Das Campus-Projekt reist in diesem Jahr nach Nigeria: Die Afrobeat-Band BANTU und Jugendliche aus Deutschland und Nigeria verweben ihre jeweiligen Musiksprachen zu einem transkulturellen Erlebnis.
Do 11.9.2025
19.30 Uhr, Universität Bonn, Aula
Campus-Konzert: Nigeria
- Cross-Genre
- € 38 / 28 / 18
Mitwirkende
- Mitglieder des Bundesjugendorchesters
- Junge Musiker:innen aus Nigeria
- Mitglieder der Band BANTU
- Ade Bantu Konzept & Vocals
- Isaiah Odeyale Musikalische Leitung & Posaune
- Cassie Kinoshi Saxofon & Komposition
Programm
Ouvertüre zu »Egmont« in Ausschnitten, arr. von Josef Bach
»Ten Times Backwards«, »Cash and Carry« & »We No Go Gree« arr. von Isaiah Oladele
»Omo to moya re loju«, arr. von Josef Bach
»Die Gedanken sind frei«, arr. von Isaiah Oladele
»Nostalgia« & »Akinla« aus »African Suite«
»Colonial Mentality«
IV. Vivace, V. Moderato & X. Allegro aus »10 Marches to Miss the Victory«
»odò (river)« (Uraufführung)
»Yeye Theory« & »Disrupt The Programme«, arr. von Isaiah Oladele
18.45 Uhr Einführungsgespräch
Livestream des Konzerts auf beethovenfest.de/streams und auf dem YouTube-Kanal der Deutschen Welle DW Classical – abrufbar auch nach dem Konzert.
Beschreibung
Lagos, Hauptstadt von Nigeria – die Stadt macht zur Zeit eine rasante Entwicklung durch, hat ein pulsierendes Musikleben und gilt als inoffizielle Kulturhauptstadt Afrikas. Das Campus-Projekt, internationales Nachwuchsprojekt von Beethovenfest und Deutscher Welle, legt in diesem Jahr den Fokus auf Nigeria. Das Land im Umbruch ist der passende Begegnungsort für ein Festival, das sich im Angesicht der zahlreichen weltweiten Veränderungen das Jahresmotto »Alles Ultra« gegeben hat.
Junge Musiker:innen des Gastlands kommen in Lagos und Bonn mit Mitgliedern des Bundesjugendorchesters für intensive Probenphasen zusammen. Unter der künstlerischen Leitung der Afrobeat-Band BANTU erarbeiten sie eigene Musik für ein kulturübergreifendes Konzert, in dem Beethoven auf nigerianische Musiktradition und aktuelle musikalische Strömungen der Popkultur im Land trifft.
Ade Bantu, musikalischer Kopf der diesjährigen Campus-Ausgabe und bekannt für »music with a message«, lässt das Ensemble eigene Songs mit klarer politischer Aussage spielen. Dazu programmiert er deutsche und nigerianische Traditionals und ein Meisterwerk nigerianischer Klassik von Olufęlá Şowándé. Mit »odò« (»Fluss«) liefert die nigerianisch-britische Komponistin Cassie Kinoshi eine Hommage an die Yorùbá-Kultur Nigerias. Und zwischendrin blitzt die »Egmont-Ouvertüre« auf – Beethovens universelle Botschaft für Freiheit und den Widerstand gegen jegliche Tyrannei.
Konzertmitschnitt durch die Deutsche Welle