»Laure Favre-Kahn ist eine Künstlerin, deren Hingabe an das Klavier ihrer Sensibilität im Leben in nichts nachsteht. Sie ist eine leidenschaftliche und zerbrechliche Frau, was man in ihrer Musik hört: in ihren unverblümten Anschlägen, ihrem subtilen Rubato, ihren bewegenden Nuancen und ihrer makellosen Virtuosität.« – Alain Duault
Nach ihrem Studium am Konservatorium von Avignon gewann Laure Favre-Kahn im Alter von 17 Jahren einstimmig den ersten Preis für Klavier am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris.
Als Gewinnerin des Adami Classical Revelations 1999 nahm sie im Alter von 20 Jahren ihr erstes Schumann-Album auf, gefolgt von einem Chopin-Album beim Label Arion. Seitdem tritt sie regelmäßig in Frankreich und im Ausland auf, wurde von zahlreichen Orchestern eingeladen und spielte bei den größten Festivals.
Im Jahr 2001 gewann sie den ersten Preis bei der ProPiano International Competition in New York und gab im selben Jahr ein Recital in der Carnegie Weill Hall. Im Anschluss daran wurde sie zur ProPiano-Künstlerin des Jahres ernannt und nahm ein Album mit Werken von Reynaldo Hahn auf, das von der New York Times hochgelobt wurde.
Seit 2003 hat sie acht Live-Alben für das Label Transart aufgenommen: Konzerte von Schumann, Chopin und Tschaikowski, drei Chopin-Recitals sowie ein Programm, das Rachmaninow gewidmet ist. Im September 2024 erschien ihr 13. Album Dédicaces. Für dieses originelle Programm haben 14 Persönlichkeiten jeweils ein Werk ausgewählt, das Laure Favre-Kahn aufgenommen hat.
Seit 2005 gibt sie weltweit zahlreiche Konzerte zusammen mit dem Geiger Nemanja Radulović. 2018 wirkte sie an seinem neuesten Album Baïka mit, das bei der Deutschen Grammophon erschien. Darauf haben sie und der Klarinettist Andreas Ottensamer das Chatschaturjan-Trio aufgenommen.
Seit 2004 ist sie Schirmherrin des Vereins Caméléon, der Opfer von Kindesmissbrauch in Frankreich und auf den Philippinen schützt.
Konzerte im Festival
- , Kleine Beethovenhalle, Muffendorf
Nemanja Radulović & Laure Favre-Kahn
KammermusikBartók, Franck, Prokofjew
