Das letzte Residenzkonzert von Quatuor Ébène schließt mit der Großen Fuge, dem gigantischen Schlusssatz seines späten Quartetts op. 130: Ein Stück musikalischer Futurismus, für Komponist:innen bis ins 21. Jahrhundert prägend.
So 27.9.2026
16 Uhr, Beethovenhalle, Studio
Beethoven-Streichquartett-Zyklus III
- Kammermusik
- € 39

Mitwirkende
- Quatuor Ébène
- Pierre Colombet Violine
- Gabriel Le Magadure Violine
- Marie Chilemme Viola
- Yuya Okamoto Violoncello
Programm
Streichquartett Nr. 7 F-Dur op. 59/1 »Rasumowsky«
Streichquartett Nr. 13 B-Dur op. 130 mit Große Fuge op. 133
Auf einen Blick
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Wie klingt das?
Kinderbetreuung
Besucher:innen dieses Konzerts können unsere Kinderbetreuung mit Kreativangebot und Spielaktivitäten nutzen, angeboten von der Proki Kinderevents GmbH.
- Wann und wo? 15.30–17.30 Uhr, im Seminarraum C (Rhein) der Beethovenhalle
- Für wen? Kinder von 3–12 Jahren
- Anmeldung: Bis spätestens 7 Tage vor dem Termin über das verlinkte Formular:
Heute im Festival Salon
Öffnungszeiten: 14–19.30 Uhr
Familiensonntag – mit Spiel, Spaß und Familienkonzerten
- 14.30 Uhr: Familienkonzert: »Ene, mene... Zaubertöne« mit Duo Balance
- 15.30–17.30 Uhr: Kinderbetreuung verfügbar (siehe oben)
- 16–17.30 Uhr: Kunstworkshop Artefact (für Kinder)
- 16–18 Uhr: Workshop Gemeinsam musizieren (für Kinder mit Elternteil)
Beschreibung
Als Beethoven die drei Quartette op. 59 seinem Auftraggeber Andrei Rasumowsky zuschickte, soll dieser an einen Scherz geglaubt haben – die Stücke schienen unspielbar. Das vielseitige und fantasievolle erste von ihnen lässt Quatuor Ébène auf das gewaltige Quartett op. 130 treffen. Es ragt unter den Spätwerken heraus: fünf neuartige Sätze und obendrein die wohl schwerste und futuristischste Fuge Beethovens als gigantisches Finale. Die Zeitgenoss:innen reagierten so verstört auf diese Große Fuge, dass er einen neuen Schlusssatz schrieb und die Fuge einzeln veröffentlichte. Das Quatuor Ébène spielt jedoch die ursprüngliche Fassung – ein fulminanter Abschluss für die Residenz!
Im kommenden Beethoven-Jubiläumsjahr übergibt das französische Quartett den Staffelstab an das Belcea Quartet, das den Zyklus vollenden wird.
