Beethoven Orchester Bonn
Philharmonischer Chor der Stadt Bonn
Paul Krämer Einstudierung
Eliza Bagg Sopran
Alicia Hall Moran Mezzosopran
Holcombe Waller Tenor
Gabriel Kahane Bariton
Dirk Kaftan Dirigent
3.9.– 3.10. 2026

Beethoven Orchester Bonn
Philharmonischer Chor der Stadt Bonn
Paul Krämer Einstudierung
Eliza Bagg Sopran
Alicia Hall Moran Mezzosopran
Holcombe Waller Tenor
Gabriel Kahane Bariton
Dirk Kaftan Dirigent
Gabriel Kahane (*1981)
emergency shelter intake form für vier Vokalsolist:innen, Community-Chor und Orchester (Deutsche Erstaufführung)
I. What Brings You Here
II. The Chorus of Inconvenient Statistics
III. Where Did You Sleep Last Night?
IV. If You Answered Yes To »Living with Family Slash Friends«
V. Have You Ever Been Evicted?
VI. Certainly We Can All Agree
VII. Have You Received Any Income in the Past Thirty Days?
VIII. Do Your Co-Workers Know That You Have Lost Your Home?
IX. Are You Eligible for a Section 8 Voucher?
X. Has Your Physical Health Ever Caused You To Lose Your Housing?
XI. A Brief History of The Subprime Mortgage Loan Crisis
XII. Have You Ever Been Denied A Lease?
XIII. Thank You for Completing This Form
Pause
Antonín Dvořák (1841–1904)
Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 »Aus der neuen Welt«
I. Adagio – Allegro molto
II. Largo
III. Scherzo, molto vivace
IV. Allegro con fuoco
Konzertdauer: ca. 130 Minuten
Gastronomisches Angebot vor Ort
Nach dem Konzert: CD-Verkauf der Künstler:innen
Für ein ungestörtes Konzerterlebnis bitten wir Sie, auf Foto- und Videoaufnahmen zu verzichten.
Zusätzlich zu Blumen schenken wir den Künstler:innen Blüh-Patenschaften, mit deren Hilfe in der Region Bonn Blumenwiesen angelegt werden.
18.45 Uhr, Großer Saal
Konzerteinführung mit Tilmann Böttcher und Gespräch mit Dirk Kaftan und Gabriel Kahane
Unser Festival Salon steht vor und nach dem Konzert zum gemütlichen Verweilen offen – auch ohne Ticket. Kommen Sie vorbei!
Öffnungszeiten: 16–23 Uhr
Programm:
18 Uhr: Happy Hour – Werden Sie kreativ: Bonn-Edition. Gestalten Sie ein Andenken vom Festival Salon.
19–20.30 Uhr: Meet Your Hobby – Debattierclub Bonn
21.30–22.30 Uhr: Listening Session – mit Rebekka Salomea & Kit Armstrong
Ort: Im Ausstellungsraum zwischen Haupt- und Südfoyer
Wo begegnet uns denn das ›Zuhause‹ im heutigen Konzertabend? Antonín Dvořák fragt im Jahr 1893 danach, wo Amerika musikalisch zuhause ist und sucht im Gewand großer, romantischer Sinfonik nach künstlerischen Antworten auf Fragen, die die Gesellschaft damals spalteten. Gabriel Kahane wiederum fragt in den musikalischen Sprachen unserer Zeit, was ein Zuhause bedeutet, wenn man keines mehr hat.
Zwischen Dvořák und Kahane liegen 130 Jahre amerikanischer Geschichte – und doch verbindet beide dieselbe Frage: Wie kann Musik Geschichte und Gegenwart in einer Weise erzählen, die uns unmittelbar berührt? Dass unser Konzert genau auf den 25. Jahrestag des 11. September fällt, erinnert daran, wie eng sich in der amerikanischen Erinnerung Geschichte, Hoffnung und Verwundbarkeit überlagern.
Wie wird aus Geschichte Gegenwart? Wann verschwindet die Distanz zwischen einem Werk und uns? Und wo beginnt Musik, sich wie ein Zuhause anzufühlen?
Gabriel Kahane: emergency shelter intake form
Entstehung: 2018
Uraufführung: 12.5.2018, Arlene Schnitzer Concert Hall, Portland, OR, Oregon Symphony unter Leitung von Carlos Kalmar
Besetzung: 2 Flöten (2. auch Piccoloflöte), 2 Oboen (beide auch Englischhorn), 2 Klarinetten, 2 Fagotte, 4 Hörner, 2 Trompeten, 3 Posaunen, Tuba, Pauken, Schlagzeug, Akkordeon, Harfe, Klavier/Celesta, Mezzosopran, verstärktes Vokaltrio (Alt, Tenor, Bariton), Streicher
Gut zu wissen: Bei der Uraufführung standen Wohnungslose im Chor mit auf der Bühne.
Gabriel Kahane demonstriert sein gesellschaftliches Engagement nicht mit einer politischen Forderung, sondern mit einer künstlerischen Fragestellung: Wie lässt sich ein gesellschaftliches Problem so erzählen, dass es uns angeht?
Sein Anliegen ist nicht die amerikanische Geschichte, sondern ein sehr spezieller Ausschnitt der amerikanischen Gegenwart, nämlich das gigantische Problem der Obdachlosigkeit. In Aufsätzen und Blogbeiträgen beschreibt Kahane seine Recherchen: Besuche in Notunterkünften, Gespräche mit Sozialarbeiter:innen, Bewohner:innen und Jurist:innen, die Analyse von Gesetzestexten und politischen Argumentationen.
Seine Recherchen nun schmilzt er in einem beinahe alchemistischen Prozess mit bürokratischen und juristischen Texten und eigenen Gedanken zu einem neuen, großen Ganzen zusammen und versieht es mit Musik: Gesetzestexte werden zu Poesie, Statistik wird Gesang, Verwaltung wird Theater. Eine Mischform aus solistisch und chorisch gesungener, vom Orchester begleiteter Musik – und doch ist emergency shelter intake form alles andere als ein klassisches Oratorium.
Kahane schwankt stilistisch zwischen den großen amerikanischen Musiktheater-Meistern des 20. Jahrhunderts wie Gian Carlo Menotti oder Leonard Bernstein, Neuer Musik, Musical, Country, Jazz und Alter Musik. Jeweils dem Text angemessen: vom Klagegesang des »Wissen Deine Kollegen, dass Du Dein Zuhause verloren hast?« bis zur Liedermacher-Nummer des »Certainly We Can All Agree« (»Wir werden sicherlich übereinstimmen«).

Das Stück beginnt mit dem Moment, in dem jemand um Aufnahme in einer Notunterkunft ersucht: »Was hat Sie hierhergeführt? Was ist passiert? Wo haben Sie letzte Nacht geschlafen?« Fragen, die in der Aufnahme so oder ähnlich vermutlich jedem und jeder Schutzsuchenden gestellt werden. Schon in dieser ersten Nummer, vom Mezzosopran gesungen, schleichen sich unvermutet Störtöne mit ein: »Hatten Sie jemals einen Namen auf der Zunge?« Sie zwingen uns, genau zuzuhören, nicht abzuschalten, selbst wenn wir glauben, dass gerade ein Fragebogen heruntergebetet wird: »Aus welchem Beruf hatten Sie in den letzten 30 Tagen Einnahmen? Rechtsberater, Fahrradmechaniker, Markenberater …« Und dann auf einmal: »Zweibeinige Schmusedecke«. Wir können niemals sicher sein, dass Kahane uns nicht hinters Licht führt, auf eine Verwaltungs-Vorschrift eine groteske Beobachtung, eine monströse Schlussfolgerung, eine logische Volte folgen lässt.
Der warmen Stimme des Mezzosoprans stellt Kahane den unangenehmen und hartnäckigen »Chorus of Inconvenient Statistics« (»Chor der unbequemen Statistiken«) gegenüber: Wie in der griechischen Tragödie kommentieren die drei das Geschehen, sagen das, was eigentlich niemand hören möchte: Sind sie das gesellschaftliche Gewissen? Kahane lässt uns auch hier nicht sicher werden: Sie übernehmen das Ruder, die Grenzen zwischen den Rollen verschwimmen. Und auch in den Inhalten schwankt Kahane: »In der Kunst musst Du zweideutig bleiben«, hören wir den Chorus singen, und dann: »Ja, aber nicht so, dass man nicht doch manchmal die Zweideutigkeit um einer klaren Überzeugung willen opfert.«
All das führt dazu, dass wir nah dranbleiben, genau zuhören: Hat uns ein instrumentales kleines Solo gepackt? Lässt uns eine Zeile stutzen wie »Wie erklären Sie Ihrem Sohn das Wort ›Zwangsversteigerung‹«? Hier wechselt Kahane nämlich die Perspektive. Wir wissen nicht mehr, wer angesprochen ist – der Mensch in der Aufnahme der Notunterkunft, oder wir? Die Distanz, so sagt er selbst, zwischen Wohnungsbesitzenden und Obdachlosen, wird verringert – unsere bequeme Distanz zum Problem wird verringert, wir sind am Ende des Werkes dem Problem vielleicht ein bisschen näher. Ein Ende, in dem ein Chor singt: »Thank you for completing this form.« »Danke für Ihre Geduld. Für Ihre Reise von Büro zu Büro. Dank an Sie, den unerfahrenen Social Worker. Fürs Durchhalten … und fürs Ausfüllen dieses Formulars! Morgen früh um 6.30 Uhr müssen Sie draußen sein.«
Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 »Aus der neuen Welt«
Entstehung: 1893
Uraufführung: 16.12.1893, Carnegie Hall, New York, New Yorker Philharmoniker unter Leitung des Komponisten
Besetzung: 2 Flöten (2. auch Piccoloflöte), 2 Oboen (2. auch Englischhorn), 2 Klarinetten, 2 Fagotte, 4 Hörner, 2 Trompeten, 3 Posaunen, Tuba, Pauken (3), Triangel, Becken und Streicher

Als die Musik-Mäzenin Jeanette Thurber 1891 Antonín Dvořák nach New York holte, befanden sich die Vereinigten Staaten in einer Phase des Aufbruchs. Der Bürgerkrieg war vorbei, die Sklaverei abgeschafft. Doch die neue Ordnung war längst nicht in der Gesellschaft angekommen. Die indigene Bevölkerung wurde weiter zurückgedrängt, viele befreite Sklav:innen erfuhren die neue Freiheit nur auf dem Papier. Rassismus, soziale Ungleichheit und die Frage nach einer gemeinsamen Identität bestimmten die Diskussionen der Zeit.
Inmitten dieses vielfach beschworenen Schmelztiegels stellte Thurber die Frage nach einer nationalen Musikkultur. Und sie hatte die Mittel, ihr Gewicht zu verleihen: Sie engagierte einen der erfolgreichsten Komponisten Europas als Direktor des von ihr frisch gegründeten National Conservatory. Dvořák hatte gezeigt, wie sich Volksmusik in Kunstmusik verwandeln ließ. Genau deshalb richteten sich nun die Blicke auf ihn.
Als Dvořák erklärte, die Zukunft amerikanischer Musik liege in den Gesängen der afroamerikanischen Diaspora und der Musik der indigenen Bevölkerung, entbrannte eine heftige Debatte. Für die einen war er die große Hoffnung der amerikanischen Musik. Für die anderen ein Europäer, der den Amerikaner:innen nichts zu sagen hatte. Als schließlich seine neue Sinfonie angekündigt wurde – mit dem Beinamen »Aus der neuen Welt« –, erreichte die Spannung ihren Höhepunkt.
Was das Publikum am Abend des 16. Dezember 1893 suchte, waren politische Statements. Was es bekam, war schlicht überwältigende Musik: Auf dem Programm stand eine Sinfonie in vier Sätzen. Zunächst ein hervorstechendes Thema der Hörner, kämpferisch und rhythmisch markant. Ihm gegenüber steht ein liedhaftes zweites Thema, das an ein Volkslied erinnert. Im Verlauf des Satzes nähern sich die Welten einander an, verändern sich, tauschen beinahe die Rollen. Im zweiten Satz (Largo) steigen aus schwebenden Blechbläserakkorden die Töne des Englischhorns empor – eine Melodie, die klingt, als habe es sie schon immer gegeben.
Ein bewegter Mittelteil unterbricht diese nächtliche Ruhe, die sich am Schluss jedoch wieder einstellt. Das Scherzo als dritter Satz wirkt unverkennbar böhmisch. Gleichzeitig scheint der Boden unter den Füßen nie ganz fest: Akzente verschieben sich, Richtungen wechseln. Im Finale kehrt die kämpferische Atmosphäre des Beginns zurück. Doch nun zieht auch die Erinnerung ein. Themen der ersten Sätze tauchen wieder auf, Vergangenes wird gegenwärtig. Aus vielen Einzelteilen entsteht ein großer musikalischer Zusammenhang.
Zurück zur Uraufführung: Der Beifall brandete hoch. Und sofort begann die Frage: Was hatte man eigentlich gehört: Spirituals? Slawische Volksmusik? Amerika? Die Legendenbildung setzte früh ein. Kritiker:innen hörten afroamerikanische Einflüsse, andere entdeckten Longfellows berühmtes indigenes Epos Hiawatha. Dvořák, seine Unterstützung afroamerikanischer Musiker:innen und die Sinfonie »Aus der neuen Welt« verschmolzen zu einer Erzählung, die bis heute nachwirkt.

Dabei hätte es dem Werk nicht geschadet, einige Fragen offen zu halten. Warum musste eine amerikanische Kunstmusik auf dem Boden europäischer Kunstmusik entstehen? Warum sollten Spirituals und die Musik der indigenen Bevölkerung ihren Platz gerade in Sinfonien und Streichquartetten finden? Vielleicht fand Dvořák in den Rhythmen und Harmonien der Spirituals etwas wieder, das ihn an die Musik seiner Heimat erinnerte, vielleicht zog ihn gerade diese Verwandtschaft an. Vielleicht stülpte sich die Amerika-Erzählung über ein böhmisches Werk und verstellt unseren Blick darauf.
Wie die meisten europäischen Künstler:innen seiner Zeit dachte auch Dvořák in Kategorien von Volkscharakter, Nationalkultur und kultureller Entwicklung. Dass afroamerikanische oder indigene Musik ihren Platz in der Kunstmusik finden könnten, erschien ihm bemerkenswert und wichtig. Ob er sich eine Zukunft dieser Musik, die er hoch schätzte, außerhalb der Formen europäischer Kunstmusik überhaupt vorstellen konnte, bleibt eine offene Frage.
Wie Dvořák die Musik Amerikas durch die Erfahrungen seiner böhmischen Heimat hörte, hören auch wir diese Sinfonie durch die Fragen unserer eigenen Zeit. Wenn jede Generation diese Sinfonie anders hört – was höre eigentlich ich? Und warum?
Tilmann Böttcher
Founding members Arndt and Helmut Andreas Hartwig
Dr. Michael Buhr und Dr. Gabriele Freise-Buhr
Godesberg Gastronomie & Event GmbH
LTS Lohmann Therapie-Systeme AG
Andrea und Ekkehard Gerlach
Hans-Joachim Hecek und Klaus Dieter Mertens
Dr. Thomas und Rebecca Ogilvie
Albert Tonger Immobilien e. K.
Braunschweiger Privatbank, Köln
Maria und Christoph Bader
Bernd Böcking
Dr. Sigrun Eckelmann† und Johann Hinterkeuser
Dr. Stefanie Montag und Dr. Stephan Herberhold
Dr. Luciano und Ulrike Pizzulli
Julia Rabus und Mirko Klemm
Jannis Ch. Vassiliou und Maricel de la Cruz
Tim Achtermeyer MdL
Judith und Tobias Andreae
Dr. Frank Asbeck und Susanne Birkenstock
Bettina Böttinger und Martina Wziontek
Anja Bröker
Philipp Buhr und Marie-Madeleine Zenker
Tim und Jessi Buhr
Katja Burkard und Hans Mahr
Claudia Cieslarczyk und Heiko von Dewitz
Rüdiger und Andrea Depkat
Guido Déus
Prof. Dr. Udo und Bettina Di Fabio
Walter Droege und Hedda im Brahm-Droege
Ralf und Antje Firmenich
Tobias Grewe und Dr. Jan Hundgeburth
Jörg Großkopf und Peter Daubenbüchel
Prof. Monika Grütters
Lothar und Martha Harings
Dr. Bernhard Helmich und Mai Hong
Dr. Eckart und Ulla von Hirschhausen
Dr. Sabine Hoeft und Thomas Geitner
Prof. Dr. Frank G. und Ulrike Holz
Prof. Dr. Wolfgang und Dr. Brigitte Holzgreve
Martin Hubert und Martina und Martha Marzahn
Stephan und Sirka Huthmacher
Dirk und Viktoria Kaftan
Dr. Christos Katzidis MdL und Ariane Katzidis
Andrea, Tim und Jan Kluit
Dr. Eva Kraus
Dr. Markus Leyck Dieken und Peter Kraushaar
Peter und Katharina Limbourg
Nathanael Liminski MdL und Hanna Liminski
Horst und Katrin Lingohr
Marianne und Stefan Ludes
Dr. Peter Lüsebrink und Karl-Heinz von Elern
Michael Mronz und Markus Felten
Prof. Dr. Georg und Doris Nickenig
Dr. Solveig Palm
Alexandra Pape und Malte von Tottleben
Christian A. und Rita Rast
Hans-Arndt und Julia Riegel
Prof. Dr. Manuel und Aila Ritter
Matthias und Steffi Schulz
Moritz Seibert
Stephan Schwarz und Veronika Smetackova
Annette Schwolen-Flümann und Thomas Flümann
Prof. Walter Smerling und Beatrice Blank
Elisabeth Sobotka und Prof. Dr. Hans Peter Wehrli
Peter und Annette Storsberg
Prof. Burkhard und Friederike Sträter
Prof. Dr. Hendrik Streeck MdB und Paul Zubeil
Ulrich und Petra Voigt
Oliver und Diane Welke
Dr. Vera Westermann und Michael Langenberg
Dr. Matthias Wissmann und Francisco Rojas
Christian van Zwamen und Gerd Halama
Jutta und Ludwig Acker * Prof. Dr. Wolfgang Angerstein * Alexandra Asbeck * Dr. Rainer und Liane Balzien * Munkhzul Baramsai * Christina Barton van Dorp und Dominik Barton * Christoph Beckmanns * Prof. Dr. Christa Berg * Prof. Dr. Arno und Angela Berger * Christoph Berghaus * Klaus Besier * Ingeborg Bispinck-Weigand * Christiane Bless-Paar und Dr. Dieter Paar * Frank-Michael Böhle und Elvira Pietzka-Böhle * Dr. Ulrich und Barbara Bongardt * Anastassia Boutsko * Anne Brinkmann * Ingrid Brunswig * Lutz Caje * Gabriele und Robert Carl * Elmar Conrads-Hassel und Dr. Ursula Hassel * Ingeborg und Erich Dederichs * Geneviève Desplanques * Irene Diederichs * Michael Eckhardt und Birgit Wolter * Christel Eichen und Ralf Kröger * Elisabeth Einecke-Klövekorn * Dr. Martina Endepohls-Ulpe und Alexander Ulpe * Heike Fischer und Carlo Fischer-Peitz * Dr. Gabriele und Ulrich Föckler * Prof. Dr. Eckhard Freyer * Johannes Geffert * Silke und Andree Georg Girg * Dr. Helga-Maleen Gerresheim * Margareta Gitizad * Carsten Gottschalk * Ulrike und Axel Groeger * Marta Gutierrez und Simon Huber * Cornelia und Dr. Holger Haas * Sylvia Haas * Christina Ruth Elise Hendges * Renate und L. Hendricks * Peter Henn * Prof. Ingeborg Henzler und Dr. Mathias Jung * Heidelore und Prof. Werner P. Herrmann * Dr. Monika Hörig * Georg Peter Hoffmann und Heide-Marie Ramsauer * Dr. Francesca und Dr. Stefan Hülshörster * Karin Ippendorf * Angela Jaschke * Dr. Michael und Dr. Elisabeth Kaiser * Elisabeth und Rolf-Dieter Kaißer * Agnieszka Maria und Jan Kaplan * Dr. Hiltrud Kastenholz und Herbert Küster * Dr. Reinhard Keller * Dr. Ulrich und Marie Louise Kersten * Rolf Kleefuß und Thomas Riedel * Dr. Gerd Knischewski * Norbert König und Clotilde Lafont-König * Sylvia Kolbe * Sigrid Kümmerlein * Gisela Kunz * Dr. Hans Dieter und Ursula Laux * Ute und Dr. Ulrich Kolck * Manfred Koschnick und Arne Siebert * Lilith Matthiaß-Küster und Norbert Küster * Thea Kutzscher * Ruth und Bernhard Lahres * Renate Leesmeister * Gernot Lehr und Dr. Eva Sewing * Traudl und Reinhard Lenz * Florian H. Luetjohann * Moritz Magdeburg * Dr. Charlotte Mende * Heinrich Meurs * Heinrich Mevißen * Dr. Dr. Peter und Dr. Ines Miebach * Karl-Josef Mittler * Dr. Josef Moch * Esther und Laurent Montenay * Friedrich Wilhelm Moog und Vera Walther-Moog * Katharina und Dr. Jochen Müller-Stromberg * Dr. Nicola und Dr. Manuel Mutschler * Dr. Gudula Neidert-Buech und Dr. Rudolf Neidert * Gerald und Vanessa Neu * Lydia Niewerth * Wolfram Nolte * Mark und Rita Opeskin * Céline Oreiller * Dieter und Brigitta Penning * Carol Ann Pereira * Gabriele Poerting * Dr. Manfred und Dorothee van Rey * Ruth Schmidt-Schütte und Hans Helmuth Schmidt * Dr. Andreas und Bettina Rohde * Prof. Dr. Tilman und Astrid Sauerbruch * Ingrid Scheithauer * Monika Schmuck * Markus Schubert * Simone Schuck * Petra Schürkes-Schepping * Dr. Manfred und Jutta von Seggern * Prof. Dr. Norma Selve * Prof. Dr. Wolfram Steinbeck * Dr. Andreas Stork * Michael Striebich * Dr. Corinna ten Thoren und Martin Frevert * Verena und Christian Thiemann * Dr. Sabine Trautmann-Voigt und Dr. Bernd Voigt * Hermann und Bettina Ude * Katrin Uhlig * Carrie Walter und Gabriel Beeby * Susanne Walter * Aino Ritva Weyers und Nadeem Hajouj * Ruth Winterwerp-van den Elzen und Jürgen Winterwerp * Dr. Bettina und Dr. Matthias Wolfgarten
Iklim Arikan * Linda Dahn * Lasse Frings * Ricci Frosio * Lin Golenia * Emilia Hecke * Victoria Emilia Holz * M Hornauer * Zsolt Máté Kiss * Jonas Kotulla * Marie Meißner * Felix Mennicken * Linus Neunkirchen * Felix Schuck * Hannah Speckmann * Charlotte Speckmann * Nelly Sophia Stach * Till Steinert * Johanna von Bargen * Florens Windelen * Yolanda Winter * Akichika Yukawa * Tom Ziese
What brings you here?
What happened?
Where did you sleep last night?
Have you ever had a lease in your name?
Have you ever had utilities in your name?
Have you ever had a name on the tip of your tongue?
Would prior landlord give you a bad reference?
A glowing reference?
Would prior landlord fail to mention
The wondrous smells
That would emit from your kitchen?
Have you ever owned a home?
Have you ever lost a home?
Please use the following space
To draw a picture
Of the look on a man’s face
When he learns he has lost his home.
Was bringt Sie hierher?
Was ist passiert?
Wo haben Sie letzte Nacht geschlafen?
Haben Sie je unter Ihrem Namen einen Mietvertrag gehabt?
Haben Sie je unter Ihrem Namen Nebenkosten bezahlt?
Haben Sie je einen Namen auf der Zunge gehabt?
Würde vorheriger Vermieter Ihnen ein schlechtes Zeugnis ausstellen?
Ein glänzendes Zeugnis?
Würde vorheriger Vermieter versäumen
Die seltsamen Gerüche
Die aus Ihrer Küche kamen zu erwähnen?
Haben Sie je ein Eigenheim besessen?
Haben Sie je ein Zuhause verloren?
Bitte nutzen Sie den folgenden Platz
Um ein Bild zu malen
Vom Gesichtsausdruck eines Mannes
Wenn er erfährt, dass er sein Zuhause verloren hat.
We are the chorus of inconvenient statistics,
Legislation, and relevant documents.
We do not wish to make any of you feel shitty.
(Excuse our language—
We haven’t been properly socialized.)
But, we know that you, gentle listener,
Sitting veiled in the gauzy dark,
Did not come here this evening
To be lectured or to be shamed.
Nevertheless…
We believe that the lifeblood of art is—
How shall we put it?
Ambiguity—
Whereas to beat an audience
Over the head with ideological claptrap
Would suggest, ipso facto, that ambiguity
Had been sacrificed in favor of
Making a point.
And yet we believe that
In order to do justice
To this heady story,
This gnarled complex of ideas,
We must from time to time
Dispense with politesse
And share with you
The cold hard facts.
Wir sind der Chor lästiger Statistiken
Gesetzgebungen und relevanter Dokumente.
Wir wünschen nicht, jemanden von Ihnen sich beschissen fühlen zu lassen.
(Entschuldigen Sie unsere Ausdrucksweise—
Wir wurden nicht ordentlich erzogen.)
Doch wir wissen dass Sie, verehrter Zuhörer,
Wie Sie in hauchdünne Dunkelheit gehüllt sitzen,
Heute nicht hergekommen sind
Um belehrt oder beschämt zu werden.
Nichtsdestotrotz…
Wir glauben, dass der Lebenssaft von Kunst—
Wie sollen wir es sagen?
Mehrdeutigkeit ist—
Wohingegen ein Publikum
Mit ideologischem Geschwafel zu bombardieren
Suggerieren würde, ipso facto, dass Mehrdeutigkeit
Geopfert wurde, zugunsten
Einer klaren Aussage.
Und doch glauben wir, dass
Um dieser aufregenden Geschichte
Gerecht zu werden,
Diesem verstrickten Komplex an Ideen,
Wir von Zeit zu Zeit
Auf Höflichkeit verzichten
Und mit Ihnen
Die kalten, harten Fakten teilen müssen.
Where did you stay last night?
Check one box only:
◻ On the Street
◻ Emergency Shelter
◻ Transitional Housing
◻ Psychiatric Facility
◻ Hospital (non-psychiatric)
◻ Hospital whose fluorescent light
And whose scent of death
Make you feel all kinds of nauseous,
And from which you flee
In a flowered gown
At 3 am into the April dark …
◻ Jail / Prison / Juvenile Facility
◻ Domestic Violence Situation
◻ Living with Relatives / Friends
◻ Living with Relatives / Friends
Whose judgment of you is
Trying your patience.
◻ Living with Relatives / Friends
Whose patience is being tried
By you and your family.
◻ Living with Relatives / Friends
In a half-finished basement
Where you and your son and daughter
Share a bed
In which you lie awake;
Listen to footsteps upstairs,
The breath of your children,
And wonder what you did wrong …
◻ Motel not paid for by Shelter Voucher
◻ Motel not painted by Edward Hopper
◻ Motel whose manager looks at you
Sideways with a mouthful of rotten teeth,
A look that you can’t help but think
Has got something to do with
The color of your skin …
◻ Foster Care / Group Home
◻ Permanent Supportive Housing
◻ Place Not Meant For Habitation
◻ Car / Bus / Subway / An Embankment
◻ A Bridge
◻ A Forest
◻ A Ridge
◻ A Clocktower
◻ In the moon, in the sun
◻ In a room overrun
With disappointment despondency,
And a broken flat screen tv screen
Watched by rats enthusiastically
You wonder what you did wrong …
Wo haben Sie letzte Nacht übernachtet?
Kreuzen Sie nur ein Kästchen an:
◻Auf der Straße
◻Notunterkunft
◻Übergangsunterkunft
◻Psychiatrische Einrichtung
◻Krankenhaus (nicht-psychiatrisch)
◻Krankenhaus, dessen Neonlichter
Und dessen Todesgeruch
Ihnen auf jede erdenkliche Weise übel werden lassen,
Und von welchem Sie fliehen,
In einem geblümten Nachthemd,
Um drei Uhr nachts in die Aprildunkelheit …
◻U-Haft / Gefängnis / Jugendeinrichtung
◻Situation häuslicher Gewalt
◻ bei Verwandten / Freunden wohnend
◻ bei Verwandten / Freunden wohnend,
Deren Urteil über Sie
Ihre Geduld auf die Probe stellt.
◻ bei Verwandten / Freunden wohnend,
Deren Geduld auf die Probe gestellt wird
Von Ihnen und Ihrer Familie.
◻ bei Verwandten / Freunden wohnend,
In einem halbfertigen Keller
In dem Sie, Ihr Sohn und Ihre Tochter
Ein Bett teilen
In dem Sie wach liegen;
Den Schritten oben lauschen,
Dem Atem Ihrer Kinder,
Und sich fragen, was Sie falsch gemacht haben…
◻ Motel nicht durch Shelter Voucher bezahlt
◻ Motel nicht von Edward Hopper gemalt
◻ Motel dessen Manager Sie ansieht
Von der Seite, mit einem Mund voll faulender Zähne,
Ein Blick bei dem Sie unweigerlich denken,
Er hätte etwas mit
Ihrer Hautfarbe zu tun…
◻ Pflegefamilie / Wohngruppe
◻ Dauerhaftes unterstütztes Wohnen
◻ Nicht zum Wohnen gedachter Ort
◻ Auto / Bus / U-Bahn / Böschung
◻Eine Brücke
◻Ein Wald
◻Ein Hügel
◻Ein Uhrenturm
◻Im Mond, in der Sonne
◻In einem Raum überfüllt
Von Enttäuschung Niedergeschlagenheit
Und einem kaputten Flachbildfernseher
Begeistert von Ratten beobachtet
Fragen Sie sich, was Sie falsch gemacht haben …
If you answered »Yes« to
»Living with family slash friends«,
Please complete the following:
How do four people sleep in a room that’s meant for two,
A game of Tetris that can’t be won?
How do you explain the word »foreclosure«
To your son?
What happens when your son
Wets the bed that the three of you
Are sleeping in and you speak to him harshly,
And he cries?
And while you cannot pay for the car
That’s in the shop, how will you get to work
And the boys to school?
Does your pride catch in your throat?
Do you tell lies so that people don’t know?
When you receive the call from the school
In your office chair:
Please pick up your son.
Will you tell them the truth
That you had to choose:
Mortgage or Medical?
So if my boy is acting out,
Hit another boy in the mouth,
Our catalog of loss
Might have something to do with it.
Does your pride catch in your throat?
Do you tell lies so that people don’t know?
Wenn Sie mit »Ja« auf
»Bei Familie oder Freunden wohnend« geantwortet haben,
Füllen Sie bitte Folgendes aus:
Wie schlafen vier Leute in einem Raum für zwei,
Ein Tetris-Spiel welches nicht gewonnen werden kann?
Wie erklären Sie das Wort »Zwangsvollstreckung«
Ihrem Sohn?
Was passiert, wenn Ihr Sohn
Das Bett nässt, in dem Sie drei
Schlafen und Sie streng zu ihm sprechen,
Und er weint?
Und wenn Sie nicht für das Auto zahlen können
Welches in der Werkstatt ist, Wie kommen Sie zur Arbeit
Und die Jungs in die Schule?
Steckt Ihnen der Stolz in der Kehle fest?
Lügen Sie, damit Leute nichts wissen?
Wenn Sie einen Anruf von der Schule erhalten
In Ihrem Bürostuhl:
Bitte holen Sie Ihren Sohn ab.
Werden Sie ihm die Wahrheit erzählen,
Dass Sie wählen mussten:
Hypothek oder Arztrechnung?
Wenn sich also mein Junge danebenbenimmt,
Einem anderen Jungen auf die Nase gibt,
Könnte unser Katalog des Verlustes
Damit etwas zu tun haben.
Steckt Ihnen der Stolz …
Have you ever been evicted?
How many times?
0 • 1 • 2–3 • 4–9 • More than 10
If yes, how did it feel to hold the pink paper
You are hereby notified
As you stood in melting snow
that the county sheriff’s office
Where men in coveralls tossed your belongings,
has a court order
Your son’s baseball trophies, your cookbooks,
requiring your immediate removal
Onto the pavement?
from the premises.
On a scale of 1 to 5,
How would you rate your
Failure to vacate will be cause for
humiliation
the sheriff to remove your belongings.
when you asked the men,
If an eviction is
choking on your pride,
necessary, risk of damages or loss
if you could use the bathroom
of property shall be borne by you
in what had been
the defendant
until that morning
after delivery
your home?
by the sheriff to the place of safe-keeping.
Have you ever been evicted
After calling the police
to report the blue black bruises,
To report the blue black bruises
On face, neck, chest, arms?
(check all body parts that apply)
»Public nuisance,« the landlord claimed,
While you applied concealer
Outside the courtroom.
Or perhaps you didn’t call—
Your bruises burnish, fester, and increase?
Or did the company move to Michigan?
Did envelopes with plastic windows
Pile up on the table til you found yourself
Balanced on steel girders
A bridge over the Delaware
Fistfuls of pills,
Red, yellow, pink
Then a little voice,
»Either God or my grandmother,«
You would later recall,
Told you not to jump.
What was the last thought
That coursed through your mind
As you lay down on the sidewalk
And waited to be found?
Mussten Sie je Ihr Zuhause räumen?
Wie viele Male?
0 • 1 • 2–3 • 4–9 • Mehr als 10
Wenn ja, wie fühlte es sich an, den pinken Zettel zu halten
Sie sind hiermit davon in Kenntnis gesetzt,
Während Sie im schmelzenden Schnee standen
Dass das Sheriffsbüro
In dem Männer in Overalls Ihr Hab und Gut,
Einen Gerichtsbeschluss hat
Die Baseballtrophäen Ihres Sohnes, Ihre Kochbücher
Welcher Ihre sofortige Verweisung
Auf den Gehweg warfen?
Vom Gelände erforderlich macht.
Auf einer Skala von 1 bis 5,
Wie würden Sie Ihre
Das Unterlassen der Räumung ist Grund für
Bloßstellung
Den Sheriff, Ihr Hab und Gut zu entfernen.
Bewerten, als Sie die Männer fragten,
Ist eine Räumung
An Ihrem Stolz erstickend,
Notwendig, wird das Risiko von Schädigung oder Verlust
Ob Sie die Toilette nutzen könnten
Von Besitz von Ihnen getragen
In was
Dem Angeklagten
Bis diesen Morgen
Nach der Lieferung
Ihr Zuhause war?
Durch den Sheriff an den Aufbewahrungsort.
Mussten Sie je Ihr Zuhause räumen,
Nachdem Sie die Polizei riefen
Um die blauschwarzen Blutergüsse zu melden,
Um die blauschwarzen Blutergüsse zu melden
Auf Gesicht, Hals, Brust, Armen?
(kreuzen Sie alle zutreffenden Körperteile an)
»Störenfried,« behauptete der Vermieter,
Während Sie Concealer
Vor dem Gericht auftrugen.
Oder vielleicht riefen Sie nicht an—
Ihre Blutergüsse werden poliert, eitern und vermehren sich?
Oder zog die Firma nach Michigan?
Häuften sich Umschläge mit Plastikfenstern
Auf dem Tisch, bis Sie sich
Balancierend auf Stahlträgern fanden
Eine Brücke über dem Delaware
Eine Faust voll Pillen
Rot, gelb, pink
Dann eine leise Stimme,
»Entweder Gott oder meine Großmutter,«
Erzählten Sie später,
Befahl Ihnen nicht zu springen.
Was war der letzte Gedanke
Der durch Ihren Kopf schwirrte
Als Sie sich auf den Gehweg legten
Und darauf warteten, gefunden zu werden?
Certainly we can all agree
That we are in the midst of a housing crisis
For which the most effective solution
Is to build new homes at more affordable prices.
The only nagging question that remains—
The one that most nearly pertains—
Is where these units should to be erected
That we might keep protected
Our sun-drenched, gut-renovated, acre-and-a-half victorian domains:
And so we’ve written these refrains:
To have shelter is a right we all hold dear
As long as it isn’t built too near
To our bespoke craftsman homes with their raisèd beds
Full of heirloom asparagus and ancient grain for our breads.
Baby, this doesn’t need to be hard—
Put ‘em anywhere at all,
But not in my backyard.
We’ve always loved the unwashed masses,
the hardscrabble working classes,
So long as we can’t see or hear them
‘Cause the truth is that we fear them.
Baby, this doesn’t need to be hard—
Put ‘em …
Not in my backyard!
We don’t wanna have to have our windows barred.
Anywhere else is fine within the urban growth boundary line,
Put ‘em …
Never mind the fact
That we live on plundered land.
Those Natives whom we killed and conquered
Surely understand
That when Andrew Jackson held out
His cold and bloody hand
They were consigning themselves
To live in squalid poverty
On inadequate tracts bereft
Of modern niceties
Like running water or electricity
But that ain’t no concern for you or me!
We believe in social justice at any price
As long as it don’t mean we have to make a sacrifice.
Mixed income housing’s nice in theory
But in practice makes us leery, still this,
This doesn’t have to be hard—
Build it anywhere at all,
Just not in my backyard.
Not in my backyard!
You can understand why we gotta stay on guard.
It’s a sacred old tradition
Of denying folks permission
To gain entry into our community—
That is if they don’t look like you or me
And have an income north of a million two or three.
This doesn’t have to be hard—
Put ‘em …
Sicherlich können wir alle zustimmen,
Dass wir in einer Wohnungskrise stecken
Für welche die effektivste Lösung
Ist, neue Wohnungen zu erschwinglicheren Preisen zu bauen.
Die einzige quälende Frage die noch bleibt—
Die, die am ehesten zutrifft—
Ist wo diese Wohneinheiten gebaut werden sollten
Damit wir schützen können
Unsere sonnengebadeten, kernsanierten, anderthalb Hektar viktorianischen Grundbesitze:
Also haben wir diese Refrains geschrieben:
Obdach zu haben ist ein Recht welches wir alle wertschätzen
So lang es nicht zu nah gebaut ist
An unseren maßgeschneiderten Craftsmanhäusern mit ihren erhöhten Beeten
Voll mit Erbstück-Spargel und uralten Getreiden für unsere Brote.
Baby, es muss gar nicht schwer sein—
Packt sie irgendwo hin,
Aber nicht in meine Nachbarschaft
Wir haben die ungewaschenen Massen schon immer geliebt,
Die beinharten Arbeiterklassen,
Solange wir sie nicht sehen oder hören können
Denn die Wahrheit ist, dass wir sie fürchten.
Baby, es muss gar nicht schwer sein—
Packt sie …
Nicht in meine Nachbarschaft!
Wir wollen nicht, dass unsere Fenster vergittert sein müssen.
Überall anders innerhalb der Grenze des städtischen Wachstums ist gut,
Packt sie …
Ganz abgesehen davon
Dass wir auf geraubtem Land leben.
Diese Ureinwohner die wir töteten und eroberten
Verstehen sicherlich
Dass als Andrew Jackson
Seine kalte, blutige Hand ausstreckte
Sie sich überließen
In verwahrloster Armut zu leben
Auf unzureichenden Gebieten ohne
Moderne Annehmlichkeiten
Wie fließendes Wasser oder Strom
Aber das ist keine Sorge für Sie oder mich!
Wir glauben an soziale Gerechtigkeit um jeden Preis
Solange es nicht bedeutet, wir müssen Opfer bringen.
Wohnungsbau für gemischte Einkommen ist theoretisch nett
Aber macht uns praktisch misstrauisch, aber das,
Das muss gar nicht schwer sein
Baut es irgendwo hin,
Nur nicht in meine Nachbarschaft.
Nicht in meine Nachbarschaft!
Sie können verstehen, warum wir wachsam sein müssen.
Es ist eine heilige alte Tradition
Leuten zu verbieten
Eintritt in unsere Gemeinschaft zu erhalten—
Also wenn sie nicht aussehen wie Sie oder ich
Oder ein Einkommen über zwei bis drei Millionen haben.
Das muss gar nicht schwer sein—
Packt sie …
Have you received any income in the past thirty days?
If yes, please describe:
Home Health Aid
Mortgage Broker
Legal Advisor
Conceptual Artist
Bike Mechanic
Brand Consultant
Construction Worker
Lemonade Stand Operator
Clerk at Kroger’s
Clerk at Walmart
Clerk at Fred Meyer
Oscar Meyer Weiner Mascot
Adjunct Faculty
Gas Station Attendant
Security Guard
Human Security Blanket
Singer in a Band
Violinist In An Orchestra
Oboist In An Orchestra
Head Usher
Visual Artist
Sandwich Artist
Con Artist
Escape Artist
If you have received Non-Cash Benefits
In the past thirty days
And have still gone to bed hungry,
You may not have been able to distinguish
Between the emptiness in your stomach
And your sense of resignation.
Haben Sie in den letzten dreißig Tagen Einkünfte erzielt?
Wenn ja, bitte beschreiben Sie:
Häusliche Pflegekraft
Hypothekenvermittler
Rechtsberater
Konzeptkünstler
Fahrradmechaniker
Markenberater
Bauarbeiter
Limonadenstandverkäufer
Verkäufer bei Kroger’s
Verkäufer bei Walmart
Verkäufer bei Fred Meyer
Oscar Mayer Wiener Maskottchen
Lehrbeauftragter
Tankstellenwirt
Sicherheitsbeamter
Menschliche Sicherheitsdecke
Bandsänger
Violinist in einem Orchester
Oboist in einem Orchester
Chefplatzanweiser
Bildender Künstler
Sandwichkünstler
Schwindler
Entfesselungskünstler
Wenn Sie in den vergangenen dreißig Tagen
Sachbezüge erhalten haben
Und trotzdem hungrig ins Bett gegangen sind,
Konnten Sie vielleicht nicht
Zwischen der Leere Ihres Magens
Und Ihrer Resignation unterscheiden.
Do your co-workers know that you have lost your home?
Do they know you have sweated through sheets
In every bed you’ve slept in for the last six weeks?
Do your co-workers know?
Wissen Ihre Kollegen, dass Sie Ihr Zuhause verloren haben?
Wissen sie, dass Sie die Laken durchgeschwitzt haben
Jedes Bettes in dem Sie die letzten sechs Wochen schliefen?
Wissen Ihre Kollegen das?
Are you eligible for a Section 8 or Housing Choice Voucher?
Have you applied for a Section 8 or Housing Choice Voucher?
Are you on a waiting list for a Section 8 or Housing Choice Voucher?
Were you given an estimate of how long you would be waiting?
If yes, were you told that the wait would be:
3–6 months • 7–12 months • 1–2 years • 3–5 years
The duration of a presidency
A generation
If more than ten years,
please check box labeled eternity
Please make a list of the activities
You intend to pursue
While on the waiting list.
Be descriptive.
Be creative.
You may choose to include illustrations.
Are you aware that despite having qualified for this voucher,
Intended to help low income, very low income,
Extremely low income families to acquire housing,
That you and your family have only a one in five chance
Of receiving it?
If by, contrast, you were a homeowner,
You would be eligible for the mortgage interest deduction,
Which after being capped at $750,000
Per annum (to facilitate corporate tax cuts)
Will still result in federal loss
Of $50 billion dollars,
(give or take)
90 percent of which will benefit families
With household incomes greater than
$100,000 or more per annum.
In plain English, this means
That the federal government
Subsidizes housing for the middle and upper classes
At a higher rate than it does for the poor.
How does this make you feel?
Kommen Sie für einen Section 8 oder Housing Choice Voucher [Mietzuschussprogramm] infrage?
Haben Sie sich für einen Section 8 oder Housing Choice Voucher beworben?
Sind Sie auf einer Warteliste für einen Section 8 oder Housing Choice Voucher?
Wurde Ihnen eine etwaige Wartezeit mitgeteilt?
Wenn ja, wurde Ihnen gesagt, die Wartezeit betrüge:
3–6 Monate • 7–12 Monate • 1–2 Jahre • 3–5 Jahre
Die Dauer einer Präsidentschaft
Eine Generation
Wenn über zehn Jahre,
kreuzen Sie bitte die Box, die als Ewigkeit benannt ist, an
Bitte erstellen Sie eine Liste von Aktivitäten
Denen Sie nachgehen möchten
Während Sie auf der Warteliste stehen.
Seien Sie beschreibend.
Sie können Illustrationen verwenden.
Sind Sie sich dessen bewusst, dass obwohl Sie Anspruch auf diesen Voucher haben,
Der gedacht ist für einkommensschwache, sehr einkommensschwache,
Extrem einkommensschwache Familien um Wohnungen zu finden,
Dass Sie und Ihre Familie nur eine eins zu fünf Chance haben
Ihn zu erhalten?
Wären Sie hingegen ein Hausbesitzer
Hätten Sie Anspruch auf den Hypothekenzinsabzug,
Welcher, nachdem er bei 750000$ per annum
Gedeckelt wurde (um Unternehmenssteuersenkungen zu ermöglichen),
Immer noch auf Bundesebene in
50 Milliarden Dollar Verlust resultieren wird,
(mehr oder weniger)
Von welchem aber 90 Prozent an Familien Nutzen finden
Welche Haushaltseinkommen von über
100000$ oder mehr per annum haben.
Auf gut Deutsch bedeutet das,
Dass die Bundesregierung
Wohnungen für die Mittel- und Oberschicht subventioniert
zu einer höheren Rate als für Arme.
Wie fühlen Sie sich dabei?
Does your body ache
Like a bright light that’s also black,
But no doctor,
For fear of bills
You know that you can’t pay?
Do you worry your lip:
Rent or electricity,
Gasoline or groceries,
what to sell?
Blood plasma
Your body
Check all that apply
Check all that apply
Sell the plasma,
Eat the cookies,
Drink the juice,
Stumble to the car.
Rest your head
On the steering wheel
And listen to the tape you made
In 2004
Regain composure
Drive to Walmart
Cash the forty dollar check
You received for opening a vein.
Does your body ache
Like a bright light that’s also black.
Schmerzt Ihr Körper
Wie ein grelles und doch schwarzes Licht,
Aber kein Doktor
Aus Angst vor Rechnungen
Von denen Sie wissen, dass Sie sie nicht bezahlen können.
Kauen Sie auf Ihrer Lippe;
Miete oder Strom,
Benzin oder Lebensmittel,
Was verkaufen?
Blutplasma
Ihren Körper
Alles Zutreffende ankreuzen
Alles Zutreffende ankreuzen
Das Plasma verkaufen,
Den Keks essen,
Den Saft Trinken,
Zum Auto stolpern.
Lehnen Sie Ihren Kopf
Auf das Steuerrad
Und hören die Kassette an die Sie
2004 gemacht haben
Fassung wiedergewinnen
Zu Walmart fahren
Den vierzig Dollar Scheck einlösen
Für dessen Erhalt Sie eine Ader öffneten.
Schmerzt Ihr Körper
Wie ein grelles und doch schwarzes Licht.
Um, we’re super sorry to interrupt
And we mean no disrespect,
But we felt that this might be
An opportune moment to interject
A brief history of the financial crisis
Expressed through mortgages, subprime.
But in order to do so
We must revisit an earlier time
Of Absolut vodka, perms, and wedge salad,
Michael Milken indicted for junk bonds, invalid,
Revolutions in the Eastern bloc,
The first tremors in a worldwide shock,
That would leave the old guard looking pallid.
But the suits on Wall Street
They couldn’t be bothered,
Too busy toasting
The new bond they’d fathered.
An industry-wide sensation:
The Collateralized Debt Obligation!
Say you’ve got yourself a pile of different loans:
Aircraft-lease and credit card, vacations homes—
Diversified assets you can slice and dice
Then repackage and re-sell for a reasonable price.
A means to redistribute the collective risk
Into a stew of debt or better yet, securitized bisque!
It made markets more efficient, at least that’s how it seemed:
The free market built as Milton Friedman had dreamed!
Can you hear the bull market roar?
That’s the sound of the rich buying debt from the poor!
And when they’ve bought it all, my friend,
They’ve gotta make more,
And that’s where subprime mortgages come in!
Some years pass or to be exact a decade and a few,
We go from George Bush One to Bubba on to George Bush Two.
Wall Street got addicted to that CDO bet—
That’s the bet that says that folks will never default on their debt.
They needed lots of loans to feed their debt machine
That turns our IOUs and You Owe Me’s right back into green
So in the boom of new construction in the early to mid-aughts
With McMansions in production on these grand suburban lots
A plot was hatched behind the scenes
By fatcats in the backs of limousines:
They’d offer toxic lines of credit
To those too poor to get it
By more or less any other means.
Can you hear the bull market roar? ...
The lenders knew the fine print of these loans contained
A mine field full of rate hikes that were never explained,
So folks who made subsistence wages, they got loans for half a mil—
Told to lie about their incomes on the forms they had to fill.
The lenders thought that housing prices couldn’t help but rise
So when folks couldn’t make a payment, they’d instead re-amortize,
Then these loans were bought by Wall Street, cut in pieces, packed, and sold,
They were seemingly innocuous, the truth, though never told,
Was that these new financial instruments, all rated triple-A
Were in fact big piles of garbage that would putrefy some day,
And when these unsuspecting folks who’d bought these grand and lavish homes,
They found the housing market stalled, began to default on their loans.
You see the boom turned to a bubble, and by fall ‘07, well
The bubble turned to rubble, and it pains me much to tell
You that the CDOs we mentioned, that hedge funds all had stashed
As seemingly good money, now one by one they crashed.
Can you hear the bull market roar? …
For their role in fiscal meltdown, and for judgment lacked
You’d think you’d see the guys at Deutsche Bank and Goldman sacked,
But instead they walked with millions, golden parachutes and more,
Sure, the building was on fire but they danced right through the door
Because although more than nine million families’ homes were lost
If Wall Street made a profit, baby, it was worth the cost
Cause in America, my friend, you know, we love the dollar the most,
So what if folks are sleeping on the street from coast to coast?
Equality’s a concept for Norwegians, Finns, and Danes,
Whereas we prefer our shirts and skins, our zero sum financial games,
So in with Milton Friedman out with old John Maynard Keynes.
Can you hear the bull market roar? …
So baby that’s where subprime mortgages
And predatory payday lenders
Certain kinds of credit cards
And a host of other strategies
To empty out the bank accounts
Of those who’re facing stagnant wages
Limited opportunity for gainful employment
Yes that’s where subprime mortgage loans come in!
Ähm, die Unterbrechung tut uns leid
Und wir wollen nicht unhöflich sein,
Aber wir dachten, das wäre
Ein guter Moment um einzuwerfen
Eine kurze Geschichte der Finanzkrise
Ausgedrückt durch Hypotheken, Subprime-Kredit.
Aber um das zu tun
Müssen wir zu einer früheren Zeit zurück
Von Absolut Wodka, Dauerwellen, und Wedge-Salat,
Michael Milken angeklagt für Hochzinsanleihen, ungültig,
Revolutionen im Ostblock,
Die ersten Wellen eines weltweiten Bebens,
Das die alte Garde blass erscheinen lassen würde.
Aber den Anzugträgern an der Wall Street
Könnte es nicht egaler sein,
Zu sehr damit beschäftigt anzustoßen
Auf die neue Anleihe die sie aus der Taufe gehoben hatten.
Eine branchenweite Sensation:
Die Collateralized Debt Obligation [gesicherte Schuldverschreibung]!
Nehmen Sie an, Sie hätten einen Haufen verschiedener Darlehen:
Flugzeugleasingvertrag und Kreditkarte, Ferienhäuser—
Vervielfältigte Vermögenswerte, die Sie aufteilen und strukturieren können,
Neu verpacken und wiederverkaufen für einen zivilen Preis.
Eine Möglichkeit, das kollektive Risiko umzuverteilen
In einen Eintopf an Schulden oder, noch besser, verbriefte Suppe!
Es machte Märkte effizienter, zumindest schienen sie so:
Der freie Markt, gebaut wie Milton Friedman träumte!
Können Sie den Bullenmarkt donnern hören?
Das ist das Geräusch der Reichen, wie sie die Schulden der Armen kaufen!
Und wenn sie sie alle gekauft haben, mein Freund,
Dann müssen sie noch mehr verdienen,
Und da kommen Subprime-Hypotheken ins Spiel!
Ein paar Jahre vergehen, um genau zu sein ein Jahrzehnt und ein paar Zerquetschte,
Wir gehen von George Bush One über Bubba [Clinton] zu George Bush Two.
Wall Street ist süchtig nach dieser CDO-Wette—
Die Wette die besagt, dass Leute nie mit ihren Schulden in Verzug geraten.
Sie brauchten jede Menge Darlehen um ihre Schuldenmaschine zu füttern
Welche unsere Schuldscheine und gegenseitigen Forderungen wieder in Bargeld verwandelt
Und so, im Bauboom der frühen bis Mittnuller
Mit McMansions [geschmacklose Neubauten] in Produktion auf diesen riesigen Vorstadtgrundstücken
Wurde insgeheim ein Plan ausgeheckt
Von Bonzen in den Rücksitzen von Limousinen:
Sie würden toxische Kreditlinien anbieten
Denen zu arm um sie auf
Irgendwelche anderen Wegen zu erhalten.
Können Sie den Bullenmarkt donnern hören? …
Die Kreditgeber wussten, im Kleingedruckten dieser Kredite ist
Ein Minenfeld von Zinsanstiegen die nie jemand erklärt hat,
Sodass Leute mit Mindestlöhnen Kredit für eine halbe Million bekamen—
Mit der Anweisungen auf den auszufüllenden Formularen über ihr Einkommen zu lügen.
Die Kreditgeber dachten, dass Wohnpreise nur steigen konnten
Sodass, wenn Leute eine Rate nicht zahlen konnten, sie stattdessen den Kredit neu amortisieren lassen würden,
Dann wurden diese Kredite von Wall Street gekauft, zerstückelt, gebündelt und weiterverkauft,
Sie wirkten harmlos; die Wahrheit, obwohl nie ausgesprochen,
War, dass diese neuen finanziellen Mittel, alle mit AAA bewertet,
Tatsächlich ein Haufen Müll waren der eines Tages verrotten würde
Und als diese ahnungslosen Leute, die diese großen, verschwenderischen Häuser gekauft hatten
Sahen, dass der Wohnungsmarkt zum Stillstand kam, kamen sie in Zahlungsverzug.
Sehen Sie, der Boom wurde zu einer Blase und bis Herbst ’07, tja
Lag die Blase in Schutt und Asche, und es tut mir weh Ihnen
Zu erzählen, dass die CDOs die wir erwähnten, dass die Hedge-Fonds, die alle
Als scheinbar sicheres Geld angelegt hatten, nun einer nach dem anderen zusammenbrachen.
Können Sie den Bullenmarkt donnern hören? …
Für ihren Beitrag zum Finanzkollaps und fehlendes Urteilsvermögen
Sollte man denken, die Jungs von der Deutschen Bank und Goldman gefeuert zu sehen,
Doch stattdessen strichen sie Millionen ein, dank ›Goldener Fallschirme‹ und mehr,
Sicher, das Gebäude stand in Flammen, aber sie tanzten einfach zur Tür hinaus.
Denn auch wenn die Häuser von über neun Millionen Familien verloren waren:
Solange Wall Street Profit schlug war es den Preis wert
Denn in Amerika, mein Freund, wissen Sie, lieben wir den Dollar über alles,
Und wenn Leute von Küste bis Küste auf der Straße schlafen, na und?
Gleichheit ist ein Konzept für Norweger, Finnen und Dänen,
Wohingegen wir unser ›Hemdchen gegen Haut‹ präferieren, unsere finanziellen Nullsummenspiele,
Also rein mit Milton Friedman, raus mit dem alten John Maynard Keynes.
Können Sie den Bullenmarkt donnern hören? …
Und Baby, da kommen Subprime-Hypotheken
Und räuberische Anbieter von Kurzzeitkrediten
Bestimmte Arten von Kreditkarten
Und ein Haufen anderer Strategien
Um die Konten jener zu leeren
Die mit stagnierenden Löhnen konfrontiert sind
Mit begrenzten Möglichkeiten für Erwerbstätigkeit
Ja da kommen die Subprime-Hypotheken ins Spiel!
Natural or artificially established barriers
Have you ever been denied a lease?
will prove effective
Have you ever been denied a loan?
in protecting a neighborhood
In Birmingham in 1886
in protecting a neighborhood
In Chicago in 1933
and the locations within it
Milwaukee 1964
from adverse influence, namely,
Queens 1978
the infiltration of business and industrial uses,
Baltimore in 2007
lower-class occupancy,
In Philadelphia
and inharmonious racial groups.
In 2016
and inharmonious racial groups.
Have you and your parents
Your grandparents, too
Been corralled into districts
Whose borders somebody drew
In bright blood red greasepaint
On maps tacked to walls
In unadorned offices
In unadorned halls?
Bleeding Albina
The greasepaint to signify
That there shall not be
Any investment
By state or by industry
Ensuring decline
The seeds of decay
Of a once thriving neighbourhood
Til some impossible Sunday
When some nice young couple
Plant a flag with their towheaded son,
Varnish the floors,
Re-do the doors,
Reinvestment’s begun.
Bleeding Albina.
If somehow you managed
To take out a loan
And in spite of obstruction
You went and purchased a home
In a calm and suburban neighbourhood
Where your mere presence was deemed no good
What were the tactics
Used to encourage you to leave?
Rock hurled through ground floor window
In the space provided below
Rock hurled through second story window
Please draw a straight line, if possible,
Cruficix driven into lawn and set ablaze
A straight line from your current hardship
Dead animal set on lawn to moulder, putrefy
And lack of assets
Bomb threats, idle threats
To the system discrimination
Casual tyranny
Waged from generation to generation
Dynamite strewn under porch and ignited
By government and private citizens alike
Prank phone calls
You may use
In the middle of the night
This red grease pencil.
In the middle of the night
Natürlich oder künstlich erschaffene Barrieren
Wurde Ihnen je ein Mietvertrag verweigert?
werden sich als effektiv erweisen
Wurde Ihnen je ein Kredit verweigert?
um eine Nachbarschaft zu schützen
In Birmingham in 1886
um eine Nachbarschaft zu schützen
In Chicago in 1933
und die Orte in ihr
Milwaukee 1964
vor widrigen Einflüssen, genauer,
Queens 1987
der Unterwanderung von Geschäften und industriellen Nutzen,
Baltimore in 2007
Besetzung durch niedrigere Klassen,
In Philadelphia
und unharmonischen ethnischen Gruppen.
In 2016
Und unharmonischen ethnischen Gruppen.
Wurden Sie und Ihre Eltern
Ihre Großeltern auch
In Bezirke eingepfercht
Deren Grenzen von jemandem gezogen wurden
In knallroter Fettschminke
Auf an die Wand gepinnten Karten
In schmucklosen Büros
In schmucklosen Gängen?
Bleeding Albina [Studie von 2007 über Segregation und Desinvestition in Wohnvierteln]
Die Fettschminke da um darzustellen
Dass es keine
Investition
Durch Staat oder Industrie geben wird
Um Verschlechterung sicherzustellen
Die Samen des Verfalls
Einer einst blühenden Nachbarschaft
Bis einen unmöglichen Sonntag
Ein nettes junges Paar
Mit ihrem flachsblonden Sohn eine Flagge hisst,
Die Böden lackiert,
Die Türen neu macht,
Reinvestition hat begonnen.
Bleeding Albina.
Sollten Sie es irgendwie geschafft haben
Einen Kredit aufzunehmen
Und wider jedes Hindernis
Ein Zuhause gekauft haben
In einer ruhigen, vorstädtischen Nachbarschaft
In der Ihre bloße Anwesenheit für nicht gut befunden wurde
Was waren die Taktiken
Die genutzt wurden Sie zum Gehen zu ermuntern?
Stein durch das Erdgeschossfenster geworfen
Im unten vorgesehenen Bereich
Stein durch das Fenster des ersten Stockes geworfen
Malen Sie bitte, wenn möglich, eine gerade Linie
Kruzifix in den Rasen gerammt und angezündet
Eine Linie von Ihren momentanen Schwierigkeiten
Tote Tiere auf den Rasen gelegt um zu verschimmeln, verwesen
Und Mangel an Vermögen
Bombendrohungen, leere Drohungen
Zur Systemdiskriminierung
Beiläufige Tyrannei
Von Generation zu Generation ausgetragen
Dynamit unter die Terrasse gestreut und entzündet
Durch Regierung und Einzelbürger gleichermaßen
Telefonstreiche
Sie dürfen
Mitten in der Nacht
Diesen roten Fettstift verwenden.
Mitten in der Nacht
Thank you.
Thank you for your patience.
Thank you for trekking from office to office.
Thank you, thank you for enduring the long lines,
The clutches of crying children,
Thank you
The downturned mouth of your caseworker,
Thank you
The bad fluorescent lighting.
Thank you
Sleeping in chairs,
Middle of summer,
Way too much air-conditioning,
Thank you for completing this form.
Thank you.
Thank you for enduring
Under the breath comments of family members,
Thank you
Nights under scratchy blankets,
On worn out sofas
Thank you
The inexperienced social worker,
Breakfast and lunch at the senior center,
Showers at the gym,
Long hours at your job,
In less than ideal circumstances,
Thank you for completing this form.
For enduring this and more
We are pleased to inform you
That tonight we can offer
In a concrete church basement
In the room to the right as you enter the door
An emergency shelter bed.
You will need to be gone
By six thirty am.
Danke.
Danke für Ihre Geduld.
Danke, dass Sie von Büro zu Büro gewandert sind.
Danke, danke, dass Sie die langen Warteschlangen ausgehalten haben,
Das Klammern weinender Kinder
Danke
Den nach unten gewendeten Mund Ihres Fallbearbeiters,
Danke
Das schlechte Neonlicht.
Danke
Auf Stühlen schlafen,
Mitten im Sommer,
Viel zu hoch eingestellte Klimaanlage,
Danke, dass Sie dieses Formular ausgefüllt haben.
Danke.
Danke, dass Sie ausgehalten haben
Leise vor sich hin gemurmelte Bemerkungen von Familienmitgliedern,
Danke
Nächte unter kratzigen Decken
Auf durchgelegenen Sofas
Danke
Den unerfahrenen Sozialarbeiter,
Frühstück und Mittagessen im Seniorenzentrum,
Duschen im Fitnessstudio,
Lange Arbeitstage,
In nicht idealen Umständen,
Danke, dass Sie dieses Formular ausgefüllt haben.
Dafür, dass Sie das und mehr ausgehalten haben
Freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu können,
Dass wir diese Nacht anbieten können
In einem Betonkirchenkeller
Im Raum zur Rechten wenn Sie hereinkommen:
Ein Notunterkunftsbett.
Sie müssen wieder raus sein
Bis sechs Uhr dreißig morgens.
Gabriel Kahane ist Musiker, Schriftsteller und Geschichtenerzähler. Er arbeitet mit Künstler:innen verschiedenster Genres zusammen, darunter Phoebe Bridgers, Paul Simon und Sufjan Stevens sowie das Danish String Quartet, Caroline Shaw und Pekka Kuusisto. Mit seinen Kompositionen leistet er einen künstlerischen Beitrag zu politischen Debatten, etwa in seinem Oratorium emergency shelter intake form, das anhand von Obdachlosigkeit und unsicheren Wohnverhältnissen die wirtschaftliche Ungleichheit anprangert. Das Stück war unter anderem in London, New York und Chicago zu hören.
Als begeisterter Theaterkünstler eröffnete Kahane die letzte Saison im New Yorker Off-Broadway-Theater Playwrights Horizons mit der Premiere von zwei Solostücken: Magnificent Bird und Book of Travelers. Letzteres dokumentiert seine 8 980 Meilen lange Zugreise nach der Präsidentschaftswahl 2016. Gabriel Kahanes umfangreiche Diskografie umfasst fünf Alben als Singer-Songwriter sowie mehrere Orchester- und Kammermusikprojekte. Kahane wurde 2021 mit dem Charles Ives Fellowship der American Academy of Arts and Letters ausgezeichnet. Seit 2019 ist er als Creative Chair der Oregon Symphony tätig.
Die Mezzosopranistin Alicia Hall Moran veröffentlichte die preisgekrönten Soloalben Heavy Blue und Here Today. In ihrem neuesten Album Coldblooded (2026) verfolgt sie wie bei früheren Projekten die Mission, die Genregrenzen aufzuheben. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Jason Moran entstanden Produktionen für die Washington National Opera und die Biennale von Venedig. Als Regisseurin inszenierte sie Two Wings: The Music of Black America in Migration in der Carnegie Hall. Nach ihrem Broadway-Debüt in The Gershwins’ Porgy & Bess wurde sie für den NAACP Theater Award nominiert.
Moran kooperiert zudem mit Bildenden Künstler:innen wie Joan Jonas oder Simone Leigh. Sie tritt regelmäßig mit großen Sinfonieorchestern wie dem BBC Symphony Orchestra London oder dem Philadelphia Orchestra auf. Die Produktion von Gabriel Kahanes emergency shelter intake form 2020 mit dem Oregon Symphony Orchestra war ein weiterer Karrierehöhepunkt. Sie war Stipendiatin der Ford Foundation wurde zudem mit dem Jerome Hill Artist Award ausgezeichnet.
Eliza Bagg ist eine experimentelle Sängerin und Komponistin, die weltweit in Projekten vom Concertgebouw bis zur Carnegie Hall auftritt. Sie ist bekannt für ihre »ätherische« Ästhetik und ihren »leuchtenden Klang«. Häufig arbeitet sie eng mit Komponist:innen wie Meredith Monk zusammen, wobei sie ihre Improvisationskunst und kompositorischen Fähigkeiten beiträgt. Sie brachte Werke von Ellen Reid mit dem New York Philharmonic und von Chaya Czernowin in der Walt Disney Concert Hall zur Uraufführung.
Bagg sang Hauptrollen in neuen Opern an der Komischen Oper Berlin und trat als Solistin mit großen Sinfonieorchestern wie dem Boston Symphony Orchestra auf. Zudem ist sie Mitglied des Ensembles Roomful of Teeth.
Unter dem Namen Lisel veröffentlichte sie drei Soloalben, darunter das Werk Patterns For Auto-Tuned Voices And Delay. Sie erhielt ein Stipendium der Foundation for Contemporary Arts für das Jahr 2025. Ihre innovativen eigenen Werke für Stimme und Elektronik präsentierte sie unter anderem im Lincoln Center sowie beim Big Ears Festival.
Holcombe Waller ist ein US-amerikanischer Sänger, welcher sich mit Leichtigkeit zwischen kontemporärer Musik, klassischen Einflüssen und eigenen theatralischen Projekten bewegt. Seine Stimme hat ihn bereits durch Konzertsäle und andere, spannende Räume getragen, in denen Zuhörer:innen eingeladen sind nicht nur zu lauschen, sondern miteinbezogen zu werden.
Waller konzertierte international und komponiert für Bühne und Film. Eines seiner Projekte ist sein jährliches Weihnachtskonzert mit dem Titel »A Very George Michael Christmas«. Zu seinen Auszeichnungen gehören ein Creative Capital Award, vier MAP Fund Stipendien und das United States Artists Berresford Fellowship in Musik.
In den letzten Jahren hat sich Holcombe Wallers kreative Arbeit über die Bühne hinweg in die Welt der Gastfreundschaft ausgedehnt. Als Inhaber der Klondike Tavern und des bald verfügbaren Klondike Hotel in St. Helens, Oregon, wendet er den gleichen Ethos auf physischen Raum wie auf Musik an: Atmosphäre als Geschichtenerzählung, Service als Darbietung und Gäst:innen als Teilnehmer:innen.
Paul Krämer schloss sein Dirigierstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes ab. Seine Tätigkeit führt ihn in große Konzerthäuser Europas wie das Concertgebouw Amsterdam, das Sheldonian Theatre Oxford oder das Brüsseler Bozar.
Als Gastdirigent arbeitet Krämer regelmäßig mit dem WDR Rundfunkchor, dem Netherlands Radio Choir und dem SWR Vokalensemble zusammen. Er dirigierte das Gürzenich-Orchester Köln, das Kölner Kammerorchester, die Bochumer Symphoniker, das Sinfonieorchester Wuppertal, das Concerto con Anima und das Cölner Barockorchester. Er ist Dirigent der Kartäuserkantorei Köln. Unter seiner Leitung konzertiert der Chor regelmäßig in der Kölner Philharmonie.
Paul Krämer trat 2016 die Stelle des Chordirektors beim Philharmonischen Chor der Stadt Bonn an. Neben regelmäßigen Einstudierungen für das Beethoven Orchester Bonn konzertiert er mit dem Philharmonischen Chor im In- und Ausland. Im Rahmen der Chorakademie des WDR Rundfunkchores ist Krämer außerdem als Dozent für Ensemblegesang tätig.
Seit seiner Gründung 1852 prägt der Philharmonische Chor das Bonner Musikleben. Das Repertoire reicht von chorsinfonischen Werken der Klassik und Romantik bis hin zu moderner englischer und französischer Chormusik. Ein zentraler Pfeiler ist die Kooperation mit dem Beethoven Orchester Bonn sowie Auftritte beim Beethovenfest Bonn.
Obwohl er ein Laienchor bleibt, agiert das Ensemble auf semiprofessionellem Niveau. Dies sichert die Sopranistin und Stimmbildnerin Elisabeth Menke durch kontinuierliche Arbeit am Chorklang. Gastauftritte führten die Sänger:innen bereits mit renommierten Dirigent:innen wie Esa-Pekka Salonen oder Christoph von Dohnányi zusammen.
Gesellschaftlich engagiert sich der Chor durch Schülerprojekte am Bonner Tannenbusch-Gymnasium oder Benefizkonzerte auf dem Alten Friedhof der Stadt. Seit 2016 leitet Paul Krämer das Ensemble. Er ist nebenbei als Dozent für Ensemblegesang an der WDR Chorakademie sowie als Gastdirigent bei verschiedenen nationalen und internationalen Vokalensembles tätig.
Seit Sommer 2017 ist Dirk Kaftan Generalmusikdirektor des Beethoven Orchester Bonn und der Oper Bonn. Im Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 war er Initiator und Motor für eine ganze Reihe von Projekten wie den »Beethoven Lounges«, »Hofkapelle« und »Beethoven Moves!«, die sich mit dem großen Bonner Sohn beschäftigten.
Kaftans Repertoire ist breit und reicht von stürmisch gefeierten Beethoven-Sinfonien bis zu interkulturellen Projekten. Kaftan ist an großen Häusern gern gesehener Gast, u. a. beim Bruckner-Orchester Linz, beim Ensemble Modern und mit einem vielbeachteten Tristan an der Staatsoper Hannover. Seine Arbeit wird von Publikum und Kritik gleichermaßen geschätzt, hochgelobte CDs liegen vor.
»Auf Menschen zugehen«, »Kräfte bündeln«: Das ist wichtig für den Bonner Generalmusikdirektor. Ob im Umgang mit Musiker:innen oder im Kontakt mit dem Publikum: Dirk Kaftan wünscht sich, dass Musik immer als wesentlicher Teil des Lebens wahrgenommen wird – sie ist eine Einladung zum Mitdenken und Mittun.
Gemeinsam mit dem Publikum entdecken das Beethoven Orchester Bonn und sein Dirigent Dirk Kaftan auf höchstem Niveau musikalische Welten aus allen Epochen und Kulturkreisen. Das Orchester versteht sich dabei als leidenschaftlicher Botschafter Beethovens. Neben der Arbeit mit internationalen Solist:innen richtet sich der Fokus auf die Erarbeitung historischen Repertoires, auf interkulturelle Projekte sowie partizipative und pädagogische Konzerte.
Exemplarisch für die Arbeit des Orchesters standen in der Vergangenheit außergewöhnliche und mit Preisen ausgezeichnete Konzertprojekte. Die erste gemeinsame Produktion mit Dirk Kaftan, Beethovens Egmont, wurde 2020 mit dem OPUS KLASSIK ausgezeichnet.
Seit 1907 von bedeutenden Dirigent:innen geprägt, verbindet das Orchester heute unter Dirk Kaftan Konzerttradition mit Offenheit, Teilhabe und dem Anspruch, Musik immer neu erlebbar zu machen.
Violine I
Mikhail Ovrutsky
Artur Chermonov
Irakli Tsadaia
Theresia Veale
Veronica Wehling
Sonja Wiedebusch
Irina Rohde
Daniele Di Renzo
Susanne Salbego
Anna Putnikova
Chanmi Park
Ajin Moon
Noori Nah
Francesco Mardegan
Violine II
Keunah Park
Jin Choi
Beate Ochs
Mechthild Bozzetti
Vivien Wald
Mareike Neumann
Pedro Barreto
Alexandra Tsiokou
Alexandra Samedova
Alexandra Arba
Wojin Lee
Viola
Susanne Roehrig
Tigran Sudzhijants
Martin Wandel
Zeyang Kan
Susanne Dürmeyer
Christine Kinder
Christian Fischer
Michael Bergen
Ji Eun Yang
Felix Lohde
Violoncello
Grigory Alumyan
Markus Rundel
Se-Eun Hyun
Benjamin Hönle-Marttunen
Caroline Steiner
Ines Altmann
Lena Ovrutsky-Wignjosaputro
Eena Yoon
Kontrabass
Róbert Grondžel
Hyeseon Lee
Maren Rabien
Peter Cender
Frank Geuer
Jan Stefaniak
Flöte
Leonie Bumüller
Javier Jose Gutierrez Monterola
Oboe
Gunde Hamraths
Stanislav Zhukovskyy
Klarinette
Hans-Joachim Mohrmann
Henry Paulus
Fagott
Thomas Ludes
Viola Focke
Horn
Gillian Williams
Martin Mangrum
Rohan Richards
Joseph Rauch
Trompete
Linus Fehn
José Real Cintero
Bernd Fritz
Posaune
Oliver Meißner
Gerhard Lederer
Nándo Németi
Tuba
Christoph Schneider
Harfe
Johanna Welsch
Schlagwerk
Alexander Schubert
Camillo Anderwaldt
Peter Hänsch
Tasteninstrumente
Miho Mach
Akkordeon
Nico Gutu
Wir – das Beethovenfest Bonn – laden ein, in einem offenen und respektvollen Miteinander Beethovenfeste zu feiern. Dafür wünschen wir uns Achtsamkeit im Umgang miteinander: vor, hinter und auf der Bühne.
Für möglicherweise auftretende Fälle von Grenzüberschreitung ist eine interne Ansprechstelle erreichbar für Publikum, Künstler:innen und Mitarbeiter:innen.
Wir sind ansprechbar über eine Telefon-Hotline (+49 228 2010321, im Festival täglich von 13–21 Uhr) oder per E-Mail (awareness@beethovenfest.de).
Werte und Überzeugungen unseres Miteinanders sowie weitere externe Kontaktmöglichkeiten können hier auf unserer Website aufgerufen werden.
Das Beethovenfest Bonn 2026 steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst.
Programmheftredaktion:
Sarah Avischag Müller
M Hornauer
Die Texte von Tilmann Böttcher sind Originalbeiträge für dieses Programmheft.