Three virtuoso solo cello works with Eastern roots, influenced by folk music from Hungary and Turkey.
Tue. 8.9.2026
19:30, Beethoven-Haus Bonn
Jean-Guihen Queyras
- Recital
- Past Event
- € 29

Contributors
- Jean-Guihen Queyras cello
Programme
***
Roots op. 108
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Description
Musical roots in folk songs and dances from Hungary and Turkey: cellist Jean-Guihen Queyras is bringing along three solo works connected to homeland. Zoltán Kodály stamps out Hungarian rhythms 200 years after Bach’s Cello Suites. In his 1955 Partita, Ahmed Adnan Saygun unites Bach’s heritage with the Turkish makam. In addition, Queyras will be presenting a solo work by Fazıl Say.
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Programm
Jean-Guihen Queyras Violoncello
***
Ahmed Adnan Saygun (1907–1991)
Partita für Violoncello solo op. 31
I. Lento
II. Vivo
III. Adagio
IV. Allegretto
V. Allegro moderato
Fazıl Say (*1970)
Roots (Kökler) für Violoncello solo op. 108
I. Fearlessness (Korkusuzluk)
II. Endless Memories (Bitmeyen Hatıralar)
III. Rite of Peace (Barış Ayini)
IV. Perpetuum Mobile
V. Roots Ballad (Kökler Türküsü)
Pause
Zoltán Kodály (1882–1967)
Sonate für Violoncello solo op. 8
I. Allegro maestoso ma appassionato
II. Adagio con grand’ espressione
III. Allegro molto vivace
Über den Konzertabend
Konzertdauer: ca. 100 Minuten
Bitte beachten Sie, dass während dem Konzert ein Videomitschnitt stattfindet. Für ein ungestörtes Konzerterlebnis bitten wir Sie, auf Foto- und Videoaufnahmen zu verzichten.
Zusätzlich zu Blumen schenken wir den Künstler:innen Blüh-Patenschaften, mit deren Hilfe in der Region Bonn Blumenwiesen angelegt werden.
Grußwort
Liebes Publikum,
Nach Hause. Daheim. Kaum ein Motto könnte besser zu Bonn passen als dieses. Das Beethovenfest kehrt in die sanierte Beethovenhalle und damit an einen Ort zurück, der für viele Menschen untrennbar mit Musik, Begegnung und kultureller Identität verbunden ist. Auch der Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses hat sich zu einem solchen wunderbaren Ort entwickelt.
Auch die dhpg verbindet mit Bonn ein besonderes Gefühl von Heimat. Hier liegen unsere Wurzeln, hier begann vor vielen Jahrzehnten unsere Geschichte. Heute sind wir deutschlandweit tätig und als Mitglied des internationalen Netzwerks CLA Global weltweit vernetzt. Umso mehr wissen wir, wie wichtig Orte sind, die Orientierung geben, Gemeinschaft stiften und Menschen zusammenbringen.
Das heutige Konzert trägt den Titel »Roots« und widmet sich musikalischen Wurzeln, Traditionen und kulturellen Einflüssen. Die Werke von Kodály, Saygun und Fazıl Say zeigen eindrucksvoll, wie Heimat nicht Abgrenzung bedeutet, sondern Offenheit: Vertraute Klänge begegnen neuen Perspektiven, regionale Traditionen werden Teil eines größeren kulturellen Dialogs.
Dieses Verständnis von Heimat als Ort der Begegnung und des Austauschs entspricht traditionell dem Geist des Beethovenfests. Deshalb unterstützen wir dieses Festival seit vielen Jahren mit großer Überzeugung.
Wir wünschen Ihnen einen inspirierenden Konzertabend und unvergessliche musikalische Momente.
Ihr
Andreas Rohde
dhpg
Dieses Konzert wird gefördert durch
Einleitung
Tief verwurzelt im Leben!
Der französische Cellist Jean-Guihen Queyras lädt mit seinem Solo-Programm »Roots« zu einer musikalischen Abenteuerreise durch Osteuropa ein. Dabei wird man Ohrenzeuge von drei heimatverbundenen Werken, in denen die Komponisten ihre musikalischen Wurzeln verewigt haben. Gleich zu Beginn erklingt von Ahmed Adnan Saygun seine 1955 erstaufgeführte Partita für Violoncello solo, in der westliche Romantik auf traditionelle türkische Harmonien trifft. Fazıl Say, seines Zeichens musikalischer Wanderer zwischen vielen Klangwelten, hat in sein Solowerk Roots ebenfalls Elemente aus der anatolischen Musik verarbeitet. Das fünfsätzige Werk hat Fazıl Say übrigens für Jean-Guihen Queyras geschrieben. Zum Schluss, in der Cellosonate des Ungarn Zoltán Kodály, erinnert Queyras mit seinem wild umher springenden Cellobogen auch an all die Dorfmusikanten, die einst auf dem Balkan für Furore sorgten.
Saygun: Partita
Zahlen & Fakten
Ahmed Adnan Saygun: Partita für Violoncello solo op. 31
Komposition: 1955
Uraufführung: 1955 in Ankara mit Martin Bochmann
Gut zu wissen: Entstand ursprünglich als Theatermusik für eine Neuinszenierung von Schillers Kabale und Liebe in Istanbul.

Hommage à Schiller
Als in den 1920er-Jahren der türkische Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk die Republik ausrief, war damit auch die musikalische Öffnung hin zum Westen verbunden. Konservatorien, Opernhäuser und Sinfonieorchester wurden nach europäischem Vorbild in Ankara, Izmir und Istanbul gegründet. Größen der Kompositionswelt wie Paul Hindemith und Béla Bartók lehrten in der Türkei.
Einer der ersten türkischen Komponist:innen, die westliche Kompositionstechniken und traditionelle anatolische Volksmusik miteinander verschmolzen, war Ahmed Adnan Saygun. 1928 war Saygun zunächst nach Paris gegangen, um bei dem französischen Wagner-Fan Vincent d’Indy zu studieren. Nach seiner Rückkehr begegnete er dann Bartók, mit dem er ab 1936 die Volksmusik der Türkei erkundete. In den kommenden Jahren erlebte Sayguns Musik auch international eine enorme Popularität. So wurden seine Orchesterwerke u. a. von den Wiener Philharmonikern aufgeführt.
Sayguns meistgespieltes Stück ist bis heute seine Partita für Violoncello solo op. 31. In ihr verbindet Saygun große romantische Gesten mit harmonischen Wendungen aus der türkisch-arabischen Musik. Anlass für die Komposition war die Inszenierung von Friedrich Schillers Kabale und Liebe in Istanbul zu Ehren des 150. Todestages des Dichters. Max Meinecke, Intendant des Stadttheaters Istanbul, beauftragte Saygun mit einer kammermusikalischen Ouvertüre zur Aufführung. Später arbeitete dieser das ursprünglich einsätzige Stück zu einer fünfsätzigen Komposition um. In Anlehnung an Johann Sebastian Bachs Solokompositionen für Violine gab er ihr den Titel Partita.
Die Uraufführung spielte Martin Bochmann, der zu dieser Zeit als Celloprofessor am Staatlichen Konservatorium in Ankara tätig war. Das Publikum zeigte sich von der frei monologisierenden Musik derart bewegt und beeindruckt, dass sowohl Komponist als auch Solist mit der »Schiller-Gedenkmedaille« geehrt wurden. Später bekannte Saygun, dass es der Humanismus Schillers gewesen sei, der ihn maßgeblich geprägt hätte. Diese Seelenverwandtschaft wollte er mit seiner Komposition nun unterstreichen – musikalisch wie auch mit der offiziellen Widmung, die er seiner Partita voranstellte: »In Erinnerung an Friedrich Schiller«.
Say: Roots
Zahlen & Fakten
Fazıl Say: Roots (Kökler) für Violoncello solo op. 108
Komposition: 2023
Uraufführung: 28. September 2024 in Kronberg im Taunus mit Jean-Guihen Queyras

Wanderer zwischen Ost und West
Seine Heimat ist die Türkei. Doch Fazıl Say beherrscht musikalisch viele Muttersprachen. Er liebt Bach so sehr wie den Jazz. Bei Beethoven fühlt er sich genauso zu Hause wie in der Volksmusik Anatoliens. Und neben großen Orchesterkompositionen und innigen Liedern komponiert er auch schon mal Stücke für Klavier und DJ. »Ich bin keiner, der in einer Sprache schreibt, wie andere Komponist:innen«, so Say. »Ich habe größten Respekt vor denen. Aber ich will neue Klänge entdecken.«
Der international gefeierte und vielfach ausgezeichnete Musiker ist aber nicht nur ein neugieriger Wanderer und Abenteurer zwischen den unterschiedlichsten Musikwelten. Mit seinen Kompositionen will Fazıl Say immer auch auf gesellschaftliche und politische Missstände hinweisen. Kein Wunder, dass er besonders stolz auf den Bonner »Beethovenpreis für Menschenrechte« ist, der ihm 2016 verliehen wurde. Auch mit seinem Cellowerk Roots (Wurzeln), das er für den heutigen Solisten Jean-Guihen Queyras geschrieben hat, reagiert er auf das, was die Welt in den letzten Jahren fast aus den Angeln gehoben hat.
»Das zwanzigminütige Stück handelt von Krieg und Terror, die die Machtverhältnisse der Welt erschüttern, sowie von Aufständen der Hoffnung und Friedensritualen, die die Wurzeln der Menschheit stärken werden.«
Spuren der kulturellen Wurzeln jener anatolischen Landschaften, in denen Fazıl Say lebt und arbeitet, schaffen dabei eine besondere musikalische Atmosphäre. Say legte bei seiner Komposition außerdem großen Wert darauf, alle Klangfarben und überhaupt die gesamte Virtuosität des Cellos auszuschöpfen. Insgesamt besteht Roots aus fünf verschiedenen Charakterstücken: »Fearlessness« (Furchtlosigkeit), »Endless Memories« (Unendliche Erinnerungen), »Rite of Peace« (Ritual des Friedens), »Perpetuum Mobile« und »Roots Ballad« (Die Ballade von den Wurzeln). Der Komponist weist zwar darauf hin, dass die fünf Sätze durchaus auch einzeln gespielt werden können, doch ihre eigentliche Kraft und Schönheit entwickeln sie für ihn erst als Einheit, als Gesamtheit – als Teil eines größeren Ganzen.
Kodály: Sonate
Zahlen & Fakten
Zoltán Kodály: Sonate für Violoncello solo op. 8
Komposition: 1915
Uraufführung: 1918 in Budapest mit dem Widmungsträger Jenő Kerpely

Seelenpanorama auf vier Saiten
»Ohne Wurzeln ist Kunst überhaupt nicht möglich, und meiner Ansicht nach muss jede Kunst, wie auch die Geschichte lehrt, in einem nationalen Boden beheimatet sein.«
So lautete zeitlebens das Credo des ungarischen Komponisten Zoltán Kodály. Wie prägend die musikalischen Schätze seiner Heimat waren, spiegelt sich in seinem reichen Schaffen mit all den folkloristischen Tanzrhythmen und Melodien wider. Die eigenen musikalischen Wurzeln erforschte Kodály schon früh. So schrieb er seine Doktorarbeit über den Strophenbau des ungarischen Volkslieds. Ab 1905 brach er gemeinsam mit seinem Freund Béla Bartók zu langen Reisen durch den Balkan auf, wo sie auf Notenpapier sowie auf einem Edison-Phonografen Abertausende von Volksliedmelodien aufzeichneten. Doch Kodály ließ sich von diesen musikalischen Fundstücken nicht nur zu populären Orchesterwerken wie den Tänzen aus Galánta inspirieren. Selbst seine Sonate für Violoncello solo op. 8 lebt von ungarischen Klangfarben und sogar Spieltechniken, mit denen einst hochvirtuose Dorfmusikanten zum Tanz aufspielten.
Die dreisätzige Cellosonate ist aber nicht nur eine Hommage an die große Streichertradition des Balkans. Mit diesem 1915 entstandenen und am 7. Mai 1918 in Budapest uraufgeführten Stück schrieb Kodály nach den 200 Jahre zuvor von Johann Sebastian Bach komponierten Cello-Suiten das erste bedeutende Werk für Cello solo. Auch Bartók zeigte sich von diesem Kammermusikwurf sofort begeistert.
»Das Werk weist keinerlei Ähnlichkeit mit anderen Werken dieser Art auf«, so Bartók 1921 in seinem Artikel Von der neuen ungarischen Musik. »Die Ideenwelt dieses Werkes von Kodály ist vollkommen neuartig.«
Mit dramatischer Wucht und geradezu flehender Geste eröffnet Kodály die Sonate. Diese emotional beklemmende Stimmung zieht sich durch den gesamten ersten Satz. Zur friedvollen Ruhe kommt aber auch der zweite, langsame Satz nicht. Vielmehr ist das mit der Spielanweisung »con grand’ espressione« (mit großem Ausdruck) versehene Adagio ein einziges Klagelied. Erst mit dem finalen dritten Satz (Allegro molto vivace) ändert sich der düstere Charakter. Kodály verlangt dafür vom Solisten alles ab. Angeheizt vom motorisch springenden Bogen, wähnt man sich rasch in der Welt der ungarischen Musik-Tradition der Roma – wenn sich das Cello in ein hackbrettartiges Zymbal und dann wieder in eine Klarinette zu verwandeln scheint.
Guido Fischer
Wir danken den Mitgliedern des Freundeskreises
PATRON
Founding members Arndt and Helmut Andreas Hartwig
PLATINUM
Dr. Michael Buhr und Dr. Gabriele Freise-Buhr
Godesberg Gastronomie & Event GmbH
GOLD
LTS Lohmann Therapie-Systeme AG
Andrea und Ekkehard Gerlach
Hans-Joachim Hecek und Klaus Dieter Mertens
Dr. Thomas und Rebecca Ogilvie
Albert Tonger Immobilien e. K.
Braunschweiger Privatbank, Köln
SILVER
Maria und Christoph Bader
Bernd Böcking
Dr. Sigrun Eckelmann† und Johann Hinterkeuser
Dr. Stefanie Montag und Dr. Stephan Herberhold
Dr. Luciano und Ulrike Pizzulli
Julia Rabus und Mirko Klemm
Jannis Ch. Vassiliou und Maricel de la Cruz
ON THE RECOMMENDATION of our patrons Arndt and Helmut Andreas Hartwig
Tim Achtermeyer MdL
Judith und Tobias Andreae
Dr. Frank Asbeck und Susanne Birkenstock
Bettina Böttinger und Martina Wziontek
Anja Bröker
Philipp Buhr und Marie-Madeleine Zenker
Tim und Jessi Buhr
Katja Burkard und Hans Mahr
Claudia Cieslarczyk und Heiko von Dewitz
Rüdiger und Andrea Depkat
Guido Déus
Prof. Dr. Udo und Bettina Di Fabio
Walter Droege und Hedda im Brahm-Droege
Ralf und Antje Firmenich
Tobias Grewe und Dr. Jan Hundgeburth
Jörg Großkopf und Peter Daubenbüchel
Prof. Monika Grütters
Lothar und Martha Harings
Dr. Bernhard Helmich und Mai Hong
Dr. Eckart und Ulla von Hirschhausen
Dr. Sabine Hoeft und Thomas Geitner
Prof. Dr. Frank G. und Ulrike Holz
Prof. Dr. Wolfgang und Dr. Brigitte Holzgreve
Martin Hubert und Martina und Martha Marzahn
Stephan und Sirka Huthmacher
Dirk und Viktoria Kaftan
Dr. Christos Katzidis MdL und Ariane Katzidis
Andrea, Tim und Jan Kluit
Dr. Eva Kraus
Dr. Markus Leyck Dieken und Peter Kraushaar
Peter und Katharina Limbourg
Nathanael Liminski MdL und Hanna Liminski
Horst und Katrin Lingohr
Marianne und Stefan Ludes
Dr. Peter Lüsebrink und Karl-Heinz von Elern
Michael Mronz und Markus Felten
Prof. Dr. Georg und Doris Nickenig
Dr. Solveig Palm
Alexandra Pape und Malte von Tottleben
Christian A. und Rita Rast
Hans-Arndt und Julia Riegel
Prof. Dr. Manuel und Aila Ritter
Matthias und Steffi Schulz
Moritz Seibert
Stephan Schwarz und Veronika Smetackova
Annette Schwolen-Flümann und Thomas Flümann
Prof. Walter Smerling und Beatrice Blank
Elisabeth Sobotka und Prof. Dr. Hans Peter Wehrli
Peter und Annette Storsberg
Prof. Burkhard und Friederike Sträter
Prof. Dr. Hendrik Streeck MdB und Paul Zubeil
Ulrich und Petra Voigt
Oliver und Diane Welke
Dr. Vera Westermann und Michael Langenberg
Dr. Matthias Wissmann und Francisco Rojas
Christian van Zwamen und Gerd Halama
BRONZE
Jutta und Ludwig Acker * Prof. Dr. Wolfgang Angerstein * Alexandra Asbeck * Dr. Rainer und Liane Balzien * Munkhzul Baramsai * Christina Barton van Dorp und Dominik Barton * Christoph Beckmanns * Prof. Dr. Christa Berg * Prof. Dr. Arno und Angela Berger * Christoph Berghaus * Klaus Besier * Ingeborg Bispinck-Weigand * Christiane Bless-Paar und Dr. Dieter Paar * Frank-Michael Böhle und Elvira Pietzka-Böhle * Dr. Ulrich und Barbara Bongardt * Anastassia Boutsko * Anne Brinkmann * Ingrid Brunswig * Lutz Caje * Gabriele und Robert Carl * Elmar Conrads-Hassel und Dr. Ursula Hassel * Ingeborg und Erich Dederichs * Geneviève Desplanques * Irene Diederichs * Michael Eckhardt und Birgit Wolter * Christel Eichen und Ralf Kröger * Elisabeth Einecke-Klövekorn * Dr. Martina Endepohls-Ulpe und Alexander Ulpe * Heike Fischer und Carlo Fischer-Peitz * Dr. Gabriele und Ulrich Föckler * Prof. Dr. Eckhard Freyer * Johannes Geffert * Silke und Andree Georg Girg * Dr. Helga-Maleen Gerresheim * Margareta Gitizad * Carsten Gottschalk * Ulrike und Axel Groeger * Marta Gutierrez und Simon Huber * Cornelia und Dr. Holger Haas * Sylvia Haas * Christina Ruth Elise Hendges * Renate und L. Hendricks * Peter Henn * Prof. Ingeborg Henzler und Dr. Mathias Jung * Heidelore und Prof. Werner P. Herrmann * Dr. Monika Hörig * Georg Peter Hoffmann und Heide-Marie Ramsauer * Dr. Francesca und Dr. Stefan Hülshörster * Karin Ippendorf * Angela Jaschke * Dr. Michael und Dr. Elisabeth Kaiser * Elisabeth und Rolf-Dieter Kaißer * Agnieszka Maria und Jan Kaplan * Dr. Hiltrud Kastenholz und Herbert Küster * Dr. Reinhard Keller * Dr. Ulrich und Marie Louise Kersten * Rolf Kleefuß und Thomas Riedel * Dr. Gerd Knischewski * Norbert König und Clotilde Lafont-König * Sylvia Kolbe * Sigrid Kümmerlein * Gisela Kunz * Dr. Hans Dieter und Ursula Laux * Ute und Dr. Ulrich Kolck * Manfred Koschnick und Arne Siebert * Lilith Matthiaß-Küster und Norbert Küster * Thea Kutzscher * Ruth und Bernhard Lahres * Renate Leesmeister * Gernot Lehr und Dr. Eva Sewing * Traudl und Reinhard Lenz * Florian H. Luetjohann * Moritz Magdeburg * Dr. Charlotte Mende * Heinrich Meurs * Heinrich Mevißen * Dr. Dr. Peter und Dr. Ines Miebach * Karl-Josef Mittler * Dr. Josef Moch * Esther und Laurent Montenay * Friedrich Wilhelm Moog und Vera Walther-Moog * Katharina und Dr. Jochen Müller-Stromberg * Dr. Nicola und Dr. Manuel Mutschler * Dr. Gudula Neidert-Buech und Dr. Rudolf Neidert * Gerald und Vanessa Neu * Lydia Niewerth * Wolfram Nolte * Mark und Rita Opeskin * Céline Oreiller * Dieter und Brigitta Penning * Carol Ann Pereira * Gabriele Poerting * Dr. Manfred und Dorothee van Rey * Ruth Schmidt-Schütte und Hans Helmuth Schmidt * Dr. Andreas und Bettina Rohde * Prof. Dr. Tilman und Astrid Sauerbruch * Ingrid Scheithauer * Monika Schmuck * Markus Schubert * Simone Schuck * Petra Schürkes-Schepping * Dr. Manfred und Jutta von Seggern * Prof. Dr. Norma Selve * Prof. Dr. Wolfram Steinbeck * Dr. Andreas Stork * Michael Striebich * Dr. Corinna ten Thoren und Martin Frevert * Verena und Christian Thiemann * Dr. Sabine Trautmann-Voigt und Dr. Bernd Voigt * Hermann und Bettina Ude * Katrin Uhlig * Carrie Walter und Gabriel Beeby * Susanne Walter * Aino Ritva Weyers und Nadeem Hajouj * Ruth Winterwerp-van den Elzen und Jürgen Winterwerp * Dr. Bettina und Dr. Matthias Wolfgarten
YOUNG FRIENDS
Iklim Arikan * Linda Dahn * Lasse Frings * Ricci Frosio * Lin Golenia * Emilia Hecke * Victoria Emilia Holz * M Hornauer * Zsolt Máté Kiss * Jonas Kotulla * Marie Meißner * Felix Mennicken * Linus Neunkirchen * Felix Schuck * Hannah Speckmann * Charlotte Speckmann * Nelly Sophia Stach * Till Steinert * Johanna von Bargen * Florens Windelen * Yolanda Winter * Akichika Yukawa * Tom Ziese
Biografie
Jean-Guihen Queyras
VioloncelloNeugier und Vielfalt prägen das künstlerische Wirken von Jean-Guihen Queyras. Auf der Bühne und bei Aufnahmen erlebt man einen Künstler, der sich mit ganzer Leidenschaft der Musik widmet, sich dabei aber vollkommen unprätentiös und demütig den Werken gegenüber verhält, um das Wesen der Musik unverfälscht und klar wiederzugeben. Seine Herangehensweise wurde wesentlich von Pierre Boulez geprägt, mit dem ihn eine lange Zusammenarbeit verband. So nimmt er sich mit gleicher Intensität sowohl Alter Musik – z. B. mit dem Freiburger Barockorchester und der Akademie für Alte Musik Berlin – als auch zeitgenössischer Werke an.
Jean-Guihen Queyras war Gründungsmitglied des Arcanto Quartetts; mit Isabelle Faust und Alexander Melnikov bildet er ein festes Trio. Darüber hinaus erarbeitete er zusammen mit den Spezialisten der iranischen Trommel Zarb Bijan und Keyvan Chemirani ein mediterranes Programm. Jean-Guihen Queyras ist regelmäßig zu Gast bei renommierten Orchestern weltweit und legte eine beeindruckende Diskografie vor. Er ist Professor an der Musikhochschule Freiburg und künstlerischer Leiter des Festivals Rencontres Musicales de Haute-Provence in Forcalquier.
Konzertempfehlungen
Festival-Miteinander
Festival-Miteinander
Wir – das Beethovenfest Bonn – laden ein, in einem offenen und respektvollen Miteinander Beethovenfeste zu feiern. Dafür wünschen wir uns Achtsamkeit im Umgang miteinander: vor, hinter und auf der Bühne.
Für möglicherweise auftretende Fälle von Grenzüberschreitung ist eine interne Ansprechstelle erreichbar für Publikum, Künstler:innen und Mitarbeiter:innen.
Wir sind ansprechbar über eine Telefon-Hotline (+49 228 2010321, im Festival täglich von 13–21 Uhr) oder per E-Mail (awareness@beethovenfest.de).
Werte und Überzeugungen unseres Miteinanders sowie weitere externe Kontaktmöglichkeiten können hier auf unserer Website aufgerufen werden.
Das Beethovenfest Bonn 2026 steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst.
Programmheftredaktion:
Sarah Avischag Müller
M Hornauer
Die Texte von Guido Fischer sind Originalbeiträge für dieses Programmheft.















