VOCES8
Savannah Porter Sopran
Virginia Grabovsky Sopran
Katie Jeffries-Harris Alt
Barnaby Smith Altus & Künstlerischer Leiter
Blake Morgan Tenor
Euan Williamson Tenor
Christopher Moore Bariton
Dominic Carver Bass
3.9.– 3.10. 2026
VOCES8
Savannah Porter Sopran
Virginia Grabovsky Sopran
Katie Jeffries-Harris Alt
Barnaby Smith Altus & Künstlerischer Leiter
Blake Morgan Tenor
Euan Williamson Tenor
Christopher Moore Bariton
Dominic Carver Bass
»Cities of Sound«
Giovanni Croce (1557–1609): Buccinate in neomenia tuba (Venedig)
Orlando di Lasso (1532–1594): Gloria aus der Missa bell’ amfitrit’ altera (München)
Igor Stravinsky (1882–1971): Pater noster (Paris)
Eric Whitacre (*1970): All Seems Beautiful to Me (London)
Isländisches Traditional: Heyr himna smiður (Reykjavík)
Arvo Pärt (*1935): The Deer’s Cry (Tallinn)
Ola Gjeilo (*1978): Ubi caritas (Oslo)
Jean Sibelius (1865–1957): This is my Song/Finlandia, arr. von Blake Morgan (Helsinki)
Giovanni Pierluigi da Palestrina (ca. 1525–1594): Magnificat Primi Toni (Rom)
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847): Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir (Leipzig)
Franz Schubert (1797–1828): Liebe D 983 (Wien)
Orlando di Lasso: Dessus le marché d’Arras (Paris)
The Beatles: Free as a Bird, arr. von Jim Clements (Liverpool)
Simon & Garfunkel: The Sound of Silence, arr. von Alexander L’Estrange (New York)
Vernon Duke (1903–1969): April in Paris, arr. Jim Clements (Paris)
John Kander (*1927): I Get a Kick Out of New York, arr. Alexander L’Estrange (New York)
Konzertdauer: ca. 80 Minuten ohne Pause
Nach dem Konzert: CD-Verkauf und Signierstunde mit den Künstler:innen
Für ein ungestörtes Konzerterlebnis bitten wir Sie, auf Foto- und Videoaufnahmen zu verzichten.
Zusätzlich zu Blumen schenken wir den Künstler:innen Blüh-Patenschaften, mit deren Hilfe in der Region Bonn Blumenwiesen angelegt werden.
Herzlich willkommen in der Beethovenhalle – und damit: zu Hause.
Nach neun Jahren kehrt das Beethovenfest endlich an jenen Ort zurück, der die musikalische Seele Bonns verkörpert wie kein zweiter. Diese Rückkehr bewegt mich tief – denn Heimat ist auch unser Thema. Als regionale Genossenschaftsbank sind wir seit Generationen mit Bonn und der Region verbunden.
Ludwig van Beethoven, Bonns berühmtester Sohn, hat die ganze Welt bewegt und ist doch tief hier in Bonn verwurzelt. Sein Erbe ist mehr als Musik und Kultur: Es ist ein lebendiger Wirtschaftsfaktor, der Gäste aus aller Welt in unsere Region zieht und Bonn als Marke und Stadt stärkt. Was der Stadt gut tut, hat positiven Einfluss auf die Menschen, die hier leben und arbeiten.
Ich freue mich, dass die Volksbank Köln Bonn das Beethovenfest als Partner schon lange begleiten darf und wünsche Ihnen unvergessliche Begegnungen – in Ihrem musikalischen Wohnzimmer in Bonn.
Jürgen Pütz
Vorstandsvorsitzender, Volksbank Köln Bonn eG
VOCES8 ist überall auf der Welt zuhause. Städte wie Amsterdam, New York, Tokio und Sydney erinnern sie an gemeinsame Konzerte, Projekte und Freundschaften. Beim Beethovenfest lädt das Vokalensemble zu einer Reise ein, die es durch Europa und darüber hinaus führt. Die acht Sänger:innen erzählen von Momenten des kulturellen Austauschs und zeigen die engen Verbindungen zwischen Komponierenden und den Städten, in denen sie lebten. Ganz gleich, ob sie ihre Heimat feiern, sich danach sehnen oder dagegen auflehnen: »Jede:r Komponist:in spricht mit einer unverwechselbaren Stimme, die von einem bestimmten Ort geprägt ist. Und überall auf der Welt erkennt das Publikum die Gefühle, die dahinterstecken.« Das möchte VOCES8 mit diesem Programm feiern.
Wer einem Konzert im Leipziger Gewandhaus lauscht, den venezianischen Karneval miterlebt oder die Penny Lane in Liverpool entlangspaziert, wird VOCES8 zustimmen: »Jede Stadt hat ihren eigenen musikalischen Charakter«. Da ist der warme, romantisch geprägte Klang des Gewandhausorchesters, das vergnüglich-bunte Treiben in der Volkskomödie und der »Liverpooler Beat«, der die Beatles auf der ganzen Welt berühmt machte. Zudem haben über viele Jahrhunderte hinweg Mitteleuropa und die nordischen Länder einen außergewöhnlichen Reichtum an Chormusik hervorgebracht.
»Schon nach einer relativ kurzen geografischen Strecke entdeckt man völlig unterschiedliche Traditionen, Sprachen und Klänge« – VOCES8.
In Island zum Beispiel stammen die ältesten Lieder aus dem 14. Jahrhundert. Die Rímur sind Reimgedichte, die von den Wikinger:innen gesungen wurden. Sie handeln von Liebe, dem Leben auf dem Meer, dem Überleben im Winter und gelegentlich auch von Elfen, Trollen und anderen magischen Wesen. In Island seien die Menschen besonders stark mit ihrem kulturellen Erbe verbunden, erklärt VOCES8. »Alte Lieder sind nicht einfach nur Museumsstücke – sie sind nach wie vor Teil der Identität des Landes.« Und sie fügen sich nahtlos in die lebendige zeitgenössische Musikszene ein, die mit Künstler:innen wie Björk, Kaleo und Of Monsters and Men internationale Anerkennung gefunden hat.
Ein Komponist der Renaissance benennt sich sogar nach seinem Geburtsort: Das italienische Städtchen Palestrina liegt terrassenförmig an einem steilen Berg; bei guter Sicht kann man bis nach Rom blicken. Dort verbringt Giovanni Pierluigi da Palestrina den Großteil seines Lebens. Als »Hauskomponist des Vatikans« schreibt er Chormusik für die Kirchen Roms. Als Papst Pius IV. anlässlich einer Kirchenreform im Jahr 1562 die mehrstimmige Musik aus dem Gottesdienst verbannen will (seiner Meinung nach gefährdet sie die Hoheit des göttlichen Worts), schreitet Palestrina zu ihrer Rettung: Mit seinen ebenmäßigen, feierlichen Kompositionen beweist er, dass sich Mehrstimmigkeit und Textverständlichkeit nicht ausschließen.
»Rom ist nach wie vor ein Ort, an dem Kunst, Architektur und Glaube eng miteinander verflochten sind«, sagen die Sänger:innen von VOCES8. »Und das hört man in Palestrinas Musik. Die Stadt selbst hat sich enorm verändert, doch der künstlerische Geist ist überraschend beständig.« Auch München ist noch immer ein Zentrum der Kultur und der Musik – eine Tradition, die Orlando di Lasso als Kapellmeister am Bayerischen Hof mitbegründet hat.
Dass die Verbindung von Architektur und Gesang für VOCES8 eine große Rolle spielt, liegt in der Natur der Sache: In Kirchenräumen bezeichnet der ›Chor‹ jenen Platz, der den Hauptaltar umgibt. Ursprünglich waren während des Gottesdienstes die Sänger:innen im Chor positioniert. Weil ein Raum niemals gleich klingt, passt VOCES8 die Programme immer an die räumlichen Besonderheiten an. Die Bonner Kreuzkirche, so VOCES8, verfüge über eine warme, großzügige Akustik, die es möglich mache, dass sich Harmonien entfalten, ohne dass dabei die Klarheit der Musik verloren gehe.
»Das ist ideal für die Polyphonie der Renaissance, bei der die Architektur der Musik wirklich zum Leben erwacht. Aber es ist genauso bereichernd bei ruhigeren, zeitgenössischen Stücken, bei denen der Nachhall Teil des Ausdrucks wird.«
Ein zeitgenössisches Stück im Programm von VOCES8 ist The Sound of Silence von Simon & Garfunkel. Das Folkrock-Duo stammt aus Queens, New York, und spielt für die Stadt eine ganz besondere Rolle: 1981 setzt es sich maßgeblich für den Erhalt des Central Parks ein. Damals ist die Stadt so pleite, dass der Bürgermeister den Park wegen hoher Verwaltungskosten schließen will. Engagierte Bürger:innen wehren sich gegen die Schließung. Obwohl Paul Simon und Art Garfunkel zu diesem Zeitpunkt schon längst nicht mehr als Duo auftreten, werden sie gebeten, ein Gratiskonzert zu spielen. Sie sagen zu und bei den Fans keimen Hoffnungen auf eine Wiedervereinigung auf. Ihre Reunion eröffnen Simon & Garfunkel mit dem Song Mrs. Robinson. Bei The Sound of Silence steigt ein Lichtermeer aus Feuerzeugen gen Himmel. »The Concert in Central Park« spielt Millionen ein und erreicht sein Ziel: Der Central Park ist gerettet. Bis heute zählt es zu den herausragendsten Live-Events der Musikgeschichte.

Im Gegensatz zu diesen Metropolen, die ständig in Bewegung sind, vermittelt nordische Musik häufig ein Gefühl von Stille und Weite. »Es hat uns fasziniert, dass man oft auch ohne Worte hören kann, woher ein Stück stammt«, sagt VOCES8. »Die Landschaft, die Architektur, ja sogar die Lichtstimmung finden irgendwie ihren Weg in die Musik.«
Wer das Arvo-Pärt-Zentrum westlich von Tallinn besucht, erlebt genau das: Große Fensterflächen geben den Blick frei auf die umliegenden Pinienwälder, hinter denen sich die Ostsee erstreckt. Das Gebäude scheint von den Schwingungen der intimen Musik Pärts und der ruhigen Schönheit der umgebenden Natur beseelt. Hier ruht das Geheimnis seines Tintinnabuli-Stils, dem »Glöckchenspiel«, für das er sich von mystischen Erfahrungen und Kirchengesang inspirieren ließ. »Tallinn betrachtet Arvo Pärt nicht nur als berühmten Komponisten, sondern als jemanden, dessen Musik die stille Spiritualität und Schlichtheit widerspiegelt, die viele Menschen mit Estland verbinden«, erklärt VOCES8. »Auch Helsinki trägt den Komponisten Jean Sibelius überall mit sich – von Konzertsälen und Denkmälern bis hin zum Selbstbewusstsein der Finnen in Bezug auf ihre Musikkultur.«
Ihre eigenen Wurzeln, so VOCES8, liegen in London: Dort hat sich das Ensemble gegründet und dort leben die Sänger:innen auch heute noch. Doch nach zwanzig Jahren haben sie sich überall auf der Welt musikalische Heimatorte geschaffen. »Amsterdam, New York, Tokio, Sydney und viele andere Orte sind mit Erinnerungen an gemeinsame Projekte, Zuschauer:innen und Freundschaften verbunden, die uns geprägt haben«, sagen sie. Überhaupt lieben sie das Unterwegssein am meisten: Die Fahrt von Stadt zu Stadt erinnert sie daran, dass Musik sowohl sehr lokal als auch wunderbar universell ist: »Letztendlich wollten wir, dass sich das Programm wie eine Reise durch Europa und darüber hinaus anfühlt. Nicht wie eine Geografie-Stunde, sondern wie eine musikalische Reise, bei der jeder Zwischenstopp seine eigene Bedeutung hat.«
Veröffentlichung: 1595
Titel: »Blaset am Fest des Neumonds die Tuba«
Textgrundlage: Psalm 81:4 und 98:4
Inhalt: Das Volk erinnert sich an den Auszug aus Ägypten und nimmt dies zum Anlass, dem Herrn zu danken und ihm Lob auszusprechen
Veröffentlichung: ca. 1583 (erst posthum veröffentlicht worden)
Gut zu wissen: Stammt aus einem Manuskript der Münchener Hofkapelle. Die Musik basiert auf einem Madrigal, das bisher nicht identifiziert worden ist (mutmaßlich venezianisch).
Veröffentlichung: 1926
Ursprünglicher Titel: »Otche Nash« (kirchenslawisch, erst später entsteht die Fassung in lateinischer Sprache)
Gut zu wissen: Strawinskys erstes geistliches Werk. Teil einiger Chorkompositionen, in denen sich Strawinsky mit der russisch-orthodoxen Kirche auseinandersetzt. Gebetsvertonung in Form eines Sprechgesangs.
Veröffentlichung: 2022
Text: Walt Whitman (1819–1892)
In Auftrag gegeben von: United States Air Force Band
Gut zu wissen: Entstand während der COVID-Pandemie. Thematisiert Gemeinschaft und Zusammenhalt.
Veröffentlichung: 13. Jahrhundert
Titel: »Höre, Schmied des Himmels«
Text: Kolbeinn Tumason (1173–1208, ein isländischer Häuptling)
Hintergrund: Gedichtet nach Erleiden einer tödlichen Wunde in der Schlacht von Víðines (weltliche Häuptlinge des isländischen Freistaats kämpfen gegen Anhänger der katholischen Kirche)
Gut zu wissen: Gilt als ältestes Rímur. Erste und bekannteste Vertonung stammt von Þorkell Sigurbjörnsson (1973).
Veröffentlichung: 2007
In Auftrag gegeben von: Louth Contemporary Music Society in Irland
Text: Stammt aus der »Lorica« des Heiligen Patrick
Gut zu wissen: Schutzgebet des Heiligen Patrick von Irland, als Feinde ihm auflauern und er sich mit seinen Mönchen im Wald versteckt. Unerschütterlichkeit des Glaubens wird musikalisch durch die klare Verortung in a-Moll deutlich.
Veröffentlichung: 2008
Inspiration: Maurice Duruflés »Ubi caritas« (das erste Stück, das Ola Gjeilo im Schulchor gesungen hat)
Text: »Wo Liebe ist und Güte, da wohnt Gott«
Wechselgesang aus der Liturgie des Gründonnerstags. Unbekannter Autor (in einer Handschrift des Klosters St. Gallen aus dem 8. Jh. überliefert).
Veröffentlichung: 1899/1900 (Musik); 1934 (Text)
Finlandia: Gilt als »geheime Nationalhymne« Finnlands
Ursprünglich: Sinfonische Dichtung Finlandia (ohne Text)
Entstehungshintergrund: Nationales Erwachen der Finnen im Zuge des Russisch-Schwedischen Kriegs, als Finnland Teil des Russischen Reichs war, und Gegenwehr gegen die zunehmende Russifizierung in den 1890er-Jahren
Text: Lloyd Stone (Verse 1 & 2) und Blake Morgan (Vers 3)
Inhalt: Ein Lied des Friedens für alle Länder und Finnland und der Traum vom Frieden, der die Menschheit vereint
Veröffentlichung: ca. späte 1580er-Jahre
Magnifikat: Lobgesang Marias aus dem Lukasevangelium
Inhalt: Preist Gott als treuen, solidarischen und parteilichen Gott
Typisch für Palestrina: Einstimmige Strophen wechseln sich ab mit mehrstimmigen Passagen
Gut zu wissen: Im Kirchenjahr dem Advent zugeordnet (bereitet auf die erwartete Weihnacht vor).
Veröffentlichung: 1844
Komponiert für: Chor des Berliner Doms, dessen Dirigent Mendelssohn war
Textgrundlage: Psalm 91:11–12
Inhalt: Gottes Engel sollen dich behüten auf allen deinen Wegen
Gut zu wissen: Friedrich Wilhelm IV. gewidmet, der kurz zuvor ein Attentat überlebt hatte. Mendelssohn fügt der Motette später eine Instrumentalbegleitung hinzu und verwendet sie als siebten Satz in seinem Oratorium Elias.
Veröffentlichung: 1823
Aus: 4 Gesänge D 983
Text: Friedrich Schiller
Inhalt: Idyllisch-romantische Naturmetaphorik (die Liebe wird, frei von Schwermut oder Tragik, mit Naturbildern verglichen)
Gut zu wissen: Ursprünglich für Männerchor komponiert. Fließender Charakter, der das Rauschen der Liebe und des Bachs nachzeichnet.
Veröffentlichung: 1584
Titel: »Über dem Markt von Arras«
Ursprung: Basiert auf der Melodie eines beliebten Lieds (Verfasser unbekannt)
Gut zu wissen: Arras ist Marktstadt im Norden Frankreichs. Die Musik zeichnet ein Bild des wuseligen Marktgeschehens.
Veröffentlichung: 1995
Grundlage: Demoaufnahmen auf Musikkassetten (Klavier und Gesang) einer unvollendeten Komposition von John Lennon aus dem Jahr 1977
Geschichte: 1995 werden die Aufnahmen von den noch lebenden Beatles vervollständigt und als erstes Stück auf dem Album Anthology 1 (1995) veröffentlicht
Veröffentlichung: 1964
Text: Paul Simon
Ursprung der ersten Zeile: Simon geht als Teenager häufig ins Badezimmer, um dort im Dunkeln Gitarre zu spielen
Inhalt: Thematisiert die Entfremdung, Einsamkeit und gesellschaftliche Apathie in den 1960er-Jahren
Gut zu wissen: Erste Veröffentlichung mit Gesang und akustischer Gitarrenbegleitung ist ein Misserfolg. 1965 Umarbeitung zu einer Folk-Rock-Nummer (erreicht 1966 unerwartet Platz 1 der der US-Charts).
Veröffentlichung: 1932
Text: Yip Harburg
Geschrieben für: Das Broadway-Musical Walk a Little Faster
Inspiration: Eine Unterhaltung mit Freund:innen über Paris in einem New Yorker Restaurant, bei der jemand sagt: »Oh, to be in Paris now that April’s here.«
Gut zu wissen: Wird 1933 zum Hit durch die Performance des Saxophonisten Freddy Martin. Wird 1955 durch das gleichnamige Album von Count Basie zum Jazz-Standard.
Veröffentlichung: 1977
Entstehung: Verbindet die Songs New York, New York (John Kander) und I Get A Kick out of You (Cole Porter)
I Get A Kick out of You: Erstmals gesungen im Broadway-Musical Anything Goes (1934)
New York, New York: Titelsong des gleichnamigen Films von Martin Scorsese (1977)
Hintergrund: Referenz an die Musicals der 1940er- und 1950er-Jahre
Gut zu wissen: Erlangt 1980 internationale Bekanntheit durch Frank Sinatra. Macht New York bekannt als »Stadt, die niemals schläft«.
Leah Biebert
Psalm 80:4 & 2 und Psalm 97:4
Buccinate in neomenia tuba, in insigni die solemnitatis vestrae.
Alleluja.
In voce exultationis in voce tubae corneae, exultate Deo adjutori nostro.
Alleluja.
Jubilemus/Jubilate Deo in chordis et organo, in tympano et choro.
Cantate et exultate et psallite sapienter.
Alleluja.
***
Stoßt in die Posaune bei neuem Mond, am Tag eures feierlichen Festes.
Halleluja.
Mit jubilierender Stimme, mit dem Klang der Posaune, freuet euch an Gott unserem Beistand.
Halleluja.
Wir wollen uns erfreuen/Erfreuet euch im Herrn mit Geigen und Orgel, mit Trommel und im Chor. Singt und freut euch und singt Psalme so gut ihr sie kennt.
Halleluja.
Liturgie
Et in terra pax hominibus bonae voluntatis.
Laudamus te.
Benedicimus te.
Adoramus te.
Glorificamus te.
Gratias agimus tibi propter magnam gloriam tuam.
Domine Deus, Rex caelestis, Deus Pater omnipotens.
Domine Fili unigenite, Jesu Christe.
Domine Deus, Agnus Dei,
Filius Patris.
Qui tollis peccata mundi, miserere nobis.
Qui tollis peccata mundi, suscipe deprecationem nostram.
Qui sedes ad dexteram Patris, miserere nobis.
Quoniam tu solus Sanctus.
Tu solus Dominus.
Tu solus Altissimus, Jesu Christe.
Cum Sancto Spiritu
In gloria Dei Patris. Amen.
***
Und Friede auf Erden den Menschen seiner Gnade.
Wir loben dich,
Wir preisen dich,
Wir beten dich an,
Wir rühmen dich und danken dir,
Denn groß ist deine Herrlichkeit.
Herr und Gott, König des Himmels,
Gott und Vater, Herrscher über das All.
Herr, eingeborener Sohn, Jesus Christus.
Herr und Gott, Lamm Gottes,
Sohn des Vaters,
Du nimmst hinweg die Sünde der Welt: erbarme dich unser;
Du nimmst hinweg die Sünde der Welt: nimm an unser Gebet;
Du sitzest zur Rechten des Vaters: erbarme dich unser.
Denn du allein bist der Heilige,
Du allein der Herr,
Du allein der Höchste: Jesus Christus
Mit dem Heiligen Geist,
Zur Ehre Gottes des Vaters. Amen.
Liturgie
Pater noster qui es in coelis,
Sanctificetur nomen tuum.
Adveniat regnum tuum.
Fiat voluntas tua
Sicut in coelo et in terra.
Panem nostrum quotidianum
Da nobis hodie.
Et dimitte nobis debita nostra,
Sicut et nos dimittimus debitoribus nostris.
Et ne nos inducas in tentationem,
Sed libera nos a malo.
Amen.
***
Vater unser im Himmel,
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
Wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot
Gib uns heute,
Und vergib uns unsre Schuld,
Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
Sondern erlöse uns von dem Bösen.
Amen.
Walt Whitman
From this hour I ordain myself loos’d of imaginary lines
Going where I list, my own master total and absolute.
Listening to others, considering well what they say,
Pausing, searching, receiving, contemplating,
Gently, but with undeniable will, divesting myself from the holds that would hold me.
I inhale great draughts of space.
The East and the West are mine, and the North and the South are mine.
I am larger, better than I thought,
I did not know I held so much goodness.
All seems beautiful to me,
I can repeat over and over to men and women
You have done such good to me, I would do the same to you,
I will recruit for myself and you as I go,
I will scatter myself among men and women as I go,
I will toss a new gladness and roughness among them,
Whoever denies me it shall not trouble me,
Whoever accepts me he or she shall be blessed and shall bless me.
***
Von dieser Stunde ab erkläre ich mich befreit von allen Einschränkungen und eingebildeten Scheidelinien,
Wohin ich will, geh’ ich; ganz unbedingt mein eigner Herr.
Höre den andern zu und überlege wohl, was sie sagen,
Verweilend, forschend, empfangend, betrachtend,
Entziehe mich lind, aber mit unwiderstehlicher Willenskraft, den Banden, die mich halten wollten.
Ich atme den Raum ein in großen Zügen.
Ost und West sind mein, Nord und Süd sind mein.
Größer bin ich, besser als ich dachte,
Ich hätte nicht gedacht, dass ich so viel Gutes enthielte.
Alles kommt mir schön vor.
Ich kann Männern und Frauen gegenüber wiederholen
Ihr habt mir so viel Gutes getan, ich möchte euch ebensoviel Gutes tun,
Ich werde für mich und für euch werben, wo immer ich gehe,
Ich will mich ausstreuen unter Männer und Frauen, wo immer ich gehe.
Ich werde unter sie werfen neue Freude und neue Rauhheit,
Wenn mich wer abweist: es soll mich nicht kümmern.
Wenn mich wer aufnimmt: er oder sie soll gesegnet sein und soll mich segnen.
Kolbeinn Tumason
Heyr, himna smiður,
Hvers skáldið biður.
Komi mjúk til mín
Miskunnin þín.
Því heit eg á þig,
þú hefur skaptan mig.
Ég er þrællinn þinn,
þú ert drottinn minn.
Guð, heit eg á þig,
Að græðir mig.
Minnst, mildingur, mín,
Mest þurfum þín.
Ryð þú, röðla gramur,
Ríklyndur og framur,
Hölds hverri sorg
Úr hjartaborg.
Gæt, mildingur, mín,
Mest þurfum þín,
Helst hverja stund
Á hölda grund.
Set, meyjar mögur,
Málsefni fögur,
Öll er hjálp af þér,
Í hjarta mér.
***
Höre, Schmied des Himmels,
Was der Skalde bittet:
In meine Stille
Komme Deine Gnade!
Also rufe ich Dich,
Du hast mich erschaffen.
Ich bin Dein Diener,
Du bist mein Herr.
Gott, ich rufe Dich an,
Auf dass Du mich heilest.
Erinnere Dich meiner voll Gnade,
Wie sehr brauchen wir Dich!
O König der Sonne, entreiße
In deiner Gnade und Größe
Jede menschliche Sorge
Aus der Herzensburg.
Wache über mich, sanfter König
Wie sehr brauchen wir Dich,
Wahrlich, in jedem Augenblick
In der Welt des Menschen.
Sende uns, Sohn der Jungfrau,
Gute Gründe,
Alle Hilfe kommt von Dir
In mein Herz.
»Lorica« des Heiligen Patrick
Christ with me, Christ before me, Christ behind me
Christ in me, Christ beneath me, Christ above me
Christ on my right, Christ on my left
Christ when I lie down, Christ when I sit down
Christ in me, Christ when I arise
Christ in the heart of everyone who thinks of me
Christ in the mouth of everyone who speaks of me
Christ in every eye that sees me
Christ in every ear that hears me
Christ with me
***
Christus sei mit mir, Christus sei vor mir, Christus sei hinter mir,
Christus sei in mir, Christus sei unter mir, Christus sei über mir,
Christus zur Rechten und Christus zur Linken,
Christus sei, wo ich liege und Christus sei, wo ich sitze,
Christus sei in mir, Christus sei, wo ich mich erhebe,
Christus sei im Herzen aller, die meiner gedenken,
Christus sei im Munde eines jeden, der von mir spricht,
Christus sei im Auge eines jeden, der auf mich sieht,
Christus sei im Ohr eines jeden, der auf mich hört,
Christus sei mit mir.
Unbekannter Autor
Ubi caritas et amor, Deus ibi est.
Congregavit nos in unum Christi amor.
Exultemus, et in ipso iucundemur.
Timeamus, et amemus Deum vivum.
Et ex corde diligamus nos sincero.
***
Wo Liebe ist und Güte, da wohnt Gott.
Christi Liebe hat uns geeint.
Lasst uns frohlocken und jubeln in ihm.
Fürchten und lieben wollen wir den lebendigen Gott
Und einander lieben aus lauterem Herzen.
Lloyd Stone und Blake Morgan
This is my song, O God of all the nations,
A song of peace for lands afar and mine.
This is my home, the country where my heart is,
Here are my hopes, my dreams, my holy shrine.
But other hearts in other lands are beating,
With hopes and dreams as true and high as mine.
My country’s skies are bluer than the ocean,
And sunlight beams on cloverleaf and pine.
But other lands have sunlight too, and clover,
And skies are everywhere as blue as mine.
This is my song, O God of all the nations,
A song of peace for their land and for mine.
So let us raise this melody together,
Beneath the stars that guide us through the night;
If we choose love, each storm we’ll learn to weather,
Until true peace and harmony we find,
This is our song, a hymn we raise together;
A dream of peace, uniting humankind.
***
Dies ist mein Lied, O Gott aller Welt,
Ein Lied von Frieden für entfernte Gegenden, und meine.
Dies ist meine Heimat, das Land in dem mein Herz ist,
Hier sind meine Hoffnungen, meine Träume, mein Heiligtum.
Doch andere Herzen anderer Länder schlagen
Mit Hoffnungen und Träumen so rein und hoch wie die meinen.
Die Himmel über meinem Land sind blauer als die See
Und Sonnenlicht fällt auf Klee und Kiefer.
Doch andere Länder haben auch Sonnenlicht und Klee
Und Himmel überall sind so blaue wie der meine.
Dies ist mein Lied, O Gott aller Welt,
Ein Lied von Frieden für ihr Land und meines.
So lasst uns diese Melodie gemeinsam anstimmen,
Unter den Sternen, die uns durch die Nacht führen;
Wenn wir Liebe wählen, werden wir jeden Sturm überstehen,
Bis wir wahren Frieden und Harmonie finden,
Dies ist unser Lied, eine Hymne welche wir anstimmen;
Ein Traum von Frieden, der die Menschheit vereinigt.
Lukasevengelium 1, 46–55
Magnificat anima mea Dominum,
Et exultavit spiritus meus in Deo salutari meo.
Quia respexit humilitatem ancillae suae. Ecce enim ex hoc beatam me dicent omnes generationes.
Quia fecit mihi magna, qui potens est, et sanctum nomen eius.
Et misericordia eius a progenie in progenies timentibus eum.
Fecit potentiam in brachio suo, dispersit superbos mente cordis sui.
Deposuit potentes de sede et exaltavit humiles;
Esurientes implevit bonis et divites dimisit inanes.
Suscepit Israel puerum suum, recordatus misericordiae suae.
Sicut locutus est ad patres nostros, Abraham et semini eius in saecula.
Gloria Patri, et Filio, et Spiritui Sancto:
Sicut erat in principio, et nunc, et semper, et in saecula saeculorum. Amen.
***
Meine Seele preist die Größe des Herrn,
Und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten.
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.
Er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen,
Das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
Wie es war im Anfang, jetzt und immerdar, und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Psalm 91:11–12
Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir,
Dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen,
Dass sie dich auf den Händen tragen
Und du deinen Fuß nicht an einem Stein stoßest.
Friedrich Schiller
Liebe rauscht der Silberbach,
Liebe lehrt ihn sanfter wallen,
Seele haucht sie in das Ach!
Klagenreicher Nachtigallen;
Liebe, Liebe lispelt nur
Auf der Laute der Natur.
Dessus le marché d’Arras
Mire li, mirela bon bas
Je trouvais un espagnard.
Sentin, senta, sur la bon bas
Mireli, mirela bon bille
Mireli, mirela bon bas
Il m’a dit: »Fille écouta,«
Mireli, mirela bon bas
»De l’argent on vous don’ra.«
Sentin, senta…
***
Auf dem Marktplatz von Arras,
Mireli, mirela bon bas
Traf ich einen Spanier.
Sentin, senta, sur la bon bas
Mireli, mirela bon bille
Mireli, mirela bon bas
Er sagte mir: »Höre, Mädchen.«
Mire li, mire la bon bas
»Ich werde Dir Geld geben.«
Sentin, senta…
Free as a bird
It’s the next best thing to be
Free as a bird
Home
Home and dry
Like a homing bird I fly
As a bird on wings
Whatever happened to the life that we once knew?
Can we really live without each other?
Where did we lose the touch that seemed to mean so much?
It always made me feel so
Free as a bird ...
Whatever happened to the life that we once knew?
It always made me feel so free as a bird
You were only waiting for this moment to be free as a bird:
It’s the next best thing to be
Free as a bird…
***
Frei wie ein Vogel
Das ist das Beste, was man sein kann
Frei wie ein Vogel
Zu Hause
Zu Hause und trocken
Wie ein heimfindender Vogel fliege ich
Wie ein Vogel auf Flügeln
Was ist mit dem Leben passiert das wir einst kannten?
Können wir wirklich ohne einander leben?
Wann verloren wir die Verbindung, die so viel zu bedeuten schien?
Sie ließ mich immer fühlen so
Frei wie ein Vogel …
Was ist mit dem Leben passiert das wir einst kannten?
Es ließ mich immer so frei wie ein Vogel fühlen
Du wartetest immer nur auf diesen Moment frei wie ein Vogel zu sein:
Das ist das Beste, was man sein kann
Frei wie ein Vogel …
Paul Simon
Hello darkness, my old friend
I’ve come to talk with you again
Because a vision softly creeping
Left its seeds while I was sleeping
And the vision that was planted in my brain
Still remains
Within the sound of silence
In restless dreams I walked alone
Narrow streets of cobblestone
‘Neath the halo of a street lamp
I turned my collar to the cold and damp
When my eyes were stabbed by the flash of a neon light
That split the night
And touched the sound of silence
And in the naked light I saw
Ten thousand people, maybe more
People talking without speaking
People hearing without listening
People writing songs that voices never share
And no one dared
Disturb the sound of silence
Fools, said I, you do not know
Silence like a cancer grows
Hear my words that I might teach you
Take my arms that I might reach you
But my words, like silent raindrops fell
And echoed in the wells of silence
And the people bowed and prayed
To the neon god they made
And the sign flashed out its warning
In the words that it was forming
And the sign said, the words of the prophets are written on the subway walls
And tenement halls
And whispered in the sounds of silence.
***
Hallo, Dunkelheit, mein alter Freund
Ich bin gekommen, um wieder mit dir zu reden
Denn eine Vision pflanzte
Sanft schleichend ihre Samen, während ich schlief
Und die Vision, die in mein Gehirn gepflanzt wurde
Bleibt immer noch
Im Klang der Stille
In rastlosen Träumen ging ich
Auf engen Straßen aus Kopfsteinpflaster allein
Unter dem Halo еiner Straßenlaternе
Hab’ ich meinen Kragen der Kälte und Feuchtigkeit gewendet
Als meine Augen vom Neonlicht geblendet wurden
Welches die Nacht teilte
Und den Klang der Stille berührten
Und im nackten Licht sah ich
Zehntausend Menschen, vielleicht mehr
Menschen, die sprachen, ohne zu sprechen
Menschen, die hörten, ohne zu hören
Menschen, die Lieder schrieben, die Stimmen nie teilen
Und niemand wagte es
Den Klang der Stille zu stören
Narren, sagte ich, Ihr wisst nicht, dass
Stille so wie ein Krebs wächst
Hört meine Worte, die ich euch lehren könnte
Nehmt meine Arme, damit ich euch erreichen kann
Aber meine Worte prasselten wie stille Regentropfen herunter
Und hallten in den Brunnen der Stille
Und die Menschen verbeugten sich und beteten
Zu dem Neongott, den sie erschufen hatten
Und das Schild blitzte seine Warnung
In seinen Worten, die es formte, aus
Und das Schild sagte: Die Worte der Propheten sind auf die U-Bahn-Wände
Und Mietshäuser geschrieben
Und geflüstert im Klang der Stille.
Yip Harburg
April’s in the air, but here in Paris
April wears a different gown.
You can see her waltzing down the street,
The tang of wine is in the air,
I’m drunk with all the happiness that spring can give
Never dreamed it could be so exciting to live
April in Paris,
Chestnuts in blossom,
Holiday tables under the trees.
April in Paris,
This is the feeling,
No one can ever reprise.
I never knew the charm of spring,
I never met it face to face,
I never knew my heart could sing,
Never missed a warm embrace.
***
Der April liegt in der Luft, aber hier in Paris
Trägt der April ein anderes Kleid.
Du kannst ihn die Straße entlangtanzen sehen,
Herber Weingeschmack liegt in der Luft,
Ich bin trunken von all der Freude, die Frühling geben kann
Hab’ nie erträumt, es könnte so aufregend sein zu leben
April in Paris,
Kastanien in Blüte
Ferientische unter Bäumen.
April in Paris,
Das ist das Gefühl
Das niemand je wiederholen kann.
Ich kannte nie den Charm des Frühlings,
Hab’ ihn nie von Angesicht zu Angesicht getroffen,
Ich wusste nie, dass mein Herz singen kann,
Vermisste nie eine warme Umarmung.
I get no kick from champagne
Mere alcohol doesn’t thrill me at all
So tell me why should it be true
That I get a kick out of you
Some like a bob-type refrain,
I’m sure that if I heard even one riff
That would bore me terrifically too
Yet I get a kick out of you
My little town blues are meltin’ away.
I get a kick every time I see you
Standing there before me.
I get a kick though it’s clear to me
You obviously do not adore me.
I get no kick in a plane (even a plane with champagne)
Flying too high with some guy in the sky
Is my idea of nothing to do
Yet I get a kick out of you!
Start spreading the news, I’m leaving today
I want to be a part of it, New York, New York
Your vagabond shoes, they are longing to stray
Right through the very heart of it, New York, New York
I wanna wake up in that city that doesn’t sleep (don’t even bother counting sheep)
To find I’m king of the hill, cream of the crop at the top of the heap …
These little town blues are meltin’ away (So tell me why it’s true that I get a kick out of you?)
I’m gonna make a brand-new start of it, in old New York.
(I get a kick ev’ry time I see you standing there)
If I can make it there, I’ll make it anywhere
It’s up to you, New York, New York,
I get a kick out of you!
***
Ich krieg’ keinen Kick von Sekt
Bloßer Alkohol lässt mich völlig kalt
Also sag mir warum es so sein sollte,
Dass du mich so umhaust
Manche mögen einen bebopartigen Refrain,
Ich bin mir sicher, würde ich nur ein Riff hören
Würde mich auch das furchtbar langweilen
Und doch haust du mich um
Mein Kleinstadt-Blues verlässt mich.
Es haut mich um jedes Mal wenn ich dich seh’
Wie du da vor mir stehst.
Es haut mich um obwohl ich weiß,
Dass du mich offensichtlich nicht liebst.
Es haut mich nicht um in einem Flugzeug (sogar einem Flugzeug mit Sekt)
Zu hoch in der Luft mit irgendeinem Typen zu fliegen
Entspricht meiner Vorstellung von Nichtsnutz
Und doch haust du mich um!
Sagt es allen, ich geh heut’ fort
Ich will Teil davon sein, New York, New York
Deine Vagabundenschuhe, sie wollen streunen
Genau durch sein Herz, New York, New York
Ich will in der Stadt die nie schläft aufwachen (denk nicht mal dran, Schafe zu zählen)
Um festzustellen ich bin der König des Dschungels, erste Sahne, Spitzenreiter …
Mein Kleinstadt-Blues verlässt mich (Also sag mir warum du mich so umhaust?)
Ich fange komplett neu an, im alten New York.
(Es haut mich um jedes Mal wenn ich dich da stehen seh’)
Wenn ich es dort schaff’, schaff’ ich’s überall
Es liegt an dir, New York, New York,
Du haust mich um!
Founding members Arndt and Helmut Andreas Hartwig
Dr. Michael Buhr und Dr. Gabriele Freise-Buhr
Godesberg Gastronomie & Event GmbH
LTS Lohmann Therapie-Systeme AG
Andrea und Ekkehard Gerlach
Hans-Joachim Hecek und Klaus Dieter Mertens
Dr. Thomas und Rebecca Ogilvie
Albert Tonger Immobilien e. K.
Braunschweiger Privatbank, Köln
Maria und Christoph Bader
Bernd Böcking
Dr. Sigrun Eckelmann† und Johann Hinterkeuser
Dr. Stefanie Montag und Dr. Stephan Herberhold
Dr. Luciano und Ulrike Pizzulli
Julia Rabus und Mirko Klemm
Jannis Ch. Vassiliou und Maricel de la Cruz
Tim Achtermeyer MdL
Judith und Tobias Andreae
Dr. Frank Asbeck und Susanne Birkenstock
Bettina Böttinger und Martina Wziontek
Anja Bröker
Philipp Buhr und Marie-Madeleine Zenker
Tim und Jessi Buhr
Katja Burkard und Hans Mahr
Claudia Cieslarczyk und Heiko von Dewitz
Rüdiger und Andrea Depkat
Guido Déus
Prof. Dr. Udo und Bettina Di Fabio
Walter Droege und Hedda im Brahm-Droege
Ralf und Antje Firmenich
Tobias Grewe und Dr. Jan Hundgeburth
Jörg Großkopf und Peter Daubenbüchel
Prof. Monika Grütters
Lothar und Martha Harings
Dr. Bernhard Helmich und Mai Hong
Dr. Eckart und Ulla von Hirschhausen
Dr. Sabine Hoeft und Thomas Geitner
Prof. Dr. Frank G. und Ulrike Holz
Prof. Dr. Wolfgang und Dr. Brigitte Holzgreve
Martin Hubert und Martina und Martha Marzahn
Stephan und Sirka Huthmacher
Dirk und Viktoria Kaftan
Dr. Christos Katzidis MdL und Ariane Katzidis
Andrea, Tim und Jan Kluit
Dr. Eva Kraus
Dr. Markus Leyck Dieken und Peter Kraushaar
Peter und Katharina Limbourg
Nathanael Liminski MdL und Hanna Liminski
Horst und Katrin Lingohr
Marianne und Stefan Ludes
Dr. Peter Lüsebrink und Karl-Heinz von Elern
Michael Mronz und Markus Felten
Prof. Dr. Georg und Doris Nickenig
Dr. Solveig Palm
Alexandra Pape und Malte von Tottleben
Christian A. und Rita Rast
Hans-Arndt und Julia Riegel
Prof. Dr. Manuel und Aila Ritter
Matthias und Steffi Schulz
Moritz Seibert
Stephan Schwarz und Veronika Smetackova
Annette Schwolen-Flümann und Thomas Flümann
Prof. Walter Smerling und Beatrice Blank
Elisabeth Sobotka und Prof. Dr. Hans Peter Wehrli
Peter und Annette Storsberg
Prof. Burkhard und Friederike Sträter
Prof. Dr. Hendrik Streeck MdB und Paul Zubeil
Ulrich und Petra Voigt
Oliver und Diane Welke
Dr. Vera Westermann und Michael Langenberg
Dr. Matthias Wissmann und Francisco Rojas
Christian van Zwamen und Gerd Halama
Jutta und Ludwig Acker * Prof. Dr. Wolfgang Angerstein * Alexandra Asbeck * Dr. Rainer und Liane Balzien * Munkhzul Baramsai * Christina Barton van Dorp und Dominik Barton * Christoph Beckmanns * Prof. Dr. Christa Berg * Prof. Dr. Arno und Angela Berger * Christoph Berghaus * Klaus Besier * Ingeborg Bispinck-Weigand * Christiane Bless-Paar und Dr. Dieter Paar * Frank-Michael Böhle und Elvira Pietzka-Böhle * Dr. Ulrich und Barbara Bongardt * Anastassia Boutsko * Anne Brinkmann * Ingrid Brunswig * Lutz Caje * Gabriele und Robert Carl * Elmar Conrads-Hassel und Dr. Ursula Hassel * Ingeborg und Erich Dederichs * Geneviève Desplanques * Irene Diederichs * Michael Eckhardt und Birgit Wolter * Christel Eichen und Ralf Kröger * Elisabeth Einecke-Klövekorn * Dr. Martina Endepohls-Ulpe und Alexander Ulpe * Heike Fischer und Carlo Fischer-Peitz * Dr. Gabriele und Ulrich Föckler * Prof. Dr. Eckhard Freyer * Johannes Geffert * Silke und Andree Georg Girg * Dr. Helga-Maleen Gerresheim * Margareta Gitizad * Carsten Gottschalk * Ulrike und Axel Groeger * Marta Gutierrez und Simon Huber * Cornelia und Dr. Holger Haas * Sylvia Haas * Christina Ruth Elise Hendges * Renate und L. Hendricks * Peter Henn * Prof. Ingeborg Henzler und Dr. Mathias Jung * Heidelore und Prof. Werner P. Herrmann * Dr. Monika Hörig * Georg Peter Hoffmann und Heide-Marie Ramsauer * Dr. Francesca und Dr. Stefan Hülshörster * Karin Ippendorf * Angela Jaschke * Dr. Michael und Dr. Elisabeth Kaiser * Elisabeth und Rolf-Dieter Kaißer * Agnieszka Maria und Jan Kaplan * Dr. Hiltrud Kastenholz und Herbert Küster * Dr. Reinhard Keller * Dr. Ulrich und Marie Louise Kersten * Rolf Kleefuß und Thomas Riedel * Dr. Gerd Knischewski * Norbert König und Clotilde Lafont-König * Sylvia Kolbe * Sigrid Kümmerlein * Gisela Kunz * Dr. Hans Dieter und Ursula Laux * Ute und Dr. Ulrich Kolck * Manfred Koschnick und Arne Siebert * Lilith Matthiaß-Küster und Norbert Küster * Thea Kutzscher * Ruth und Bernhard Lahres * Renate Leesmeister * Gernot Lehr und Dr. Eva Sewing * Traudl und Reinhard Lenz * Florian H. Luetjohann * Moritz Magdeburg * Dr. Charlotte Mende * Heinrich Meurs * Heinrich Mevißen * Dr. Dr. Peter und Dr. Ines Miebach * Karl-Josef Mittler * Dr. Josef Moch * Esther und Laurent Montenay * Friedrich Wilhelm Moog und Vera Walther-Moog * Katharina und Dr. Jochen Müller-Stromberg * Dr. Nicola und Dr. Manuel Mutschler * Dr. Gudula Neidert-Buech und Dr. Rudolf Neidert * Gerald und Vanessa Neu * Lydia Niewerth * Wolfram Nolte * Mark und Rita Opeskin * Céline Oreiller * Dieter und Brigitta Penning * Carol Ann Pereira * Gabriele Poerting * Dr. Manfred und Dorothee van Rey * Ruth Schmidt-Schütte und Hans Helmuth Schmidt * Dr. Andreas und Bettina Rohde * Prof. Dr. Tilman und Astrid Sauerbruch * Ingrid Scheithauer * Monika Schmuck * Markus Schubert * Simone Schuck * Petra Schürkes-Schepping * Dr. Manfred und Jutta von Seggern * Prof. Dr. Norma Selve * Prof. Dr. Wolfram Steinbeck * Dr. Andreas Stork * Michael Striebich * Dr. Corinna ten Thoren und Martin Frevert * Verena und Christian Thiemann * Dr. Sabine Trautmann-Voigt und Dr. Bernd Voigt * Hermann und Bettina Ude * Katrin Uhlig * Carrie Walter und Gabriel Beeby * Susanne Walter * Aino Ritva Weyers und Nadeem Hajouj * Ruth Winterwerp-van den Elzen und Jürgen Winterwerp * Dr. Bettina und Dr. Matthias Wolfgarten
Iklim Arikan * Linda Dahn * Lasse Frings * Ricci Frosio * Lin Golenia * Emilia Hecke * Victoria Emilia Holz * M Hornauer * Zsolt Máté Kiss * Jonas Kotulla * Marie Meißner * Felix Mennicken * Linus Neunkirchen * Felix Schuck * Hannah Speckmann * Charlotte Speckmann * Nelly Sophia Stach * Till Steinert * Johanna von Bargen * Florens Windelen * Yolanda Winter * Akichika Yukawa * Tom Ziese
Das 2023 für einen Grammy nominierte britische Vokalensemble VOCES8 trat bereits in vielen Konzertsälen weltweit auf und arbeitete in Konzerten und im Aufnahmestudio mit Musiker:innen wie Paul Simon, Olafur Arnalds oder Bomsori Kim zusammen. Es ist regelmäßig auf Alben, im Fernsehen und im Radio zu hören.
Das Ensemble setzt sich für musikalische Bildung ein und ist das Vorzeigeensemble der gemeinnützigen VOCES8 Foundation. Die Covid19-Pandemie gab ihm den Anstoß, sein Angebot umzugestalten und eine neue Online-Publikumsgemeinschaft aufzubauen; zu den Initiativen gehören das Online-Festival LIVE From London und die VOCES8 Digital Academy. VOCES8 ist Decca Classics-Künstler und veröffentlicht auch unter seinem eigenen Label. Das Ensemble hat Auftragswerke von namhaften Persönlichkeiten uraufgeführt und veröffentlicht Arrangements, Originalkompositionen und Unterrichtsmaterial im neuen digitalen VOCES8-Publishing, bei E. C. Schirmer und Edition Peters. VOCES8 arbeitet mit Taylor Scott Davis als Composer-in-Residence und Jim Clements als Arranger-in-Residence zusammen.
Wir – das Beethovenfest Bonn – laden ein, in einem offenen und respektvollen Miteinander Beethovenfeste zu feiern. Dafür wünschen wir uns Achtsamkeit im Umgang miteinander: vor, hinter und auf der Bühne.
Für möglicherweise auftretende Fälle von Grenzüberschreitung ist eine interne Ansprechstelle erreichbar für Publikum, Künstler:innen und Mitarbeiter:innen.
Wir sind ansprechbar über eine Telefon-Hotline (+49 228 2010321, im Festival täglich von 13–21 Uhr) oder per E-Mail (awareness@beethovenfest.de).
Werte und Überzeugungen unseres Miteinanders sowie weitere externe Kontaktmöglichkeiten können hier auf unserer Website aufgerufen werden.
Das Beethovenfest Bonn 2026 steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst.
Programmheftredaktion:
Sarah Avischag Müller
M Hornauer
Die Texte von Leah Biebert sind Originalbeiträge für dieses Programmheft.