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Sa 13.9.2025

16 Uhr, Beethoven-Haus Bonn

Musik Macht Missbrauch

  • Diskurs, Vokal
  • Vergangene Veranstaltung
  • € 28
  • Daniel Arkadij Gerzenberg © Andrej Grilc
  • Sophia Burgos © Ruben Burgos
  • Kerstin Claus © Barbara Dietl
  • Jörg Fegert © privat

Mitwirkende

  • Daniel Arkadij Gerzenberg Klavier & Lyrik
  • Sophia Burgos Sopran & Live-Elektronik
  • Kerstin Claus Unabhängige Bundesbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen, Journalistin
  • Prof. Lydia Grün Präsidentin der Hochschule für Musik und Theater München
  • Prof. Dr. Jörg Fegert Universität Ulm, Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie
  • Moderation: Barbara Stach Beethovenfest Bonn

Programm

Franz Schubert

»Heidenröslein« D 257, »Lied der Mignon: Nur der wer die Sehnsucht kennt« D 877 & »Erlkönig« D 328

Hugo Wolf

»Ganymed« & »Lied der Mignon: So lasst mich scheinen«

Hector Docx

»sometimes« (Uraufführung)

Sophia Burgos

»Humming«

 

Im Wechsel mit Lesungen aus Daniel Arkadij Gerzenberg: »wiedergutmachungsjude« mit Improvisationen von Sophia Burgos


Im Anschluss Podiumsdiskussion

Auf einen Blick

Was erwartet mich?

Ein Abend, an dem mit Wort und Ton das Schweigen über Machtmissbrauch und sexuelle Gewalt in der Musik gebrochen wird.

Wie klingt das?
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Beschreibung

Machtmissbrauch, sexuelle Gewalt und fehlende Achtsamkeit finden sich im Musikbetrieb, aber auch im Repertoire selbst: In einigen der bekanntesten Kunstlieder wird all das mehr oder weniger deutlich thematisiert. Darauf will der Lieder- und Gesprächsabend den Blick richten. Der Pianist und Lyriker Daniel Arkadij Gerzenberg gestaltet ihn mit der Sopranistin Sophia Burgos – auch vor dem Hintergrund einer eigenen Missbrauchserfahrung, die er in seinem Langgedicht »wiedergutmachungsjude« verarbeitet hat. Kunstlieder wechseln sich ab mit elektronisch verfremdeten Improvisationen von Sophia Burgos, die Zeilen aus Gerzenbergs Buch aufgreifen. Der Berliner Komponist Hector Docx vertont einen Abschnitt aus demselben Text, der an diesem Abend uraufgeführt wird. Nach dem Konzert diskutiert eine hochkarätige Gesprächsrunde über Machtmissbrauch und fehlende Achtsamkeit in der klassischen Musik, Themen, die erst allmählich ins Bewusstsein rücken.

Das Konzert entstand im thematischen Anschluss an das Projekt »Inside Artists«, das im Vorjahr durch die Liz Mohn Stiftung und »tuned – Netzwerk für zeitgenössische Klassik« der Kulturstiftung des Bundes gefördert wurde.

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      Ein Liederabend gegen das Schweigen
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