Vilde Frang, who plays her violin with an elfin lightness. And the deluxe among British orchestras, the London Symphony Orchestra.
Sat. 5.9.2026
19:30, Beethovenhalle, Great Hall
Vilde Frang & London Symphony Orchestra
- Orchestra
- Past Event
- € 129 / 109 / 79 / 59 / 39 / 19
Contributors
- London Symphony Orchestra
- Vilde Frang violin
- Sir Antonio Pappano conductor
Programme
Violin Concerto in D Major, op. 61
The concert at a glance
What can I expect?
What does it sound like?
Pre-concert talk
18:45, Great Hall:
Pre-concert talk with Antonio Pappano and Michael Struck-Schloen (in German)
Today in the Festival Salon
Opening hours: 18:00–23:00
- 18:00 Happy Hour – Tea time
- 19:00 Meet Your Band: Bonn’s Irish Trad Session (Seminar room B/C)
- 21:30–22:30 Open Stage
Description
Norwegian violin star Vilde Frang makes her debut at Beethovenfest – a musician renowned for the finesse of her sound. Under her bow, the Beethoven Violin Concerto sounds candid and almost delicate. Alongside her will be the internationally acclaimed London Symphony Orchestra under the direction of chief conductor Antonio Pappano – a dream cast for Tchaikovsky’s passionate Fifth.
Radio recording by WDR. WDR will broadcast it on 2.10.2026.
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Mitwirkende
London Symphony Orchestra
Vilde Frang Violine
Sir Antonio Pappano Dirigent
Programm
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Violinkonzert D-Dur op. 61
I. Allegro ma non troppo
II. Larghetto – attacca
III. Rondo (Allegro)
Pause
Peter Tschaikowsky (1840–1893)
Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64
I. Andante – Allegro con anima
II. Andante cantabile, con alcuna licenza
III. Walzer. Allegro moderato
IV. Finale. Andante maestoso – Allegro vivace (Alla breve) – Meno mosso
Über den Konzertabend
Konzertdauer: ca. 130 Minuten
Gastronomisches Angebot vor Ort
Für ein ungestörtes Konzerterlebnis bitten wir Sie, auf Foto- und Videoaufnahmen zu verzichten.
Zusätzlich zu Blumen schenken wir den Künstler:innen Blüh-Patenschaften, mit deren Hilfe in der Region Bonn Blumenwiesen angelegt werden.
Einführungsgespräch
18.45 Uhr, Großer Saal
Einführungsgespräch mit Sir Antonio Pappano und Michael Struck-Schloen
Festival Salon
Unser Festival Salon steht vor und nach dem Konzert zum gemütlichen Verweilen offen – auch ohne Ticket. Kommen Sie vorbei!
Öffnungszeiten: 18–23 Uhr
Programm:
- 18 Uhr: Happy Hour – Tea Time: Kulinarisches aus der Heimat des London Symphony Orchestra
- 19–20.30 Uhr: Meet Your Band – Bonner Irish Trad Session (Seminarraum B/C)
- 21.30–22.30 Uhr: Open Stage
Ort: Im Ausstellungsraum zwischen Haupt- und Südfoyer
Grußwort
Liebes Publikum, liebe Freundinnen und Freunde der Musik,
Das Beethovenfest kehrt 2026 in die Beethovenhalle zurück und damit an einen Ort, der für Bonn wie kaum ein anderer für musikalische Heimat steht. Unter dem Motto »Nach Hause/Daheim« wird diese Rückkehr zum Ausgangspunkt für die Frage, was Heimat heute bedeuten kann: ein vertrauter Ort, aber auch ein Raum, der sich für Begegnung, Bewegung und neue Perspektiven öffnet. Als Reiseveranstalter begleitet Phoenix Reisen Menschen seit vielen Jahren an besondere Orte. »Willkommen zu Hause« sind unsere Gäste seit 38 Jahren bei jeder Rückkehr zum Schiff. Wir wissen: Reisen beginnt mit Neugier, mit der Bereitschaft, sich auf Unbekanntes einzulassen. Auch Musik kann eine solche Reise sein.
Beethovens Violinkonzert und Tschaikowskys fünfte Sinfonie erzählen an diesem Abend von Schönheit, Sehnsucht, Aufbruch und innerer Bewegung. Wir freuen uns sehr, dieses Konzert gemeinsam mit Phoenix Reisen möglich zu machen, und wünschen allen Gästen eine inspirierende Reise durch einen außergewöhnlichen Konzertabend.
Ihr Johannes Zurnieden
Phoenix Reisen
Einleitung
Vilde Frang & London Symphony Orchestra
Es gibt wohl kaum einen Klangkörper, der so traditionsreich für höchste Exzellenz steht wie das London Symphony Orchestra – und das erst recht mit zwei Lieblingswerken der sinfonischen Literatur. Der langjährige Chefdirigent Antonio Pappano wird nicht müde, diesem Kernrepertoire Antworten auf existenziell menschliche Fragen abzulauschen. »Beide Werke beschäftigen sich mit dem Innenleben«, ist er überzeugt: Sie sind mehr als wohlorganisierte Struktur und virtuose Orchestrierung.
Mit Vilde Frangs Lesart des Beethoven-Violinkonzerts harmoniert das bestens: Weitab von effekthaschender Show spielt sie einen zerbrechlichen Beethoven und verpflichtet sich der geradezu anti-virtuosen Verflechtung zwischen Violine und Orchesterapparat, die dem Werk bei der Uraufführung negative Kritik einbrachte.
Mit Tschaikowskys Fünfter schließt sich ein auf den ersten Blick ungleich knalligeres Werk an. Doch für Pappano dominiert auch hier etwas Menschlich-Ehrliches, das diese Sinfonie trägt.
Beethoven: Violinkonzert
Zahlen und Fakten
Ludwig van Beethoven: Violinkonzert D-Dur op. 61
Entstehung: 1806
Uraufführung: 23. Dezember 1806, Theater an der Wien, mit Franz Clement
Besetzung: Solovioline, Flöte, 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Fagotte, 2 Hörner, 2 Trompeten, Pauken, Streicher
Gut zu wissen: Das Werk geriet nach der Uraufführung fast 40 Jahre lang in Vergessenheit.
Uraufführung unter erschwerten Bedingungen
»Normalerweise verfolgen wir alle dasselbe Ziel: Der Musik so ehrlich wie möglich gerecht zu werden.«
So äußert sich der Dirigent Antonio Pappano über seine Herangehensweise an Beethovens Violinkonzert op. 61. Doch das ist gar nicht so einfach, wenn man bedenkt, unter welchen Umständen Beethovens einziges Violinkonzert am 23. Dezember 1806 das Licht der Welt erblickte: Nur zwei Tage Probezeit, ein überlanges neues Stück und ein anspruchsvolles Wiener Publikum.
Der Geigenvirtuose Franz Clement, Konzertmeister am Theater an der Wien und Auftraggeber des Violinkonzerts, hatte die Noten gerade einmal 48 Stunden zuvor erhalten. Eine Herausforderung, denn das Werk sprengt sämtliche Grenzen: Allein der erste Satz dauert so lange wie so manch ein ganzes Konzert seiner Zeit. Kein Wunder also, dass sich im Saal bald Unruhe regte. Wer hier ein gefälliges Virtuosenstück erwartete, sah sich mit ausgedehnten musikalischen Solopassagen konfrontiert, die scheinbar ziellos in undurchsichtigen Orchester-Episoden untergingen. Clement reagierte trotz oder gerade wegen der knappen Vorbereitungszeit: Er unterhielt das Publikum kurzerhand mit einer eigenen Einlage und improvisierte die Kadenz.
Während der Geiger für seine »bewährte Kunst und Anmut« mit lautstarken Bravorufen gefeiert wurde, begegnete man Beethovens neuer Komposition mit vorsichtiger Skepsis. Zwar lobte man die »mannigfaltigen schönen Stellen«, doch der Zusammenhang erschien manchen »zerrissen«, die Wiederholungen gar ermüdend.

Später Ruhm
Das Konzert verschwand zunächst von den Spielplänen. Erst Jahrzehnte später, 1844 in London, gelang der Durchbruch: Der junge Joseph Joachim führte es unter der Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy auf – und plötzlich erkannte man, was lange überhört worden war: »Was mich immer wieder in Erstaunen versetzt, ist der schiere Umfang des Werks. Es ist in seiner Konzeption sinfonisch. Die Violine hebt sich aus dem Orchester hervor und wird Teil eines größeren Dialogs, anstatt sich davon abzugrenzen.« So erklärt es Antonio Pappano. Hinzu kommt seiner Meinung nach jedoch auch noch ein ganz anderer Punkt: Nämlich »die Menschlichkeit des Stücks – die Großzügigkeit, die Gelassenheit, die Weisheit. Beethoven schafft diese außergewöhnliche Atmosphäre, in der sich alles wie eine Selbstverständlichkeit anfühlt, als würde sich die Musik im Verlauf erst entdecken«.
Doch wie nutzt man das Material und seine Geschichte, um der Musik gerecht zu werden? Pappano ist der Ansicht, dass »Beethovens Musik« glücklicherweise »stark genug ist, um viele verschiedene Sichtweisen zuzulassen«. Das gibt neuen Interpretationen Raum für Gestaltung, denn jede Aufführung zeichnet sich durch »die Chemie aus, die sich zwischen dem oder der Solist:in, dem Orchester und dem oder der Dirigent:in entwickelt«.
Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 5
Zahlen und Fakten
Peter Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64
Entstehung: 1888
Uraufführung: 17. November 1888 in Sankt Petersburg mit den Sankt Petersburger Philharmonikern und Tschaikowsky am Dirigentenpult
Besetzung: 3 Flöten (auch Piccolo), 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Fagotte, 4 Hörner, 2 Trompeten, 3 Posaunen, Tuba, Pauken, Streicher
Gut zu wissen: Die Sinfonie enthält die wohl berühmteste Melodie für das Horn.
Unter Zweifeln komponiert
Die fünfte Sinfonie entstand 1888: Tschaikowsky war 48 Jahre alt und hatte mit Schicksalsschlägen wie seiner unglücklichen Ehe mit Antonina Iwanowna Miljukowa zu kämpfen. Obwohl er als Komponist sowie als Dirigent erste internationale Erfolge feierte, ließ ihn die Frage, ob er als Sinfoniker noch etwas zu sagen hat, nicht los. Schließlich überredete ihn Theodor Avé-Lallemant, der Direktor der Philharmonischen Gesellschaft in Hamburg, erneut eine Sinfonie zu schreiben. Tschaikowsky nahm die Herausforderung an und verfasste seine fünfte Sinfonie, die er später dem Fürsprecher widmete.
Im Mai 1888 begann Tschaikowsky mit der Arbeit an seiner neuen Sinfonie und schloss bereits im August die Orchestrierung ab. Er hegte jedoch Zweifel, ob die Musik wirklich gelungen war. So schrieb er an seine Mäzenin Nadeschda von Meck:
»Ich will mir selbst, aber auch anderen beweisen, dass ich mich noch nicht ausgeschrieben habe. Habe ich meine Phantasie nicht überanstrengt? Ist die Quelle vielleicht schon versiegt?«
Auch nach dem Erfolg der Uraufführung am 17. November 1888 in Sankt Petersburg war er der Sinfonie gegenüber skeptisch. Mit den Worten »zu bunt, zu massig, zu unaufrichtig, zu lang« kritisierte er an seinem Werk gerade die Eigenschaften, die es später so beliebt machten: Die Fantasie, die Fülle an Schönheiten, die Extreme der Gefühle und der süffige Orchesterklang.
Zwischen Emotionen und Struktur
Die Sinfonie stellt uns direkt zu Beginn im ersten Satz das wichtigste Thema vor. In e-Moll intonieren Klarinetten und tiefe Streicher das Schicksalsmotiv – schwer, fragend, unausweichlich. Tschaikowsky notierte dazu:
»Völlige Ergebung in das Schicksal. Murren, Zweifeln, Klagen, Vorwürfe.«
Dieses Thema durchzieht alle vier Sätze: »Manchmal klingt es bedrohlich, manchmal erhaben, manchmal fast triumphierend. Es ist wie eine Figur in einem Drama, die sich im Laufe der Sinfonie weiterentwickelt« – so erklärt es Antonio Pappano.
Im zweiten Satz erhebt sich nach einer kurzen Streichereinleitung eines der berühmtesten Hornsoli der Orchesterliteratur, welches Tschaikowsky mit der Frage verband, ob »man sich dem Glauben in die Arme werfen soll«. Die Melodie des Horns wird von anderen Instrumenten aufgegriffen und variiert. Doch in diese scheinbare Hoffnung auf das Gute im Leben bricht das Schicksalsmotiv ein – zunächst leise, dann mit voller Wucht.
Als dritten Satz wählte Tschaikowsky einen eleganten Walzer und schien damit in leichtere Sphären auszuweichen. Aber wie im zweiten Satz täuscht auch diese Unbeschwertheit: Immer wieder wird der Tanz von wehmütigen Untertönen und kurzen Erinnerungen an das Schicksalsmotiv durchzogen.
Das Finale beginnt mit einer überraschenden Wendung: Die Blechbläser präsentieren in strahlendem E-Dur das Schicksalsmotiv – nicht mehr düster und fragend, sondern majestätisch und triumphierend. Ob damit jedoch das Schicksal gesiegt hat oder übertrumpft wurde, mag eine Entscheidung sein, die man für sich selbst treffen muss.
Warum diese Musik heute noch begeistert
Die ungebrochene Beliebtheit der Sinfonie lässt sich mit einer analytischen Beschreibung allein nicht erklären. Für Antonio Pappano liegt der Schlüssel darin, dass sie eines der ehrlichsten Werke sei, das je geschrieben wurde. Seiner Meinung nach spüren Hörer:innen sofort, wie der Komponist »mit den großen Fragen nach Schicksal, Bestimmung, Hoffnung und Durchhaltevermögen ringt«.
Tschaikowsky zweifelte lange an seiner Schöpfung. Erst die internationale Resonanz – unter anderem ein umjubeltes Konzert in Hamburg im März 1889 und ein Gespräch mit Johannes Brahms – konnte ihn davon überzeugen, dass ihm doch etwas Großes gelungen war.

Interview
Sir Antonio Pappano
Ronja Hoffmann: Warum harmoniert Beethovens Violinkonzert so gut mit Tschaikowskys fünfter Sinfonie?
Antonio Pappano: Auf den ersten Blick scheinen es ganz unterschiedliche Welten zu sein. Was sie jedoch verbindet, ist ihre Menschlichkeit. Beide Werke beschäftigen sich mit dem Innenleben. Beethoven näherte sich diesem Thema durch Klarheit, Ausgewogenheit und tiefe Weisheit. Tschaikowsky näherte sich ihm durch Emotionen, Kampf und Leidenschaft.
Zusammen ergeben sie eine äußerst befriedigende Reise. Beethovens Musik lädt uns in eine Welt der Reflexion und Kontemplation ein. Tschaikowskys Komposition greift diese Stimmung auf und verstärkt sie zu etwas Größerem und Dramatischerem. Für das Publikum ist es ein wunderbar abgerundeter Abend.
Was macht Beethovens Violinkonzert so einzigartig?
Ich denke, es unterscheidet sich von jedem anderen Solokonzert. Natürlich erfordert es enorme technische Fertigkeiten, aber Beethoven ging es nicht darum, anzugeben, sondern um etwas viel Tieferes. Was mich immer wieder in Erstaunen versetzt, ist der schiere Umfang. Das Stück ist in seiner Konzeption sinfonisch. Und dann ist da noch die Menschlichkeit des Stücks – die Großzügigkeit, die Gelassenheit, die Weisheit. Beethoven schafft diese außergewöhnliche Atmosphäre, in der sich alles wie eine Selbstverständlichkeit anfühlt, als würde sich die Musik im Verlauf erst entdecken.
Wenn Sie an die Proben mit der Solistin Vilde Frang denken: Wo stimmen Ihre interpretatorischen Vorstellungen überein – und wo entstehen Spannungen?
Normalerweise verfolgen wir alle dasselbe Ziel: Der Musik so ehrlich wie möglich gerecht zu werden. Bei den Proben geht es meistens um das Tempo, um Flexibilität und darum, wie viel Raum eine Phrase benötigt. Manchmal wünscht sich ein:e Solist:in an einer Stelle etwas mehr Freiheit, während ich als Dirigent die Gesamtarchitektur im Blick habe. Das sind konstruktive Gespräche. Ich betrachte sie nicht wirklich als Spannungen. Sie sind Teil des kreativen Prozesses.
Wie viel Spielraum lässt Tschaikowskys Partitur für Ihre Interpretation?
Eigentlich ziemlich viel. Die Partitur ist wunderbar detailliert, aber Tschaikowsky lässt ebenfalls Raum für Persönlichkeit und Fantasie. Die Herausforderung besteht darin, die richtige Balance zu finden. Man muss der Musik erlauben, zu singen und zu atmen, braucht aber auch Disziplin und Struktur. Bei Tschaikowsky verfällt man sehr leicht in Sentimentalität. Die Gefühle sind so unmittelbar und so kraftvoll. Aber wenn alles nur emotional ist, sticht nichts mehr hervor. Die Architektur muss die Leidenschaft tragen.

Ronja Hoffmann
Wir danken den Mitgliedern des Freundeskreises
PATRON
Founding members Arndt and Helmut Andreas Hartwig
PLATINUM
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SILVER
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Bernd Böcking
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Dr. Luciano und Ulrike Pizzulli
Julia Rabus und Mirko Klemm
Jannis Ch. Vassiliou und Maricel de la Cruz
ON THE RECOMMENDATION of our patrons Arndt and Helmut Andreas Hartwig
Tim Achtermeyer MdL
Judith und Tobias Andreae
Dr. Frank Asbeck und Susanne Birkenstock
Bettina Böttinger und Martina Wziontek
Anja Bröker
Philipp Buhr und Marie-Madeleine Zenker
Tim und Jessi Buhr
Katja Burkard und Hans Mahr
Claudia Cieslarczyk und Heiko von Dewitz
Rüdiger und Andrea Depkat
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Walter Droege und Hedda im Brahm-Droege
Ralf und Antje Firmenich
Tobias Grewe und Dr. Jan Hundgeburth
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Andrea, Tim und Jan Kluit
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Horst und Katrin Lingohr
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Peter und Annette Storsberg
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Ulrich und Petra Voigt
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BRONZE
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Biografien
Vilde Frang
ViolineVilde Frang (*1986) ist eine norwegische Geigerin, die sich durch ihre tiefgründige Musikalität und außergewöhnliche Lyrik auszeichnet. Sie tritt mit weltweit führenden Orchestern auf, darunter den Berliner Philharmonikern, dem London Symphony Orchestra, und dem Cleveland Orchestra. Frang arbeitete bereits mit Dirigent:innen wie Sir Simon Rattle, Herbert Blomstedt oder Paavo Järvi zusammen.
Als Kammermusikerin ist sie regelmäßig bei Festivals wie dem Lucerne Festival, den BBC Proms und den Salzburger Festspielen zu hören. Darüber hinaus gibt sie Solokonzerte in Veranstaltungsorten wie der Philharmonie Berlin oder Carnegie Hall sowie im Rahmen der Vancouver Recital Series oder der San Francisco Performances und ist Exklusivkünstlerin bei Warner Classics.
Vilde Frang debütierte im Alter von zwölf Jahren mit dem Osloer Philharmonischen Orchester. Sie studierte am Barratt Due Musikinstitut in Oslo, an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg sowie an der Kronberg Academy. Sie spielt auf einer Guarneri del Gesu aus dem Jahr 1734, die ihr großzügig zur Verfügung gestellt wurde.
Sir Antonio Pappano
DirigentSir Antonio Pappano ist einer der derzeit gefragtesten Dirigenten, bekannt für seine Darbietungen im sinfonischen wie im opernhaften Repertoire. Er ist Chefdirigent des London Symphony Orchestra, Ehrendirigent des Royal Opera House Covent Garden sowie emeritierter Musikdirektor des Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia. Zudem hatte er wiederholt die Position des Musikdirektors diverser Institutionen inne.
Zu seinen Auszeichnungen und Ehrungen zählen der Titel »Artist of the Year«, verliehen von der Zeitschrift Gramophone, und die Goldmedaille der Royal Philharmonic Society. Weiterhin wurde er 2012 zum Cavaliere di Gran Croce der Republik Italien sowie zum Ritter des Britischen Empire ernannt.
Sir Antonio Pappano ist ein gefragter Gast- und Operndirigent und tritt u. a. an der Metropolitan Opera in New York, an der Staatsoper in Berlin, bei den Festspielen in Salzburg sowie am Teatro alla Scala auf. Als Gastdirigent konzertierte er mit renommierten Orchestern wie den Wiener Philharmonikern und dem Chicago Symphony Orchestra. Eine besonders enge Beziehung pflegt er zum Chamber Orchestra of Europe.
London Symphony Orchestra
Das London Symphony Orchestra wurde 1904 als eines der ersten Orchester gegründet, in dem die Musiker:innen ein wesentliches Mitbestimmungsrecht haben. Seitdem haben Generationen bemerkenswerter Talente den Ruf des LSO für Qualität, Ehrgeiz und das Engagement, die Freude an der Musik mit allen zu teilen, aufgebaut. Das LSO gibt jedes Jahr rund 70 Konzerte als Residenzorchester im Barbican Centre London mit seiner Künstlerfamilie, hat künstlerische Residenzen in Paris, Tokio und beim Festival von Aix-en-Provence und ist zunehmend auch in Asien und Australien präsent.
Durch inspirierende Musik, Lernprogramme und digitale Innovationen wirkt das LSO weit über den Konzertsaal hinaus. LSO Discovery, das Bildungs- und Gemeinschaftsprogramm des LSO, ermöglicht jedes Jahr 60.000 Menschen, die transformative Kraft der Musik durch Workshops und Kontakt mit den Musiker:innen zu erleben. Mit LSO Live betreibt das Orchester ein herausragendes Plattenlabel. Als führendes Orchester für Filmmusik hat das LSO weltweit Bekanntheit erlangt, etwa mit den epischen Filmmusiken von Star Wars oder Maestro.
Besetzung
Violine I
Benjamin Marquise Gilmore (Konzertmeister)
Sharon Roffman
Clare Duckworth
Maxine Kwok
William Melvin
Stefano Mengoli
Claire Parfitt
Elizabeth Pigram
Laurent Quénelle
Harriet Rayfield
Olatz Ruiz de Gordejuela
Sylvain Vasseur
Dmitry Khakhamov
Dániel Mészöly
Hilary Jane Parker
Shoshanah Sievers
Violine II
Julián Gil Rodríguez
Thomas Norris
Miya Väisänen
Matthew Gardner
Naoko Keatley
Alix Lagasse
Belinda McFarlane
Iwona Muszynska
Csilla Pogány
Ingrid Button
Juan Gonzalez Hernandez
George Lawson
Djumash Poulsen
Chelsea Sharpe
Viola
Eivind Ringstad
Gillianne Haddow
Thomas Beer
Germán Clavijo
Steve Doman
Julia O‘Riordan
Sofia Silva Sousa
Robert Turner
Mizuho Ueyama
Regina Beukes
Nancy Johnson
Alistair Scahill
Cello
Rebecca Gilliver
Salvador Bolón
Laure Le Dantec
Alastair Blayden
Daniel Gardner
Young In Na
Amanda Truelove
Joanna Twaddle
Anna Beryl
Raphaël Unger
Kontrabass
Rodrigo Moro Martín
Thomas Goodman
Jani Pensola
Harry Atkinson
Toby Hughes
Simon Oliver
Hugh Sparrow
Adam Wynter
Flöten
Gareth Davies
Amy Yule
Imogen Royce
Patricia Moynihan (Piccolo)
Oboe
Juliana Koch
Olivier Stankiewicz
Kara Battley
Klarinette
Chris Richards
Maura Marinucci
Chi-Yu Mo
Ferran Garcerà Perelló (Bassklarinette)
Fagotte
Rachel Gough
Daniel Jemison
Joost Bosdijk
Martin Field (Kontrafagott)
Horn
Diego Incertis Sánchez
Timothy Jones
Angela Barnes
Jonathan Maloney
Olivia Gandee
James Pillai
Benjamin Jacks
Jonathan Durrant
Meilyr Hughes
Trompete
James Fountain
Martin Griebl
Adam Wright
Katie Smith
Posaune
Simon Johnson
Rebecca Smith
Jonathan Hollick
Paul Milner (Bassposaune)
Tuba
Ben Thomson
Pauken
Nigel Thomas
Patrick King
Konzertempfehlungen
Festival-Miteinander
Festival-Miteinander
Wir – das Beethovenfest Bonn – laden ein, in einem offenen und respektvollen Miteinander Beethovenfeste zu feiern. Dafür wünschen wir uns Achtsamkeit im Umgang miteinander: vor, hinter und auf der Bühne.
Für möglicherweise auftretende Fälle von Grenzüberschreitung ist eine interne Ansprechstelle erreichbar für Publikum, Künstler:innen und Mitarbeiter:innen.
Wir sind ansprechbar über eine Telefon-Hotline (+49 228 2010321, im Festival täglich von 13–21 Uhr) oder per E-Mail (awareness@beethovenfest.de).
Werte und Überzeugungen unseres Miteinanders sowie weitere externe Kontaktmöglichkeiten können hier auf unserer Website aufgerufen werden.
Das Beethovenfest Bonn 2026 steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst.
Programmheftredaktion:
Sarah Avischag Müller
M Hornauer
Lektorat:
Heidi Rogge
Die Texte von Ronja Hoffmann sind Originalbeiträge für dieses Programmheft.






















