»Do you believe in life after love«? – Frei nach Cher: Elsa Artmann und das Ensemble SANFTE ARBEIT verkörpern Formen der Zuneigung jenseits unserer romantischen Gewohnheiten in einer Performance mit Tanz, Musik und Sprache.
So 13.9.2026
16 Uhr, Beethovenhalle, Studio
Relaxed Performance: Elsa Artmann
- Tanz, Performance & Musiktheater
- € 19

Mitwirkende
- SANFTE ARBEIT
- Elsa Artmann Künstlerische Leitung, Choreografie, Stimme & Tanz
- Diana Treder Choreografie, Stimme & Tanz
- Anne-Lene Nöldner Choreografie, Stimme & Tanz
- Annie Bloch Keyboard, Gitarre, Stimme, Improvisation & Komposition
- Johanna Klein Elektronik & Saxofon
Programm
Life after Love (Auszüge). Tanzperformance
Auf einen Blick
Was erwartet mich?
Was ist eine Relaxed Performance?
- Eine inklusive Aufführung in reizarmer Umgebung
- Mit individuellen Sitzgelegenheiten und Rückzugsräumen
- Mit Freiheit zum Bewegen
- Ohne Zwang zur Stille
- Dauer: ca. 60. Minuten
- Einlass ab 15.15 Uhr: So haben Sie die Möglichkeit, sich in Ruhe im Raum einzufinden
- Tastführung um 15.30 Uhr: Erforschen Sie vor Beginn der Vorstellung das Bühnenbild. Die Künstler:innen zeigen Ihnen alles und stehen für Fragen zur Verfügung.
Hier geht es zur Visual Story. Sie beschreibt den Ort und den Ablauf genau.
Kinderbetreuung
Besucher:innen dieses Konzerts können unsere Kinderbetreuung mit Kreativangebot und Spielaktivitäten nutzen, angeboten von der Proki Kinderevents GmbH.
- Wann und wo? 15.30–17.30 Uhr, im Seminarraum C (Rhein) der Beethovenhalle
- Für wen? Kinder von 3–12 Jahren
- Anmeldung: Bis spätestens 7 Tage vor dem Termin über das verlinkte Formular:
Heute im Festival Salon
Öffnungszeiten: 14–19.30 Uhr
Familiensonntag – mit Spiel, Spaß und Familienkonzerten
- 14.30 Uhr: Familienkonzert: Kinder-Songs mit Krümelmucke
- 15.30–17.30 Uhr: Kinderbetreuung verfügbar (siehe oben)
- 16–17.30 Uhr: Kunstworkshop Artefact (für Kinder)
- 16–16.45 Uhr & 17–17.45 Uhr: Workshop Gemeinsam musizieren (für Kinder & Eltern)
Leichte Sprache
Hier klicken: Text in Leichter Sprache

Elsa Artmann
Elsa Artmann ist auch Choreo·grafin.
Ein Choreo·graf oder eine Choreo·grafin überlegt sich
die Bewegungen für Tänzer und Tänzer·innen.
Die Tänzer und Tänzer·innen tanzen nach diesem Plan.
Beim Kollektiv Sanfte Arbeit
arbeiten alle gemeinsam an den Bewegungen.
Elsa Artmann sortiert die gemeinsame Arbeit an den Tänzen.

Das Kollektiv Sanfte Arbeit
Ein Kollektiv ist eine Gruppe.
Die Menschen in der Gruppe treffen sich.
Sie haben eine gemeinsame Idee.
Und möchten dafür zusammen etwas tun.
Elsa Artmann tanzt mit dem Kollektiv Sanfte Arbeit.
Die gemeinsame Idee vom Kollektiv ist das Tanzen.
Sanfte Arbeit ist der Name von der Gruppe.
Die Gruppe tanzt zu einem Thema.
Das heißt: Sie führen ein Tanz-Stück auf.
In dem Video kann man einen Teil vom Tanz sehen.
Wer tritt auf?
- Elsa Artmann ist die künstlerische Leitung.
Eine künstlerische Leitung bringt Ideen und Themen ein.
Mehr Aufgaben von Elsa Artmann in der Gruppe sind:
Singen und Tanzen. - Diana Treder singt und tanzt.
- Anne-Lena Nöldner singt und tanzt.
- Annie Bloch spielt Gitarre und Key·board.
So spricht man es aus: Kieh-boad.
Ein Key·board ist ein elektrisches Klavier.
Annie Bloch hat noch mehr Aufgaben in der Gruppe.
Eine Aufgabe ist Lieder schreiben.
Für das Tanz-Stück hat sie gemeinsam mit Elsa Artmann
Lieder geschrieben. - Johanna Klein spielt Saxo·fon.
Ein Saxo·fon ist ein Musik·instrument aus Metall.
Man bläst in das Saxo·fon.
Und Johanna Klein macht auch elektronische Musik.
Das bedeutet:
Die Musik entsteht mit Computern und elektronischen Instrumenten.
Wie arbeiten die Künstlerinnen?
Die Tanzenden bestimmen gemeinsam die Bewegungen.
Jede Person bringt Ideen ein bei der Auf·führung.
Deshalb verändern sich Bewegungen bei den Auf·führungen.
Das nennt man: Impro·vi·sation.
Das gilt auch für die Musik.
Das Tanz-Stück »Life After Love«
So spricht man es aus: Leif Af-ter Lav
Es heißt übersetzt: Leben nach der Liebe.
Viele Menschen glauben:
Eine romantische Liebe macht das Leben sicher.
Und eine romantische Liebe sorgt für eine gute Zukunft.
Fragen im Tanz-Stück
Das Tanz-Stück fragt:
Muss das wirklich so sein?
Und es zeigt andere Möglichkeiten.
Die Tänzerinnen zeigen zu dieser Frage ihre Ideen.
Wir sehen die Ideen in den Bewegungen.
Zum Beispiel:
Wie sich Menschen kümmern in einer Beziehung.
Wie sie sich:
- Unterstützen.
- Trösten.
- Berühren.
Es geht im Tanz-Stück um andere Arten von Beziehungen.
Andere Arten von Beziehungen sind zum Beispiel:
Beziehungen zwischen Frauen.
Oder Beziehungen zwischen verschieden alten Menschen.
Das Tanz-Stück fragt auch:
- Wie kümmern sich Partnerinnen um·einander?
- Was ist ihnen wichtig?
- Was sehen andere Menschen nicht?
Das Kollektiv Sanfte Arbeit hat sich
andere Arten von Beziehungen genau angeschaut.
Die Tänzerinnen zeigen Beispiele für Berührungen.
Sie zeigen, wie Menschen ihre Gefühle in der Öffentlichkeit zeigen.
Aber andere sehen diese Zeichen nicht.
Die Tänzerinnen zeigen im Tanz-Stück die Zeichen für Liebe.
Und verschiedene Arten zusammen·zu·sein.
Pop-Songs beschreiben die Begegnungen
Elsa Artmann und Annie Bloch haben zusammen
Lieder geschrieben für das Tanz-Stück:
Es sind Pop-Songs.
Also Lieder mit Melodien zum Wieder·erkennen.
Die Lieder passen gut zu dem ernsten Thema.
Aber sie machen das Tanz-Stück auch leichter.
Das ist auch leichter für Menschen mit einer Seh·behinderung.
Die Lieder beschreiben:
Wie die Begegnungen aussehen.
Arbeits·proben von »Life After Love« beim Beethoven·fest
Das Tanz-Stück von Elsa Artmann entsteht beim Beethoven·fest.
Bald kann das Publikum das ganze Tanz-Stück erleben.
Bei dieser Aufführung bekommt das Publikum
schon einen Teil davon.
Das nennt man: Arbeits·proben.
Das Beethoven·fest unterstützt Elsa Artmann bei ihrer Arbeit.
Man nennt das: Fellow-Ship.
So spricht man es aus: Fäh-loh Schipp
Die Künstlerinnen dürfen ihr Tanz-Stück ausprobieren.
Und bei den Aufführungen daran arbeiten.
Relaxed Performance
Die Aufführung ist eine Relaxed Performance.
So spricht man es aus: Rie-läxt Pär-vor-mänz
Übersetzt heißt das: Entspannte Aufführung.
Warum ist die Aufführung entspannt?
Deshalb gibt es die entspannten Aufführungen:
Niemand soll ausgeschlossen werden.
Das Tanz-Stück ist für alle Menschen interessant.
- Der Raum ist ruhig gestaltet.
Es gibt zum Beispiel:
Keine hellen Scheinwerfer.
Und kein flackerndes Licht. - Das Publikum muss nicht still·sitzen.
Es gibt Sitz·säcke für bequemes Sitzen oder Liegen. - Vielleicht möchte jemand weiter weg sein von der Bühne?
Das geht auch.
Es gibt an vielen Stellen Sitze und Sitz·säcke. - Das Publikum darf Geräusche machen.
Manchen Menschen fällt nämlich das Still-Sein schwer.
Die Aufführung ist im Studio von der Beethoven·halle.
Das Publikum darf schon 45 Minuten vorher in die Halle.
also um 15:15 Uhr.
So kann man ohne Stress einen Platz finden.
Um 15.30 Uhr zeigen die Künstlerinnen das Bühnen·bild.
Vielleicht möchte jemand das Bühnen·bild anfassen?
So kann man alles erforschen.
Und man kann den Künstlerinnen Fragen stellen.
Menschen mit Behinderung können sich besser auf die Aufführung einstellen.
Leichte Sprache:
2026, Kirsten Czerner-Nicolas, www.leichte-sprache-inklusiv.de
Prüfgruppe: Arbeitsgruppe Leichte Sprache der Christopherus-Haus Werkstätten Gottessegen gGmbH: Daniela Pindor, Sieglinde Didier-Rabe, Nicole Franke, Silke Agne, Christian Hehemann, Anestis Loukidis, Prüf-Assistenz: Tobias Renker.
Audioflyer
Beschreibung
Life After Love ist ein Stück über Fürsorge-Beziehungen außerhalb von heteronormativer Partner:innenschaft. Es feiert beim Beethovenfest Premiere – wenige Tage vorher zeigt Elsa Artmann Arbeitsproben daraus in der Relaxed Performance, einem entspannten Konzertformat für Menschen mit verschiedenen Bedürfnissen. Für Life After Love, entwickelt im Rahmen ihres Fellowships beim Beethovenfest, sucht Elsa Artmann mit dem Kollektiv SANFTE ARBEIT nach Zuneigungsgesten im öffentlichen Raum, die sich romantischen Normen entziehen. Wie etwa wird Fürsorge zwischen Generationen in queeren Lebensentwürfen praktiziert und wahrgenommen? Eigene Popsongs brechen das Geschehen humorvoll auf und bieten durch ihre beschreibenden oder poetischen Texte auch Menschen mit Sehbehinderungen einen Zugang zur Tanzperformance.
In Kooperation mit der Gemeindepsychiatrie Bonn-Rhein-Sieg
