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Wed. 30.9.2026

19:30, Bundeskunsthalle, Forum

Michael Barenboim & Nasmé Ensemble

  • Chamber Music
  • Past Event
  • € 39
Nasmé Ensemble © Live Music València – Palau de la Música

Contributors

  • Nasmé Ensemble
    • Michael Barenboim violin
    • Hisham Khoury violin
    • Katia Abdel Kader viola
    • Genwa Khazen cello
    • Fadwa Qamhia double bass
    • Ibrahim Alshaikh clarinet

Programme

Salvador Arnita

Andante Meditativo for String Quartet and Double Bass

Wolfgang Amadeus Mozart
Clarinet Quintet in A Major, KV 581
Giovanni Bottesini

Gran Quintetto in C Minor for String Qartet and Double Bass

Kareem Roustom

Palestinian Songs and Dances for String Quartet, Double Bass and Clarinet

The concert at a glance

What can I expect?

New discoveries together with classics of chamber music with a Palestinian ensemble led by violinist Michael Barenboim, known as concertmaster of the West-Eastern Divan Orchestra.

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Pre-concert talk

18:45 Pre-concert talk (in German):
Dr. Sven Sappelt & Michael Barenboim

Description

Violinist Michael Barenboim fulfilled a dream when he founded the Nasmé Ensemble at the Barenboim-Said Academy a few years ago: musicians from Palestine who want to offer a forum for the composers of their homeland. Alongside classical chamber music, they invite you to make new discoveries – Syrian-American composer Kareem Roustom and Salvador Arnita, an influential representative of the Palestinian music scene in the twentieth century.


Radio recording by WDR. WDR will broadcast it on 7.1.2027.

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    • A man in a blue suit is posing outside with a violin in his hand.
      5 questions for ...
      Michael Barenboim
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    In cooperation with

    Digital programme booklet (in German)

    Wed. 30.9.

    19:30, Bundeskunsthalle, Forum

    Michael Barenboim & Nasmé Ensemble

    Mitwirkende

    Nasmé Ensemble

    Michael Barenboim Violine
    Hisham Khoury Violine
    Katia Abdel Kader Viola
    Genwa Khazen Violoncello
    Fadwa Qamhia Kontrabass
    Ibrahim Alshaikh Klarinette

     

    Programm

    Salvador Arnita (1914–1984)
    Andante Meditativo für Streichquartett und Kontrabass
     

    Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
    Klarinettenquintett A-Dur KV 581

    I. Allegro
    II. Larghetto
    III. Menuetto
    IV. Allegretto con Variazioni


    Pause


    Giovanni Bottesini (1821–1889)
    Gran Quintetto für Streichquartett und Kontrabass op. 99

    I. Allegro moderato
    II. Scherzo. Allegro ma non troppo
    III. Adagio
    IV. Finale. Allegro con brio
     

    Kareem Roustom (*1971)
    Palestinian Songs and Dances

    I. Oh, You On The Mountain (يا طالعين عالجبل)
    II. Blessed Are Your Wedding Garments (مبارك الملبوس)
    III. Dance Of The Mijwiz  (رقص المجوز)
    IV. Three Village Wedding Songs: 1. The Chiming Bracelet (رنت سيورة), 2. Register the Bride’s Name, Oh Judge (سجّل يا قاضي سجّل), 3. God Bless the Henna Painter (يا محنّي العريس)

    Über den Konzertabend

    Konzertdauer: ca. 120 Minuten

    Gastronomisches Angebot vor Ort

    Zusätzlich zu Blumen schenken wir den Künstler:innen Blüh-Patenschaften, mit deren Hilfe in der Region Bonn Blumenwiesen angelegt werden.

    Für ein ungestörtes Konzerterlebnis bitten wir Sie, auf Foto- und Videoaufnahmen zu verzichten.

    Einführungsgespräch

    18.45 Uhr, Bundeskunsthalle, Forum
    Dr. Sven Sappelt im Gespräch mit Michael Barenboim

    Rundfunkmitschnitt

    Medienpartner

    Das Konzert findet im Rahmen der Kulturpartnerschaft mit dem Westdeutschen Rundfunk statt und wird vom WDR aufgezeichnet. Der WDR sendet es am 7.1.2027 im WDR3.

    In Kooperation mit der Bundeskunsthalle

    Einleitung

    Wenige Regionen auf der Welt zeichnen sich so sehr durch ihre bewegte und konfliktbeladene Geschichte aus wie die rund 30.000 km² in der südöstlichen Levante zwischen Mittelmeer und Jordangraben. Heute befinden sich auf dieser Fläche der Staat Israel und die palästinensischen Autonomiegebiete. In der Geschichte wechselten sich dort immer wieder unterschiedliche Staatsformen, Siedlungen und Imperien miteinander ab – Alexander der Große und die Assyrer, Babylonien, Persien und Rom oder das Ägyptische und das Osmanische Reich. Aus diesem uralten Konglomerat entwickelten sich zahlreiche Identitäten, Religionen und Kulturen – israelitische Volksstämme, Moabiter, Ammoniter und Edomiter und schließlich auch eine nationale palästinensische Identität. Michael Barenboim und die Musiker:innen des Nasmé Ensemble legen mit ihrem Programm den Finger auf den Puls der kulturellen Schnittstellen, die diese Region – aber auch die klassische Musik an sich – seit jeher ausmachen.

    Arnita: Andante Meditativo

    Zahlen und Fakten

    Salvador Arnita: Andante Meditativo

    Besetzung: 2 Violinen, Viola, Violoncello, Kontrabass

    Gut zu wissen: Das Stück bildet einen Satz aus der Sinfonie Nr. 1 für Streichorchester.

    Pionier der palästinensischen Komposition

    Salvador Arnita wächst noch in einem von Großbritannien verwalteten Mandatsgebiet Palästina auf, eine Zeit, in der der Staat Israel in seiner heutigen Form noch nicht existiert. 1914 in Jerusalem geboren, spielt Arnita als 13-Jähriger die Orgel der Grabeskirche, zieht aber bald weiter nach Ägypten. Dort arbeitet er mit gerade 16 Jahren als Hausorganist und Chorleiter an der römisch-katholischen Kathedrale in Alexandria und reist anschließend nach London, Rom und in andere europäische und US-amerikanische Städte. Vor diesem Hintergrund verwundert der klassisch-sinfonische Klang der Musik nicht, die er im Laufe seines Lebens komponiert: »Das Andante Meditativo ist ein spätromantisches Werk«, erklärt Michael Barenboim, »und der Titel verrät bereits den Charakter des Stücks.«

    A man in a blue suit is posing outside with a violin in his hand.
    Michael Barenboim © Neda Navadee

    Verlorene Heimat und Sehnsucht

    Dabei integriert Arnita in seine Musik immer wieder arabische Stilelemente und Traditionen, auch Instrumente. In Werken wie etwa der Kantate Identity für Chor und Orchester auf einen Text des palästinensischen Nationaldichters Mahmoud Darwish verleiht er auf diese Weise »den Sehnsüchten seines Volkes Ausdruck«, wie der Autor Harry Haskell schreibt. »Arnitas Musik trägt ein starkes Gefühl von verlorener Heimat und Sehnsucht in sich«, sagt Michael Barenboim dazu. Damit fasst seine Musik gleichzeitig ein Gefühl in Töne, das auch die Musiker:innen des Nasmé-Ensembles gut kennen – denn sie stammen aus dem geografischen Gebiet Israel-Palästina und haben dort Freund:innen, Verwandte und Familie.

    »In gewisser Weise repräsentieren wir eine verlorene Heimat«, sagt Michael Barenboim.

    Er selbst ist durch seinen Vater Daniel Barenboim, der die israelische, palästinensische, argentinische und spanische Staatsbürgerschaft besitzt, mit der Region verbunden. Beide setzen sich mit ihrer Arbeit für eine friedliche Lösung des territorialen Konflikts ein, jeder auf seine eigene Weise.

    Mozart: Klarinettenquintett

    Zahlen und Fakten

    Wolfgang Amadeus Mozart: Klarinettenquintett A-Dur KV 581

    Entstanden: 1789

    Uraufgeführt: 22. Dezember 1789, Wiener Tonkünstler-Societät

    Besetzung: Klarinette, 2 Violinen, Viola, Violoncello

    Gut zu wissen: Geschrieben für Mozarts Freund und Klarinettisten Anton Stadler, mit dem er auch in einer Freimaurerloge war.

    Freund:innenschaft in der Musik

    In diesem Zusammenhang stehen die beiden klassischen Quintette im Programm von Wolfgang Amadeus Mozart und Giovanni Bottesini für »die andere Seite unserer Identität«, sagt Michael Barenboim: Denn die Mitglieder des Nasmé-Ensembles spielen nicht ausschließlich Musik aus der Region, mit der sie so eng verbunden sind und in die sie sich zurücksehnen, sondern genauso Werke, die sie als klassische Musiker:innen durch ihr künstlerisches Leben begleiten. »Mozart hat sein Klarinettenquintett für seinen Freund Anton Stadler geschrieben, genau wie Bottesini sein Werk für seinen Freund Saverio Mercadante, der ebenfalls Komponist war«, sagt Barenboim. »Und wir kommen hier auch als Freund:innen zusammen, die miteinander musizieren und sich gegenseitig unterstützen.«

    Liebe für die Klarinette

    Zum ersten Mal hört Wolfgang Amadeus Mozart die Klarinette bei einem Besuch in Mannheim und ist sofort begeistert: 

    »Ach wenn wir nur auch clarinetti hatten«, schreibt er an seinen Vater: »Sie glauben nicht was eine sinfonie mit flauten, oboen und clarinetten fur einen herrlichen Effect macht!« 

    Nur ein paar Jahre später führt der Wiener Hofklarinettist Anton Stadler als einer von 13 Musikern Mozarts Gran Partita auf – und der Komponist ist von dessen Art zu spielen hin und weg. Getrieben von dem Wunsch, noch mehr Musik von diesem begnadeten Instrumentalisten zu hören, widmet Mozart Stadler nicht nur sein erstes Klarinettenkonzert, sondern auch das Klarinettenquintett in A-Dur – vermutlich das erste seiner Art weltweit: »Es ist ein Stück von einer Schönheit, die man gar nicht greifen kann«, sagt der Klarinettist Jörg Widmann dem BR. Mozart schreibt für seine Verhältnisse in diesem Werk recht dissonant, arbeitet mit vielen Vorhalten und harmonischen Reibungen. Außerdem baut er immer wieder Stimmungswechsel, musikalische Späße und Ironie ein: Im Adagio des vierten Satzes zum Beispiel »formuliert Mozart das Ernsteste, wozu er fähig ist, und plötzlich sagt er: Ach nee, alles halb so schlimm«, sagt Jörg Widmann. »Und dann geht’s wieder weiter, man fühlt sich, als ob man in kaltes Wasser springt.« Ein tiefer freundschaftlicher Gestus durchzieht dieses Quintett wie ein roter Faden – die fünf Stimmen bedingen einander, verbinden, stützen und tragen sich gegenseitig.

    Bottesini: Gran Quintetto

    Zahlen und Fakten

    Giovanni Bottesini: Gran Quintetto op. 99

    Entstanden: 1858

    Uraufgeführt: Unbekannt

    Besetzung: 2 Violinen, Viola, Violoncello, Kontrabass

    Gut zu wissen: Bottesini war einer der ersten bekannten Kontrabass-Virtuosen.

    »Paganini des Kontrabasses«

    In Giovanni Bottesinis Gran Quintetto wächst eine der fünf Instrumentalstimmen im ähnlich ›freundschaftlich‹ gestalteten Gefüge sogar ganz besonders über sich hinaus: Der Kontrabass steht nicht einfach als glänzendes Soloinstrument im Fokus, wie bei vielen anderen von Bottesinis Werken – immerhin war der Komponist selbst einer der berühmtesten Kontrabass-Virtuosen seiner Zeit. Sondern bei diesem Werk wird das Lieblingsinstrument des Komponisten wesentlich vielschichtiger verwandt: Es bekommt zwar eine eher unterstützende Rolle im Ensemble zugewiesen, tritt aber trotzdem immer wieder mit eigenständigen Melodien in den Vordergrund, die ganz unterschiedliche musikalische Einflüsse aus dem In- und Ausland miteinander verbinden. Die Stimme, die Bottesini für den Kontrabass hier schreibt, übersteigt dabei den Tonumfang des zu dieser Zeit traditionellen italienischen dreisaitigen Basses. Vermutlich hat der »Paganini des Kontrabasses« für das Instrument hier also eine andere Stimmung vorgesehen und damit für das damalige Publikum überraschende klangliche Effekte erzeugt.

    A group of musicians posing with instruments in a room with red lighting and art on the walls.
    Nasmé Ensemble © Neda Navaee

    Roustom: Palestinian Songs and Dances

    Zahlen und Fakten

    Kareem Roustom: Palestinian Songs and Dances

    Entstanden: 2024

    Uraufgeführt: 19. April 2024, Yale University, Amer Hasan, Andy OuYang, Stella Lee, Julian Seney, & Robin Park (Quintett-Fassung)

    Besetzung: Hier in der Sextett-Fassung Klarinette, 2 Violinen, Viola, Violoncello, Kontrabass & optionale Audiospur

    Gut zu wissen: Die Audiospur für den vierten Satz enthält Feldaufnahmen von Roustom mit Musik bei palästinensischen Hochzeitsfeiern.

    Verbindung und Verständnis

    Der in Damaskus geborene syrisch-amerikanische Kareem Roustom bezeichnet sich selbst als »musikalisch zweisprachigen Komponisten«: Als jugendlicher Immigrant in den USA wächst er in den 1980er-Jahren mit amerikanisch-westlicher Musik und den Aufnahmen arabischer Musiker:innen wie Sabah Fakri, Rim Banna oder Dalal Abi Amneh auf. Ähnlich wie Salvador Arnita verbindet er in seinen eigenen Werken Elemente westlicher Kunst- und Volksmusik mit den traditionellen Klängen des arabischen Nahen Ostens. Mit seinen Palestinian Songs and Dances aus dem Jahr 2024 versucht er, »das reiche kulturelle Erbe des palästinensischen Volkes zu teilen und weiterzugeben«, wie Michael Barenboim sagt. Entstanden ist das Werk im Zuge eines kammermusikalischen Sommerprogramms in New Hampshire mit dem Ziel, »die Verbindung und das Verständnis zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft zu fördern«. Das Stück, schreibt der Komponist, bearbeitet das musikalische Ausgangsmaterial nicht einfach, sondern will die folkloristischen Elemente »in einem neuen Kontext denken«. Damit einhergehend soll »die Kultur, aus der sie hervorgegangen sind, aus einer anderen Perspektive gehört, erlebt und verstanden werden«.

    Musikalische Hommage

    Im ersten Satz »Oh, You On The Mountain« erinnern die Melodien an Lieder, die arabische Männer und Frauen vermutlich während der 1920er- und 1930er-Jahre als Protest gegen die britische Besatzung und die jüdische Zuwanderung gesungen haben. Kleine Motive und Triller spielen mit der Erinnerung an musikalische Codes, mit denen sie versteckte Botschaften untereinander teilten und verschlüsselten. Die Sätze »Blessed Are Your Wedding Garments«, »Dance of the Mijwiz« und »God bless the henna painter« etwa verarbeiten Hochzeitslieder oder Klänge spezifischer Instrumente aus der Region.

    »Roustom erweist der palästinensischen Kultur mit diesem Werk eine Hommage«, sagt Michael Barenboim. »Er leistet als zeitgenössischer Araber einen brüderlichen Beitrag in Solidarität mit den Palästinenser:innen in einem zunehmend feindlichen politischen Umfeld.«

    Hannah Schmidt

  • Group of people at an elegant outdoor event. Title is "Beethovenfest Freundeskreis" with text about membership.
    © Nekame Klasohm
  • Wir danken den Mitgliedern des Freundeskreises

    PATRON

    Founding members Arndt and Helmut Andreas Hartwig

    PLATINUM

    Dr. Michael Buhr und Dr. Gabriele Freise-Buhr

    Godesberg Gastronomie & Event GmbH

    GOLD

    LTS Lohmann Therapie-Systeme AG

    Andrea und Ekkehard Gerlach

    Hans-Joachim Hecek und Klaus Dieter Mertens

    Dr. Thomas und Rebecca Ogilvie 

    Albert Tonger Immobilien e. K.

    Braunschweiger Privatbank, Köln

    SILVER

    Maria und Christoph Bader

    Bernd Böcking 

    Dr. Sigrun Eckelmann† und Johann Hinterkeuser

    Dr. Hiltrud Kastenholz und Herbert Küster

    Dr. Stefanie Montag und Dr. Stephan Herberhold

    Dr. Luciano und Ulrike Pizzulli

    Julia Rabus und Mirko Klemm 

    Jannis Ch. Vassiliou und Maricel de la Cruz

    ON THE RECOMMENDATION of our patrons Arndt and Helmut Andreas Hartwig

    Tim Achtermeyer MdL

    Judith und Tobias Andreae

    Dr. Frank Asbeck und Susanne Birkenstock

    Bettina Böttinger und Martina Wziontek

    Anja Bröker

    Philipp Buhr und Marie-Madeleine Zenker

    Tim und Jessi Buhr

    Katja Burkard und Hans Mahr

    Claudia Cieslarczyk und Heiko von Dewitz

    Rüdiger und Andrea Depkat

    Guido Déus

    Prof. Dr. Udo und Bettina Di Fabio

    Walter Droege und Hedda im Brahm-Droege

    Ralf und Antje Firmenich

    Tobias Grewe und Dr. Jan Hundgeburth

    Jörg Großkopf und Peter Daubenbüchel

    Prof. Monika Grütters

    Lothar und Martha Harings

    Dr. Bernhard Helmich und Mai Hong

    Dr. Eckart und Ulla von Hirschhausen

    Dr. Sabine Hoeft und Thomas Geitner

    Prof. Dr. Frank G. und Ulrike Holz

    Prof. Dr. Wolfgang und Dr. Brigitte Holzgreve

    Martin Hubert und Martina und Martha Marzahn

    Stephan und Sirka Huthmacher

    Dirk und Viktoria Kaftan

    Dr. Christos Katzidis MdL und Ariane Katzidis

    Andrea, Tim und Jan Kluit

    Dr. Eva Kraus

    Dr. Markus Leyck Dieken und Peter Kraushaar

    Peter und Katharina Limbourg

    Nathanael Liminski MdL und Hanna Liminski

    Horst und Katrin Lingohr

    Marianne und Stefan Ludes

    Dr. Peter Lüsebrink und Karl-Heinz von Elern

    Barbara Massing

    Michael Mronz und Markus Felten

    Prof. Dr. Georg und Doris Nickenig

    Dr. Solveig Palm

    Alexandra Pape und Malte von Tottleben

    Christian A. und Rita Rast

    Hans-Arndt und Julia Riegel

    Prof. Dr. Manuel und Aila Ritter

    Ilona Schmiel

    Matthias und Steffi Schulz

    Moritz Seibert

    Stephan Schwarz und Veronika Smetackova

    Annette Schwolen-Flümann und Thomas Flümann

    Prof. Walter Smerling und Beatrice Blank

    Elisabeth Sobotka und Prof. Dr. Hans Peter Wehrli

    Peter und Annette Storsberg

    Prof. Burkhard und Friederike Sträter

    Prof. Dr. Hendrik Streeck MdB und Paul Zubeil

    Ulrich und Petra Voigt

    Oliver und Diane Welke

    Dr. Vera Westermann und Michael Langenberg

    Dr. Matthias Wissmann und Francisco Rojas

    Christian van Zwamen und Gerd Halama

    BRONZE

    Jutta und Ludwig Acker * Prof. Dr. Wolfgang Angerstein * Alexandra Asbeck * Dr. Rainer und Liane Balzien * Munkhzul Baramsai * Christina Barton van Dorp und Dominik Barton * Christoph Becker und Ursula Baierl-Becker * Christoph Beckmanns * Prof. Dr. Christa Berg * Prof. Dr. Arno und Angela Berger * Christoph Berghaus * Klaus Besier * Ingeborg Bispinck-Weigand * Christiane Bless-Paar und Dr. Dieter Paar * Frank-Michael Böhle und Elvira Pietzka-Böhle * Dr. Ulrich und Barbara Bongardt * Anastassia Boutsko * Anne Brinkmann * Ingrid Brunswig * Lutz Caje * Gabriele und Robert Carl * Elmar Conrads-Hassel und Dr. Ursula Hassel * Ingeborg und Erich Dederichs * Geneviève Desplanques * Irene Diederichs * Michael Eckhardt und Birgit Wolter * Christel Eichen und Ralf Kröger * Elisabeth Einecke-Klövekorn * Dr. Martina Endepohls-Ulpe und Alexander Ulpe * Heike Fischer und Carlo Fischer-Peitz * Dr. Gabriele und Ulrich Föckler * Prof. Dr. Eckhard Freyer * Johannes Geffert * Silke und Andree Georg Girg * Dr. Helga-Maleen Gerresheim * Margareta Gitizad * Carsten Gottschalk * Ulrike und Axel Groeger * Marta Gutierrez und Simon Huber * Cornelia und Dr. Holger Haas * Sylvia Haas * Christina Ruth Elise Hendges * Renate und L. Hendricks * Peter Henn * Prof. Ingeborg Henzler und Dr. Mathias Jung * Heidelore und Prof. Werner P. Herrmann * Dr. Monika Hörig * Georg Peter Hoffmann und Heide-Marie Ramsauer * Dr. Francesca und Dr. Stefan Hülshörster * Karin Ippendorf * Angela Jaschke * Dr. Michael und Dr. Elisabeth Kaiser * Elisabeth und Rolf-Dieter Kaißer * Agnieszka Maria und Jan Kaplan * Dr. Reinhard Keller * Dr. Ulrich und Marie Louise Kersten * Rolf Kleefuß und Thomas Riedel * Dr. Gerd Knischewski * Norbert König und Clotilde Lafont-König * Sylvia Kolbe * Peter Kreutzer * Sigrid Kümmerlein * Gisela Kunz * Dr. Hans Dieter und Ursula Laux * Ute und Dr. Ulrich Kolck * Manfred Koschnick und Arne Siebert * Lilith Matthiaß-Küster und Norbert Küster * Thea Kutzscher * Ruth und Bernhard Lahres * Renate Leesmeister * Gernot Lehr und Dr. Eva Sewing * Traudl und Reinhard Lenz * Florian H. Luetjohann * Moritz Magdeburg * Dr. Charlotte Mende * Heinrich Meurs * Heinrich Mevißen * Dr. Dr. Peter und Dr. Ines Miebach * Karl-Josef Mittler * Dr. Josef Moch * Esther und Laurent Montenay * Friedrich Wilhelm Moog und Vera Walther-Moog * Katharina und Dr. Jochen Müller-Stromberg * Dr. Nicola und Dr. Manuel Mutschler * Dr. Gudula Neidert-Buech und Dr. Rudolf Neidert * Gerald und Vanessa Neu * Lydia Niewerth * Wolfram Nolte * Mark und Rita Opeskin * Céline Oreiller * Dieter und Brigitta Penning * Carol Ann Pereira * Gabriele Poerting * Dr. Manfred und Dorothee van Rey * Ruth Schmidt-Schütte und Hans Helmuth Schmidt * Dr. Andreas und Bettina Rohde * Prof. Dr. Tilman und Astrid Sauerbruch * Ingrid Scheithauer * Monika Schmuck * Markus Schubert * Simone Schuck * Petra Schürkes-Schepping * Dr. Manfred und Jutta von Seggern * Prof. Dr. Norma Selve * Prof. Dr. Wolfram Steinbeck * Dr. Andreas Stork * Michael Striebich * Dr. Corinna ten Thoren und Martin Frevert * Verena und Christian Thiemann * Dr. Sabine Trautmann-Voigt und Dr. Bernd Voigt * Hermann und Bettina Ude * Katrin Uhlig * Carrie Walter und Gabriel Beeby * Susanne Walter * Aino Ritva Weyers und Nadeem Hajouj * Ruth Winterwerp-van den Elzen und Jürgen Winterwerp * Dr. Bettina und Dr. Matthias Wolfgarten

    YOUNG FRIENDS

    Iklim Arikan * Linda Dahn * Lasse Frings * Ricci Frosio * Lin Golenia * Emilia Hecke * Victoria Emilia Holz * M Hornauer * Zsolt Máté Kiss * Jonas Kotulla * Marie Meißner * Felix Mennicken * Linus Neunkirchen * Felix Schuck * Hannah Speckmann * Charlotte Speckmann * Nelly Sophia Stach * Till Steinert * Johanna von Bargen * Florens Windelen * Yolanda Winter * Akichika Yukawa * Tom Ziese

    Biografien

    Nasmé Ensemble

    Live Music València – Palau de la Música
    Nasmé Ensemble © Live Music València – Palau de la Música

    Nasmé bedeutet auf Arabisch »eine Brise Luft«. Die inspirierende Gruppe vereint fünf außergewöhnliche palästinensische Musiker:innen, die ihre eigene Interpretation europäischer klassischer Werke präsentieren. Sie stammen aus verschiedenen Teilen des historischen Palästinas – ein Symbol für Einheit und Harmonie trotz aller Widrigkeiten. Eine Zusammenarbeit, die aufgrund politischer Einschränkungen oft unmöglich erscheint, ist ihnen gelungen: Sie haben ein Ensemble gegründet und ihren Traum verwirklicht, ihre bevorzugten klassischen Stücke vor Publikum in ganz Europa aufzuführen.

    Im Januar 2025 tourte das Ensemble mit fünf Konzerten auf den Kanarischen Inseln und knüpfte dabei auch Verbindungen zur lokalen palästinensischen Gemeinschaft. Zudem ist Nasmé regelmäßig bei Benefizkonzerten für Palästina zu erleben, darunter Veranstaltungen von Make Freedom Ring, insbesondere im Januar 2025 in Berlin.

    In der Saison 2025/26 war das Ensemble bei renommierten Spielstätten und Festivals zu Gast, darunter die Ludwigsburger Schlossfestspiele, das Cinema Teatro Chiasso, die Sala Rodrigo im Palau de la Música Valencia und der Pierre Boulez Saal Berlin.

    Michael Barenboim

    Violine
    Neda Navadee
    Michael Barenboim © Neda Navadee

    Michael Barenboim ist Solist und Kammermusiker an Violine und Viola, Ensemblegründer und mehr. Er arbeitet mit Klangkörpern wie den Berliner Philharmonikern, dem Los Angeles Philharmonic, Philharmonia Orchestra London, Tonhalle-Orchester Zürich und dem Spanischen Nationalorchester zusammen.

    Das West-Eastern Divan Ensembles unternahm unter seiner Leitung bereits erfolgreiche internationale Tourneen. Mit dem von ihm neu gegründeten Ensemble palästinensischer Musiker:innen namens Nasmé leistet Michael Barenboim zudem einen Beitrag, die Sichtbarkeit palästinensischer Künstler:innen zu erhöhen. Barenboim ist Teil von Make Freedom Ring, einem Kollektiv klassischer Musiker:innen, das regelmäßig Benefizkonzerte für Palästina in mehreren Städten Europas organisiert. Darüber hinaus ist er Mitglied des Vereins palästinensischer und jüdischer Akademiker:innen und ko-kuratiert eine Vortragsreihe namens Kilmé Talks, die palästinensischen Künstler:innen und Wissenschaftler:innen eine Plattform bietet.

    Michael Barenboim beschäftigt sich intensiv mit zeitgenössischer Musik, sowohl solistisch mit Orchester als auch im Kammermusikalischen. Er brachte bereits zahlreiche neue Kompositionen zur Uraufführung, darunter Werke von Jörg Widmann, Kareem Roustom und Matthias Pintscher. Barenboim veröffentlichte mehrere CD-Einspielungen etwa mit Werken von Bach, Bartók, Paganini und Elgar. Er unterrichtet als Professor für Violine und Ensemblespiel an der Barenboim-Said Akademie und hatte auch das Dekanat inne.

    Konzertempfehlungen

    Matthias Baus
    Nicholas Carter © Matthias Baus
    Fr 2.10.2026, 19.30 Uhr, Beethovenhalle, Großer Saal

    Staatsorchester Stuttgart

    Ein Abend mit Sinfonik und Oper, ein wahrer Ozean an Klangfülle und ein furioses Staatsorchester Stuttgart mit Top-Solist:innen auf der Bühne.
    Tickets
    Chris Singer
    Lisa Batiashvili © Chris Singer
    Sa 3.10.2026, 16 Uhr, Beethovenhalle, Studio

    Lisa Batiashvili & Friends

    Lisa Batiashvili bringt die von ihr handverlesenen Stipendiaten ihrer eigenen Stiftung mit, um gemeinsam Kammermusik zu machen: ein familiäres Residenz-Finale mit viel georgischem Flair.
    Tickets

    Festival-Miteinander

    Festival-Miteinander

    Wir – das Beethovenfest Bonn – laden ein, in einem offenen und respektvollen Miteinander Beethovenfeste zu feiern. Dafür wünschen wir uns Achtsamkeit im Umgang miteinander: vor, hinter und auf der Bühne.

    Für möglicherweise auftretende Fälle von Grenzüberschreitung ist eine interne Ansprechstelle erreichbar für Publikum, Künstler:innen und Mitarbeiter:innen. 

    Wir sind ansprechbar über eine Telefon-Hotline (+49 228 2010321, im Festival täglich von 13–21 Uhr) oder per E-Mail (awareness@beethovenfest.de).

    Werte und Überzeugungen unseres Miteinanders sowie weitere externe Kontaktmöglichkeiten können hier auf unserer Website aufgerufen werden.

  • Illustration of three journalists with a microphone and camera. Text: "Viele Stimmen, ein Ensemble" and "Together in dialogue, for freedom and innovation."
    © Deutsche Welle
  • Poster celebrating 200 years of culture. Features symbols for music, literature, and art. Highlights support for the Beethovenfest.
    © Sparkasse KölnBonn
  • A pianist performs on stage under a pink spotlight. The audience sits in a large concert hall.
    © Deutsche Telekom AG
  • Yellow poster with red soundwave motif. Text: 'Im Puls der Stadt' and event details for Deutsche Post and DHL event.
    © DHL Group
  • A woman with a ukulele stands against a red background. Text emphasizes music's role for refugees. UNO Refugee Aid logo visible.
    © UNO-Flüchtlingshilfe
  • Blue poster featuring Beethoven's illustration. Quote by Ludwig van Beethoven about talent and diligence. Logos of dhpg and CLA Global.
    © dhpg
  • Advertisement for Beethoven Fest 2026 featuring an illustration of Beethoven and the slogan "Music. Moves. Connects." QR code included.
    © Autohaus Thomas
  • Men loading a truck with aid supplies. Text: “Bonn helps Kherson – Get involved!” and a website link.
    © Help e. V.
  • Illustration: A lightbulb burns with an image of Beethoven's head. Script: "Bonn hat's in der Birne." and "Secure your new client's bonus now!"
    © SWB
  • Das Beethovenfest Bonn 2026 steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst.

    Programmheftredaktion:
    Sarah Avischag Müller
    M Hornauer

    Die Texte von Hannah Schmidt sind Originalbeiträge für dieses Programmheft.

    • Mitwirkende
    • Programm
    • Einleitung
    • Arnita: Andante Meditativo
    • Mozart: Klarinettenquintett
    • Bottesini: Gran Quintetto
    • Roustom: Palestinian Songs and Dances
    • Biografien
    • Konzertempfehlungen
    • Festival-Miteinander
    Ticket Hotline +49 228 2010344 Mon, Wed–Fri, 10:00–14:00
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