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Tue. 29.9.2026

19:30, Beethoven-Haus Bonn

Matteo Cimatti & Francesco Granata

  • Chamber Music
  • Past Event
  • € 29
  • Matteo Cimatti © Beethovenfest Bonn
  • Francesco Granata © Annina Golcic

Contributors

  • Matteo Cimatti violin
  • Francesco Granata piano

Programme

Ludwig van Beethoven
Violin Sonata No. 3 in E-flat Major, op. 12/3
Maurice Ravel

Violin Sonata No. 2 in G Major

Sergei Prokofiev
Violin Sonata No. 2 op. 94bis

The concert at a glance

What can I expect?

A moderated evening with our Beethovenfest Talent Matteo Cimatti and three pieces with character: including probably the first blues in a violin sonata.

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Description

Matteo Cimatti presents a sonata recital with striking music. Beethoven’s Violin Sonatas op. 12 were described by a contemporary critic as »bristly« – they are dominated by strong accents rather than pleasing melodies. Ravel was inspired by the jazz and blues of the 1920s to write his spirited sonata. Prokofiev also loved rugged themes and a rapid interplay between the instruments.

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      • Beethovenfest Talents 2026
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    With friendly support

    Digital programme booklet (in German)

    Tue. 29.9.

    19:30, Beethoven-Haus Bonn

    Matteo Cimatti & Francesco Granata

    Mitwirkende

    Matteo Cimatti Violine (Beethovenfest Talent 2026)

    Francesco Granata Klavier

    Programm

    Ludwig van Beethoven (1770–1827)
    Violinsonate Nr. 3 Es-Dur op. 12/3 

    I. Allegro con spirito
    II. Adagio con molt’ espressione
    III. Rondo. Allegro molto
     

    Maurice Ravel (1875–1937)
    Violinsonate Nr. 2 G-Dur

    I. Allegretto
    II. Blues. Moderato
    III. Perpetuum mobile. Allegro
     

    Sergei Prokofjew (1891–1953)
    Violinsonate Nr. 2 op. 94

    I. Moderato
    II. Scherzo. Presto
    III. Andante
    IV. Allegro con brio

    Über den Konzertabend

    Konzertdauer: ca. 70 Minuten ohne Pause

    Zusätzlich zu Blumen schenken wir den Künstler:innen Blüh-Patenschaften, mit deren Hilfe in der Region Bonn Blumenwiesen angelegt werden.

    Für ein ungestörtes Konzerterlebnis bitten wir Sie, auf Foto- und Videoaufnahmen zu verzichten.

    Gefördert durch

    Einleitung

    Musik von drei eigenwilligen Persönlichkeiten, die den jeweiligen Zeitgeist ihrer gewählten heimatlichen Umgebung aufsogen und dabei revolutionäre Wege gingen: Ludwig van Beethoven zog in den 1790er-Jahren von Bonn in die damalige Musikmetropole Wien um – und schon seine ersten Violinsonaten kündigten seine neuen Impulse an. Rund 100 Jahre später war es dann Paris, wo sich viele kreative Köpfe tummelten. Mittendrin war der eigentlich aus dem Baskenland stammende Maurice Ravel: Der Aufbruchstimmung in der französischen Hauptstadt entsprang der Jazz-Satz seines Werks. Auch Sergei Prokofjew war ein Wanderer zwischen den Kulturen. Er verließ seine russische Heimat, kehrte aber wieder zurück und schrieb wunderbare Stücke wie seine zweite Violinsonate – die zuerst für Flöte komponiert wurde.

    Beethoven: Violinsonate

    Zahlen & Fakten

    Ludwig van Beethoven: Violinsonate Nr. 3 Es-Dur op. 12/3

    Entstehung: 1797/98

    Widmung: Antonio Salieri

    Uraufführung: Unbekannt

    Positionieren in der neuen Wahlheimat

    Beethoven sollte – so der Wunsch seines Bonner Mäzens Graf Waldstein – in Wien »Mozarts Geist aus Haydns Händen empfangen«. Doch er war in seiner neuen Wahlheimat zunächst noch weitgehend ein Fremder und musste sich erst einmal einen Namen machen. Hilfreich waren dabei für ihn Förderer und er sorgte geschickt dafür, dass man auf ihn aufmerksam wurde. Daher widmete er seine Violinsonaten op. 12 wohl recht bewusst dem Komponisten Antonio Salieri, der in jener Zeit im Musikleben der österreichischen Hauptstadt ein einflussreicher Mann war – und mit dem man sich als aufstrebender Komponist möglichst gut stellen musste.

    Auf dem Weg zu musikalischem Neuland

    Beethoven hatte sich lange und intensiv mit den gewichtigen Stücken seiner beiden Vorgänger Haydn und Mozart beschäftigt, wollte aber schon früh musikalisches Neuland erobern. Die Gattung der Violinsonate erweiterte er dann im Laufe seines Lebens konsequent mit eigenen Akzenten und sorgte für die endgültige Gleichberechtigung von Violine und Klavier. Das ist bereits in seinem Opus 12 erkennbar, seinem ersten Zyklus mit drei Werken. Anregungen der Vorbilder nahm er hier zwar noch auf, formte daraus jedoch etwas völlig Individuelles. So folgte er beispielsweise dem damals vertrauten Aufbau mit drei Sätzen, gab dabei aber jedem Abschnitt ein unverwechselbares und die Konventionen gelegentlich ironisch brechendes Profil.

    Zwischen Tradition und Kühnheit

    Gerade in der dritten Sonate des Opus 12 ist schon der konzertante Charakter zu vernehmen, der später Beethovens Violinsonaten-Schaffen bestimmen sollte: Die ausgeprägte Virtuosität verweist eher auf den Rahmen eines Konzertsaals als auf den der Hausmusik. Mit entschlossener Energie wird im schwungvollen Kopfsatz das zunächst konventionell wirkende Thema vorgestellt, das aber im Verlauf mit fantastischen Fortspinnungen recht kühne Wege einschlägt. Das folgende Adagio bietet mit seiner weiträumigen und würdig schreitenden Melodik einen faszinierenden Kontrast zu den Ecksätzen. Im Finale kehrt die Spielfreude des Beginns zurück: Es dominiert hier wieder ein enorm vielfältiges Klangbild – mit einem temperamentvollen Hauptthema und einem liebenswerten Seitengedanken.

    Francesco Granata © Annina Golcic

    Ravel: Violinsonate

    Zahlen & Fakten

    Maurice Ravel: Violinsonate Nr. 2 G-Dur

    Entstehung: 1923 bis 1927

    Widmung: Hélène Jourdan-Morhange

    Uraufführung: 30. Mai 1927 in Paris mit dem Geiger George Enescu und Ravel am Klavier

    Ein komponierender Quergeist

    In Paris pulsierte am Anfang des 20. Jahrhunderts das Leben und es wimmelte von verschiedenen Kulturen. Jean Cocteau hatte der jungen musikalischen Avantgarde damals den Rat gegeben: »Kultiviere das, was Dir das Publikum vorwirft, denn das bist Du.« Genau das tat Maurice Ravel. Als Quergeist hatte er es während seines Studiums an der Pariser Universität mit ihren konservativen Methoden schwer. Im Umkreis der Impressionisten und Symbolisten entwickelte er dann seinen unabhängigen und sehr originellen Stil. Wer ihn fragte, welcher Strömung er angehörte, bekam als Antwort: »Überhaupt keiner, ich bin Anarchist.« Von dieser Einstellung ist auch seine G-Dur-Violinsonate geprägt – die sein letztes vollendetes Kammermusikwerk war.

    Wirklich »unvereinbare Instrumente«?

    Es ist schon erstaunlich, dass Ravel sich überhaupt mit der Gattung auseinandergesetzt hat: Er mochte sie eigentlich gar nicht, weil er der Meinung war, dass Violine und Klavier »ihrem Wesen nach unvereinbare Instrumente« seien. Aber vielleicht reizte es ihn ja gerade deshalb, sich damit zu beschäftigen – denn er liebte Herausforderungen. Doch dann feilte er ungewöhnlich lange, nämlich über vier Jahre, an dem Stück. In mehreren Briefen bezeichnete er sein Vorhaben als »Sonaten-Fiasko wegen depressiver Stimmung«. Zudem äußerte er einmal, dass er »all die Zeit« benötigt habe, um »überflüssige« Noten zu streichen. Obwohl die Komposition also für ihn offensichtlich recht mühsam war, hinterließ er mit ihr ein Meisterwerk, das die beiden Instrumente sogar hervorragend kombiniert.

    Originelle Töne in einer Violinsonate

    Jazzige Klänge in einer traditionsreichen Gattung? Warum denn nicht – das muss sich Ravel anscheinend mitten in jener quirligen Zeit gedacht haben. Er liebte es, stundenlang quer durch Paris zu laufen oder in einem der vielen Cafés zu sitzen, wo ihm dann auch eines Tages das lässige Thema für den Blues als originelles und populäres Herzstück der Sonate einfiel, in der die Violine mal wie ein Saxofon und mal wie ein Banjo klingt. Den zauberhaften Beginn bildet jedoch zunächst ein recht lichtdurchfluteter Kopfsatz voller lyrischer Stellen und verblüffender Höhepunkte. Das Werk endet mit einem wahrlich schwindelerregenden Finale: Einem wilden Perpetuum mobile, das vor Virtuosität in rasendem Tempo geradezu überschäumt – aber schließlich meinte Ravel einst in seiner typisch provozierenden Art, dass er nichts zu verlieren habe, wenn er »schnell unterwegs sei«.

    Matteo Cimatti © Beethovenfest Bonn

    Prokofjew: Violinsonate

    Zahlen & Fakten

    Sergei Prokofjew: Violinsonate Nr. 2 op. 94

    Entstehung: 1943 ursprünglich als Flötensonate, 1943/44 Umarbeitung zur Violinsonate

    Widmung: David Oistrach

    Uraufführung: 17. Juni 1944 in Moskau mit dem Geiger David Oistrach und dem Pianisten Lew Oborin

    Vordergründig »verständlich und lieb«

    Sergei Prokofjew durchlebte häufig schwere Zeiten. Bis zur Oktoberrevolution wirkte er in Russland, dann emigrierte er erst in die USA und später nach Paris, kehrte aber Mitte der 1930er-Jahre endgültig in die Sowjetunion zurück. Oft wurde er in seiner Heimat beschuldigt, ein von »westlichen Ideen infizierter Intellektueller« zu sein. Er versprach daraufhin, in einem musikalischen Stil zu schreiben, der »seinem Volk verständlich und lieb« sei. Er suchte und fand den Ausgleich mit den Normen des sogenannten »sozialistischen Realismus« – auch wenn er sie nicht immer bedingungslos befolgte. Dass er regelmäßig als »Enfant terrible« bezeichnet wurde, ist an manchen Stellen sogar in einem eigentlich eher harmlosen Kammermusikwerk wie seiner zweiten Violinsonate zu spüren.

    Aus der Flöte wird eine Violine

    Die Komposition entstand ursprünglich als ein Stück für Flöte und Klavier. Prokofjew begann die Arbeit daran mitten im Zweiten Weltkrieg – und zwar 1943 während der Zeit seiner Evakuierung in Kasachstan, wo er auch Filmmusiken wie für den Streifen Iwan der Schreckliche schrieb. Vollendet hat er die Sonate dann im Sommer im Uralvorland »an den bewaldeten Ufern der Kama, eines der größten Nebenflüsse der Wolga«, wie er selbst äußerte. Schon kurz darauf erstellte er auf Anraten des berühmten Geigers David Oistrach eine Version für Violine und Klavier – da sich diese viel besser vermarkten ließ als eine Flötenmusik.

    Ureigene polyglotte Stilvielfalt

    Die Sonate besticht insgesamt durch ihre lyrischen Züge, die emotionale Direktheit, formale Klarheit und den weitgehenden Optimismus. Dennoch flackern auch die für Prokofjew typischen dunkleren Töne und grotesken Wendungen auf. Mit verträumter Melodik setzt der Kopfsatz ein, doch im Verlauf kommt es zu scherzhaften Gesten und ständig neuen klanglichen Beleuchtungen. Es folgt ein lebhaftes Scherzo mit zwei vergnügten Gedanken, aber sein Mittelteil wartet mit einer befremdenden Melodie auf. Im Andante erhebt sich ein entrücktes Liedthema. Zudem gibt es hier technisch vertrackte Episoden und harmonische Einfärbungen, die wie bei Ravel an Einflüsse des Jazz erinnern. Der Finalsatz zeichnet sich durch rustikale Tanzmotive und höchst virtuose Passagen aus.

    Heidi Rogge

  • Group of people at an elegant outdoor event. Title is "Beethovenfest Freundeskreis" with text about membership.
    © Nekame Klasohm
  • Wir danken den Mitgliedern des Freundeskreises

    PATRON

    Founding members Arndt and Helmut Andreas Hartwig

    PLATINUM

    Dr. Michael Buhr und Dr. Gabriele Freise-Buhr

    Godesberg Gastronomie & Event GmbH

    GOLD

    LTS Lohmann Therapie-Systeme AG

    Andrea und Ekkehard Gerlach

    Hans-Joachim Hecek und Klaus Dieter Mertens

    Dr. Thomas und Rebecca Ogilvie 

    Albert Tonger Immobilien e. K.

    Braunschweiger Privatbank, Köln

    SILVER

    Maria und Christoph Bader

    Bernd Böcking 

    Dr. Sigrun Eckelmann† und Johann Hinterkeuser

    Dr. Hiltrud Kastenholz und Herbert Küster

    Dr. Stefanie Montag und Dr. Stephan Herberhold

    Dr. Luciano und Ulrike Pizzulli

    Julia Rabus und Mirko Klemm 

    Jannis Ch. Vassiliou und Maricel de la Cruz

    ON THE RECOMMENDATION of our patrons Arndt and Helmut Andreas Hartwig

    Tim Achtermeyer MdL

    Judith und Tobias Andreae

    Dr. Frank Asbeck und Susanne Birkenstock

    Bettina Böttinger und Martina Wziontek

    Anja Bröker

    Philipp Buhr und Marie-Madeleine Zenker

    Tim und Jessi Buhr

    Katja Burkard und Hans Mahr

    Claudia Cieslarczyk und Heiko von Dewitz

    Rüdiger und Andrea Depkat

    Guido Déus

    Prof. Dr. Udo und Bettina Di Fabio

    Walter Droege und Hedda im Brahm-Droege

    Ralf und Antje Firmenich

    Tobias Grewe und Dr. Jan Hundgeburth

    Jörg Großkopf und Peter Daubenbüchel

    Prof. Monika Grütters

    Lothar und Martha Harings

    Dr. Bernhard Helmich und Mai Hong

    Dr. Eckart und Ulla von Hirschhausen

    Dr. Sabine Hoeft und Thomas Geitner

    Prof. Dr. Frank G. und Ulrike Holz

    Prof. Dr. Wolfgang und Dr. Brigitte Holzgreve

    Martin Hubert und Martina und Martha Marzahn

    Stephan und Sirka Huthmacher

    Dirk und Viktoria Kaftan

    Dr. Christos Katzidis MdL und Ariane Katzidis

    Andrea, Tim und Jan Kluit

    Dr. Eva Kraus

    Dr. Markus Leyck Dieken und Peter Kraushaar

    Peter und Katharina Limbourg

    Nathanael Liminski MdL und Hanna Liminski

    Horst und Katrin Lingohr

    Marianne und Stefan Ludes

    Dr. Peter Lüsebrink und Karl-Heinz von Elern

    Barbara Massing

    Michael Mronz und Markus Felten

    Prof. Dr. Georg und Doris Nickenig

    Dr. Solveig Palm

    Alexandra Pape und Malte von Tottleben

    Christian A. und Rita Rast

    Hans-Arndt und Julia Riegel

    Prof. Dr. Manuel und Aila Ritter

    Ilona Schmiel

    Matthias und Steffi Schulz

    Moritz Seibert

    Stephan Schwarz und Veronika Smetackova

    Annette Schwolen-Flümann und Thomas Flümann

    Prof. Walter Smerling und Beatrice Blank

    Elisabeth Sobotka und Prof. Dr. Hans Peter Wehrli

    Peter und Annette Storsberg

    Prof. Burkhard und Friederike Sträter

    Prof. Dr. Hendrik Streeck MdB und Paul Zubeil

    Ulrich und Petra Voigt

    Oliver und Diane Welke

    Dr. Vera Westermann und Michael Langenberg

    Dr. Matthias Wissmann und Francisco Rojas

    Christian van Zwamen und Gerd Halama

    BRONZE

    Jutta und Ludwig Acker * Prof. Dr. Wolfgang Angerstein * Alexandra Asbeck * Dr. Rainer und Liane Balzien * Munkhzul Baramsai * Christina Barton van Dorp und Dominik Barton * Christoph Becker und Ursula Baierl-Becker * Christoph Beckmanns * Prof. Dr. Christa Berg * Prof. Dr. Arno und Angela Berger * Christoph Berghaus * Klaus Besier * Ingeborg Bispinck-Weigand * Christiane Bless-Paar und Dr. Dieter Paar * Frank-Michael Böhle und Elvira Pietzka-Böhle * Dr. Ulrich und Barbara Bongardt * Anastassia Boutsko * Anne Brinkmann * Ingrid Brunswig * Lutz Caje * Gabriele und Robert Carl * Elmar Conrads-Hassel und Dr. Ursula Hassel * Ingeborg und Erich Dederichs * Geneviève Desplanques * Irene Diederichs * Michael Eckhardt und Birgit Wolter * Christel Eichen und Ralf Kröger * Elisabeth Einecke-Klövekorn * Dr. Martina Endepohls-Ulpe und Alexander Ulpe * Heike Fischer und Carlo Fischer-Peitz * Dr. Gabriele und Ulrich Föckler * Prof. Dr. Eckhard Freyer * Johannes Geffert * Silke und Andree Georg Girg * Dr. Helga-Maleen Gerresheim * Margareta Gitizad * Carsten Gottschalk * Ulrike und Axel Groeger * Marta Gutierrez und Simon Huber * Cornelia und Dr. Holger Haas * Sylvia Haas * Christina Ruth Elise Hendges * Renate und L. Hendricks * Peter Henn * Prof. Ingeborg Henzler und Dr. Mathias Jung * Heidelore und Prof. Werner P. Herrmann * Dr. Monika Hörig * Georg Peter Hoffmann und Heide-Marie Ramsauer * Dr. Francesca und Dr. Stefan Hülshörster * Karin Ippendorf * Angela Jaschke * Dr. Michael und Dr. Elisabeth Kaiser * Elisabeth und Rolf-Dieter Kaißer * Agnieszka Maria und Jan Kaplan * Dr. Reinhard Keller * Dr. Ulrich und Marie Louise Kersten * Rolf Kleefuß und Thomas Riedel * Dr. Gerd Knischewski * Norbert König und Clotilde Lafont-König * Sylvia Kolbe * Peter Kreutzer * Sigrid Kümmerlein * Gisela Kunz * Dr. Hans Dieter und Ursula Laux * Ute und Dr. Ulrich Kolck * Manfred Koschnick und Arne Siebert * Lilith Matthiaß-Küster und Norbert Küster * Thea Kutzscher * Ruth und Bernhard Lahres * Renate Leesmeister * Gernot Lehr und Dr. Eva Sewing * Traudl und Reinhard Lenz * Florian H. Luetjohann * Moritz Magdeburg * Dr. Charlotte Mende * Heinrich Meurs * Heinrich Mevißen * Dr. Dr. Peter und Dr. Ines Miebach * Karl-Josef Mittler * Dr. Josef Moch * Esther und Laurent Montenay * Friedrich Wilhelm Moog und Vera Walther-Moog * Katharina und Dr. Jochen Müller-Stromberg * Dr. Nicola und Dr. Manuel Mutschler * Dr. Gudula Neidert-Buech und Dr. Rudolf Neidert * Gerald und Vanessa Neu * Lydia Niewerth * Wolfram Nolte * Mark und Rita Opeskin * Céline Oreiller * Dieter und Brigitta Penning * Carol Ann Pereira * Gabriele Poerting * Dr. Manfred und Dorothee van Rey * Ruth Schmidt-Schütte und Hans Helmuth Schmidt * Dr. Andreas und Bettina Rohde * Prof. Dr. Tilman und Astrid Sauerbruch * Ingrid Scheithauer * Monika Schmuck * Markus Schubert * Simone Schuck * Petra Schürkes-Schepping * Dr. Manfred und Jutta von Seggern * Prof. Dr. Norma Selve * Prof. Dr. Wolfram Steinbeck * Dr. Andreas Stork * Michael Striebich * Dr. Corinna ten Thoren und Martin Frevert * Verena und Christian Thiemann * Dr. Sabine Trautmann-Voigt und Dr. Bernd Voigt * Hermann und Bettina Ude * Katrin Uhlig * Carrie Walter und Gabriel Beeby * Susanne Walter * Aino Ritva Weyers und Nadeem Hajouj * Ruth Winterwerp-van den Elzen und Jürgen Winterwerp * Dr. Bettina und Dr. Matthias Wolfgarten

    YOUNG FRIENDS

    Iklim Arikan * Linda Dahn * Lasse Frings * Ricci Frosio * Lin Golenia * Emilia Hecke * Victoria Emilia Holz * M Hornauer * Zsolt Máté Kiss * Jonas Kotulla * Marie Meißner * Felix Mennicken * Linus Neunkirchen * Felix Schuck * Hannah Speckmann * Charlotte Speckmann * Nelly Sophia Stach * Till Steinert * Johanna von Bargen * Florens Windelen * Yolanda Winter * Akichika Yukawa * Tom Ziese

    Biografien

    Matteo Cimatti

    Violine
    Kaupo Kikkas
    Matteo Cimatti © Kaupo Kikkas

    Der italienische Geiger Matteo Cimatti (*2000) trat bereits mit mehreren europäischen Orchestern und bei zahlreichen Festivals auf. Als Kammermusiker unterhält er eine abwechslungsreiche Konzerttätigkeit und arbeitete mit Musiker:innen wie Janine Jansen oder Suyeon Kang zusammen. Er ist Gründungsmitglied des Wendel Quartetts, einem Klavierquartett aus Basel. Zu den kommenden Höhepunkten zählen Debüts in der Alten Oper Frankfurt und der Philharmonie Berlin, eine Rückkehr in die Wigmore Hall sowie Auftritte bei Festivals. Er ist Kandidat des Burletti-Buitoni Trust und hat Preise und Auszeichnungen bei (inter)nationalen Wettbewerben gewonnen.

    Im Juli 2024 schloss Matteo Cimatti sein Solisten-Masterstudium an der Haute École de Musique de Lausanne ab; zuvor erwarb er dort einen Master- und einen Bachelor-Abschluss. Zudem besuchte er die Guildhall School of Music and Drama in London. Er spielt eine Violine von Giovanni Battista Guadagnini aus dem Jahr 1769, die ihm freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde.

    Francesco Granata

    Klavier
    Annina Golcic
    Francesco Granata © Annina Golcic

    Der italienische Pianist Francesco Granata (*1998) ist als Solist und Kammermusiker international erfolgreich. Er ist Mitglied des Trio Eclipse sowie Gründungsmitglied des Wendel Quartetts. Er studierte in Mailand, gefolgt von Stationen an der Accademia di Santa Cecilia in Rom und an der Indiana University in Bloomington in den USA. Derzeit absolviert er einen Master in Musikpädagogik an der Musikakademie Basel.

    Granata ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, darunter der Premio Venezia (2017), der Busoni-Wettbewerb (2021) und der Rahn-Musikpreis (2024). Er konzertierte in Häusern wie dem KKL Luzern, dem Gran Teatro La Fenice in Venedig oder dem NCPA in Mumbai. Als Solist trat er mit Orchestern wie dem Luzerner Sinfonieorchester auf.

    Wichtige Impulse erhielt er in Meisterkursen bei Pavel Gililov oder Robert Levin. Seine Diskografie umfasst Aufnahmen mit Werken von Mozart bis Debussy sowie Kammermusikeinspielungen von Giuseppe Martucci und Ludwig van Beethoven.

    Konzertempfehlungen

    Matthias Baus
    Nicholas Carter © Matthias Baus
    Fr 2.10.2026, 19.30 Uhr, Beethovenhalle, Großer Saal

    Staatsorchester Stuttgart

    Ein Abend mit Sinfonik und Oper, ein wahrer Ozean an Klangfülle und ein furioses Staatsorchester Stuttgart mit Top-Solist:innen auf der Bühne.
    Tickets
    Chris Singer
    Lisa Batiashvili © Chris Singer
    Sa 3.10.2026, 16 Uhr, Beethovenhalle, Studio

    Lisa Batiashvili & Friends

    Lisa Batiashvili bringt die von ihr handverlesenen Stipendiaten ihrer eigenen Stiftung mit, um gemeinsam Kammermusik zu machen: ein familiäres Residenz-Finale mit viel georgischem Flair.
    Tickets

    Festival-Miteinander

    Festival-Miteinander

    Wir – das Beethovenfest Bonn – laden ein, in einem offenen und respektvollen Miteinander Beethovenfeste zu feiern. Dafür wünschen wir uns Achtsamkeit im Umgang miteinander: vor, hinter und auf der Bühne.

    Für möglicherweise auftretende Fälle von Grenzüberschreitung ist eine interne Ansprechstelle erreichbar für Publikum, Künstler:innen und Mitarbeiter:innen. 

    Wir sind ansprechbar über eine Telefon-Hotline (+49 228 2010321, im Festival täglich von 13–21 Uhr) oder per E-Mail (awareness@beethovenfest.de).

    Werte und Überzeugungen unseres Miteinanders sowie weitere externe Kontaktmöglichkeiten können hier auf unserer Website aufgerufen werden.

  • Illustration of three journalists with a microphone and camera. Text: "Viele Stimmen, ein Ensemble" and "Together in dialogue, for freedom and innovation."
    © Deutsche Welle
  • Poster celebrating 200 years of culture. Features symbols for music, literature, and art. Highlights support for the Beethovenfest.
    © Sparkasse KölnBonn
  • A pianist performs on stage under a pink spotlight. The audience sits in a large concert hall.
    © Deutsche Telekom AG
  • Yellow poster with red soundwave motif. Text: 'Im Puls der Stadt' and event details for Deutsche Post and DHL event.
    © DHL Group
  • The image shows the announcement for chamber concerts at Beethoven-Haus Bonn for the 2026/27 season, featuring a concert hall with a piano.
    © Beethoven-Haus Bonn
  • A woman with a ukulele stands against a red background. Text emphasizes music's role for refugees. UNO Refugee Aid logo visible.
    © UNO-Flüchtlingshilfe
  • Blue poster featuring Beethoven's illustration. Quote by Ludwig van Beethoven about talent and diligence. Logos of dhpg and CLA Global.
    © dhpg
  • Illustration: A lightbulb burns with an image of Beethoven's head. Script: "Bonn hat's in der Birne." and "Secure your new client's bonus now!"
    © SWB
  • Advertisement for Beethoven Fest 2026 featuring an illustration of Beethoven and the slogan "Music. Moves. Connects." QR code included.
    © Autohaus Thomas
  • Men loading a truck with aid supplies. Text: “Bonn helps Kherson – Get involved!” and a website link.
    © Help e. V.
  • Das Beethovenfest Bonn 2026 steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst.

    Programmheftredaktion:
    Sarah Avischag Müller
    M Hornauer

    Die Texte von Heidi Rogge sind Originalbeiträge für dieses Programmheft.

    • Mitwirkende
    • Programm
    • Einleitung
    • Beethoven: Violinsonate
    • Ravel: Violinsonate
    • Prokofjew: Violinsonate
    • Biografien
    • Konzertempfehlungen
    • Festival-Miteinander
    Ticket Hotline +49 228 2010344 Mon, Wed–Fri, 10:00–14:00
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