Beethoven’s Fifth in the spirit of chamber music and a Beethoven piano concerto with a conducting pianist.
Thu. 17.9.2026
19:30, Beethovenhalle, Great Hall
Fabian Müller & The Trinity Sinfonia
- Chamber Orchestra, Piano
- Past Event
- € 69 / 59 / 49 / 39 / 29 / 19

Contributors
- The Trinity Sinfonia
- Fabian Müller piano & artistic director
Programme
Piano Concerto No. 3 in C Minor, op. 37
Symphony No. 5 in C Minor, op. 67
The concert at a glance
What can I expect?
What does it sound like?
Pre-concert talk
18:45, Great Hall:
Marie König in conversation with Fabian Müller
Today at the Festival Salon
Opening hours: 18:00–23:00
- 18:00 Happy Hour – One-to-one
- 19:00–20:30 Meet and Sing – with the Beethovenfest Community Music (Seminar room B/C)
- 21:30 Open Stage
Description
The cycle of the complete Beethoven symphonies with Fabian Müller’s The Trinity Sinfonia has been ongoing at the festival since 2024. This year it’s time for the Fifth – the small and nimble ensemble of hand-picked young top-level artists plays it in the spirit of chamber music. In addition, the Bonn pianist and maestro will conduct Beethoven’s Third Piano Concerto from the instrument. An ideal form of music-making, characterised by trust and close cooperation.
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Mitwirkende
The Trinity Sinfonia
Fabian Müller Klavier & Leitung
Programm
Louise Farrenc (1804–1875)
Ouvertüre Nr. 2 Es-Dur op. 24
Andante maestoso
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37
I. Allegro con brio
II. Largo
III. Allegro
Pause
Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67
I. Allegro con brio
II. Andante con moto
III. Scherzo. Allegro – Trio
IV. Allegro
Über den Konzertabend
Konzertdauer: ca. 110 Minuten
Gastronomisches Angebot vor Ort
Für ein ungestörtes Konzerterlebnis bitten wir Sie, auf Foto- und Videoaufnahmen zu verzichten.
Zusätzlich zu Blumen schenken wir den Künstler:innen Blüh-Patenschaften, mit deren Hilfe in der Region Bonn Blumenwiesen angelegt werden.
Einführungsgespräch
18.45 Uhr, Großer Saal
Marie König im Gespräch mit Fabian Müller
Festival Salon
Unser Festival Salon steht vor und nach dem Konzert zum gemütlichen Verweilen offen – auch ohne Ticket. Kommen Sie vorbei!
Öffnungszeiten: 18–23 Uhr
Programm:
18–19 Uhr: Happy Hour – Eins zu Eins: Stellen Sie den Mitgliedern des Festival-Teams Ihre Fragen!
19–20.30 Uhr: Meet and Sing – Mitsingen und Mitspielen, spontan und ohne Noten mit der Beethovenfest Community Music (Seminarraum B/C)
21.30–22.30 Uhr: Open Stage
Ort: Im Ausstellungsraum zwischen Haupt- und Südfoyer
Grußwort
Liebe Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher,
unter dem Motto »Nach Hause/Daheim« kehrt das Beethovenfest in die Beethovenhalle zurück. Für uns als Knauber Unternehmensgruppe ist dieses Wieder-Ankommen eng mit Bonn verbunden: Seit Generationen sind wir hier zuhause, arbeiten in und für die Region und wissen, wie wichtig Orte sind, an denen Menschen einander begegnen.
Umso mehr freuen wir uns, dieses Konzert zu unterstützen: Mit Fabian Müller und The Trinity Sinfonia steht ein echtes Bonner Heimspiel auf der Bühne. Dass dieses Ensemble seine musikalische Heimat in Endenich hat, also dort, wo auch Knauber tief verwurzelt ist, macht diesen Abend für uns besonders.
Wir wünschen Ihnen ein inspirierendes Konzerterlebnis!
Ihre
Dr. Ines Knauber-Daubenbüchel
Dieses Konzert wird gefördert durch
Steinway Düsseldorf ist exklusiver Klavierpartner
Einführung
Am 22. Dezember 1808 bebt die Musikwelt: Es ist der Tag, an dem Ludwig van Beethoven die Uraufführung seiner fünften Sinfonie dirigiert. Eine drängendere, dramatischere, direktere und forderndere Sinfonie hat das Publikum bis dahin kaum je erlebt. Schicksalssinfonie lautet bald ihr Beiname, denn Beethoven hadert zur Kompositionszeit mit dem Wissen, dass er schon bald sein Gehör komplett verlieren wird. Auch sein drittes Klavierkonzert entstammt dieser Lebensphase, in der Beethoven seinen engsten Vertrauten mitteilt:
»Es fehlte wenig, und ich endigte selbst mein Leben – nur sie die Kunst, sie hielt mich zurück …«
Im Rahmen ihres mehrjährigen Zyklus mit sämtlichen Beethoven-Sinfonien bringen Fabian Müller und The Trinity Sinfonia einen bestürzend direkten und ehrlichen Beethoven mit in ihre und seine Bonner Heimat. Ein Komponist, von dem Müller überzeugt ist:

Beethoven’s coming home
Schade, dass es im frühen 19. Jahrhundert noch keine Tonaufnahmen gab. Eine Sprachaufzeichnung von Ludwig van Beethoven? Ein Interview vielleicht – oder, noch besser, ein spontaner Gefühlsausbruch? Das würde möglicherweise noch einmal eine andere Facette im Wesen des Großmeisters offenlegen, dem man sich gewöhnlich mit großer Ehrfurcht nähert und dessen Werke man förmlich mit Samthandschuhen anfasst. Von denen man sozusagen nur »hochdeutsch« spricht, wie der kürzlich verstorbene Wahl-Bonner Konrad Beikircher einmal fest- und sich zugleich folgende fiktive Begebenheit vorgestellt hat: Ludwig van Beethoven – der nach Beikirchers Ansicht seinen rheinischen Dialekt auch nach Jahrzehnten in Wien niemals ablegte – besucht seinen Gönner Graf Andrei Kirillowitsch Rasumowsky. Unter dem Arm trägt er die druckfrische Partitur seiner fünften Sinfonie in c-Moll, der sogenannten Schicksalssinfonie mit jenem ikonischen Beginn, den Beethoven der Musikwelt für alle Zeiten eingehämmert hat. In Beikirchers Fantasie steht der schwerhörige Titan nun da und brüllt Rasumowsky im besten rheinischen Singsang förmlich an: »Jung do, da han isch dir vielleisch en Sinfonie hinjelapp, da jonn dir de Ohre fliehje.«
Rheinländer durch und durch
Ein Sakrileg, sich Beethoven als einen Menschen zu denken, der die rheinische Herkunft zeit seines Lebens weder verleugnen konnte noch wollte? Fabian Müller verneint und ist überzeugt:
»Beethoven ist ein extrem rheinländischer Komponist und ich finde, das spürt man wirklich sehr. Ich bin der Meinung, dass Beethoven, obwohl er Bonn unbedingt verlassen und nach Wien ziehen wollte, genau das geblieben ist, was für mich seine und meine Heimatregion ausmacht: dieser Typ Mensch. Was ich so mag am Rheinland und was ich vermisse, wenn es sich irgendwo anders nicht vermittelt, ist dieses Gefühl, dass die Menschen nicht versuchen, dir etwas vorzumachen. Es gibt keine Fassade. Alles ist sehr authentisch, sehr ehrlich, sehr direkt und sehr herzlich. Das verbinde ich mit Heimat. Und das finde ich einfach in sehr vielen Werken von Beethoven wieder.«

Dem Schicksal die Stirn geboten
Authentisch, ehrlich, direkt: Wenn das den rheinischen Charakter ausmacht, bleibt Beethoven menschlich in der Tat lebenslang dem Rheinland treu. Seine Musik ist unverstellt. Und besonders, als ihm das Leben die wahrscheinlich schwerste Herausforderung seines Lebens aufbürdet, lehnt er sich auch in seinem Komponieren dagegen auf, zeigt sich widerborstig und nicht gewillt, sich zu ergeben: »Ich will dem Schicksal in den Rachen greifen, ganz niederbeugen soll es mich gewiß nicht«, heißt es im sogenannten Heiligenstädter Testament, einem Brief an seine Brüder aus dem Oktober des Jahres 1802. Beethoven beschreibt, warum er ist, wie er ist:
»mit einem feurigen Lebhaften Temperamente gebohren selbst empfänglich für die Zerstreuungen der Gesellschaft, muste ich früh mich absondern, [...] durch die verdoppelte traurige Erfahrung meines schlechten Gehör’s, [...] und doch war’s mir noch nicht möglich den Menschen zu sagen: sprecht lauter, schreyt, denn ich bin Taub.«
Beethoven: Klavierkonzert
Zahlen und Fakten
Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37
Entstehung: Erste Skizzen 1796 oder früher, Ausarbeitung ab 1799/1800
Uraufführung: 5. April 1803 in Beethovens erster Akademie im Theater an der Wien zusammen mit der zweiten Sinfonie und dem Oratorium Christus am Ölberge (Solist und Dirigent: Ludwig van Beethoven)
Konzertantes Aufbegehren
Beethoven verliert den für einen Musiker mutmaßlich wichtigsten Sinn: sein Gehör. Spätestens zu Beginn des neuen Jahrhunderts weiß er, dass der vollständige Hörverlust für ihn unausweichlich ist. An die Brüder schreibt er:
»Es fehlte wenig, und ich endigte selbst mein Leben – nur sie die Kunst, sie hielt mich zurück, ach es dünkte mir unmöglich, die Welt eher zu verlassen, bis ich das alles hervorgebracht, wozu ich mich aufgelegt fühlte«.
Das Publikum, das am 5. April 1803 im Theater an der Wien neben der Uraufführung der zweiten Sinfonie auch die Premiere seines Klavierkonzerts Nr. 3 erlebt, dürfte eine Idee davon bekommen haben, was Beethoven meinte. Ein Werk, das die Konventionen seiner Zeit derart vehement abstreift, hat man noch nicht gehört; ein Solokonzert, in dem Klavier und Orchester zur untrennbaren Einheit verschmelzen und das dramatischer ist als alles, was die Wiener Musikszene vorher selbst von diesem impulsiven Sonderling gekannt hat.

Beethoven: Sinfonie
Zahlen und Fakten
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67
Entstehung: Skizzen zwischen 1803 und 1805, Ausarbeitung von Anfang 1804 bis März 1808
Uraufführung: 22. Dezember 1808 in Beethovens Akademie im Theater an der Wien, zusammen mit der sechsten Sinfonie, dem vierten Klavierkonzert, Teilen der Messe C-Dur und der Chorfantasie (Dirigent: Ludwig van Beethoven)
Von Jähzorn bis Euphorie
»Beethoven hatte eben diese Fähigkeit, musikalisches Material so wie das Leben funktionieren zu lassen. Es ist nicht immer schön und angenehm. Etwas ist im Weg, beißt, kratzt. Es ist unglaublich, welche starken Emotionen das in alle denkbaren Richtungen auslösen kann«, sagt Müller mit Blick auch auf Beethovens berühmte fünfte Sinfonie. Erste Skizzen notiert der Komponist wohl schon im Uraufführungsjahr des c-Moll-Konzerts, im absoluten Emotionstief seines Lebens, aus dem ihm erklärtermaßen seine Kunst hinaushalf. Durch finstere Gefühlsnacht hat Beethoven sich ans Licht gekämpft und in diesem Topos eine Dramaturgie für sein sinfonisches Schaffen gefunden: per aspera ad astra – durch Nacht zum Licht. Oder in Fabian Müllers Worten:
»Unverstellter Jähzorn und dann im letzten Satz die reine Euphorie. Das ist keine Feier, das ist kein Fest. Das ein Rausch.«
Mehr Beethoven wagen
In der c-Moll-Sinfonie entlädt sich in Müllers Vorstellung reinster Beethoven: »Immer ohne Rücksicht auf sich selbst. Immer mit dem größten Herzen, das man sich vorstellen kann. Was Beethoven macht, ist immer ohne Show und ohne Fake. Vielleicht ist es das Gegenteil von Politik. Man sagt immer, Beethoven sei ein politischer Mensch gewesen, und das glaube ich auch. Aber in meiner Überzeugung steht er für Politik, wie sie eigentlich sein sollte – nämlich wahnsinnig ehrlich.« Dem Fake und Glanz, der pompösen Show und den inhaltslosen Tiraden, die Müller in der Politik (zu) vieler Länder ausmacht, habe Beethoven etwas entgegenzuhalten: »Von Sentimentalitäten befreites, reines inhaltliches Gefühl.«
Farrenc: Ouvertüre
Zahlen und Fakten
Louise Farrenc: Ouvertüre Nr. 2 Es-Dur op. 24
Entstehung: 1834
Gemeinsam mit der Konzertouvertüre e-Moll op. 23 ist Opus 24 Farrencs erstes Orchesterwerk. Die Idee eines selbstständigen Konzertstücks, das kein Bühnenwerk einleitet, geht auf Mendelssohn oder sogar Beethoven zurück. Aber anders als deren Gattungsbeiträge haben Farrencs Ouvertüren ausdrücklich weder ein außermusikalisches Programm noch einen literarischen Titel.
Gut zu wissen: Louise Farrenc war eine der bedeutendsten Komponistinnen des 19. Jahrhunderts – und die erste Frau, die eine Professur am Pariser Konservatorium innehatte. Ihre Werke, darunter drei Sinfonien sowie zahlreiche Klavier- und Kammermusikwerke, verleugnen bei aller romantischer Ausdruckskraft die klassischen Vorbilder nicht.

Mit Freiheitsgeist, ohne Politik
Als auch am 29. April 1849 im achten Abonnementkonzert der Société des concerts du Conservatoire de Paris Beethovens Fünfte auf dem Programm steht, ereignet sich zugleich eine Sensation: die Uraufführung der neuesten Sinfonie Louise Farrencs. Zwar ist sie zur damaligen Zeit nicht irgendwer, hat sich als Komponistin einen Namen gemacht und bekleidet sogar als allererste Frau eine Professur am Pariser Konservatorium. Es ist dennoch alles andere als selbstverständlich, dass sie sich in der traditionsreichen Konzertreihe auf Augenhöhe mit Beethoven präsentieren durfte. Im Musikleben der französischen Metropole ist Farrenc eine Instanz – und Beethoven sowie die übrigen Wiener Klassiker sind ihre eigenen musikalischen Leitfiguren.
»Viel vom Freiheitsgeist Beethovens« attestiert auch Fabian Müller der Französin, die 1834 mit zwei Konzertouvertüren erstmals auch Orchesterwerke auf die Bühne bringt. Dass The Trinity Sinfonia Farrencs düster-dramatische Ouvertüre op. 24 Beethoven gegenüberstellt, möchte Fabian Müller aber ausdrücklich nicht politisch verstanden wissen:
»Ich habe keine Lust, ein Werk einer Komponistin zu spielen, um damit einen gesellschaftlichen Standpunkt auszudrücken. Das kann man anders lösen, finde ich. Wir haben es aufs Programm gesetzt, weil es einfach sehr gute Musik ist.«
Ilona Schneider
Wir danken den Mitgliedern des Freundeskreises
PATRON
Founding members Arndt and Helmut Andreas Hartwig
PLATINUM
Dr. Michael Buhr und Dr. Gabriele Freise-Buhr
Godesberg Gastronomie & Event GmbH
GOLD
LTS Lohmann Therapie-Systeme AG
Andrea und Ekkehard Gerlach
Hans-Joachim Hecek und Klaus Dieter Mertens
Dr. Thomas und Rebecca Ogilvie
Albert Tonger Immobilien e. K.
Braunschweiger Privatbank, Köln
SILVER
Maria und Christoph Bader
Bernd Böcking
Dr. Sigrun Eckelmann† und Johann Hinterkeuser
Dr. Stefanie Montag und Dr. Stephan Herberhold
Dr. Luciano und Ulrike Pizzulli
Julia Rabus und Mirko Klemm
Jannis Ch. Vassiliou und Maricel de la Cruz
ON THE RECOMMENDATION of our patrons Arndt and Helmut Andreas Hartwig
Tim Achtermeyer MdL
Judith und Tobias Andreae
Dr. Frank Asbeck und Susanne Birkenstock
Bettina Böttinger und Martina Wziontek
Anja Bröker
Philipp Buhr und Marie-Madeleine Zenker
Tim und Jessi Buhr
Katja Burkard und Hans Mahr
Claudia Cieslarczyk und Heiko von Dewitz
Rüdiger und Andrea Depkat
Guido Déus
Prof. Dr. Udo und Bettina Di Fabio
Walter Droege und Hedda im Brahm-Droege
Ralf und Antje Firmenich
Tobias Grewe und Dr. Jan Hundgeburth
Jörg Großkopf und Peter Daubenbüchel
Prof. Monika Grütters
Lothar und Martha Harings
Dr. Bernhard Helmich und Mai Hong
Dr. Eckart und Ulla von Hirschhausen
Dr. Sabine Hoeft und Thomas Geitner
Prof. Dr. Frank G. und Ulrike Holz
Prof. Dr. Wolfgang und Dr. Brigitte Holzgreve
Martin Hubert und Martina und Martha Marzahn
Stephan und Sirka Huthmacher
Dirk und Viktoria Kaftan
Dr. Christos Katzidis MdL und Ariane Katzidis
Andrea, Tim und Jan Kluit
Dr. Eva Kraus
Dr. Markus Leyck Dieken und Peter Kraushaar
Peter und Katharina Limbourg
Nathanael Liminski MdL und Hanna Liminski
Horst und Katrin Lingohr
Marianne und Stefan Ludes
Dr. Peter Lüsebrink und Karl-Heinz von Elern
Michael Mronz und Markus Felten
Prof. Dr. Georg und Doris Nickenig
Dr. Solveig Palm
Alexandra Pape und Malte von Tottleben
Christian A. und Rita Rast
Hans-Arndt und Julia Riegel
Prof. Dr. Manuel und Aila Ritter
Matthias und Steffi Schulz
Moritz Seibert
Stephan Schwarz und Veronika Smetackova
Annette Schwolen-Flümann und Thomas Flümann
Prof. Walter Smerling und Beatrice Blank
Elisabeth Sobotka und Prof. Dr. Hans Peter Wehrli
Peter und Annette Storsberg
Prof. Burkhard und Friederike Sträter
Prof. Dr. Hendrik Streeck MdB und Paul Zubeil
Ulrich und Petra Voigt
Oliver und Diane Welke
Dr. Vera Westermann und Michael Langenberg
Dr. Matthias Wissmann und Francisco Rojas
Christian van Zwamen und Gerd Halama
BRONZE
Jutta und Ludwig Acker * Prof. Dr. Wolfgang Angerstein * Alexandra Asbeck * Dr. Rainer und Liane Balzien * Munkhzul Baramsai * Christina Barton van Dorp und Dominik Barton * Christoph Beckmanns * Prof. Dr. Christa Berg * Prof. Dr. Arno und Angela Berger * Christoph Berghaus * Klaus Besier * Ingeborg Bispinck-Weigand * Christiane Bless-Paar und Dr. Dieter Paar * Frank-Michael Böhle und Elvira Pietzka-Böhle * Dr. Ulrich und Barbara Bongardt * Anastassia Boutsko * Anne Brinkmann * Ingrid Brunswig * Lutz Caje * Gabriele und Robert Carl * Elmar Conrads-Hassel und Dr. Ursula Hassel * Ingeborg und Erich Dederichs * Geneviève Desplanques * Irene Diederichs * Michael Eckhardt und Birgit Wolter * Christel Eichen und Ralf Kröger * Elisabeth Einecke-Klövekorn * Dr. Martina Endepohls-Ulpe und Alexander Ulpe * Heike Fischer und Carlo Fischer-Peitz * Dr. Gabriele und Ulrich Föckler * Prof. Dr. Eckhard Freyer * Johannes Geffert * Silke und Andree Georg Girg * Dr. Helga-Maleen Gerresheim * Margareta Gitizad * Carsten Gottschalk * Ulrike und Axel Groeger * Marta Gutierrez und Simon Huber * Cornelia und Dr. Holger Haas * Sylvia Haas * Christina Ruth Elise Hendges * Renate und L. Hendricks * Peter Henn * Prof. Ingeborg Henzler und Dr. Mathias Jung * Heidelore und Prof. Werner P. Herrmann * Dr. Monika Hörig * Georg Peter Hoffmann und Heide-Marie Ramsauer * Dr. Francesca und Dr. Stefan Hülshörster * Karin Ippendorf * Angela Jaschke * Dr. Michael und Dr. Elisabeth Kaiser * Elisabeth und Rolf-Dieter Kaißer * Agnieszka Maria und Jan Kaplan * Dr. Hiltrud Kastenholz und Herbert Küster * Dr. Reinhard Keller * Dr. Ulrich und Marie Louise Kersten * Rolf Kleefuß und Thomas Riedel * Dr. Gerd Knischewski * Norbert König und Clotilde Lafont-König * Sylvia Kolbe * Sigrid Kümmerlein * Gisela Kunz * Dr. Hans Dieter und Ursula Laux * Ute und Dr. Ulrich Kolck * Manfred Koschnick und Arne Siebert * Lilith Matthiaß-Küster und Norbert Küster * Thea Kutzscher * Ruth und Bernhard Lahres * Renate Leesmeister * Gernot Lehr und Dr. Eva Sewing * Traudl und Reinhard Lenz * Florian H. Luetjohann * Moritz Magdeburg * Dr. Charlotte Mende * Heinrich Meurs * Heinrich Mevißen * Dr. Dr. Peter und Dr. Ines Miebach * Karl-Josef Mittler * Dr. Josef Moch * Esther und Laurent Montenay * Friedrich Wilhelm Moog und Vera Walther-Moog * Katharina und Dr. Jochen Müller-Stromberg * Dr. Nicola und Dr. Manuel Mutschler * Dr. Gudula Neidert-Buech und Dr. Rudolf Neidert * Gerald und Vanessa Neu * Lydia Niewerth * Wolfram Nolte * Mark und Rita Opeskin * Céline Oreiller * Dieter und Brigitta Penning * Carol Ann Pereira * Gabriele Poerting * Dr. Manfred und Dorothee van Rey * Ruth Schmidt-Schütte und Hans Helmuth Schmidt * Dr. Andreas und Bettina Rohde * Prof. Dr. Tilman und Astrid Sauerbruch * Ingrid Scheithauer * Monika Schmuck * Markus Schubert * Simone Schuck * Petra Schürkes-Schepping * Dr. Manfred und Jutta von Seggern * Prof. Dr. Norma Selve * Prof. Dr. Wolfram Steinbeck * Dr. Andreas Stork * Michael Striebich * Dr. Corinna ten Thoren und Martin Frevert * Verena und Christian Thiemann * Dr. Sabine Trautmann-Voigt und Dr. Bernd Voigt * Hermann und Bettina Ude * Katrin Uhlig * Carrie Walter und Gabriel Beeby * Susanne Walter * Aino Ritva Weyers und Nadeem Hajouj * Ruth Winterwerp-van den Elzen und Jürgen Winterwerp * Dr. Bettina und Dr. Matthias Wolfgarten
YOUNG FRIENDS
Iklim Arikan * Linda Dahn * Lasse Frings * Ricci Frosio * Lin Golenia * Emilia Hecke * Victoria Emilia Holz * M Hornauer * Zsolt Máté Kiss * Jonas Kotulla * Marie Meißner * Felix Mennicken * Linus Neunkirchen * Felix Schuck * Hannah Speckmann * Charlotte Speckmann * Nelly Sophia Stach * Till Steinert * Johanna von Bargen * Florens Windelen * Yolanda Winter * Akichika Yukawa * Tom Ziese
Biografien
Fabian Müller
Klavier & LeitungDer Bonner Fabian Müller hat sich als einer der bemerkenswertesten Pianist:innen seiner Generation etabliert. Beim Internationalen ARD-Musikwettbewerb 2017 erhielt er gleich fünf Preise. In der Saison 2024/25 führte er auf Einladung von Daniel Barenboim sämtliche Klaviersonaten Beethovens im Pierre Boulez Saal auf und spielte den Zyklus auch beim Beethovenfest Bonn. Er musiziert mit Klangkörpern wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und den Berliner Barock-Solisten. Beim Rheingau Musik Festival führt er über mehrere Jahre sämtliche Klavierkonzerte Mozarts auf, die er vom Klavier aus leitet.
2023 gründete Müller sein eigenes Kammerorchester, The Trinity Sinfonia. Mit ihm führt er als Dirigent seit 2024 sämtliche Sinfonien Beethovens beim Beethovenfest Bonn auf. Weiterhin engagiert er sich im Bereich der Musikvermittlung: Im Rahmen des Klavier-Festivals Ruhr arbeitet er jedes Jahr mit mehr als 300 Kindern zusammen, die sich auf schöpferische Weise mit moderner Musik auseinandersetzen.
Fabian Müller arbeitet exklusiv mit dem Label Berlin Classics zusammen. So erschienen dort von ihm u. a. Werke von Brahms, Rihm und Schubert. Darüber hinaus erschien bei der Deutschen Grammophon ein Mozart-Album, das er zusammen mit Albrecht Mayer einspielte.
The Trinity Sinfonia
Im Jahr 2023 gründete Fabian Müller ein eigenes Orchester mit befreundeten Musiker:innen und nanntes es The Trinity Sinfonia. Seine musikalischen Wurzeln trägt es damit im Namen: In der Bonner Trinitatiskirche, wo sein Vater als Pfarrer tätig war, erfuhr Müller die erste musikalische Prägung. Handverlesen sind die Mitglieder der Sinfonia und allesamt beseelt von der Idee, zentrale Werke der klassisch-romantischen Orchesterliteratur aus dem Geist der Kammermusik heraus zu musizieren. Spitzenmusiker:innen aus gegenwärtig gipfelstürmenden Kammermusikformationen wie Aris Quartet, vision string quartet und Monet Quintett sowie Solobläser:innen führender deutscher Sinfonieorchester sind Kern der Besetzung und mitverantwortlich für den besonderen Spirit der Trinity Sinfonia.
Wie es Müller’sche Art ist, sind auch die Programme der Sinfonia alles andere als alltäglich. So nahm das Debütprogramm Mozart in den Fokus und wagte in der Verschränkung von Sinfonie, Kammermusik, Klavierkonzert und solistischem Klavierrepertoire eine ungewöhnliche Dramaturgie. Nach gefeiertem Debüt 2023 beim Rheingau Musik Festival ging für The Trinity Sinfonia die Reise beim Beethovenfest Bonn weiter. Sämtliche Beethoven-Sinfonien standen und stehen in den folgenden Jahren auf dem Programm.
Orchesterbesetzung
Violine I
Cosima Soulez Lariviere
Maryana Osipova
Noémi Zipperling
Zion Lee
Theresa Lier
Teresa Simone
Anna Gottschlich
Violine II
Daniel Stoll
Amelie Cosima Wallner
Johanna Hempen
Francesco Mardegan
Julia Schuller
Anna Luisa Volkwein
Viola
Caspar Vinzens
Elisabeth Friedrichs
Lise Guerin
Anne Köhler
Violoncello
Lukas Sieber
oseph Defant
Paula Madden
Kontrabass
Hyeseon Lee
Ertug Torun
Flöte
Leonie Bumüller
Matthieu Grandola
Konny Chen (Piccoloflöte)
Oboe
Johanna Stier
Freya Obijon
Klarinette
Nemorino Scheliga
Hans-Joachim Büsching
Fagott
Benedikt Seel
Viktor König
Joachim Graf (Kontrafagott)
Horn
Marc Gruber
Alessia Fadda
Trompete
Paulo Fernandes
Carlos Correia
Posaune
Philippe Stier
Norwin Hahn
Carlo Eisenmann
Pauke
Guido Pauss
Konzertempfehlungen
Mehr Kammermusik
beim BeethovenfestFestival-Miteinander
Festival-Miteinander
Wir – das Beethovenfest Bonn – laden ein, in einem offenen und respektvollen Miteinander Beethovenfeste zu feiern. Dafür wünschen wir uns Achtsamkeit im Umgang miteinander: vor, hinter und auf der Bühne.
Für möglicherweise auftretende Fälle von Grenzüberschreitung ist eine interne Ansprechstelle erreichbar für Publikum, Künstler:innen und Mitarbeiter:innen.
Wir sind ansprechbar über eine Telefon-Hotline (+49 228 2010321, im Festival täglich von 13–21 Uhr) oder per E-Mail (awareness@beethovenfest.de).
Werte und Überzeugungen unseres Miteinanders sowie weitere externe Kontaktmöglichkeiten können hier auf unserer Website aufgerufen werden.

Das Beethovenfest Bonn 2026 steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst.
Programmheftredaktion:
Sarah Avischag Müller
M Hornauer
Die Texte von Ilona Schneider sind Originalbeiträge für dieses Programmheft.




















