• Magazine

Sat. 21.9.2024

18:00, University of Bonn, Aula

Residentie Orkest & Cuarteto Casals

  • Past Event
  • € 68 / 48 / 28
  • Anja Bihlmaier © Sophia Hegewald
  • Cuarteto Casals © Pablo Rodrigo
  • Residentie Orkest The Hague © Eduardus Lee

Contributors

  • Residentie Orkest Den Haag
    • Cuarteto Casals
      • Vera Martínez Mehner violin
      • Abel Tomàs Realp violin
      • Cristina Cordero viola
      • Arnau Tomàs Realp cello
    • Anja Bihlmaier conductor

    Programme

    Ludwig van Beethoven
    Ouverture for »Coriolan« in C Minor, op. 62
    John Adams
    »Absolute Jest« for String Quartet and Orchestra
    Ludwig van Beethoven

    Symphony No. 7 in A Major, op. 92

     

    Universität Bonn, Aula
    17:15 Pre-concert talk (in German) 
    Anja Bihlmaier in conversation with Hannah Schmidt

    The concert at a glance

    What can I expect?

    Rarely performed and absolutely worth hearing is John Adams’ Beethoven mash-up in minimal music style for string quartet and orchestra – very interesting in juxtaposition to Beethoven’s Seventh Symphony.

    What does it sound like?
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    sound installation »trias politica«

    You can visit the sound installation »trias politica« by Fellowship artist Stimming nearby on the market square in Bonn city centre on 21 September between 12 noon and 7 pm. Admission is free.

    Description

    The manic rhythms and exuberant energy of Beethoven’s Seventh Symphony mesmerised the American composer John Adams. In »Absolute Jest«, he developed an intoxicating trip for orchestra and string quartet from Beethoven’s themes, among others from the Seventh. Anja Bihlmaier and her Residentie Orkest present Beethoven’s symphony alongside this Minimal Music piece – a remarkable Beethovenfest debut.

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      Digital programme booklet (in German)

      Sat. 21.9.

      18:00, University of Bonn, Aula

      Residentie Orkest & Cuarteto Casals

      Mitwirkende

      Residentie Orkest Den Haag

      Cuarteto Casals

      Vera Martínez Mehner Violine
      Abel Tomàs Realp Violine
      Christina Cordero Viola
      Arnau Tomàs Realp Violoncello

      Anja Bihlmaier Dirigentin

      Programm

      Ludwig van Beethoven (1770–1827)
      Ouvertüre zu »Coriolan« c-Moll op. 62

      Allegro con brio

      John Adams (*1947)
      »Absolute Jest« für Streichquartett und Orchester


      Pause (ca. 25 Minuten)


      Ludwig van Beethoven
      Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

      I. Poco sostenuto – Vivace
      II. Allegretto 
      III. Presto 
      IV. Allegro con brio

      Über den Konzertabend

      Konzertdauer: ca. 100 Minuten

      17.15 Uhr, Universität Bonn, Aula
      Konzerteinführung
      Anja Bihlmaier im Gespräch mit Hannah Schmidt

       

      Gastronomisches Angebot vor Ort

      Für ein ungestörtes Konzerterlebnis bitten wir Sie, auf Foto- und Videoaufnahmen zu verzichten.

      Zusätzlich zu Blumen schenken wir den Künstler:innen Blüh-Patenschaften, mit deren Hilfe in der Region Bonn Blumenwiesen angelegt werden.

      Dieses Konzert wird gefördert durch

      Einleitung

      Zwischen Sturm und Präzision

      Einleitung

      Rhythmus ist die Grundlage von Musik und Tanz. Und vom Leben an sich. Es ist also eine sich über 200 Jahre spannende Lebensfeier, wenn Beethovens so rhythmusgeprägte Sinfonie Nr. 7 auf John Adams minimalistisches Orchesterstück »Absolute Jest« trifft. Doch wie das so ist im Leben, bloß mit Spaß und Feier funktioniert es eben nicht. Es gibt immer eine Kehrseite, die das Leben wie die Kunst erst plastisch werden lässt. Sei es ein Trauermarsch, der als Allegretto gleichzeitig wie ein Tanz oder eine Erlösung wirkt. Oder Musik, die durch minimale Abweichungen in der Stimmung der Instrumente eine Art Zwielicht erzeugt. Und während Beethovens Stück in einem rhythmischen Rausch endet, verschmelzen menschliche Empfindungen und künstlerischer Ausdruck zum Erlebnis zwischen Trip und Kontrolle, zwischen Rhythmus und Wahnsinn, zwischen Sturm und Präzision.

      Beethoven: Ouvertüre

      Ludwig van Beethoven

      Ouvertüre zu »Coriolan« c-Moll op. 62
      Komposition

      1807

      Uraufführung

      März 1807 im Palais Lobkowitz in Wien

      Gut zu wissen

      Coriolanus war ein legendärer römischer Kriegsheld, der aus Rache für seine Verbannung aus Rom nach politischen Konflikten einen Feldzug gegen das eigene Volk begann.

      Menschliche Erfahrungswelten als Musik

      Mit harten Schlägen beginnt Beethovens »Coriolan«-Ouvertüre. Die Linie der Streichinstrumente reißt abrupt ab. Die Unterbrechung und damit eben auch das Gebrochene des musikalisch hier beschriebenen Charakters wird ganz unmittelbar durch die Musik spürbar. Beethoven setzt dabei nicht auf Wohlklang. Die Erschütterung dieser Brüche muss klar sein, muss zerreißen können. 

      »Er will etwas Radikales. Es geht nicht um den Schönklang, sondern um die Aussage«, sagt Dirigentin Anja Bihlmaier. 

      Die Aussage ist in der Ouvertüre, die Beethoven 1807 zum gleichnamigen Drama von Heinrich Joseph von Collin schrieb, sehr einfach zu fassen. Eine Schauspielouvertüre, die Charakter und Dramaturgie des nachfolgenden Dramas in Musik fasst. Sie macht das Ringen des Titelhelden Coriolan mit sich selbst hörbar, das Gegenüberstehen seiner weicheren und härteren Seiten.

      Anja Bihlmaier © Sophia Hegewald

      Adams: »Absolute Jest«

      John Adams

      »Absolute Jest« für Streichquartett und Orchester
      Komposition

      2011

      Uraufführung

      15. März 2012 in der Davies Symphony Hall, San Francisco (CA)

      Überarbeitete Version im Dezember 2012

      Gut zu wissen

      Der Titel »Jest« bedeutet Scherz, eine Anspielung an Beethovens Scherzo-Sätze, die Adams inspiriert haben. 

      Direkte Beethoven-Zitate: 
      Sinfonie Nr. 7 & 9, Streichquartette op. 131, op. 133 (»Große Fuge«) und op. 135. Anspielungen auf Beethoven: »Hammerklaviersonate«, »Waldsteinsonate«, Sinfonie Nr. 8

      Der Beat der Minimalisten

      Die Minimal Music im 20. Jahrhundert ist vom Rhythmus bestimmt und strukturell gesehen ein Vorläufer der populären elektronischen Tanzmusik. Unter den Vertreter:innen dieser Musikrichtung, die minimalistisch mit Wiederholungen einfacher Tonstrukturen arbeitet, ist John Adams einer der komplizierteren. Und sein Stück »Absolute Jest« sticht nicht nur innerhalb der modernen US-amerikanischen Musik heraus. Ein Orchesterstück mit einem Streichquartett als Solisten ist schon klanglich eine Herausforderung. Denn wie sollen sich vier Streichinstrumente von den großen Streicherklanggruppen des Orchesters abheben?

      Tonales Zwielicht durch freie Stimmungen

      Adams wählt hier einen besonderen Weg: Er arbeitet mit freien Stimmungen. So sind etwa Klavier und Harfe des Orchesters minimal verstimmt. Wie, das ist in der Partitur mit genauen Hertzzahlen angeben, außerdem gibt es einen Download-Link zu sogenannten ›Tuner-Files‹, die dabei helfen. Dazu wird das Streichquartett leicht verstärkt, also durch Mikrofone abgenommen und über Lautsprecher zusätzlich zum Raumklang abgespielt. Es entsteht eine ganz eigenartige Atmosphäre, wie ein tonales Zwielicht.

      Deborah O’Grady
      John Adams © Deborah O’Grady

      John Adams wurde am 5. Februar 1947 in Worcester, Massachusetts geboren. Er gehört zu den bekanntesten Vertreter:innen der Minimal Music und dehnt deren Grenzen. John Adams sieht sich selbst seit den Neunzigerjahren als Post-Minimalist.

      Musik wie ein Trip

      Die Musik wirkt wie ein Trip. Sie bleibt lange in der gleichen Tonart, läuft vor sich hin, nimmt mit, versetzt in eine Art Trance. Obwohl das Stück rhythmisch eigentlich sehr aufregend komponiert ist, sich immer wieder verschiebt. Von den Musiker:innen erfordert das eine immense Konzentration.

      »Ich habe eine große Faszination und Leidenschaft für Beethovens Streichquartette.« 

      – John Adams

      Die emotionalen Peaks holt sich John Adams dann bei Beethoven. Er zitiert für die Streichquartett-Solist:innen aus den späten Streichquartetten op. 131 und op. 135 sowie aus der »Großen Fuge«. John Adams selbst beschreibt das als »kleine Fragemente«, die er in ein »Spiegelkabinett« gestellt und daraus das »größte und manischste Scherzo« (Englisch »Jest«) geschaffen habe. 20 Minuten dauert das. Die Idee dazu hatte Adams während einer Aufführung von Strawinskys »Pulcinella«. Er war beeindruckt, wie Strawinsky in diesem Stück Barockkomponisten zitiert und trotzdem immer selbst als Komponist hörbar bleibt. Und da die Streichquartette Beethovens eine große Leidenschaft von ihm sind, entschied er, Beethoven durch die ›John-Adams-Machine‹ laufen zu lassen.

      Beethoven: Sinfonie Nr. 7

      Ludwig van Beethoven

      Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

      Ein trunkener Narr komponiert?

      Bei Beethovens Sinfonie Nr. 7 handelt es sich um ›absolute‹ Musik: Ihr liegt kein bildliches Programm oder eine Geschichte zu Grunde. Eine Idee, was Beethoven mit der Musik wollte, braucht Anja Bihlmaier trotzdem, um sich der Interpretation zu nähern. Aber der Inhalt entwickelt sich ausschließlich aus der musikalischen Gestaltung heraus. Ob Beethoven betrunken gewesen sei, als er dieses Werk komponierte, fragte man sich zur Zeit der Uraufführung. Carl Maria von Weber urteilte gar: »Beethoven ist reif fürs Narrenhaus«, während Richard Wagner das Stück später eine »Apotheose des Tanzes« nannte. Als Liszt einmal bei Wagner zu Besuch war und ein Motiv aus Beethovens Siebter am Klavier spielte, habe der alte Wagner zu tanzen begonnen. Gustav Mahler sagte nach einer Aufführung, das Publikum sei wie betrunken aus dem Saal gekommen. Und Beethoven selbst hielt die Siebte für eines seiner besten Werke.

      © Sophia Hegewald

      Vom Trauermarsch zum dionysischen Fest

      Ein Werk der Extreme

      Wie passt das zusammen? Ein Stück, dessen zweiter Satz wie ein Trauermarsch anmutet – und dessen Finale so wild, ja beinahe perkussiv explodiert, dass es für die Streicher:innen beim Spiel zur physischen Belastungsprobe wird.

      Beethovens Siebte ist ein Werk der Extreme. Komponiert in A-Dur, einer hellen Tonart, die dazu führt, dass die Streicher:innen viele offene (ungegriffene) Saiten spielen, was einen strahlenden Klang ergibt. Die Hörner sind in A und damit sehr hoch gestimmt, sie glänzen über dem ganzen Orchester. Die Höhepunkte sind sehr laut geschrieben, Beethoven verwendet hier zum allerersten Mal ein dreifaches Forte.

      Rhythmus spricht direkt zum Menschen

      Der Fokus auf die Rhythmik ist etwas, das den Menschen ganz direkt anspricht. Etwas sehr urtümliches, das mit dem schlagenden Herzen als Lebensrhythmus korreliert. Wie gut vom Rhythmus getriebene Musik funktionieren kann, zeigt sich 200 Jahre nach Beethoven auch im Erfolg der elektronischen Tanzmusik oder im Hip-Hop. Viele Menschen heute empfinden eine große Kraft in solcher Musik, die oft ganz ohne Melodie auskommt. Ähnlich radikal und ähnlich mitnehmend dürfte Beethovens rhythmusgetriebene siebte Sinfonie auf das damalige Publikum gewirkt haben.

      Rhythmus als Keimzelle

      Die Grundmotive dieser Sinfonie sind nicht aus einer Melodie heraus entwickelt, sondern aus einem Rhythmus. Das erdet das Werk und macht es gleichzeitig zu einer enorm körperlichen Erfahrung. Beethoven verarbeitet, sequenziert, wiederholt und variiert in dieser Sinfonie rhythmische Motive bis zum Exzess.

      Von Zauberspiegeln ...

      Der erste Satz basiert auf einem punktierten Rhythmus, also der Folge lang-kurz. Dieses punktierte Motiv schält sich aus einer langsamen Einleitung nach und nach heraus. Die rhythmische Profilierung mithilfe der punktierten Noten findet im zweiten Satz einen ersten Höhepunkt. Er gehört zur berühmtesten Musik Beethovens überhaupt. Ein marschartiger Rhythmus in den Streichern, lang kurz kurz lang lang, getragen, »unerbittlich auf etwas zuschreitend«, wie Dirigentin Anja Bihlmaier es ausdrückt. Ein Trauermarsch, eine Prozession? Doch Beethoven hat als Tempoangabe kein langsames Adagio, sondern ein Allegretto notiert: ein mittelschnelles Tempo – es ist also leichtfüßiger gedacht als ein Trauermarsch. 

      Dieses rhythmische Grundthema bleibt über den gesamten Satz bestehen, bald in den Holzbläsern, und später dann in den gezupften Bässen und Celli. Darüber schichten sich neue Motive, Girlanden, ein Wechsel von a-Moll nach A-Dur, eine Aufhellung. 

      Der Satz endet wie er beginnt: Mit einem Bläserakkord in a-Moll. Der Dirigent Felix Weingartner beschrieb diesen Akkord wie einen Blick in einen Zauberspiegel. Dazwischen zeige sich eine ferne, geheimnisvolle Schattenwelt. Und mit einen Schlussblick in diesen Spiegel endet dieses Schattenspiel.

      Anja Bihlmaier © Sophia Hegewald

      … und Revolutionsmärschen

      Der dritte Satz öffnet eine neue harmonische Sphäre in F-Dur. Tonartlich nicht sehr nah verwandt mit dem A-Dur. Der Satz wirkt wie ein Wettrennen, das in das obsessive, sich beinahe überschlagende Finale führt. Marschelemente tauchen hier auf, die vielleicht an einen Revolutionsmarsch erinnern. Doch die Musik ist mehr als nur politisch konnotiert. 

      »Alle Grenzen brechen auf. Trotzdem darf es kein Chaos geben«, sagt Anja Bihlmaier über diesen Finalsatz. 

      Es sei ihre Aufgabe, diese Leidenschaft, die in der Musik liegt, mit Präzision zu vereinen. Die Musik müsse immer weiter köcheln, sodass sie am Schluss verdampft – das müsse man als Dirigentin schaffen. Nur: 

      »Man darf sich nicht zu viel hingeben, sonst wird man selber verkocht.«

      »Große Symphonie in A, eine meiner Vorzüglichsten.« Beethoven selber schätzte seine Sinfonie Nr. 7 also ganz gut ein. Das hat sich bewahrheitet. Die Siebte wurde zu Beethovens Lebzeiten eine seiner erfolgreichsten Sinfonien. Schon die Uraufführung war umjubelt, der zweite Satz musste sogar wiederholt werden.

      Text: Rita Argauer

    • Wir danken den Mitgliedern des Freundeskreises

      PATRON

      Arndt und Helmut Andreas Hartwig (Bonn)

      PLATINUM

      Dr. Michael Buhr und Dr. Gabriele Freise-Buhr (Bonn)

      Olaf Wegner (Bad Honnef)

      Wohnbau GmbH (Bonn)

      GOLD

      LTS Lohmann Therapie-Systeme AG (Andernach)

      Andrea und Ekkehard Gerlach (Bonn)

      Hans-Joachim Hecek und Klaus Dieter Mertens (Meckenheim)

      Dr. Axel Holzwarth (Bonn)

      Dr. Thomas und Rebecca Ogilvie (Bonn)

      Roland und Irina Stoffels (Bonn)

      SILVER

      Bernd Böcking (Wachtberg)

      Dr. Sigrun Eckelmann† und Johann Hinterkeuser (Bonn)

      Hans-Joachim Hecek und Klaus Dieter Mertens (Meckenheim)

      Dr. Stefanie Montag und Dr. Stephan Herberhold (Bonn)

      Jannis Ch. Vassiliou und Maricel de la Cruz (Bonn)

      BRONZE

      Jutta und Ludwig Acker (Bonn) * Dr. Frauke Bachler und Hans-Dieter Hoppe (Rheinbach) * Dr. Rainer und Liane Balzien (Bonn) * Munkhzul Baramsai und Frank Voßen (Bonn) * Christina Barton van Dorp und Dominik Barton (Bonn) * Prof. Dr. Christa Berg (Bonn) * Prof. Dr. Arno und Angela Berger (Bonn) * Klaus Besier (Meckenheim) * Ingeborg Bispinck-Weigand (Nottuln) * Dr. Ulrich und Barbara Bongardt (Bonn) * Anastassia Boutsko (Köln) * Anne Brinkmann (Bonn) * Ingrid Brunswig (Bad Honnef) * Lutz Caje (Bramsche) * Elmar Conrads-Hassel und Dr. Ursula Hassel (Bonn)* Ingeborg und Erich Dederichs (Bonn) * Geneviève Desplanques (Bonn) * Irene Diederichs (Bonn) * Dr. Colin und Elisabeth Dürkop (Sankt Augustin) * Christel Eichen und Ralf Kröger (Meckenheim) * Dr. Gabriele und Ulrich Föckler (Bonn) * Prof. Dr. Eckhard Freyer (Bonn) * Andrea Frost-Hirschi (Spiez/Schweiz) * Johannes Geffert (Langscheid) * Silke und Andree Georg Girg (Bonn) * Margareta Gitizad (Bornheim) * Marta Gutierrez und Simon Huber (Bonn) * Cornelia und Dr. Holger Haas (Bonn) * Sylvia Haas (Bonn) * Christina Ruth Elise Hendges (Bonn) * Renate und L. Hendricks (Bonn) * Heidelore und Prof. Werner P. Herrmann (Königswinter) * Dr. Monika Hörig * Georg Peter Hoffmann und Heide-Marie Ramsauer (Bonn) * Dr. Francesca und Dr. Stefan Hülshörster (Bonn) * Hedwig Hupp (Neunkirchen-Seelscheid) * Karin Ippendorf (Bonn) * Angela Jaschke (Hofheim) * Dr. Michael und Dr. Elisabeth Kaiser (Bonn) * Agnieszka Maria und Jan Kaplan (Hennef) * Dr. Hiltrud Kastenholz und Herbert Küster (Bonn) * Dr. Reinhard Keller (Bonn) * Dr. Ulrich und Marie Louise Kersten (Bonn) * Rolf Kleefuß und Thomas Riedel (Bonn) * Dr. Gerd Knischewski (Meckenheim) * Norbert König und Clotilde Lafont-König (Bonn) * Sylvia Kolbe (Bonn) * Dr. Hans Dieter und Ursula Laux (Meckenheim) * Ute und Dr. Ulrich Kolck (Bonn) * Manfred Koschnick und Arne Siebert (Bonn) * Lilith Küster und Norbert Matthiaß-Küster (Bonn) * Ruth und Bernhard Lahres (Bonn) * Renate Leesmeister (Übach-Palenberg) * Gernot Lehr und Dr. Eva Sewing (Bonn) * Traudl und Reinhard Lenz (Bonn) * Moritz Magdeburg (Brühl) * Heinrich Meurs (Swisttal-Ollheim) * Heinrich Mevißen (Troisdorf) * Dr. Dr. Peter und Dr. Ines Miebach (Bonn( * Karl-Josef Mittler (Königswinter) * Dr. Josef Moch (Köln) * Esther und Laurent Montenay (Bonn)* Katharina und Dr. Jochen Müller-Stromberg (Bonn) * Dr. Gudula Neidert-Buech und Dr. Rudolf Neidert (Wachtberg) * Gerald und Vanessa Neu (Bonn) * Lydia Niewerth (Bonn) * Dr. Natalie und Hinrich Paulsen (Bad Honnef) * Carol Ann Pereira (Bonn) * Gabriele Poerting (Bonn) * Dr. Dorothea Redeker und Dr. Günther Schmelzeisen-Redeker (Alfter) * Ruth Schmidt-Schütte und Hans Helmuth Schmidt (Bergisch Gladbach) * Bettina und Dr. Andreas Rohde (Bonn) * Astrid und Prof. Dr. Tilman Sauerbruch (Bonn) * Monika Schmuck (Bonn) * Markus Schubert (Schkeuditz) * Simone Schuck (Bonn) * Petra Schürkes-Schepping (Bonn) * Dr. Manfred und Jutta von Seggern (Bonn) * Dagmar Skwara (Bonn) * Prof. Dr. Wolfram Steinbeck (Bonn) * Michael Striebich (Bonn) * Dr. Corinna ten Thoren und Martin Frevert (Bornheim) * Verena und Christian Thiemann (Bonn) * Silke und Andreas Tiggemann (Alfter) * Katrin Uhlig (Bonn) * Renate Wirtz (Wachtberg) * Dr. Bettina und Dr. Matthias Wolfgarten (Bonn)

      Biografien

      Residentie Orkest Den Haag
      Eduardus Lee
      Residentie Orkest The Hague © Eduardus Lee

      Das Residentie Orkest Den Haag fordert heraus, überrascht und macht Freude und versucht stets, seine Musik auf eine frische, zeitgenössische und jugendliche Weise zu präsentieren. Seit seinem ersten Konzert im Jahr 1904 hat sich das Residentie Orkest zu einem der bedeutendsten Sinfonieorchester der Niederlande entwickelt. Gegründet von Dr. Henri Viotta, der auch der erste Chefdirigent war, zog es bald Komponisten wie Richard Strauss, Igor Strawinsky, Max Reger und Maurice Ravel an. Zu den Gastdirigent:innen zählten Arturo Toscanini und Leonard Bernstein. In jüngerer Vergangenheit wurde es von Neeme Järvi und Nicholas Collon geleitet. Anja Bihlmaier ist derzeit Chefdirigentin des Residentie Orkest. Im Sommer 2025 wird sie von dem derzeitigen Ersten Gastdirigenten Jun Märkl abgelöst. Richard Egarr ist Erster Gastdirigent und Chloe Rooke wird ab der Spielzeit 2024/25 »Emerging Artist in Residence« sein.

      Das Residentie Orkest hat eine umfangreiche Diskographie bei Labels wie BIS, Chandos, Challenge, Philips, Naxos und DGG vorgelegt. Es ist außerdem regelmäßig in vielen großen Konzertsälen der Welt zu hören, etwa in New York, Boston, Chicago, London und Wien. Außerdem ist das Orchester in Japan, China, Deutschland, Frankreich und Südamerika aufgetreten.

      Cuarteto Casals
      Pablo Rodrigo
      Cuarteto Casals © Pablo Rodrigo

      Seit seiner Auszeichnung mit ersten Preisen beim International String Quartet Competition in London und dem internationalen Johannes Brahms Wettbewerb Hamburg tritt das Cuarteto Casals, das 1997 an der Musikhochschule Reina Sofía in Madrid gegründet wurde, wiederholt in den angesehensten Konzertsälen der Welt auf, wie der Carnegie Hall, der Philharmonie Berlin, der Cité da la Musique Paris, der Philharmonie Paris, dem Konzerthaus und dem Musikverein in Wien, dem Concertgebouw Amsterdam, der Suntory Hall und vielen weiteren. Zur Feier seines 25-jährigen Jubiläum hat das Quartett ein Album mit der Gesamtaufnahme von J. S. Bachs »Die Kunst der Fuge« veröffentlicht, das von der Presse hoch gelobt wurde.

      Eine Auszeichnung der prestigeträchtigen Burletti-Buitoni Stiftung London ermöglichte es dem Quartett, eine Sammlung aus Bögen einzurichten, welche den Epochen des Barocks und der Klassik getreu sind. Mit diesen können die Musiker Werke von Purcell bis Schubert spielen und ihre Fähigkeit, die unterschiedlichen Musikstile besonders charakteristisch zu interpretieren, noch verfeinern. 

      Anja Bihlmaier
      Sophia Hegewald
      Anja Bihlmaier © Sophia Hegewald

      Anja Bihlmaiers musikalische Intuition, ihr inspirierendes Charisma und die Fähigkeit, Leidenschaft mit Präzision zu verbinden, hat sie zu einer der führenden Dirigent:innen ihrer Generation gemacht. Seit August 2021 ist sie Chefdirigentin des Residentie Orkest Den Haag und ab September 2024 Principal Guest Conductor des BBC Philharmonic Orchestra. In der Saison 2024/25 beginnt sie mit dem Residentie Orkest ihre dreijährige Residenz beim Beethovenfest Bonn. Engagements führten sie zu den BBC Proms, zum London Philharmonic Orchestra, dem National Symphony Orchestra Washington, dem Mahler Chamber Orchestra sowie dem Sydney und Melbourne Symphony Orchestra. Als passionierte Operndirigentin sammelte sie langjährige Erfahrung durch Positionen an der Staatsoper Hannover, dem Staatstheater Kassel und als Gastdirigentin an der Wiener Volksoper sowie quer durch Skandinavien.

      Nach ihrem Studium an der Freiburger Hochschule für Musik bei Scott Sandmeier war Anja Bihlmaier Stipendiatin am Salzburger Mozarteum und vertiefte ihre Kenntnisse bei Dennis Russell Davies und Jorge Rotter. Anschließend wurde sie in das Dirigentenforum des Deutschen Musikrats aufgenommen.

      Konzerttipps

      Mehr Cuarteto Casals

      im Beethovenfest
      Pablo Rodrigo
      Cuarteto Casals © Pablo Rodrigo
      Sonntag 22.9.2024, 18 Uhr, Steigenberger Grandhotel Petersberg, Rotunde

      Cuarteto Casals: Bach

      »Die Kunst der Fuge«, Bachs komplexe Orgelfugen in der Fassung für Streichquartett. Eine Musik wie ein Gleichnis auf die Demokratie: Vier Stimmen in der Balance zwischen gleichberechtigtem Individualismus und kollektiver Harmonie.
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    • Awareness

      Awareness

      Wir – das Beethovenfest Bonn – laden ein, in einem offenen und respektvollen Miteinander Beethovenfeste zu feiern. Dafür wünschen wir uns Achtsamkeit im Umgang miteinander: vor, hinter und auf der Bühne.

      Für möglicherweise auftretende Fälle von Grenzüberschreitung ist ein internes Awareness-Team ansprechbar für Publikum, Künstler:innen und Mitarbeiter:innen.  

      Wir sind erreichbar über eine Telefon-Hotline (+49 (0)228 2010321, im Festival täglich von 10–23 Uhr) oder per E-Mail (achtsamkeit@beethovenfest.de).

      Werte und Überzeugungen unseres Miteinander sowie weitere externe Kontaktmöglichkeiten können hier auf unserer Website aufgerufen werden.

    • Das Beethovenfest Bonn 2024 steht unter der  Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst.

      Programmheftredaktion:
      Sarah Avischag Müller
      Noomi J. Bacher

      Die Texte von Rita Argauer sind Originalbeiträge für dieses Programmheft.

      • Mitwirkende
      • Programm
      • Einleitung
      • Beethoven: Ouvertüre
      • Adams: »Absolute Jest«
      • Beethoven: Sinfonie Nr. 7
      • Biografien
      • Konzerttipps
      • Awareness
      Ticket Hotline +49 228 2010344 Mon, Wed–Fri, 10:00–14:00
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