtes Konzerterlebnis bitten wir Sie, auf Foto- und Videoaufnahmen zu verzichten.
Zusätzlich zu Blumen schenken wir den Künstler:innen Blüh-Patenschaften, mit deren Hilfe in der Region Bonn Blumenwiesen angelegt werden.
Einleitung
Die große Macht kleiner Motive
Was kann man mit kleinen Motiven nicht alles anstellen? Dieses Konzert liefert eine Reihe von Antworten. Bei César Franck sind es kurze Grundthemen, die seine großdimensionierte Violinsonate durchziehen. Béla Bartók hingegen fühlt sich stärker von Motiven der Volksmusik inspiriert, die er in vielen seiner Werke verarbeitet, so auch in den Rumänischen Volkstänzen, zu denen man richtig tanzen kann. Auch im Ballett wird bekanntlich getanzt: Zu den berühmtesten Werken zählen hier Sergei Prokofjews Romeo und Julia und Cinderella, deren Beliebtheit sich auch in vielen Bearbeitungen zeigt. Zur Volksmusik zurück führt Maurice Ravel mit Tzigane, einem Virtuosenstück, das auf Elementen des Csárdás basiert.
Bartók: Rumänische Volkstänze
Zahlen & Fakten
Béla Bartók: Rumänische Volkstänze Sz. 56
Entstanden: 1915
Besetzung: Original für Klavier solo, später orchestriert. Die Fassung für Violine und Klavier ist von Zoltán Székely.
Gut zu wissen: Beruht auf selbst gesammelten Volkstänzen aus Siebenbürgen für Fiedel oder Schäferpfeife
Eine Liebe für Musik aus dem Volk
Béla Bartók war ein leidenschaftlicher Sammler von Volksmusik. Mit frühen Aufnahmegeräten zog er los, um originale Stimmen einzufangen. Das hinterließ in etlichen seiner Werke Spuren. Ausgerechnet eines seiner populärsten Werke, die Rumänischen Volkstänze, sind jedoch für Bartóks Stil folkloristischer Bearbeitungen wenig repräsentativ. Die Satztechnik ist eher schlicht, und die Harmonisierung trägt einige auffallend (spät-)romantische Züge.
Mehrere Bearbeitungen
Vermutlich hängt die Popularität dieser Tänze auch damit zusammen, dass es sowohl die originale Version für Klavier (1915) als auch eine vom Komponisten selbst eingerichtete Fassung für kleines Orchester gibt (1917). Außerdem trugen verschiedene Bearbeitungen zur Verbreiterung bei. Der Dirigent Eugene Ormandy richtete die Tänze 1943 für großes Orchester ein und fand damit gerade in Amerika großen Anklang – wenn auch nicht unbedingt beim Komponisten.
Viel Ursprüngliches
Gewidmet sind diese Tänze jenem Mann, der Bartók einst animiert hatte, rumänische Volksmusik zu sammeln: Ion Buşiţia, Studienrat und Freund des Komponisten. Bartók geht es bei diesen Tänzen um das Ursprüngliche, Volkstümliche. Den ersten Tanz (»Tanz mit dem Stabe«) zeichnete Bartók selbst mit dem Phonografen auf: Zwei Roma aus dem Bezirk Maros-Torda fiedelten ihm sozusagen die Melodie ins Diktiergerät.

Franck: Violinsonate
Zahlen & Fakten
César Franck: Violinsonate A-Dur FWV 8
Entstanden: 1886
Uraufgeführt: 26. September 1886, Arlon (Belgien), mit Eugène Ysaÿe und Marie-Léontine Bordes-Pène auf Ysaÿes Hochzeit. Öffentliche Uraufführung am 16. Dezember 1886 in Brüssel
Leidenschaft zu zweit
Die Sonate für Violine und Klavier ist César Francks Meisterwerk. Sie lässt Francks Glanz bis heute strahlen – auch auf Kosten seiner anderen Werke, die ihren eigenen öffentlichen Sonnenschein verdient hätten, darunter viele bedeutende Orgelwerke und die große Sinfonie in d-Moll.
Franck komponierte seine Violinsonate im Sommer 1886 und widmete sie, als Hochzeitsgabe, dem großen Geiger und Komponisten Eugène Ysaÿe, der sie am 16. Dezember desselben Jahres in Brüssel uraufführte. Womöglich jedoch hat Franck die Sonate in Ansätzen schon knapp 30 Jahre früher begonnen, sie dann aber liegengelassen. Auf dem Höhepunkt seines künstlerischen Schaffens griff Franck seine alten Ideen wieder auf und veredelte sie gleichzeitig.

Grundzellen als Basis
Francks Komponisten-Kollege Vincent d’Indy urteilte, dieses Werk sei »das bedeutendste und reinste Modell für den zyklischen Einsatz von Themen in der Sonatensatzform«. Dabei unterscheidet er drei melodische Grundzellen, auf denen »dieses wahrhaftige musikalische Monument« errichtet ist; diese Zellen bringen das Material hervor, aus dem die Sonate konstruiert ist. Anders gesagt: Franck arbeitet mit einer Art ›idée fixe‹, mit einem Themen-Motto, das sich durch alle Sätze zieht – ein Prinzip, das zuerst sein Landsmann Hector Berlioz erfunden hat. Zumindest im Ansatz könnte man auch von einem leitmotivischen Charakter im Sinne Richard Wagners sprechen. Für seinen Schülerkreis hingegen bedeutete diese zyklische Struktur den endgültigen Beweis, dass Franck der (einzig) legitime Nachfolger Beethovens war.
Unwiderstehlich
Der erste Satz war anfangs in einem langsameren Tempo angelegt, doch als Franck ihn von Ysaÿe schneller spielen hörte, beschleunigte er die Vorgabe auf ein munteres Allegretto. Von der einleitenden Phrase an fließt die Musik sanft und geschmeidig dahin. Das anschließende Allegro bildet mit seinen Ausbrüchen ungestümer Energie zwei unterschiedliche Themen heraus, die mit Episoden besinnlicher Ruhe abwechseln. Der dritte Satz gibt sich zunächst wie ein Bach-Rezitativ. Den Kern bildet wieder jene melodische Zelle, die erstmals im Kopfsatz zu hören war. Das Finale, Allegretto poco mosso, ist hell und strahlend, schlicht, majestätisch und unwiderstehlich.

Prokofjew
Gewachsene Liebe
Nemanja Radulović über Prokofjew
Nemanja Radulović erklärt, dass für ihn in der Musik Sergei Prokofjews »etwas Fantastisches« lauert, denn sie scheint ständig »zwischen Licht und Schatten zu wechseln und nach Wahrheit zu suchen, indem sie Kontraste, Sarkasmus, Magie, Liebe, Ironie und Schönheit« miteinander vereinigt. »Wenn ich seine Musik spiele, kommt es mir vor, als spräche ich mit jemandem, der zugleich von brillantem Witz und tiefster Verletzlichkeit beseelt ist.«
Radulović ist mit Prokofjew aufgewachsen, »und seine Musik klang für mich stets wahrhaftig, ganz gleich, welchen Ausdrucks sie sich gerade bedient«. Diese Liebe ist kontinuierlich gewachsen.
Sergei Prokofjew: Romeo und Julia. Ballett op. 64 – Zahlen und Fakten
Entstanden: 1935
Uraufgeführt: 30. Dezember 1938 in Brno (damalige Tschechoslowakei)
Bearbeitungen: 1946: Drei Auszüge als Orchestersuiten, Suite für Klavier solo. Im Konzert erklingt ein Arrangement für Violine und Klavier von David Grjunes
Sarkasmus und Schönheit
»Ende Dezember (1934) kehrte ich wieder zurück nach Leningrad, um mit dem Kirow-Theater zu verhandeln. Dabei äußerte ich meinen Wunsch, eine lyrische Handlung für ein Ballett zu finden… Daraufhin begannen wir, verschiedene Handlungen aufzuzählen: Piotrowski nannte Pelléas et Mélisande, Tristan und Isolde, Romeo und Julia. Ich ›verbiss‹ mich direkt in die letzte Handlung, eine bessere wäre wohl kaum zu finden gewesen!« – Sergei Prokofjew
Plan mit Hindernissen
Der ›Große Terror‹, Stalins politische Grausamkeiten, zerschlug die ursprünglichen Pläne. Prokofjew wurde unmittelbar Zeuge, als am Kirow-Theater der zuständige Theaterdirekter Sergei Radlow aus seinem Amt befördert wurde. Inszenierungen verschwanden vom Spielplan, Verträge über ausgehandelte Produktionen galten nicht mehr. Damit scheiterte auch Prokofjews Romeo und Julia-Projekt zunächst. »Ich ging nach Moskau, wo der damalige Chefdirigent des Bolschoi-Theaters […] mir sofort mitteilte, dass – sollte es um Romeo gehen – das Theater umgehend bereit wäre, einen Vertrag mit mir zu unterzeichnen.« Im Sommer 1935 kam es zum Abschluss. Doch als Prokofjew im Herbst sein neues Werk erstmals am Klavier und vor versammelter Mannschaft mit Tänzer:innen, Choreograf:innen, Orchestermusiker:innen und Dirigent präsentierte, lichteten sich schnell die Reihen. Am Ende herrschte die eindeutige Meinung: Zu so einer Musik kann man nicht tanzen. Die geplante Aufführung wurde fallengelassen.
Alte Liebesgeschichte
Der Erfolg kam erst über Umwege. Kleine Orchestereinlagen, zu Suiten gebündelt, waren es, die über Rundfunk und Konzertaufführungen dem Werk allmählich zu seiner heutigen Popularität verhalfen. Die Uraufführung des Balletts erfolgte 1940 in Brünn (heute Brno). Mehrmals bearbeitete Prokofjew dieses Werk später – als Serie von zwölf Klavierstücken und als Suiten für Orchester.
Die Handlung kreist, wie bei Shakespeare, um zwei seit Generationen verfeindete Adelshäuser in Verona. Romeo, Sohn des Grafen Montague, und Julia, Tochter des Grafen Capulet, begegnen sich bei einem Maskenfest und verlieben sich ineinander. Die berühmte Balkonszene darf auch bei Prokofjew nicht fehlen. Heimlich lässt sich das Paar trauen, so wollen sie zur Versöhnung der beiden Familien beitragen. Doch dieser Versuch geht gründlich schief. Die Tragödie nimmt ihren Lauf.
»Romeo und Julia« in der Musikgeschichte
Shakespeares Romeo and Juliet (erstmals erschienen 1597) zählt zu den berühmtesten Stoffen der Weltliteratur und stößt gerade bei Komponist:innen auf großes Interesse. Bearbeitungen für die Opernbühne stammen von Vincenzo Bellini (I Capuleti e i Montechi; 1830) und Charles Gounod (Roméo et Juliette; 1867), Peter Tschaikowsky komponierte eine Fantasie-Ouvertüre. Massentauglich wurde der Stoff in der Geschichte von Tony und Maria, die einander in Leonard Bernsteins West Side Story lieben lernen und an den Realitäten im Problemviertel einer US-amerikanischen Großstadt scheitern.
Sergei Prokofjew: Sonate für Violine solo D-Dur op. 115 – Zahlen und Fakten
Entstanden: 1947
Uraufgeführt: Juli 1959, Moskau
Gut zu wissen: War für Geigenschüler:innen im Gruppenunterricht gedacht
In klassischem Gewand
Im Jahr 1947 schreibt Prokofjew eine Sonate für Geige solo. Der Auftrag kommt vom Komitee für Kunstangelegenheiten in der Sowjetunion. Man wünscht sich ein Lehrstück für begabte Violinist:innen. Daher auch der ursprüngliche Gedanke, dass dieses Werk einstimmig von mehreren Geigerinnen und Geigern gespielt werden soll. Dieser Ansatz verrät auch, warum das Werk auf sonderlich virtuose Passagen verzichtet.
Prokofjew gibt sich klassisch und komponiert drei Sätze: den ersten in traditioneller Sonatenform, den zweiten in Form von einem Thema mit fünf Variationen, den dritten nahe am Stil einer Mazurka. Die Uraufführung erfolgte erst im Juli 1959 in Moskau. Da war Prokofjew bereits sechs Jahre tot.

Ravel: Tzigane
Zahlen & Fakten
Maurice Ravel: Tzigane für Violine und Klavier
Entstanden: 1924
Uraufgeführt: 26. April 1924, London, mit Jelly d’Arányi und Henri Gil-Marchex
Besetzung: Original für Violine und Klavier mit Luthéal-Register, ein mechanischer Aufsatz, der es nach Cimbalon klingen lässt. Außerdem eine Fassung für Violine und Orchester
Dem Csárdás entwachsen
Maurice Ravel war ein blitzgescheiter, aber sehr zurückhaltender Mensch. Er hatte einen ausgeprägten Sinn für Ordnung und Genauigkeit, was auch seine Handschrift verrät. Er galt als schüchtern und bescheiden, aber auch als etwas zwanghaft. In seiner Musik rang er immer um den Anspruch größtmöglicher Perfektion – das gilt auch für Tzigane.
Gesteigerte Virtuosität
Während einer Konzertreise durch London hörte Ravel 1922 eine Aufführung seiner eigenen Sonate für Geige und Cello. Anschließend bat er die ungarische Geigerin Jelly d’Arányi, für ihn zu improvisieren und zwar im damals klischeehaft den Sinti und Roma zugeschriebenen Idiom. Davon angestiftet begann er selbst mit einer Komposition, die diese Einflüsse verarbeitete. Allerdings zog sich die Fertigstellung bis 1924.
Das Werk ist der ungarischen Tanz- und Musikform Csárdás verpflichtet und technisch sehr anspruchsvoll. Nach langsamer Einleitung gewinnt die Musik an Fahrt. Ravel verwendete eine typische traditionelle Tonleiter, hergeleitet aus harmonischem Moll – ein bezeichnendes Merkmal für folkloristische Musik. Dieses Material verarbeitete er zu komplizierten, vielstimmigen Griffen der Geige und rauschenden Läufen, Trillern, Dehnungen und Beschleunigungen.
Christoph Vratz
Wir danken den Mitgliedern des Freundeskreises Beethovenfest Bonn e. V.
MÄZEN
Gründungsmitglieder Arndt und Helmut Andreas Hartwig
PLATIN
Dr. Michael Buhr und Dr. Gabriele Freise-Buhr
Godesberg Gastronomie & Event GmbH
GOLD
LTS Lohmann Therapie-Systeme AG
Andrea und Ekkehard Gerlach
Hans-Joachim Hecek und Klaus Dieter Mertens
Dr. Thomas und Rebecca Ogilvie
Albert Tonger Immobilien e. K.
Braunschweiger Privatbank, Köln
SILBER
Maria und Christoph Bader
Bernd Böcking
Dr. Sigrun Eckelmann† und Johann Hinterkeuser
Dr. Hiltrud Kastenholz und Herbert Küster
Dr. Stefanie Montag und Dr. Stephan Herberhold
Dr. Luciano und Ulrike Pizzulli
Julia Rabus und Mirko Klemm
Jannis Ch. Vassiliou und Maricel de la Cruz
AUF EMPFEHLUNG unserer Mäzene Arndt und Helmut Andreas Hartwig
Tim Achtermeyer MdL
Judith und Tobias Andreae
Dr. Frank Asbeck und Susanne Birkenstock
Bettina Böttinger und Martina Wziontek
Anja Bröker
Philipp Buhr und Marie-Madeleine Zenker
Tim und Jessi Buhr
Katja Burkard und Hans Mahr
Claudia Cieslarczyk und Heiko von Dewitz
Rüdiger und Andrea Depkat
Guido Déus
Prof. Dr. Udo und Bettina Di Fabio
Walter Droege und Hedda im Brahm-Droege
Ralf und Antje Firmenich
Tobias Grewe und Dr. Jan Hundgeburth
Jörg Großkopf und Peter Daubenbüchel
Prof. Monika Grütters
Lothar und Martha Harings
Dr. Bernhard Helmich und Mai Hong
Dr. Eckart und Ulla von Hirschhausen
Dr. Sabine Hoeft und Thomas Geitner
Prof. Dr. Frank G. und Ulrike Holz
Prof. Dr. Wolfgang und Dr. Brigitte Holzgreve
Martin Hubert und Martina und Martha Marzahn
Stephan und Sirka Huthmacher
Dirk und Viktoria Kaftan
Dr. Christos Katzidis MdL und Ariane Katzidis
Andrea, Tim und Jan Kluit
Dr. Eva Kraus
Dr. Markus Leyck Dieken und Peter Kraushaar
Peter und Katharina Limbourg
Nathanael Liminski MdL und Hanna Liminski
Horst und Katrin Lingohr
Marianne und Stefan Ludes
Dr. Peter Lüsebrink und Karl-Heinz von Elern
Barbara Massing
Michael Mronz und Markus Felten
Prof. Dr. Georg und Doris Nickenig
Dr. Solveig Palm
Alexandra Pape und Malte von Tottleben
Christian A. und Rita Rast
Hans-Arndt und Julia Riegel
Prof. Dr. Manuel und Aila Ritter
Ilona Schmiel
Matthias und Steffi Schulz
Moritz Seibert
Stephan Schwarz und Veronika Smetackova
Annette Schwolen-Flümann und Thomas Flümann
Prof. Walter Smerling und Beatrice Blank
Elisabeth Sobotka und Prof. Dr. Hans Peter Wehrli
Peter und Annette Storsberg
Prof. Burkhard und Friederike Sträter
Prof. Dr. Hendrik Streeck MdB und Paul Zubeil
Ulrich und Petra Voigt
Oliver und Diane Welke
Dr. Vera Westermann und Michael Langenberg
Dr. Matthias Wissmann und Francisco Rojas
Christian van Zwamen und Gerd Halama
BRONZE
Jutta und Ludwig Acker * Prof. Dr. Wolfgang Angerstein * Alexandra Asbeck * Dr. Rainer und Liane Balzien * Munkhzul Baramsai * Christina Barton van Dorp und Dominik Barton * Christoph Becker und Ursula Baierl-Becker * Christoph Beckmanns * Prof. Dr. Christa Berg * Prof. Dr. Arno und Angela Berger * Christoph Berghaus * Klaus Besier * Ingeborg Bispinck-Weigand * Christiane Bless-Paar und Dr. Dieter Paar * Frank-Michael Böhle und Elvira Pietzka-Böhle * Dr. Ulrich und Barbara Bongardt * Anastassia Boutsko * Anne Brinkmann * Ingrid Brunswig * Lutz Caje * Gabriele und Robert Carl * Elmar Conrads-Hassel und Dr. Ursula Hassel * Ingeborg und Erich Dederichs * Geneviève Desplanques * Irene Diederichs * Michael Eckhardt und Birgit Wolter * Christel Eichen und Ralf Kröger * Elisabeth Einecke-Klövekorn * Dr. Martina Endepohls-Ulpe und Alexander Ulpe * Heike Fischer und Carlo Fischer-Peitz * Dr. Gabriele und Ulrich Föckler * Prof. Dr. Eckhard Freyer * Johannes Geffert * Silke und Andree Georg Girg * Dr. Helga-Maleen Gerresheim * Margareta Gitizad * Carsten Gottschalk * Ulrike und Axel Groeger * Marta Gutierrez und Simon Huber * Cornelia und Dr. Holger Haas * Sylvia Haas * Christina Ruth Elise Hendges * Renate und L. Hendricks * Peter Henn * Prof. Ingeborg Henzler und Dr. Mathias Jung * Heidelore und Prof. Werner P. Herrmann * Dr. Monika Hörig * Georg Peter Hoffmann und Heide-Marie Ramsauer * Dr. Francesca und Dr. Stefan Hülshörster * Karin Ippendorf * Angela Jaschke * Dr. Michael und Dr. Elisabeth Kaiser * Elisabeth und Rolf-Dieter Kaißer * Agnieszka Maria und Jan Kaplan * Dr. Reinhard Keller * Dr. Ulrich und Marie Louise Kersten * Rolf Kleefuß und Thomas Riedel * Dr. Gerd Knischewski * Norbert König und Clotilde Lafont-König * Sylvia Kolbe * Peter Kreutzer * Sigrid Kümmerlein * Gisela Kunz * Dr. Hans Dieter und Ursula Laux * Ute und Dr. Ulrich Kolck * Manfred Koschnick und Arne Siebert * Lilith Matthiaß-Küster und Norbert Küster * Thea Kutzscher * Ruth und Bernhard Lahres * Renate Leesmeister * Gernot Lehr und Dr. Eva Sewing * Traudl und Reinhard Lenz * Florian H. Luetjohann * Moritz Magdeburg * Dr. Charlotte Mende * Heinrich Meurs * Heinrich Mevißen * Dr. Dr. Peter und Dr. Ines Miebach * Karl-Josef Mittler * Dr. Josef Moch * Esther und Laurent Montenay * Friedrich Wilhelm Moog und Vera Walther-Moog * Katharina und Dr. Jochen Müller-Stromberg * Dr. Nicola und Dr. Manuel Mutschler * Dr. Gudula Neidert-Buech und Dr. Rudolf Neidert * Gerald und Vanessa Neu * Lydia Niewerth * Wolfram Nolte * Mark und Rita Opeskin * Céline Oreiller * Dieter und Brigitta Penning * Carol Ann Pereira * Gabriele Poerting * Dr. Manfred und Dorothee van Rey * Ruth Schmidt-Schütte und Hans Helmuth Schmidt * Dr. Andreas und Bettina Rohde * Prof. Dr. Tilman und Astrid Sauerbruch * Ingrid Scheithauer * Monika Schmuck * Markus Schubert * Simone Schuck * Petra Schürkes-Schepping * Dr. Manfred und Jutta von Seggern * Prof. Dr. Norma Selve * Prof. Dr. Wolfram Steinbeck * Dr. Andreas Stork * Michael Striebich * Dr. Corinna ten Thoren und Martin Frevert * Verena und Christian Thiemann * Dr. Sabine Trautmann-Voigt und Dr. Bernd Voigt * Hermann und Bettina Ude * Katrin Uhlig * Carrie Walter und Gabriel Beeby * Susanne Walter * Aino Ritva Weyers und Nadeem Hajouj * Ruth Winterwerp-van den Elzen und Jürgen Winterwerp * Dr. Bettina und Dr. Matthias Wolfgarten
JUNGER FREUNDESKREIS
Iklim Arikan * Linda Dahn * Lasse Frings * Ricci Frosio * Lin Golenia * Emilia Hecke * Victoria Emilia Holz * M Hornauer * Zsolt Máté Kiss * Jonas Kotulla * Marie Meißner * Felix Mennicken * Linus Neunkirchen * Felix Schuck * Hannah Speckmann * Charlotte Speckmann * Nelly Sophia Stach * Till Steinert * Johanna von Bargen * Florens Windelen * Yolanda Winter * Akichika Yukawa * Tom Ziese
Biografien
Nemanja Radulović
ViolineDer serbisch-französische Geiger Nemanja Radulović, Gewinner des Opus Klassik-Preises 2024 für die Konzertaufnahme des Jahres sowie 2015 als Newcomer des Jahres, beschreibt die Konzertbühne als sein »zweites Zuhause«. Er war Gewinner mehrerer internationaler Violinwettbewerbe, tritt regelmäßig mit renommierten Orchestern auf, tourt und gibt ausverkaufte Konzerte mit seinem Ensemble Double Sens in bekannten Konzerthallen. Dieses Kammerorchester leitet er regelmäßig von der Geige aus. Kürzlich entstand mit Double Sens der Musikfilm Unique mit Werken von Bach, Vivaldis Vier Jahreszeiten und einer neuen Bearbeitung von Rimsky-Korsakows Scheherazade.
Aufnahmen wie sein Beethoven-Album (2023) und sein zweites Bach-Album (2024) mit Double Sens spiegeln Radulovićs unermüdliche Neugier und seinen Entdeckungsdrang wider. Er präsentiert auf seinem Debütalbum ROOTS eine Klangreise, die von seinen vielfältigen Einflüssen inspiriert ist. Sein vorheriges Album Baïka ist gefeiert und wurde mit fünf Sternen sowie dem begehrten Critics’ Choice Award ausgezeichnet.
Laure Favre-Kahn
KlavierNach ihrem Studium am Konservatorium von Avignon gewann Laure Favre-Kahn im Alter von 17 Jahren einstimmig den ersten Preis für Klavier am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris. Als Gewinnerin des Adami Classical Revelations 1999 nahm sie im Alter von 20 Jahren ihr erstes Schumann-Album auf, gefolgt von einem Chopin-Album beim Label Arion. Im Jahr 2001 gewann sie den ersten Preis bei der ProPiano International Competition in New York und gab im selben Jahr ein Recital in der Carnegie Weill Hall. Sie tritt regelmäßig in Frankreich und im Ausland auf, wurde von zahlreichen Orchestern eingeladen und spielte bei den größten Festivals.
Seit 2005 arbeitet sie mit dem Geiger Nemanja Radulović zusammen. 2018 wirkte sie an seinem neuesten Album Baïka mit, das bei der Deutschen Grammophon erschien. Darauf haben sie und der Klarinettist Andreas Ottensamer das Khatschaturjan-Trio aufgenommen. Im September 2024 erschien ihr 13. Album Dédicaces. Für dieses originelle Programm haben 14 Persönlichkeiten jeweils ein Werk ausgewählt, das Laure Favre-Kahn aufgenommen hat.
Konzertempfehlungen
Festival-Miteinander
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Wir – das Beethovenfest Bonn – laden ein, in einem offenen und respektvollen Miteinander Beethovenfeste zu feiern. Dafür wünschen wir uns Achtsamkeit im Umgang miteinander: vor, hinter und auf der Bühne.
Für möglicherweise auftretende Fälle von Grenzüberschreitung ist eine interne Ansprechstelle erreichbar für Publikum, Künstler:innen und Mitarbeiter:innen.
Wir sind ansprechbar über eine Telefon-Hotline (+49 228 2010321, im Festival täglich von 13–21 Uhr) oder per E-Mail (awareness@beethovenfest.de).
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Das Beethovenfest Bonn 2026 steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst.
Programmheftredaktion:
Sarah Avischag Müller
M Hornauer
Die Texte von Christoph Vratz sind Originalbeiträge für dieses Programmheft.















