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  • Beethoven Frühling
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Sa 12.9.2026

19.30 Uhr, Bundeskunsthalle, Forum

Roomful of Teeth

  • Vokal
  • Vergangene Veranstaltung
  • € 39 / 29
Eine Gruppe von Menschen, das Vokalensemble Roomful of Teeth, steht hinter einer Bar mit verschiedenen Flaschen im Hintergrund. Eine Person, Gabriel Kahane, sitzt auf einem Stuhl vorne.
Roomful of Teeth & Gabriel Kahane © Charlie Weinmann

Mitwirkende

  • Roomful of Teeth
    • Estelí Gomez Vocals
    • Sophie Michaux Vocals
    • Eliza Bagg Vocals
    • Virginia Kelsey Vocals
    • Holcombe Waller Vocals
    • Steven Bradshaw Vocals
    • Thann Scoggin Vocals
    • Cameron Beauchamp Vocals
  • Gabriel Kahane Klavier, Gitarre & Gesang

ACHTUNG: Die Veranstaltung wurde verlegt in das Forum der Bundeskunsthalle.

Programm

Gabriel Kahane

Limping Waltz

Gabriel Kahane

»Baedeker«, »Model Trains« & »Little Love« aus Book of Travelers

Gabriel Kahane

»To Be American« aus Magnificent Bird

Caroline Shaw
Partita for 8 Voices
Gabriel Kahane

Elevator Songs für neun Stimmen, Violine, Vibrafon, Klavier und Gitarre

Auf einen Blick

Was erwartet mich?

A-cappella-Vokalpop von acht außergewöhnlich virtuosen Stimmen und Songs eines ikonischen Singer-Songwriters, Gabriel Kahane.

Wie klingt das?
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Beschreibung

»To be honest: This hotel is kind of creepy«, singt Gabriel Kahane im ersten Song seiner Anthologie Elevator Songs mit der Vokalband Roomful of Teeth. Gemeinsam mit den acht Sänger:innen erzählt er Geschichten aus einem Aufzug, der zwischen der Lobby und dem 327 643. Stock eines interdimensionalen Hotels pendelt. Figuren steigen ein und aus: Eine Frau auf Hochzeitsreise in Utah zu Beginn der Corona-Pandemie. Ein Mann in New York, der Ende der Achtzigerjahre eine Trauerrede für ein junges AIDS-Opfer verfasst. Ein spiritueller Podcaster in Texas, der Tipps zum achtsamen Kofferpacken gibt. Es sind skurrile und nachdenkliche Momentaufnahmen der amerikanischen Gegenwart, die den einzelnen Ensemble-Mitgliedern auf den Leib geschrieben sind. 

Die Grenzen der vokalen A-cappella-Kunst immer weiter zu verschieben – dieser Mission verschreibt sich Roomful of Teeth. Die amerikanische Gruppe entfaltet ein unerreichtes Klangspektrum von synthetischem Hochglanz-Klang über Beatboxing bis zu rauem Kehlgesang. Diese Stimmtechniken reizt die Komponistin Caroline Shaw, selbst Mitglied im Ensemble, in ihrer Partita vollständig aus. Als Einstieg in das Programm präsentiert Singer-Songwriter Gabriel Kahane solistisch einen Querschnitt seines Schaffens.

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      • Ticketinfos
      • Podiumsdiskussion: Ohne Zuhause mit Gabriel Kahane
      • Gabriel Kahane & Beethoven Orchester Bonn

    Magazin

    Alle Beiträge
    • Ein Mann steht vot einem See auf einer Wiese, er trägt einen dunklen Pulli mit einer großen aufgedruckten Blüte in weiß. Er hat seine Hände in seine grauen Locken vergraben und schaut nach unten. Die Stimmung ist düster.
      #essay Gabriel Kahane
      Being American
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    Mit freundlicher Unterstützung

    Eine Gruppe von Menschen, das Vokalensemble Roomful of Teeth, steht hinter einer Bar mit verschiedenen Flaschen im Hintergrund. Eine Person, Gabriel Kahane, sitzt auf einem Stuhl vorne.

    Digitales Programmheft

    Sa 12.9.

    19.30 Uhr, Bundeskunsthalle, Forum

    Roomful of Teeth

    Mitwirkende

    Roomful of Teeth

    Estelí Gomez
    Sophie Michaux
    Eliza Bagg
    Virginia Kelsey
    Holcombe Waller
    Steven Bradshaw
    Thann Scoggin
    Cameron Beauchamp

    Gabriel Kahane Klavier, Gitarre & Gesang

    Christopher Botta Sound Engineer

    Programm

    Gabriel Kahane (*1981)
    Ausgewählte Lieder für Klavier, Gitarre und Stimme

    Limping Waltz
    »Baedeker«, »Model Trains« & »Little Love« aus Book of Travelers
    »To Be American« aus Magnificent Bird


    Caroline Shaw (*1982)
    Partita for 8 Voices

    I. Allemande
    II. Sarabande
    III. Courante
    IV. Passacaglia
     

    Pause

     

    Gabriel Kahane
    Elevator Songs für neun Stimmen und gemischtes Ensemble

    I. Prologue: Speaking in Tongues
    II. Room 304: Newborn Plague
    III. Room 813: St. Vincent's Hospital
    IV. Room 1832: Valise
    V. Room 1801: Rack of Time
    VI. Entr’acte: The Machine Room
    VII. Room 1211: Sophomore Record
    VIII. Fitness Center: Hot Tub
    IX. Room 1212: Not Even the Dead
    X. Lobby: Memory Burns
    XI. The Elevator: All That Is Solid

    Über den Konzertabend

    Konzertdauer: ca. 110 Minuten

    Nach dem Konzert: CD-Verkauf und Signierung durch die Künstler:innen

    Für ein ungestörtes Konzerterlebnis bitten wir Sie, auf Foto- und Videoaufnahmen zu verzichten.

    Zusätzlich zu Blumen schenken wir den Künstler:innen Blüh-Patenschaften, mit deren Hilfe in der Region Bonn Blumenwiesen angelegt werden.

    Gefördert durch

    Einleitung

    Roomful of Teeth

    Musik als Weg zurück zu einem Gefühl von Gemeinschaft: In Zeiten der Polarisierung stellt sich Gabriel Kahane mit seinen Werken gegen Isolation und Empathieverlust. Das heutige Programm ist das Ergebnis einer langjährigen kreativen Freundschaft mit Künstlerin Caroline Shaw, Gründungsmitglied des Vokalensemble Roomful of Teeth, für das Gabriel Kahanes Elevator Songs entstanden sind. Mit Beiträgen von Solo-Liedern bis zu mehrstimmigem Klanggewebe kann das Publikum, so Gabriel Kahane, einen Eindruck erhalten, »wie amerikanische Komponist:innen – wie Caroline und ich – über unsere Klangsprachen miteinander in Dialog treten, von einander und unseren gemeinsamen Vorfahren borgen und paraphrasieren«.

    Ein Mann in einem schwarzen Pullover steht vor einem See. Er hat die Hände zusammengeschlagen und den Mund geöffnet, als würde er schreien.
    Gabriel Kahane © Jason Quigley

    Kahane: Gemeinsam auf Reisen

    Wer in die Musik von Gabriel Kahane eintaucht, versinkt in seinen Geschichten. Vielleicht hängt es mit seiner Liebe zur Schauspielerei zusammen, dass Kahanes bevorzugtes Medium die erzählerische Momentaufnahme des Songs ist: stimmungsvolle Miniaturen mit klug beobachtenden Texten, aus denen nicht selten auch ein herrlicher Humor spricht. Seine Inspiration findet der US-Amerikaner meist mitten im Leben – sei es in der Kurzanzeigepoesie seiner 2006 komponierten Craigslistlieder oder in den Gebäuden seiner Heimatstadt Los Angeles für das – auch für die Bühne adaptierte – Konzeptalbum The Ambassador von 2014. Der soziale und politische Gesundheitszustand seiner Heimat klingt als Thema auch dort an, wo es scheinbar um Vergangenes geht, wie 2013 in Gabriel’s Guide to the 48 States nach Texten aus den 1930er-Jahren. Am Morgen nach den Präsidentschaftswahlen 2016 unternahm Kahane eine Zugreise, aus der sein 2018 veröffentlichtes Book of Travelers hervorging: Skizzen der Begegnung mit Fremden und ihren Geschichten, die auch Vorlage für die Orchesterlieder Pattern of the Rail bildeten. Für das 2022 veröffentlichte Album Magnificent Bird kollaborierte Kahane mit einer ganzen Reihe von Musiker:innen – darunter auch Caroline Shaw, mit der 2024 der gemeinsame Songzyklus Hexagons nach José Luis Borgès entstand.

    Der Konzertabend beginnt mit einem Set von Solo-Songs aus diesem weitgefassten Repertoire Kahanes, die er ganz spontan vor dem Auftritt auswählt. Er kündigt das Präludium in eigenen Worten an:

    »Mein Solo-Song-Set zu Beginn und das folgende Ensemblewerk von Caroline Shaw, das Roomful of Teeth ohne mich vorträgt, haben einen bestimmten Zweck: Das Publikum darf zunächst erleben, wie ich und das Ensemble jeweils einzeln ticken, bevor wir in der zweiten Hälfte unser gemeinsames neues Werk präsentieren. Meine Lieder werden ein Querschnitt und ein Rundumblick sein auf meine Art und Weise, mit Text, Charakter, Geschichten, Psychologie, Harmonie und Kompositionsstruktur umzugehen. Und zwar in der pursten Form: Nur eine Stimme und ein Begleitinstrument.«

    Shaw: Partita

    Zahlen und Fakten

    Caroline Shaw: Partita for 8 Voices

    Entstehung: 2009–2011

    Uraufführung: als Gesamtwerk am 4. November 2013, Le Poisson Rouge (New York)

    Besetzung: Achtstimmiges Vokalensemble (SSAATTBB)

    Die Komposition, die Caroline Shaw 2013 – damals ausgestattet mit einem Masterabschluss in Violine von der Yale University und auf dem Weg zu einem Doktortitel in Komposition in Princeton – zum prestigeträchtigen Pulitzer-Preis und zu internationaler Bekanntheit verhalf, ist die vierteilige Partita for 8 Voices. Sie entstand zwischen 2009 und 2011 bei den ersten Sommerworkshops des von Shaw mitbegründeten Ensembles Roomful of Teeth am Massachusetts Museum of Contemporary Art (MASS MoCA). Angelehnt an die Muster barocker Suiten oder Partiten, mit denen Shaw nicht zuletzt als Geigerin eng vertraut ist, bieten die Titel der Sätze zwar einen rhythmischen und atmosphärischen Verweisrahmen, aber kein formales Korsett. Vielmehr wollte Shaw, die auch umfassende Erfahrung aus Zusammenarbeiten mit Tanz-Kompagnien mitbringt, eine Musik schaffen, die Formation und Bewegung im Raum verkörpert. 

    »Partita ist ein einfaches Stück: geboren aus der Liebe zu Oberfläche und Struktur, zur menschlichen Stimme, zum Tanzen und zu erschöpften Gliedern, zur Musik und zu unserem grundlegenden Bedürfnis, eine Linie von einem Punkt zum anderen zu ziehen.« – Caroline Shaw

    Der vierte und als erstes komponierte Satz »Passacaglia« ist inspiriert von der am MASS MoCA ausgestellten Kunst Sol LeWitts. Über die nächsten zwei Jahre folgten »Courante«, »Allemande« und »Sarabande«. Die einzelnen Sätze fanden sich bald im Repertoire und auf Aufnahmen des Ensembles, während die Partita als Gesamtwerk erst im November 2013 öffentlich aufgeführt wurde. 

    Eine Gruppe von acht Personen sitzt entspannt in einem gemütlichen Raum mit einem dekorativen Hintergrund und lächelt.
    »Partita ist ein einfaches Stück: geboren aus der Liebe zu Oberfläche und Struktur, zur menschlichen Stimme, zum Tanzen und zu erschöpften Gliedern, zur Musik und zu unserem grundlegenden Bedürfnis, eine Linie von einem Punkt zum anderen zu ziehen.« – Caroline Shaw © Charlie Weinmann

    Verbindungslinien

    LeWitts Wandgemälde, insbesondere das Wall Drawing 305, korrespondiert auf eine spannende Weise mit Musik generell und der Dynamik zwischen Shaw und Roomful of Teeth im Speziellen. LeWitt lieferte Vorgaben, nach denen die Zeichnenden »einhundert beliebige spezifische Punkte« (»one hundred random specific points«) festzulegen haben, deren Position sie selbst entscheiden – und sie dann nach genauen Anweisungen verbinden, die ebenfalls als Teil des Kunstwerks auf die Wand geschrieben werden. Ein Werk also, das gemeinsam mit seinen Ausführenden gestaltet wird und durch deren kreative Beiträge Form gewinnt.

    Lebendiges Kunstwerk

    Dieser kollaborative Ansatz ist auch der Partita eingeschrieben, die die Experimentierfreude der Sänger:innen in der Bandbreite der verwendeten vokalen Stilmittel einkomponiert: von Singen über Summen, Raunen und Jodeln bis hin zu Belting und Obertongesang. Der in der »Courante« zitierte Kehlkopfgesang der Inuit, genannt katajjaq, entfachte 2019 eine Diskussion darüber, wo die Grenze zwischen künstlerischer Symbiose und kultureller Aneignung verläuft; dieser Diskurs hat Spuren in der heute zu hörenden Version des Werks hinterlassen. 

    Eine Gruppe von Menschen posiert lässig in einem Raum vor einer hölzernen Bücherwand für ein Gruppenfoto.
    Roomful of Teeth & Gabriel Kahane © Charlie Weinmann

    »Atemgeräusche […] sind der Unterschied zwischen einer echten Person mit all ihren Unvollkommenheiten und irgendeinem überproduzierten Klangschnipsel in einem Popsong. Es liegen so viele Emotionen darin! Manchmal ist der Atem Verletzlichkeit, manchmal Verzweiflung, manchmal Sex. Für mich ist er eines der ausdrucksstärksten Elemente in Gesang und Musik.« 

    – Caroline Shaw

    Auszüge aus Sol LeWitts Anweisungen, die in der »Passacaglia« als Spoken Word erklingen, werden auch in der eröffnenden »Allemande« aufgegriffen. Diese sind verzahnt mit textlichen »Fundstücken aus dem urbanen Umfeld«, wie Caroline Shaw es ausdrückt, sowie Richtungsanweisungen, wie man sie beim Square Dance hört: »Ich bin zwar keine Choreografin, aber ich würde liebend gerne einen solchen Wirbel aus Menschen erschaffen, die plötzlich zusammenfinden«, so Shaw. Vielleicht ist es diese Gleichzeitigkeit von solidem Handwerk, präzisem Timing und einem überall Inspirationen findenden Enthusiasmus, die Shaws Musik so umfassend zugänglich auch für ein Publikum jenseits der Klassikwelt macht. 

    Kahane: Elevator Songs

    Zahlen und Fakten

    Gabriel Kahane: Elevator Songs

    Entstehung: 2023

    Uraufführung: 2. November 2023, Meany Center (Seattle)

    Besetzung: 9 Stimmen solo (SSAATTBBB), Violine, Vibrafon, Klavier/Gitarre (abwechselnd), gespielt von den Sänger:innen

    Gut zu Wissen: Das Stück wurde vom Roomful of Teeth Vocal Arts Project, lnc., Hancher Auditorium at the University of lowa, Meany Center for the Performing Arts und San Francisco Performances in Auftrag gegeben.

    Künstlerisch wie kulinarisch sind sich Gabriel Kahane und Caroline Shaw einig, dass »für Orchester zu komponieren wie Backen ist, Kammermusik wie Kochen«: Während man bei Orchesterwerken nach langer Arbeit am hoffentlich idealen Rezept die letzte Stufe der Fertigstellung aus der Hand gebe und keine substanziellen Entscheidungen mehr umkehren könne, erlaube Kammermusik einen flexibleren, kommunikativeren Prozess – gemeinsames Vorbereiten, Anbraten und Abschmecken. Und die Gelegenheit, nicht nur für, sondern mit Roomful of Teeth ein neues Werk zu entwickeln, hat Gabriel Kahane erwartbar gern ergriffen.

    Auch hier war die Initialzündung ein Workshop während der Sommer-Residenz des Ensembles im MASS MoCA. »Im Laufe mehrerer Nachmittage lernten wir einander musikalisch und persönlich kennen«, beschreibt Gabriel Kahane es auf seinem Blog »Words and Music«. Er habe schließlich alle Mitglieder »um eine Audioaufnahme mit ihren bevorzugten erweiterten Stimmtechniken und auch einigen Zeilen eines ihrer Lieblings-Popsongs gebeten. Was ich bekam, war eine Fundgrube vokaler Wunder: Jodeln, Jaulen, Knurren, Schreien, ›Mausgeräusche‹ und mehr.«

    Ein Mann in einem grauen Hoodie posiert vor einem See. Er hält seinen Kopf in seinen Händen und blickt ernsthaft in die Kamera.
    Beim Schreiben der Elevator Songs »fühlte ich mich eher wie ein Schneider, der für einen Kunden einen Anzug anfertigt: Ich stimmte Musik und Text auf den jeweiligen Sänger und dessen Empfinden ab, so wie man Stoff auf Hautton oder Augenfarbe abstimmt. Dies sind Lieder, die ich nicht ohne diese Persönlichkeiten im Sinn hätte schreiben können.« – Gabriel Kahane © Jason Quigley

    Hotel Hobbies

    Wieder einmal war es eine Reise-Inspiration, die dem Projekt seine Richtung gab: Vor dem letzten Workshoptag notierte Kahane einen Textschnipsel, abends in einem Holiday Inn, wo man trotz umfangreicher Bauarbeiten einen Rest Hotelbetrieb aufrechterhielt: »To be honest this hotel is kind of creepy« (»Um ehrlich zu sein, ist dieses Hotel irgendwie unheimlich«). Es sollte der Beginn des Eröffnungslieds der Elevator Songs werden. Auch der Rest des Texts »entstand ziemlich schnell, als ich mir andere Gäste in diesem weitgehend leeren Hotel vorstellte«. Aus diesem Szenario erwuchs eine Reihe von Songs, in denen der Ensemblegesang in den Hintergrund tritt, während das solistische Können der Sänger:innen in ganz individuellen Stilrichtungen in den Mittelpunkt rückt. Auch die Songtexte sind inspiriert durch Konversationen mit den Sänger:innen über ihre persönlichen Erlebnisse und Reisegewohnheiten.

    Der titelgebende Aufzug bewegt sich zwischen den Stockwerken eines Hotels, aber auch zwischen Zeitebenen und Dimensionen. Der Blick in die Zimmer und Einrichtungen beleuchtet mal den fragilen Frieden, während ein Kleinkind schläft, mal unfreiwillige Bekanntschaften im Hotel-Spa. Es entstehen Lieder über fehlende Kugelschreiber, wenn man eine Trauerrede verfassen muss, über rettende Duschen nach einer langen Autofahrt und über die unerträgliche Leichtigkeit des Hipster-Reise-Podcaster-Seins. Wortlose Intermezzi scheinen das Hotel selbst sprechen zu lassen durch den sirenenartigen Gesang eines endlosen Hotelkorridors oder das mysteriöse Eigenleben des Maschinenraums. Die inzwischen auch gemeinsam aufgenommenen Elevator Songs hat Gabriel Kahane dem Ensemble Roomful of Teeth gewidmet – »mit Liebe und Bewunderung«. 

    Diane Ackermann

    Vokaltexte

    Gabriel Kahane

    Limping Waltz

    Gas mask and megaphone,
    Slogans and signs,
    black-coated picket line.

    Roadblock and riot gear;
    Shots will ring out,
    scatter the crowd, oh you’re terrified—

    But hey kid, remember this:
    There are more of us
    Than the cold smirking merchants,
    And don’t let those vultures get
    To the best of your heart—
    Listen, it’s urgent.

    Or maybe I’ve got it wrong—
    A pale bloodless coup;
    Keystrokes, they follow you…

    The sheep watch on tiny screens
    Tapping away,
    Unsure of what to say, when to say

    Moonstruck, high enough
    To forget the world,
    The weight of the darkening
    Cloudburst, you fear the worst
    As you try to find
    The phrase that will speak

    To this crater of time,
    This factory of crime
    With its black boots and stiff-armed
    Salutes, you would laugh
    If it weren’t so deadly serious.

    Too late for fables now;
    The judge has been bought,
    So much for common law.

    So why then this limping waltz?
    I sing it for you
    There in the future
    For safekeeping,

    On a silent beach, the metal key,
    Hold it up to your ear,
    listen for wisdom:
    A thing or two, about what not to do,
    How we broke the world,
    broke what was beautiful.

    Hinkender Walzer (Übersetzung)

    Gasmaske und Megafon,
    Slogans und Schilder,
    Schwarzbemantelte Streikpostenkette.

    Straßensperre und Schutzausrüstung;
    Schüsse werden fallen,
    Die Menge zersprengen, oh du bist verängstigt—

    Aber hey, Kid, vergiss nicht:
    Es gibt mehr von uns
    Als von den kalt grinsenden Händlern,
    Und lass diese Geier nicht
    An den besten Teil deines Herzes heran—
    Hör zu, es ist dringlich.

    Vielleicht lieg ich auch falsch—
    Ein fahler, blutloser Coup;
    Tastenanschlag, sie folgen dir …

    Die Schafe beobachten auf winzigen Bildschirmen
    Tippen vor sich hin,
    Unsicher, was man sagen soll, wann man sagen soll

    Mondsüchtig, high genug
    Um die Welt zu vergessen,
    Das Gewicht des sich verdunkelnden
    Wolkenbruchs, du fürchtest das schlimmste
    Während du versuchst
    Den Satz zu finden, der zu

    Diesem Krater der Zeit sprechen wird
    Dieser Fabrik des Verbrechens
    Mit ihren schwarzen Stiefeln und steifarmigen
    Saluten, du würdest lachen,
    Wäre es nicht so todernst.

    Jetzt ist es zu spät für Märchen;
    Der Richter wurde gekauft,
    Soviel zum Common Law [nicht kodifiziertes Recht].

    Warum dann also dieser hinkende Walzer?
    Ich singe ihn für dich
    Dort in der Zukunft
    Zur sicheren Aufbewahrung,

    Auf einem stillen Strand, der Metallschlüssel,
    Halt ihn an dein Ohr,
    Horch nach Weisheit:
    Ein-zwei Sachen darüber, was man nicht tun sollte,
    Wie wir die Welt kaputt gemacht haben,
    Kaputt gemacht haben was schön war.

    Gabriel Kahane

    Baedeker

    raise a black-heeled sky
    put it up to the moon
    shaking the sand
    from your mind

    delay, dead of night
    when you reach
    for the baedeker
    leather bound book
    from another time

    red line for railroad
    black line for river
    carving the country
    sweetbread and liver

    maps that tell secrets
    maps that run backward
    learn to be lost now
    learn to be shattered

    a dream where you don’t feel right
    on your knees in an open field
    startled by silence
    you don’t recognize

    white light on a thousand lakes
    like paths of glass that someone breaks
    before the barefoot contortionist
    makes her grand debut
    blood leaks from the frozen moon
    you think about the wound
    and wonder who will die?

    amber nebraska
    pink minnesota
    mint green for kansas
    blue north dakota

    red line for railroad
    black line for river
    carving the country
    sweetbread and liver

    raise a black-heeled sky
    put it up to the moon
    shaking the sand
    from your mind

    Baedeker (Übersetzung)

    Heb einen schwarzfersigen Himmel
    Häng ihn an den Mond
    Und schüttel den Sand
    Aus deinem Kopf

    Verzögerung, mitten in der Nacht
    Wenn du nach dem
    Baedeker [Reiseführer] greifst
    Ledergebundenes Buch
    Aus einer anderen Zeit

    Rote Linie für Schienen
    Schwarze Linie für Fluss
    Welche das Land durchschneiden
    Kalbsbries und Leber

    Karten, die Geheimnisse erzählen
    Karten, die rückwärts laufen
    Lern, verloren zu sein
    Lern, erschüttert zu sein

    Ein Traum, in dem du dich nicht richtig fühlst
    Auf deinen Knien in einem offenen Feld
    Aufgeschreckt durch Stille
    Die du nicht wiedererkennst

    Weißes Licht auf tausend Seen
    Wie Wege aus Glas, die jemand zerbricht
    Bevor die barfüßige Schlangenfrau
    Ihr großes Debüt hat
    Blut tropft vom gefrorenen Mond
    Du denkst über die Wunde nach
    Und überlegst, wer sterben wird?

    Bernsteinfarbenes Nebraska
    Rosafarbenes Minnesota
    Mintgrün für Kansas
    Blaues North Dakota

    Rote Linie für Schienen …

    Heb einen schwarzfersigen Himmel
    Häng ihn an den Mond
    Und schüttel den Sand
    Aus deinem Kopf

    Gabriel Kahane

    Model Trains

    The man who played with model trains
    In the furnished basement painted black—
    How it pleased him every day,
    The pattern of the rail,
    The pattern of the tiny track.

    One night he slips and hits his head
    As he reaches for a sleeper car,
    And the lights kept blinking red,
    Now level with his eye,
    His miniature Place de la Gare.

    The kids knew something wasn’t right
    In the morning when he kissed them all,
    He didn’t say a word.

    And the model trains keep going round.

    Showered, shaved, but sullied still,
    With a fist of pink and blue and red.
    And he will swallow every pill
    To help him with his fear
    Of getting from the bath to bed.

    And the model trains keep going round.

    Eyes cased in rime.
    A face that’s chapped with tiger’s tears.

    How his wife will mark the time
    By learning how to love;
    He’s been like this for seven years.

    And now as a last resort,
    She takes him to the ward in Redding
    Thirty miles away.

    And through, through the spidered glass,
    The headstraps and the gas,
    She watches as they put him under.

    And the model trains keep going round.

    She drives him home in the family car
    Stealing glances at this body strange:
    The vacant smile, the clean white scar
    On the man who disappeared,
    The man who played with model trains.

    The man who made her laugh,
    The man who played with model trains.

    Modelleisenbahnen (Übersetzung)

    Der Mann, der mit Modelleisenbahnen spielte
    Im möblierten, schwarzgestrichenen Keller—
    Wie es ihm jeden Tag gefiel,
    Das Muster der Bahn,
    Das Muster der winzigen Schienen.

    Eines Nachts rutscht er aus, schlägt den Kopf an
    Als er nach einem Schlafwagen greift,
    Und die Lichter blinken weiter rot,
    Nun auf Augenhöhe,
    Sein Miniatur-Place de la Gare.

    Die Kinder wussten, dass etwas nicht stimmte
    Als er morgens, wenn er sie alle küsste,
    Nicht ein Wort sagte.

    Und die Modelleisenbahnen fahren immer weiter im Kreis.

    Geduscht, rasiert, aber immer noch beschmutzt,
    Mit einer Faust voller Rosafarbener und Blauer und Roter.
    Und er wird jede Pille schlucken
    Um ihm mit seiner Angst zu helfen
    Vom Bad ins Bett zu kommen.

    Und die Modelleisenbahnen fahren immer weiter im Kreis.

    Augen in Reif bedeckt.
    Ein Gesicht, spröde durch Tigertränen.

    Wie seine Frau die Zeit messen wird
    Indem sie lernt, wie sie liebt;
    Er ist so seit sieben Jahren.

    Und jetzt, als letzten Ausweg,
    Bringt sie ihn zur Station in Redding
    Dreißig Meilen weg.

    Und durch, durch das gesprungene Glas,
    Die Kopfriemen und das Gas
    Sieht sie zu, wie sie ihn betäuben.

    Und die Modelleisenbahnen fahren immer weiter im Kreis.

    Sie fährt ihn im Familienauto heim
    Erheischt Blicke auf diesen seltsamen Körper:
    Das leere Lächeln, die saubere weiße Narbe
    Auf dem Mann, der verschwunden ist,
    Der Mann, der mit Modelleisenbahnen spielte.

    Der Mann, der sie zum Lachen brachte,
    Der Mann, der mit Modelleisenbahnen spielte.

    Gabriel Kahane

    Little Love

    A long grey silence had ambled down the coast
    You drew in sand all the things we’d miss the most

    Little love, little love
    Little love, little love
    Little love, little love
    I hope we die here when we’re old.

    We’ll case the shore to record this holy place
    White cliffs and starfish, the tide like ruined lace

    Little love, little love
    Little love, little love
    Little love, little love
    I hope we die here when we’re old.

    And when we’re frail in our lawn chairs by the sea
    All twisted hands, shrunken spines, and halting speech,
    We’ll listen for the long grey silence to gather and increase
    And when it does we’ll close our eyes and rest in narrow peace

    Little love, little love
    Little love, little love
    Little love, little love
    I hope we die here when we’re old,
    Little love, little love
    I hope we die here when we’re old.

    Liebling (Übersetzung)

    Du hattest in den Sand all die Dinge, die wir am meisten vermissen würden, gemalt

    Liebling, Liebling
    Liebling, Liebling
    Liebling, Liebling
    Ich hoffe wir sterben hier, wenn wir alt sind.

    Wir werden das Ufer beobachten, um diesen heiligen Ort aufzuzeichnen
    Weiße Klippen und Seesterne, die Ebbe wie ruinierte Spitze

    Liebling, Liebling …

    Und wenn wir in unseren Klappstühlen am Meer gebrechlich sind
    Knorrige Hände, zusammengesackte Wirbelsäulen und stockendes Sprechen
    Werden wir auf die lange, graue Stille horchen, dass sie sich sammelt und mehrt
    Und wenn sie das tut werden wir unsere Augen schließen und im zerbrechlichen Frieden ruhen

    Liebling, Liebling …

    Gabriel Kahane

    To Be American

    To be American again,
    Teenaged and certain of innocence:
    Six lanes of Western caravan
    Burn fuel to speed up the renaissance.

    Before the trench coats and the roped off rooms,
    The shell-shocked mothers and the TV crews,

    Foreclosing a grand old dream—
    Black motorcade running on empty,
    Big box and a Ponzi scheme,
    Drain everything, land of the plenty.

    In high school I sang in the choir
    With all the Mormons from Rohnert Park.
    Now all their houses are on fire;
    Strange glow of oxblood in the dark.

    I think we all meant well, or so I thought,
    That season, privilege was a parking spot.

    Foreclosing a grand old dream—
    Black motorcade running on empty,
    Big box and a Ponzi scheme,
    Drain everything, land of the plenty.

    If Reconstruction and the War
    Seemed distant back in eleventh grade,
    How quaint our simple lives before
    Seem now in face of the coming days.

    Foreclosing a grand old dream—
    Black motorcade running on empty,
    Big box and a Ponzi scheme,
    Drain everything, land of the plenty.

    Our furniture’s on the street;
    In every church last rites are spoken.
    One criminal’s soft defeat
    Can’t change the fact that we’re broken.

    Amerikanisch zu sein (Übersetzung)

    Wieder amerikanisch sein,
    jung und sicher der Unschuld:
    Sechs Streifen von westlichen Wohnwägen
    Verbrennen Benzin, um die Renaissance zu beschleunigen.

    Vor den Trenchcoats und den abgesperrten Räumen,
    Den verstörten Müttern und Fernsehcrews,

    Ein großer alter Traum zunichte gemacht—
    Eine schwarze Autokolonne fährt leer,
    Discounter-Ketten und ein Ponzi-Schema [Betrugsmasche],
    Saug/en alles leer, Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

    In der Schule sang ich im Chor
    Mit all den Mormonen aus Rohnert Park,
    Jetzt brennen alle ihre Häuser;
    Das seltsame, ochsenblutrote Glühen im Dunkeln.

    Ich denke wir meinten es alle gut, zumindest dachte ich das,
    In jener Saison bedeutete Privileg ein Parkplatz.

    Ein großer alter Traum zunichtegemacht …

    Wenn Wiederaufbau und der Krieg
    Uns in der elften Klasse weit weg schienen,
    Wie idyllisch scheinen unsere einfachen früheren Leben
    Dann nun im Angesicht der kommenden Zeit.

    Ein großer alter Traum zunichtegemacht …

    Unsere Möbel sind auf der Straße;
    In jeder Kirche werden Sterbesakramente gesprochen.
    Die milde Niederlage eines Kriminellen
    Kann nichts daran ändern, dass wir kaputt sind.

    Gabriel Kahane

    Elevator Songs

    Prologue: Speaking in Tongues

    To be honest this hotel is kind of creepy,
    The ice machine is speaking in tongues
    Aggressively cheerful cooking shows haunt the tv
    We can’t find sleep in this iron lung

    And the woman next door, she is in mourning
    And the couple upstairs, well, good for them
    We shuffle onto the window, storm clouds are forming
    And the streets are filled with wild-eyed men

    They are longing for some familiar city
    Toronto, Milwaukee, LA
    But the weatherman, he is whispering a certain elegy
    You won’t be traveling today …

    Going up. Third floor.

    Prolog: In Zungen sprechen (Übersetzung)

    Um ehrlich zu sein ist dieses Hotel etwas gruselig
    Die Eismaschine spricht in Zungen
    Aufdringlich heitere Kochsendungen suchen das Fernsehen heim
    Wir können keinen Schlaf in dieser Eisenlunge finden

    Und die Frau nebenan, sie trauert
    Und das Paar über uns, naja, gut für sie
    Wir schlurfen hinüber ans Fenster, Sturmwolken bilden sich
    Und die Straßen füllen sich mit irre blickenden Männern

    Sie sehnen sich nach einer vertrauten Stadt
    Toronto, Milwaukee, LA
    Aber der Wettermann, er flüstert eine gewisse Elegie
    Sie werden heute nicht reisen …

    Aufwärts. Zweiter Stock.

    Room 304: Newborn Plague

    Driving through Utah
    Day after Christmas 
    In the first months of
    The newborn plague

    He puts on a record
    I ask what is this?
    He says »I guess it’s 
    Just how I’ve always prayed«

    Three hours on a two lane road
    Nowhere to turn, nothing but snow
    But the sky, the sky, the sky, the sky, the sky 

    He does the night shift
    Flying by steep cliffs
    Til the pink light comes and
    Copper hills, a blur

    Tail lights and morning star
    I don’t know where we are
    Don’t see another car
    Are we the last living lovers
    On the earth?

    Lobby is quiet
    Full of dead flowers
    And the Hazmat-suited man 
    Gives us the key
    The lock’s like a gunshot
    Turn on the shower
    Make it wild, make it burn,
    Make it scream.

    Three hours on a two lane road …
    And the sky, the sky, the sky, the sky, the sky 
    And the sky, the sky, the sky, the 

    Going up. Eighth floor. 

    Zimmer 304: Neugeborene Seuche (Übersetzung)

    Fahren durch Utah
    Der Tag nach Weihnachten
    In den ersten Monaten
    Der neugeborenen Seuche

    Er legt eine Platte auf
    Ich frage was es ist?
    Er sagt »Ich schätze es ist
    Einfach, wie ich immer gebetet habe«

    Drei Stunden auf einer zweispurigen Straße
    Keine Ausfahrt, nichts als Schnee
    Doch der Himmel, der Himmel 

    Er fährt die Nachtschicht
    Fliegt an steilen Klippen vorbei
    Bis das rosafarbene Licht kommt und
    Kupferfarbene Hügel, verschwommen

    Rücklichter und Morgenstern
    Ich weiß nicht, wo wir sind
    Sehe kein anderes Auto
    Sind wir die letzten lebendigen Liebenden
    Auf der Welt?

    Foyer ist still
    Voll mit toten Blumen
    Und der Mann im Schutzanzug
    Gibt uns den Schlüssel
    Das Schloss ist wie ein Schuss
    Mach die Dusche an
    Mach sie wild, lass sie brennen,
    Bring sie zum schreien

    Drei Stunden auf einer zweispurigen Straße …
    Und der Himmel, der Himmel
    Und der Himmel, der Himmel, der Himmel, der

    Aufwärts. Siebter Stock.

    Room 813: St. Vincent's Hospital

    Rocks glass and cordless, the drawer with a bible, digital clock, 
    But not one ballpoint pen.
    Well, hey this isn’t the first time I’ve done it,
    Making a map of sorrow in my head. 

    God bless the Sisters at St. Vincent’s
    Who sing and minister to our wounds.

    Flew through the night with my eyes to the window
    Watching the winter sky grow workbook blue
    Wondering who else might have died in the interim
    And burrowed into the earth or to the moon

    God bless the Sisters at St. Vincent’s …

    We pay respects, dry our eyes, and apply our
    Make-up to face the night, hey driver, drive
    Back down to Christopher, dreams of a future
    Where all of the boys we’ve lost come back to life.

    Going up. Eighteenth floor.

    Zimmer 813: St. Vincent's Hospital (Übersetzung)

    Steine, Glas und kabelloses Telefon, die Schublade mit einer Bibel, Digitaluhr,
    Aber nicht ein Kugelschreiber.
    Naja, hey, das ist nicht das erste Mal, dass ich es getan habe,
    Eine Sorgenkarte in meinem Kopf gemacht habe.

    Gott segne die Schwestern von St. Vincents
    Die singen und unsere Wunden versorgen.

    Flog durch die Nacht mit meinen Augen zum Fenster
    Sah den Winterhimmel Arbeitsbuchblau werden
    Fragte mich, wer noch in der Zwischenzeit gestorben sein könnte
    Und sich in die Erde oder zum Mond gebohrt hätte

    Gott segne die Schwestern von St. Vincents …

    Wir erweisen die letzte Ehre, trocknen unsere Augen und tragen unser
    Make-up auf um der Nacht zu begegnen, hey Fahrer, fahren Sie
    Zurück zu Christopher, Träume von einer Zukunft
    In der all die Jungs die wir verloren haben wieder lebendig werden.

    Aufwärts. Siebzehnter Stock.

    Room 1832: Valise

    Host:
    Hello, dear listeners, and welcome to another episode of Baggage Service: the only podcast that merges practical travel tips for the late 21st century with a comprehensive guide to spiritual growth & sustenance. Today, I’m recording in a deluxe king room at the Doubletree in Denton, TX. A few miles off of 77, in the green zone. Solid mini-bar, good thread count, a more than adequate space to contemplate that ineluctable complex of repressed and/or disowned qualities of the conscious self that we call »the shadow.« Friends of the pod, of the collective unconscious. Today we’re answering your questions. Geoff from London, in the year 2011, asks »How have your efforts to work through past trauma changed your habits as a travel influencer?« This is such a great question, Geoff. Let’s begin. Here we go.

    I used to be a chronic overpacker
    My suitcase always made my lower back hurt
    Now I only travel with a little rollaboard
    Tube chapstick, black dress, laptop power cord.

    Put it in my valise, 
    Put it in my black bag
    Put in in my Dereon knapsack
    Put it in my valise,
    Only flying first class,
    Burst past all the other riff raff …

    Yes! I am feeling SO pumped, my little valise monsters. Your energy is just magnificent. Okay, next question. Joan from Sacramento, in the year 1967, asks: I’m going on a seven-day trip to Los Angeles. What should I bring? Oh, Joan. As my late mentor once said, »physical baggage is merely the outward representation of the baggage of the soul.« And so, when I advocate for the capsule wardrobe, I am not simply offering practical advice on how to assemble a no-nonsense array of lightweight ensembles that will cause neck injuries among passersby who wheel around to drink in the visual milkshake that is you, no, I am offering nothing less than the spiritual cleansing of our inner-most selves. Ladies?

    Capsule wardrobe is the way, 
    Five, four, three, two, one, okay?
    Don’t you go emptying out that shelf,
    Cause everything goes with everything else!

    Five sets of underwear and crew socks,
    Four t-shirts, cardigans, or tank-tops,
    Three caftans or dresses and two pairs of shoes,
    And one floppy hat that you better not lose, girl!

    Put it in my valise …

    Okay, friends of the pod, we have time for one more question. Let's get to that mail bag. Bill from Vermont, in the year 2024, writes: I increasingly experience climate grief. Bill – my God. Do I hear you. It is so important to connect to the inner workings of our emotional lives, particularly when we’re under the immeasurable stress of travel and yes: climate grief. Airplanes can be SO cold, and that forces us to LAYER, and I’m sorry, but layering is so basic. And yet there are times when we just have to do it, and we CAN make the best of it.

    Sometimes you’re stuck in a cylindrical ice cube
    And your tushy is literally freezing.
    It’s just too much and baby you don’t know what to do, 
    Do you suffer for fashion though you’re sneezing?
    Yes, but only slightly.

    Start with a sexy pair of underwear,
    Ride ‘em low so folks don’t even know you got ‘em there,
    Add some leggings and a faux fur blazer just for fun,
    You’re ready for the runway in more ways than one, girl

    Put it in my valise,
    Put it in my black bag
    Put in in my Cucinelli knapsack …

    Put it in my valise … 

    Zimmer 1832: Handkoffer (Übersetzung)

    Moderator:
    Hallo, geehrte Zuhörer, und willkommen zu einer neuen Episode von Baggage Service: dem einzigen Podcast, der praktische Reisetipps für das späte 21. Jahrhundert mit einer umfassenden Anleitung für spirituelles Wachstum und Ernährung kombiniert. Heute nehme ich in einem Deluxe-King-Zimmer im Doubletree in Denton, Texas, auf. Ein paar Meilen von der 77 weg, im grünen Gürtel. Gutbestückte Minibar, gute textile Fadendichte, ein mehr als genügender Ort um über den unausweichlichen Wirrwarr an unterdrückten und/oder verleugneten Eigenschaften des bewussten Selbst nachzudenken, welches wir »den Schatten« nennen. Freunde des Pods, des kollektiven Unbewussten. Heute beantworten wir Eure Fragen. Geoff aus London, im Jahr 2011, fragt »Wie haben Deine Bemühungen, vergangene Traumata zu verarbeiten, Deine Gewohnheiten als Reise-Influencer verändert?« Das ist eine großartige Frage, Geoff. Lasst uns anfangen. Los geht’s.

    Ich war ein chronischer Vielpacker
    Mein Koffer brachte mir immer Schmerzen im unteren Rücken
    Jetzt reise ich nur mit einem kleinen Rollkoffer
    Lippenbalsam in der Röhre, schwarzes Kleid, Laptopladekabel.

    Pack’ es in meinen Handkoffer,
    Pack’ es in meine schwarze Tasche
    Pack’ es in meinen Dereon-Rucksack
    Pack’ es in meinen Handkoffer,
    Fliege nur erste Klasse,
    Eile an all dem Gesindel vorbei …

    Ja! Ich bin SO aufgeregt, meine kleinen Handkoffermonster. Eure Energie ist einfach fantastisch. Okay, nächste Frage. Joan aus Sacramento, im Jahr 1967, fragt: Ich mache einen siebentägigen Trip nach Los Angeles. Was soll ich packen? Oh, Joan. Wie meine verstorbene Mentorin einst sagte, »physisches Gepäck ist schlicht eine äußerliche Repräsentation der Last der Seele«. Und darum, wenn ich die Grundgarderobe befürworte, biete ich nicht einfach nur praktischen Rat darüber, wie man eine seriöse Auswahl an leichtgewichtigen Ensembles zusammenstellt, die Nackenverletzungen bei Passanten verursacht, welche sich umdrehen um den visuellen Milkshake der ihr seid zu trinken, nein, ich biete nicht weniger als eine spirituelle Reinigung eures tiefsten Inneren. Ladies?

    Grundgarderobe ist der Weg,
    Fünf, vier, drei, zwei, eins, okay?
    Räum das Regalfach nicht leer,
    Denn alles passt zu allem anderen!

    Fünf Sets an Unterwäsche und Socken,
    Vier T-Shirts, Strickjacken, oder Tanktops,
    Drei Kaftane oder Kleider und zwei Paar Schuhe,
    Und ein Schlapphut, den du besser nicht verlierst, Girl!

    Pack’ es in meinen Handkoffer …

    Okay, Freunde des Pods, wir haben Zeit für noch eine Frage. Auf geht’s zum Briefsack. Bill aus Vermont, im Jahr 2024, schreibt: Ich erlebe zunehmend Klima-Trauer. Bill – mein Gott. Ich versteh’ dich so sehr. Es ist so wichtig, sich eine Verbindung zum Inneren unserer emotionalen Leben aufzubauen, besonders wenn wir unter dem unermesslichen Stress von Reisen, und ja: Klima-Trauer, stehen. Flugzeuge können SO kalt sein, und das zwingt uns SCHICHTEN zu tragen, und sorry, aber Schichten sind so basic. Und doch gibt es Momente, wenn wir es einfach tun müssen, und wir KÖNNEN das Beste daraus machen.

    Manchmal steckst du in einem zylindrischen Eiswürfel fest
    Und dein Po friert wortwörtlich ab.
    Es ist einfach zu viel und Baby, du weißt nicht, was tun, 
    Leidest du für die Mode obwohl du niest?
    Ja, aber nur ein bisschen.

    Fang an mit sexy Unterwäsche,
    Lass sie tief sitzen damit niemand weiß, dass sie da ist,
    Zieh ein Paar Leggings und eine Webpelzjacke nur zum Spaß an,
    Du bist bereit für den Runway auf mehr als eine Art, Girl

    Pack’ es in meinen Handkoffer,
    Pack’ es in meine schwarze Tasche
    Pack’ es in meinen Cucinelli-Rucksack …

    Pack’ es in meinen Handkoffer …

    Room 1801: Rack of Time

    I think maybe my father sang that melody to me
    When I was even smaller than you are now. 
    Sound of the ocean, sirens & muscle cars.
    Here in the fuzzy dark …

    I have reached an age
    Where my heart breaks 
    When I think of not being there 
    To navigate the rude curvature
    Of the earth with you.

    Rock you back to sleep
    How you cling to me
    With your fingers on my collarbone
    While I flick through the day’s tragedy
    In the dark.

    Light, and then your eyes,
    And the rack of time
    And you asking when we’re going home,
    The truth, my love, is I don’t know,
    But when we do we’ll dance our way
    To the elevator, and we’ll walk
    Into the sun.

    Zimmer 1801: Folterbank der Zeit (Übersetzung)

    Ich glaube mein Vater sang mir vielleicht diese Melodie vor
    Als ich noch kleiner war als du jetzt.
    Der Klang des Meeres, Sirenen & Muscle-Cars [populärer PKW].
    Hier in der samtigen Dunkelheit …

    Ich habe ein Alter erreicht
    In dem mein Herz bricht
    Wenn ich daran denke nicht da zu sein
    Um die grobe Krümmung der Erde
    Mit dir zu navigieren.

    Wiege dich wieder in den Schlaf
    Wie du an mir klammerst
    Mit deinen Fingern auf meinem Schlüsselbein
    Während ich durch die Tragödien des Tages gehe
    Im Dunkeln.

    Licht, und dann deine Augen
    Und die Folterbank der Zeit
    Und du fragst, wann wir heimgehen,
    Die Wahrheit, Liebling, ist, dass ich es nicht weiß,
    Aber wenn wir gehen werden wir unseren Weg
    Zum Aufzug tanzen und wir werden
    In die Sonne gehen.

    Entr’acte: The Machine Room

    Going down. Twelfth floor.

    Entr’acte: Der Maschinenraum (Übersetzung)

    Abwärts. Elfter Stock.

    Room 1211: Sophomore Record

    Late afternoon, white knuckle tongue, beneath
    The blue and cotton clouds, and sweating
    Black balaclava’d soldiers laughing at the checkpoints
    Laughing loud, directing

    All of the traffic toward the center 
    Of town, the neon street where we’ll load-in
    Three hundred miles, six hours, 
    Poaching in California heat, the hills all golden 

    And I’ll sing songs in secret rooms for those
    Who dream of light and dust and freedom
    We’ll staple eyes onto the back of our heads, 
    Just in case of danger,
    Someone we can’t trust might slip in

    It’s said that every sophomore record
    Is a diary of planes and motels,
    And strip mall record shops,
    The arguments that run for hours in rental cars
    All packed like Tetris,
    Lobby coffee, daily bomb threats 
    Nothing to write to mom about … 

    Follow the road
    Follow the flame
    Follow the figure 
    In the blue black distance

    They take your home
    They take your name
    They take your picture
    For the ministry of information,
    While you stand there listless …

    The sound the lock makes as the key drops
    In the slot to your relief of not dying 
    Deadbolt the door and draw a bath
    And throw your backpack on the bed,
    Undress and turn on the TV 
    And watch a rerun of Law and Order

    Going down. Second floor. Fitness Center.

    Zimmer 1211: Zweite Platte (Übersetzung)

    Spätnachmittag, Zunge verkrampft, unter
    Dem Blau und Baumwollwölkchen, und schwitzend
    Schwarz-vermummte Soldaten lachend an den Kontrollpunkten
    Laut lachend, regeln

    All den Verkehr ins Zentrum
    Der Stadt, die Neonstraße wo wir hineinladen
    Dreihundert Meilen, sechs Stunden,
    Dünsten in der Hitze von Kalifornien, die Hügel ganz golden

    Und ich singe Lieder in geheimen Räumen für jene
    Die von Licht und Staub und Freiheit träumen
    Wir tackern Augen an unsere Hinterköpfe,
    Nur für den Fall von Gefahr,
    Jemand den wir nicht kennen könnte reinkommen

    Es heißt, jede Zweitplatte
    Ist ein Tagebuch aus Flugzeugen und Motels,
    Plattenläden in Einkaufszentren,
    Streits, die sich Stunden in Mietwägen hinziehen
    Alles verstaut wie bei Tetris,
    Foyerkaffee, tägliche Bombendrohungen
    Nichts, worüber man Mama schreiben würde … 

    Folg’ der Straße
    Folg’ der Flamme
    Folg’ der Gestalt
    In der blauschwarzen Entfernung

    Sie führen dich nach Hause
    Sie nehmen deinen Namen
    Sie nehmen dein Bild
    Für das Informationsministerium
    Während du antriebslos dastehst …

    Das Geräusch des Schlosses wenn der Schlüssel in
    Das Loch gleitet zu deiner Erleichterung nicht zu sterben
    Schließriegel zu und lass ein Bad ein
    Und wirf deinen Rucksack aufs Bett,
    Zieh dich aus und mach den Fernseher an
    Und schau eine Wiederholung von Law and Order

    Abwärts. Erster Stock. Fitnesscenter.

    Fitness Center: Hot Tub

    I love a hot tub,
    I’m a connoisseur,
    I slip into the water,
    And chill the fuck out.

    I’m happy to be in the hot tub,
    Oblivious, tuned to a different frequency,
    That is until I see a dead cockroach,
    Floating next to me.

    And then a brownish cloud,
    Following the cockroach,
    And I look up to find a man
    Blasted off his tits,
    Spilled whiskey in his midst.

    He says 
    »Hey man, I’ve got
    Some girls coming over later,
    Do you wanna party, bro?«

    He was so excited
    That the hotel had a hot tub
    It wasn’t a particularly nice hotel
    But it had a hot tub
    And now he had a problem …

    So this guy asks this
    Incredibly strange question,
    Am I gonna be around 
    Later on when some mysterious 
    Company of girls show up, 
    I politely decline, while making 
    Spur of the moment calculations.

    Don’t get out abruptly, 
    Take a chill pill,
    Spend the minimum 
    Socially acceptable time
    Then get out of the hot tub
    While making it seem normal.

    But everything I said to him
    Seemed to make him angry
    And then he was like
    »Let me tell you something!«
    And began to speak loudly
    About his military tours
    And said that his wife
    Had left him for the postman. 

    He grows increasingly agitated
    I leap out of the hot tub, hurrying
    And he’s like …
    »You never saw me. 
    I was never here.«

    Going up. Twelfth floor.

    Fitnesscenter: Whirlpool (Übersetzung)

    I liebe Whirlpools,
    Ich bin ein Kenner,
    Ich gleite ins Wasser,
    Und chille hart.

    Ich bin glücklich im Whirlpool zu sein,
    Unbeschwert, auf einer anderen Frequenz;
    Bis ich eine tote Kakerlake sehe
    Die neben mir treibt.

    Und dann eine bräunliche Wolke,
    Die der Kakerlake folgt,
    Und ich seh’ auf und merke, dass ein Mann
    Total besoffen,
    Whiskey verschüttet hat.

    Er sagt
    »Hey Mann, es kommen
    Später ein paar Mädels rum,
    Willst du Party machen, Bro?«

    Er war so aufgeregt,
    Dass das Hotel einen Whirlpool hatte
    Es war kein besonders gutes Hotel
    Aber es hatte einen Whirlpool
    Und jetzt hatte er ein Problem …

    Dieser Typ fragt also
    Diese unglaublich komische Frage,
    Würde ich noch da sein,
    Später, wenn diese Gruppe
    Geheimnisvoller Mädels auftauchen würde,
    Ich lehne höflich ab, während ich
    Spontane Berechnungen anstelle.

    Geh nicht plötzlich raus,
    Entspann dich,
    Bleib das Minimum
    An annehmbarer Zeit
    Dann verlass’ den Whirlpool
    Und lass es normal erscheinen.

    Aber alles was ich ihm gesagt hab’
    Schien ihn wütend zu machen
    Und dann meinte er so
    »Lass mich dir eines sagen!«
    Und fing an lauthals zu reden
    Über seine Militäreinsätze
    Und sagte seine Frau 
    Hätte ihn für den Postboten verlassen.

    Er wird immer aufgeregter
    Ich springe aus dem Whirlpool, hektisch
    Und er so …
    »Du hast mich nie gesehen.
    Ich war nie hier.«

    Aufwärts. Elfter Stock.

    Room 1212: Not Even the Dead

    Man alive in the dead of night
    With a wolf behind the headboard, 
    In your mind.

    No relief from this circuit of grief
    That’s wrapped around your ribcage,
    Like a wreath at yuletide.

    Not even the dead will be safe at this banquet, 
    Where nobody knows what to celebrate but anger.

    Saw a child look you in the eye
    You were only following orders,
    Same as me

    Bright flash and and fire
    Blood bank, chicken wire
    Not a cloud on the horizon line
    Just blue, blue for miles
    And miles and miles to the sea …

    Not even the dead will be safe at this banquet …

    Three hours to pace,
    Then the car, the plane, the base, your heart,
    A black boot, in the shadow of a fig tree
    And your dog tags in the rain.

    Going down. Lobby.

    Zimmer 1212: Nicht mal die Toten (Übersetzung)

    Mann, lebendig in tiefster Nacht
    Mit einem Wolf hinter dem Kopfteil,
    In deiner Vorstellung.

    Keine Erleichterung von diesem Trauerkreislauf
    Der um deine Rippen gewickelt ist
    Wie ein Kranz zu Weihnachten.

    Nicht einmal die Toten werden bei diesem Bankett sicher sein,
    Wo niemand irgendetwas außer Wut feiern kann.

    Sah ein Kind in deine Augen blicken
    Du hast nur Befehle befolgt,
    Genau wie ich

    Greller Blitz und Feuer
    Blutbank, Maschendraht
    Keine einzige Wolke am Horizont
    Nur blau, blau für Meilen
    Und Meilen und Meilen bis zum Meer …

    Nicht einmal die Toten werden bei diesem Bankett sicher sein …

    Drei Stunden um auf und ab zu gehen,
    Dann das Auto, das Flugzeug, die Basis, dein Herz,
    Ein schwarzer Stiefel im Schatten eines Feigenbaums
    Und deine Erkennungsmarke [für Soldaten] im Regen.

    Abwärts. Foyer.

    Lobby: Memory Burns

    In this hotel bar 
    Bottles backlit like movies stars
    Slide the napkin out from under my gin
    Write an account of everything
    We couldn’t fit into the car.

    The antique farmhouse cabinet
    It seemed we’d always had
    With the crystal rocks glass
    We stole by accident
    On the night we met

    His mother’s battered upright
    At midnight she would play,
    Her Chopin just the same as it was in her heyday
    Though she didn’t remember our names

    Does anyone ever learn
    The temperature where memory burns?

    The old map of the subway
    We bought for our first flat
    The only art we had, it followed us 
    All over town, and then across the country

    And in the midst of clenched-fist arguments
    The map became the face
    Of the life we’d given back

    And if next week we should return to it
    To see what all remains,
    Will our love be mixed with ash?

    Does anyone ever learn …

    Six floors up in the hotel,
    Where the boys and David sleep
    A fragile sideways peace,
    The cot on the floor,

    There sits a cream-colored folder
    By the lamp that’s to the left
    Atop the wooden desk
    The papers from the lawyer …

    Going up! 327,643rd floor.

    Foyer: Erinnerung brennt (Übersetzung)

    In dieser Hotelbar
    Flaschen angeleuchtet wie Filmstars
    Ziehe die Serviette unter meinem Gin hervor
    Schreibe einen Bericht über alles
    Was nicht ins Auto gepasst hat.

    Der antike Bauernhausschrank
    Den wir schon immer zu haben schienen
    Mit dem Kristallglas
    Das wir aus Versehen gestohlen haben
    Am Abend an dem wir uns getroffen haben

    Das abgenutzte Klavier seiner Mutter
    Um Mitternacht würde sie spielen,
    Ihr Chopin noch immer wie es zu ihrer Glanzzeit war
    Auch wenn sie unsere Namen nicht mehr wusste

    Erfährt jemals jemand
    Die Temperatur, bei der Erinnerung brennt?

    Die alte U-Bahn-Karte
    Die wir für unsere erste Wohnung kauften
    Die einzige Kunst die wir hatten, sie folgte uns
    Quer durch die Stadt und dann durchs Land

    Und mitten in angespanntem Streit
    Wurde die Karte zum Gesicht
    Des Lebens, welches wir zurückgegeben hatten

    Und sollten wir nächste Woche wieder dahin zurückkehren
    Um zu sehen, was noch bleibt,
    Würde unsere Liebe mit Asche vermischt sein?

    Erfährt jemals jemand …

    Fünf Stockwerke hoch im Hotel
    Wo die Jungs und David
    Einen zerbrechlichen Frieden schlafen,
    Das Klappbett auf dem Boden,

    Da liegt ein crèmefarbener Hefter
    Bei der Lampe die links
    Auf dem Holztisch liegen
    Die Unterlagen vom Anwalt …

    Aufwärts! 327,642er Stock.

    The Elevator: All That Is Solid

    As long as I can remember, I have always lived in this elevator,
    Traveling floor to floor to floor to floor to floor to floor
    Witnessing birth, death, fistfights, suicide, 
    Heartbreak, revelation, the recitation of offertories, 
    The Godhead skipping off to the rooftop bar,

    Philosophers fingering fistfuls of morphine 
    To snuff out their lives on the Franco-Spanish border, 
    California novelists hauling typewriters 
    Half their size to the thirteenth floor

    To record the progression of a breakdown 
    That began on the balcony of a room that looked 
    Over the blue of the The Baltic Sea, and from the waves
    They could dictate all variety of wonder and grief and ecstasy,

    The construction of rumors about an airplane 
    That had ripped through the ribcage of Lower Manhattan, 
    Black magic in the way those rumors hardened
    Into fact as details slowly were filled in,

    Bloodshed, bloodletting, blood root, blood sport,
    Neighbors maiming neighbors in an endless war,
    I believe that God is love, and love is peace,
    Someone bring me a bright green branch of an olive tree.

    Bodies clawing their way into the car to cool themselves
    To try to survive, attorneys in expensive suits 
    Headed to expansive suites to prepare for the trial of the century:
    Greed versus life.

    I am speaking of the 23rd century, the 27th century,
    The end of days, for which I vaguely prepare
    When this elevator will be consumed,
    Gilded mirrors and iron twisted in flame,
    All that is solid will melt into air.
    All that is solid will melt into air.

    Der Aufzug: Alles das, was fest ist (Übersetzung)

    Solange ich mich erinnern kann, habe ich schon immer in diesem Aufzug gelebt,
    Reise von Stock zu Stock zu Stock zu Stock zu Stock zu Stock
    Bezeuge Geburt, Tod, Faustkämpfe, Suizid,
    Herzeleid, Offenbarung, das Aufsagen von Offertorien,
    Wie die Gottheit beschwingt zur Rooftop-Bar geht, 

    Philosophen, die ganze Fäuste an Morphin betasten
    Um ihre Leben an der Franko-Spanischen Grenze auszulöschen,
    Kalifornische Autoren, die Schreibmaschinen
    Halb so groß wie sie zum zwölften Stock schleppen

    Um das Fortschreiten eines Zusammenbruchs aufzuzeichnen
    Der auf dem Balkon eines Raumes begann welcher
    Über das blau des Baltischen Meeres blickte, und von den Wellen
    Konnten sie alle Vielfalt von Staunen und Trauer und Ekstase diktieren,

    Die Konstruktion von Gerüchten über ein Flugzeug
    Welches durch die Brust von Lower Manhattan riss,
    Schwarze Magie in der Art und Weise wie diese Gerüchte sich
    Zu Fakten verhärteten, als Details langsam eingebracht wurden,

    Vergießen von Blut, Blutlassen, Blutwurzel, Blutsport,
    Nachbarn, die Nachbarn in einem endlosen Krieg verstümmelten,
    Ich glaube, dass Gott Liebe ist, und Liebe ist Frieden,
    Man bringe mir den hellgrünen Zweig eines Olivenbaumes.

    Körper, die ihren Weg ins Auto krochen um sich abzukühlen
    Im Versuch zu überleben, Anwälte in teuren Anzügen
    Auf dem Weg in große Suiten um sich auf das Verfahren des Jahrhunderts vorzubereiten:
    Gier gegen Leben.

    Ich spreche vom 23. Jahrhundert, dem 27. Jahrhundert,
    Dem Ende aller Tage, worauf ich mich vage vorbereite
    Wenn dieser Aufzug verschlungen wird,
    Vergoldete Spiegel und Eisen in Flammen verzerrt,
    All das, was fest ist, wird in Luft zergehen.
    All das, was fest ist, wird in Luft zergehen.

  • Gruppe von Menschen bei einer eleganten Outdoor-Veranstaltung. Titel ist "Beethovenfest Freundeskreis" mit Text zur Mitgliedschaft.
    © Nekame Klasohm
  • Wir danken den Mitgliedern des Freundeskreises

    MÄZEN

    Gründungsmitglieder Arndt und Helmut Andreas Hartwig

    PLATIN

    Dr. Michael Buhr und Dr. Gabriele Freise-Buhr

    Godesberg Gastronomie & Event GmbH

    GOLD

    LTS Lohmann Therapie-Systeme AG

    Andrea und Ekkehard Gerlach

    Hans-Joachim Hecek und Klaus Dieter Mertens

    Dr. Thomas und Rebecca Ogilvie 

    Albert Tonger Immobilien e. K.

    Braunschweiger Privatbank, Köln

    SILBER

    Maria und Christoph Bader

    Bernd Böcking 

    Dr. Sigrun Eckelmann† und Johann Hinterkeuser

    Dr. Stefanie Montag und Dr. Stephan Herberhold

    Dr. Luciano und Ulrike Pizzulli

    Julia Rabus und Mirko Klemm 

    Jannis Ch. Vassiliou und Maricel de la Cruz

    AUF EMPFEHLUNG unserer Mäzene Arndt und Helmut Andreas Hartwig

    Tim Achtermeyer MdL

    Judith und Tobias Andreae

    Dr. Frank Asbeck und Susanne Birkenstock

    Bettina Böttinger und Martina Wziontek

    Anja Bröker

    Philipp Buhr und Marie-Madeleine Zenker

    Tim und Jessi Buhr

    Katja Burkard und Hans Mahr

    Claudia Cieslarczyk und Heiko von Dewitz

    Rüdiger und Andrea Depkat

    Guido Déus

    Prof. Dr. Udo und Bettina Di Fabio

    Walter Droege und Hedda im Brahm-Droege

    Ralf und Antje Firmenich

    Tobias Grewe und Dr. Jan Hundgeburth

    Jörg Großkopf und Peter Daubenbüchel

    Prof. Monika Grütters

    Lothar und Martha Harings

    Dr. Bernhard Helmich und Mai Hong

    Dr. Eckart und Ulla von Hirschhausen

    Dr. Sabine Hoeft und Thomas Geitner

    Prof. Dr. Frank G. und Ulrike Holz

    Prof. Dr. Wolfgang und Dr. Brigitte Holzgreve

    Martin Hubert und Martina und Martha Marzahn

    Stephan und Sirka Huthmacher

    Dirk und Viktoria Kaftan

    Dr. Christos Katzidis MdL und Ariane Katzidis

    Andrea, Tim und Jan Kluit

    Dr. Eva Kraus

    Dr. Markus Leyck Dieken und Peter Kraushaar

    Peter und Katharina Limbourg

    Nathanael Liminski MdL und Hanna Liminski

    Horst und Katrin Lingohr

    Marianne und Stefan Ludes

    Dr. Peter Lüsebrink und Karl-Heinz von Elern

    Michael Mronz und Markus Felten

    Prof. Dr. Georg und Doris Nickenig

    Dr. Solveig Palm

    Alexandra Pape und Malte von Tottleben

    Christian A. und Rita Rast

    Hans-Arndt und Julia Riegel

    Prof. Dr. Manuel und Aila Ritter

    Matthias und Steffi Schulz

    Moritz Seibert

    Stephan Schwarz und Veronika Smetackova

    Annette Schwolen-Flümann und Thomas Flümann

    Prof. Walter Smerling und Beatrice Blank

    Elisabeth Sobotka und Prof. Dr. Hans Peter Wehrli

    Peter und Annette Storsberg

    Prof. Burkhard und Friederike Sträter

    Prof. Dr. Hendrik Streeck MdB und Paul Zubeil

    Ulrich und Petra Voigt

    Oliver und Diane Welke

    Dr. Vera Westermann und Michael Langenberg

    Dr. Matthias Wissmann und Francisco Rojas

    Christian van Zwamen und Gerd Halama

    BRONZE

    Jutta und Ludwig Acker * Prof. Dr. Wolfgang Angerstein * Alexandra Asbeck * Dr. Rainer und Liane Balzien * Munkhzul Baramsai * Christina Barton van Dorp und Dominik Barton * Christoph Beckmanns * Prof. Dr. Christa Berg * Prof. Dr. Arno und Angela Berger * Christoph Berghaus * Klaus Besier * Ingeborg Bispinck-Weigand * Christiane Bless-Paar und Dr. Dieter Paar * Frank-Michael Böhle und Elvira Pietzka-Böhle * Dr. Ulrich und Barbara Bongardt * Anastassia Boutsko * Anne Brinkmann * Ingrid Brunswig * Lutz Caje * Gabriele und Robert Carl * Elmar Conrads-Hassel und Dr. Ursula Hassel * Ingeborg und Erich Dederichs * Geneviève Desplanques * Irene Diederichs * Michael Eckhardt und Birgit Wolter * Christel Eichen und Ralf Kröger * Elisabeth Einecke-Klövekorn * Dr. Martina Endepohls-Ulpe und Alexander Ulpe * Heike Fischer und Carlo Fischer-Peitz * Dr. Gabriele und Ulrich Föckler * Prof. Dr. Eckhard Freyer * Johannes Geffert * Silke und Andree Georg Girg * Dr. Helga-Maleen Gerresheim * Margareta Gitizad * Carsten Gottschalk * Ulrike und Axel Groeger * Marta Gutierrez und Simon Huber * Cornelia und Dr. Holger Haas * Sylvia Haas * Christina Ruth Elise Hendges * Renate und L. Hendricks * Peter Henn * Prof. Ingeborg Henzler und Dr. Mathias Jung * Heidelore und Prof. Werner P. Herrmann * Dr. Monika Hörig * Georg Peter Hoffmann und Heide-Marie Ramsauer * Dr. Francesca und Dr. Stefan Hülshörster * Karin Ippendorf * Angela Jaschke * Dr. Michael und Dr. Elisabeth Kaiser * Elisabeth und Rolf-Dieter Kaißer * Agnieszka Maria und Jan Kaplan * Dr. Hiltrud Kastenholz und Herbert Küster * Dr. Reinhard Keller * Dr. Ulrich und Marie Louise Kersten * Rolf Kleefuß und Thomas Riedel * Dr. Gerd Knischewski * Norbert König und Clotilde Lafont-König * Sylvia Kolbe * Sigrid Kümmerlein * Gisela Kunz * Dr. Hans Dieter und Ursula Laux * Ute und Dr. Ulrich Kolck * Manfred Koschnick und Arne Siebert * Lilith Matthiaß-Küster und Norbert Küster * Thea Kutzscher * Ruth und Bernhard Lahres * Renate Leesmeister * Gernot Lehr und Dr. Eva Sewing * Traudl und Reinhard Lenz * Florian H. Luetjohann * Moritz Magdeburg * Dr. Charlotte Mende * Heinrich Meurs * Heinrich Mevißen * Dr. Dr. Peter und Dr. Ines Miebach * Karl-Josef Mittler * Dr. Josef Moch * Esther und Laurent Montenay * Friedrich Wilhelm Moog und Vera Walther-Moog * Katharina und Dr. Jochen Müller-Stromberg * Dr. Nicola und Dr. Manuel Mutschler * Dr. Gudula Neidert-Buech und Dr. Rudolf Neidert * Gerald und Vanessa Neu * Lydia Niewerth * Wolfram Nolte * Mark und Rita Opeskin * Céline Oreiller * Dieter und Brigitta Penning * Carol Ann Pereira * Gabriele Poerting * Dr. Manfred und Dorothee van Rey * Ruth Schmidt-Schütte und Hans Helmuth Schmidt * Dr. Andreas und Bettina Rohde * Prof. Dr. Tilman und Astrid Sauerbruch * Ingrid Scheithauer * Monika Schmuck * Markus Schubert * Simone Schuck * Petra Schürkes-Schepping * Dr. Manfred und Jutta von Seggern * Prof. Dr. Norma Selve * Prof. Dr. Wolfram Steinbeck * Dr. Andreas Stork * Michael Striebich * Dr. Corinna ten Thoren und Martin Frevert * Verena und Christian Thiemann * Dr. Sabine Trautmann-Voigt und Dr. Bernd Voigt * Hermann und Bettina Ude * Katrin Uhlig * Carrie Walter und Gabriel Beeby * Susanne Walter * Aino Ritva Weyers und Nadeem Hajouj * Ruth Winterwerp-van den Elzen und Jürgen Winterwerp * Dr. Bettina und Dr. Matthias Wolfgarten

    JUNGER FREUNDESKREIS

    Iklim Arikan * Linda Dahn * Lasse Frings * Ricci Frosio * Lin Golenia * Emilia Hecke * Victoria Emilia Holz * M Hornauer * Zsolt Máté Kiss * Jonas Kotulla * Marie Meißner * Felix Mennicken * Linus Neunkirchen * Felix Schuck * Hannah Speckmann * Charlotte Speckmann * Nelly Sophia Stach * Till Steinert * Johanna von Bargen * Florens Windelen * Yolanda Winter * Akichika Yukawa * Tom Ziese

    Biografien

    Roomful of Teeth

    Anja Schütz
    Roomful of Teeth © Anja Schütz
    Estelí Gomez | Sophie Michaux | Eliza Bagg | Virginia Kelsey | Holcombe Waller | Steven Bradshaw | Thann Scoggin | Cameron Beauchamp

    Roomful of Teeth ist ein vielfach ausgezeichnetes, experimentelles Vokalensemble, das die Möglichkeiten der menschlichen Stimme erforscht. Durch enge Zusammenarbeit mit zahlreichen renommierten Komponist:innen entstand ein umfangreiches Repertoire neuer Werke. Die Gruppe tritt weltweit in bedeutenden Konzerthäusern auf, arbeitet mit großen Orchestern zusammen und ist auch in Opern- und Bühnenproduktionen aktiv. Ihre preisgekrönten Aufnahmen, zuletzt das Album Rough Magic, zeichnen sich durch innovative Klang- und Aufnahmetechniken aus und finden auch in Film und Fernsehen Verwendung.

    Gabriel Kahane

    Jason Quigley
    Gabriel Kahane © Jason Quigley

    Gabriel Kahane ist Musiker, Schriftsteller und Geschichtenerzähler. Er arbeitet mit Künstler:innen verschiedenster Genres zusammen, darunter Phoebe Bridgers, Paul Simon, Sylvan Esso, Chris Thile und Sufjan Stevens sowie das Danish String Quartet, Caroline Shaw und Pekka Kuusisto. Mit seinen Kompositionen leistet er einen künstlerischen Beitrag zu politischen Debatten, etwa in seinem Oratorium emergency shelter intake form, das anhand von Obdachlosigkeit und unsicheren Wohnverhältnissen die wirtschaftliche Ungleichheit anprangert. Das Stück war unter anderem in London, New York, Chicago und San Francisco zu hören. Als begeisterter Theaterkünstler eröffnete Kahane die letzte Saison im New Yorker Off-Broadway-Theater Playwrights Horizons mit der Premiere von zwei Solostücken: Magnificent Bird und Book of Travelers. Letzteres dokumentiert seine 8.980 Meilen lange Zugreise nach der Präsidentschaftswahl 2016. Gabriel Kahanes umfangreiche Diskografie umfasst fünf Alben als Singer-Songwriter sowie mehrere Orchester- und Kammermusikprojekte. Kahane wurde 2021 mit dem Charles Ives Fellowship der American Academy of Arts and Letters ausgezeichnet. Seit 2019 ist er als Creative Chair der Oregon Symphony tätig.

    Konzertempfehlungen

    Eydis Olafsdottir
    Janus Rasmussen & David Bergmüller © Eydis Olafsdottir
    Do 24.9.2026, 19.30 Uhr, Beethovenhalle, Studio

    Janus Rasmussen & David Bergmüller

    Elektronische Tanzmusik auf Laute und vieles mehr – und ein weiterer spannender Abend in Zusammenarbeit mit Telekom Electronic Beats.
    Tickets
    Adam Rom
    I Am Roze © Adam Rom
    Do 24.9.2026, 21.30 Uhr, Beethovenhalle, Studio

    I Am Roze

    I Am Roze verbindet Soulgesang mit einer persönlichen Geschichte und aktuellster Ästhetik. Als zweiter Teil der Electronic-Beats-Nacht kommt Roze erstmals zum Beethovenfest nach Bonn. Für Besuchende beider Teile der Electronic-Beats-Nacht bieten wir einen Sonderrabatt an, direkt im Ticketshop erhältlich.
    Tickets
    Matilda Hallander
    The Real Group © Matilda Hallander
    So 27.9.2026, 19.30 Uhr, Beethovenhalle, Großer Saal

    Missa Morphosis

    Bachs »h-Moll-Messe« in neuem Gewand mit hochkarätigen lokalen und internationalen Musiker:innen aus Jazz und Klassik, darunter das schwedische Vokalensemble The Real Group.
    Tickets

    Festival-Miteinander

    Festival-Miteinander

    Wir – das Beethovenfest Bonn – laden ein, in einem offenen und respektvollen Miteinander Beethovenfeste zu feiern. Dafür wünschen wir uns Achtsamkeit im Umgang miteinander: vor, hinter und auf der Bühne.

    Für möglicherweise auftretende Fälle von Grenzüberschreitung ist eine interne Ansprechstelle erreichbar für Publikum, Künstler:innen und Mitarbeiter:innen. 

    Wir sind ansprechbar über eine Telefon-Hotline (+49 228 2010321, im Festival täglich von 13–21 Uhr) oder per E-Mail (awareness@beethovenfest.de).

    Werte und Überzeugungen unseres Miteinanders sowie weitere externe Kontaktmöglichkeiten können hier auf unserer Website aufgerufen werden.

  • Ein Pianist spielt auf einer Bühne, angestrahlt von einem pinken Licht. Das Publikum sitzt in einem großen Konzertsaal. Aufschrift: Telekom-Logo, "Shine On, Bonn"
    © Deutsche Telekom AG
  • Illustration von drei Journalisten mit Mikrofon und Kamera. Schriftzug: "Viele Stimmen, ein Ensemble" und "Gemeinsam im Dialog, für Freiheit und Innovation".
    © Deutsche Welle
  • Plakat feiert 200 Jahre Kultur. Enthält Symbole für Musik, Literatur und Kunst. Hervorgehoben ist die Unterstützung für das Beethovenfest. Überschrift: "Große Kultur braucht mehr als Applaus." Logo Sparkasse 200-Jahre
    © Sparkasse KölnBonn
  • Gelbes Poster mit rotem Schallwellen-Motiv. Text: "Im Puls der Stadt" und Eventdetails für Veranstaltung von Deutsche Post und DHL.
    © DHL Group
  • Das Bild zeigt die Ankündigung der Kammerkonzerte im Beethoven-Haus Bonn für die Konzertsaison 2026/27. Darauf ist ein Konzertsaal mit Klavier zu sehen.
    © Beethoven-Haus Bonn
  • Frau mit Ukulele steht vor einem roten Hintergrund. Text beschreibt Bedeutung der Musik für Geflüchtete. UNO-Flüchtlingshilfe-Logo ist sichtbar.
    © UNO-Flüchtlingshilfe
  • Blaues Poster mit Beethoven-Illustration. Zitat von Ludwig van Beethoven über Talent und Fleiß. Logos von dhpg und CLA Global.
    © dhpg
  • Illustration: Eine Glühbirne leuchtet mit Beethovens Kopf. Schriftzug: "Bonn hat's in der Birne." und "Jetzt Neukundenbonus sichern!"
    © SWB
  • Werbung für das Beethoven Fest 2026 mit einer Illustration von Beethoven und dem Slogan "Musik. Bewegt. Verbindet." QR-Code enthalten.
    © Autohaus Thomas
  • Männer beladen einen LKW mit Hilfsgütern. Text: „Bonn hilft Cherson – Jetzt mitmachen!“ und Website-Link.
    © Help e. V.
  • Das Beethovenfest Bonn 2026 steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst.

    Programmheftredaktion:
    Sarah Avischag Müller
    M Hornauer

    Die Texte von Diane Ackermann sind Originalbeiträge für dieses Programmheft.

    • Mitwirkende
    • Programm
    • Einleitung
    • Shaw: Partita
    • Kahane: Elevator Songs
    • Vokaltexte
    • Biografien
    • Konzertempfehlungen
    • Festival-Miteinander
    Ticket–Hotline +49 228 2010344 Mo, Mi–Fr, 10–14 Uhr
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