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Do 20.11.2025

19.30 Uhr, Beethoven-Haus Bonn

Fabian Müller: Beethovensonaten III (Nachholtermin)

  • Klavier
  • Vergangene Veranstaltung
  • € 48
Fabian Müller bei seinem Beethoven-Zyklus im Beethovenfest 2025 © Maike Münstermann

Mitwirkende

  • Fabian Müller Klavier

Programm

Fabian Müller

Bagatellen

Ludwig van Beethoven
Klaviersonate Nr. 9 E-Dur op. 14/1
Ludwig van Beethoven
Klaviersonate Nr. 4 Es-Dur op. 7
Ludwig van Beethoven

Klaviersonate Nr. 22 F-Dur op. 54

Ludwig van Beethoven

Klaviersonate Nr. 32 c-Moll op. 111

Beschreibung

Fabian Müller holt das Konzert vom 24.9.2024 im Beethoven-Haus nach, bei dem er damals erkrankt war – mit dem identischen Programm. Damit beendet er seine 8-teilige Konzertreihe in den Festivals 2024 und 2025 mit allen 32 Klaviersonaten Beethovens.

In diesem Konzert stehen die lyrischen Frühwerke der vierten und neunten Klaviersonate der letzten Klaviersonate Nr. 32 mit ihren philosophischen Dimensionen gegenüber – erneut wird die erstaunliche Ausdrucksspanne in Beethovens Klaviermusik erfahrbar.

Fabian Müller findet nicht nur seinen eigenen Zugang zu Beethovens Kosmos, sondern er antwortet auch als Komponist auf die vielgesichtige Musik: Er stellt jeder Sonate eine Bagatelle voran, die sie kommentiert, einführt, gegen den Strich bürstet.

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      • Fabian Müller: Beethoven-Zyklus
        »Als würde man die Sonaten zum ersten Mal hören«
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      • Ein Mann in blauem Blazer und rotem T-Shirt sitzt entspannt auf einem roten Sofa mit einem Drink auf dem Tisch.
        Pianist Fabian Müller im Gespräch
        »Hier entsteht gerade etwas Neues«
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      Do 20.11.

      19.30 Uhr, Beethoven-Haus Bonn

      Fabian Müller: Beethovensonaten III (Nachholtermin)

      Programm

      Fabian Müller, Klavier

      Fabian Müller (*1990)
      Bagatellen (Uraufführungen, jeder Sonate vorangestellt)

      Ludwig van Beethoven (1770–1827)
      Klaviersonate Nr. 9 E-Dur op. 14/1

      I. Allegro
      II. Allegretto
      III. Rondo. Allegro comodo

      Klaviersonate Nr. 4 Es-Dur op. 7

      I. Allegro molto e con brio
      II. Largo con gran espressione
      III. Allegro
      IV. Rondo. Poco Allegretto e grazioso


      Pause (ca. 25 Minuten)


      Klaviersonate Nr. 22 F-Dur op. 54

      I. In tempo d’un menuetto
      II. Allegretto – Più allegro

      Klaviersonate Nr. 32 c-Moll op. 111

      I. Maestoso – Allegro con brio ed appassionato
      II. Arietta. Adagio molto semplice cantabile

      Über den Konzertabend

      Konzertdauer: ca. 120 Minuten

      Für ein ungestörtes Konzerterlebnis bitten wir Sie, auf Foto- und Videoaufnahmen zu verzichten.

      Zusätzlich zu Blumen schenken wir den Künstler:innen Blüh-Patenschaften, mit deren Hilfe in der Region Bonn Blumenwiesen angelegt werden.

      Einleitung

      In überirdische Sphären

      Einleitung

      Die zyklische Aufführung der 32 Klaviersonaten Ludwig van Beethovens stellt die vielleicht größte Herausforderung des pianistischen Repertoires dar. Das Ausdrucksspektrum der Werkgruppe reicht von rauschhafter Fröhlichkeit und tänzerischer Beschwingtheit über revolutionäre Aufbruchsstimmung und meditative Selbstversenkung bis zu tiefer Verzweiflung. Gesamt-Aufführungen haben in der Vergangenheit Legenden wie Friedrich Gulda, Alfred Brendel, András Schiff oder Daniel Barenboim präsentiert. Auf Einladung Barenboims interpretiert der in Bonn geborene Pianist Fabian Müller den Zyklus dieses Jahr im Berliner Pierre Boulez Saal und – auf zwei Festival-Jahrgänge verteilt – auch beim Beethovenfest.

      Vieles ist in der Beethoven-Forschung umstritten. An der Radikalität und Bedeutung des Spätwerks, die auch schon die Mit- und unmittelbare Nachwelt des Komponisten registrierten, gibt es aber keinen Zweifel. Fabian Müller beendet den dritten Abend seines Beethoven-Zyklus in Bonn mit der letzten Sonate op. 111, die am Schluss in eine geradezu überirdische Sphäre aufzusteigen scheint und zu den meist-umrätselten und verehrten Werken der Musikgeschichte gehört. Die frühe vierte Sonate mit ihrer ungewöhnlich großräumigen Dimension zeigt in der direkten Gegenüberstellung, dass ein innovativer Umgang mit den überlieferten Formen bereits den jungen Komponisten auszeichnete. Beethoven war traditionsbewusst, aber nie konventionell. So erklingen an diesem Abend Sonaten mit zwei, drei und vier Sätzen. Wie in allen Konzerten seiner Bonner Aufführungsserie leitet Fabian Müller jede Sonate mit der Uraufführung einer von ihm selbst komponierten Bagatelle ein. 

      Klaviersonate Nr. 9

      Ludwig van Beethoven

      Klaviersonate Nr. 9 E-Dur op. 14/1
      Komponiert

      1798/99

      Erstveröffentlichung

      1799

      Widmung

      Baronin Josefa von Braun

      Mit experimentellen Zügen

      Um die Wende zum 19. Jahrhundert begann Beethoven mit der Komposition seiner ersten Streichquartette und Sinfonien, nachdem er bereits eine Reihe von bedeutenden Sonaten geschrieben hatte. Er gewann durch die Erfahrungen in neuen Gattungen, wie der Musikwissenschaftler Hans-Joachim Hinrichsen argumentiert, noch größere Freiräume für die »traditionell ohnehin sehr viel weniger festgelegte Sonate«. 

      »Experimentelle Züge« (Hinrichsen) zeigt auch das zwischen 1798 und 1799 entstandene op. 14/1, wie man bereits am Fehlen eines langsamen Satzes erkennen kann. Das an seiner Stelle stehende Allegretto ist nach dem Vorbild eines Menuetts oder Scherzos mit zwei identischen Außenteilen gebaut, die einen abweichenden Mittelteil einrahmen (A–B–A). Hier aber kehrt der B-Teil am Ende des Satzes in verkürzter Version wieder. Zudem wird die vorher scheinbar bestätigte Grundtonart wieder in Frage gestellt. 

      Das Refrain-Thema des abschließenden Rondos wandert bei jedem Erklingen in immer neue Tonarten und beginnt beim letzten Auftritt mit einem rhythmischen Gegeneinander von linker und rechter Hand. 

      Im gestaltenreichen Kopfsatz wird das in sich komplex konzipierte erste Thema bei seiner Rückkehr im letzten Teil des Satzes von schnellen Läufen im Bass dramatisch zugespitzt, bevor die Musik sehr leise verklingt. 

      Rondo

      Das Rondo ist quasi ein Lied ohne Gesang: Auf einen einleitenden, abgeschlossenen Teil (Refrain) folgen abwechselnd immer neue Teile (Couplets), sodass sich Refrain und Couplets (wie Strophen) abwechseln. In der Wiener Klassik finden sich häufig Finalsätze in Form des Rondos. Der immer wiederkehrende Refrain macht den Reiz des Bekannten aus – es sei denn, Beethoven fällt es ein, hier immer etwas zu variieren.

      Klaviersonate Nr. 4

      Ludwig van Beethoven

      Klaviersonate Nr. 4 Es-Dur op. 7
      Komponiert

      1796/97

      Erstveröffentlichung

      1797

      Widmung

      Gräfin Babette von Keglevics

      »Die Verliebte«

      Beethoven war nie verheiratet, aber oft verliebt. Über erotische Beziehungen zu einigen seiner Klavierschülerinnen gibt es viele Gerüchte. Und einen großen Forschungs-Krimi hat die Frage ausgelöst, wer die in einigen passionierten Briefen des Komponisten namenlos bleibende »unsterbliche Geliebte« gewesen sein könnte. Die vierte Klaviersonate hat Beethoven seiner Schülerin Babette von Keglevics gewidmet, für die er geschwärmt haben soll. 

      Der inoffizielle Beiname des Werks »Die Verliebte« verdankt sich dem hinreißend zärtlichen Thema des Final-Rondos und vielleicht auch einem innigen Duett zwischen tiefer und hoher Stimme, das sich im Verlauf des ersten Abschnitts ereignet. Eine dramatische Episode mit rasant schnellen Noten scheint den Hauptzweck zu haben, den Refrain bei seiner Wiederkehr noch schöner leuchten zu lassen. Nach der überraschenden Versetzung des Themas in eine andere Tonart enden Satz und Sonate still und friedlich. 

      Der leise Schluss ist umso bemerkenswerter, als das Werk zuvor monumentale Züge entfaltet hatte. Schon der erste Teil des Kopfsatzes besitzt eine ungewöhnliche Ausdehnung: Signalhafte Akkorde, lyrische Passagen und ein choral-artiges Thema treffen dort aufeinander. Und im Largo beschwört das schwermütige Hauptthema mit spannungsvollen Pausen ein ganzes Seelen-Schicksal.

      Fabian Müller

      im Interview
      Fabian Müller im Rittersaal der Godesburg © Michael Staab

      Benedikt von Bernstorff: Mit seinen sechs Bagatellen Opus 126 hat Beethoven eine Art Epilog zu seinen Klaviersonaten geschrieben. Sie machen es sozusagen umgekehrt und spielen vor jeder Sonate eine selbst komponierte Bagatelle als Prolog. Wie kam es zu dieser Idee? Und welche Art von Musik dürfen wir erwarten?

      Fabian Müller: Es war mir wichtig, dem Zyklus etwas Eigenes von mir zu geben und so die Reise durch diese Werke noch persönlicher zu gestalten. Ich liebe die Idee des weißen Blatts und ich mag es, wenn das Publikum nicht genau weiß, was als Nächstes kommt. Die Form der Bagatelle [BvB: der Begriff kommt vom französischen Wort für »Kleinigkeit«] erlaubt es, mit der Doppeldeutigkeit zwischen scheinbarer Belanglosigkeit und tieferer Bedeutung zu spielen. Ich verstehe meine Bagatellen als eine Art von »Präludien« oder »Vorworten«. Manchmal sind sie durch direkte Zitate nahe an der betreffenden Sonate, manchmal bilden sie einen Kontrast oder reflektieren die Atmosphäre von Beethovens Werk. 

      Klaviersonate Nr. 22

      Ludwig van Beethoven

      Klaviersonate Nr. 22 F-Dur op. 54
      Komponiert

      1804

      Erstveröffentlichung

      1806

      Vom »Zusammenleben ohne Oberstimme«

      Beethoven hat insgesamt sechs Sonaten geschrieben, die nur aus zwei Sätzen bestehen. Im Unterschied zu den drei- oder viersätzigen Werken sind sie immer von einem dualistischen Prinzip bestimmt. Wie Fabian Müller im Gespräch erläutert, kann man den Konflikt in Beethovens Klaviersonate Nr. 22 auch politisch deuten und in dieser Hinsicht auf das Festival-Motto der Demokratie beziehen. So lasse sich der tänzerisch geprägte Anfang des ersten Satzes als Darstellung der »höfischen Ordnung« deuten, in der klare Strukturen, aber auch eine unhinterfragte Hierarchie herrschen. Diese Ordnung werde mit dem chaotischen zweiten Thema »durchbrochen«. Und plötzlich stelle sich die Frage, wie in der Gesellschaft ein »Zusammenleben ohne Oberstimme« funktionieren kann. Der zweite Satz wirke dann wie eine geglückte »Verbindung dieser beiden Ideen«. Zugleich sei das »schlanke Stück« – es dauert nur etwa 12 Minuten – auch als »pure Musik« ein »Meisterwerk«.  

      Der erste Satz beginnt mit einem gemessenen Thema in ruhigem Rhythmus, dem eine Art Kanon zwischen linker und rechter Hand von größerer Heftigkeit folgt. Das erste Thema kehrt mehrfach wieder, wobei es rhythmisch leicht variiert und immer stärker verziert wird, ohne dass sich seine Substanz verändern würde. Der zweite Satz ist ein Perpetuum mobile mit einer in keiner Sekunde unterbrochenen Bewegung aus schnellen Noten. Unter dieser bewegten Oberfläche, an der sich immer wieder harmonische und rhythmische Spannungen abzeichnen, hat Beethoven die traditionellen Formteile – sozusagen als eine ›versteckte Ordnung‹ – verborgen.

      Fabian Müller in der Godesburg Bonn © Michael Staab

      Klaviersonate Nr. 32

      Ludwig van Beethoven

      Klaviersonate Nr. 32 c-Moll op. 111
      Komponiert

      1821/22

      Erstveröffentlichung

      1822

      Widmung

      Erzherzog Rudolph

      Ein Abschiedswort des Komponisten

      Im pianistischen Repertoire Beethovens wird das Spätwerk, zu dem außerdem die neunte Sinfonie, die »Missa solemnis« und die späten Streichquartette gehören, vor allem durch die letzten drei Klaviersonaten repräsentiert. Die unter den aufeinander folgenden Opusnummern 109, 110 und 111 veröffentlichte Abschiedstrias endet mit Beethovens Sonate Nr. 32 in c-Moll. Dass sie nur aus zwei Sätzen besteht, hielt der Verleger für ein Versehen des Komponisten, der wohl versäumt habe, das Finale mitzuschicken. Tatsächlich ist die an zweiter Stelle positionierte Arietta aber unbezweifelbar eine Musik des Aufhörens. Und wie in der in diesem Konzert zuvor aufgeführten Sonate Nr. 22 ist auch hier die Zweisätzigkeit Voraussetzung für die Darstellung eines elementaren Gegensatzes. 

      So weit das Werk stilistisch in die Zukunft vorausschaut – aus dem zweiten Satz hat man Jazz-Rhythmen, aber auch Elemente des musikalischen Impressionismus des 20. Jahrhunderts herausgehört –, so sehr greift es auch in die Vergangenheit zurück. So orientiert sich das Hauptthema des ersten Satzes deutlich an der Barockmusik. Es wird in komplexer Verarbeitung zum Gegenstand eines monumentalen Dramas, das am Ende im Pianissimo weniger verklingt als erstirbt. 

      Der zweite Satz, das Abschiedswort des Sonaten-Komponisten Beethoven, beginnt mit einem liedhaft schönen und gleichzeitig rätselhaften Thema. Durch die folgenden Variationen, in denen sich die Notenwerte konstant beschleunigen, scheint das Thema wie unverwundbar zu schweben, um sich schließlich in der Atmosphäre von Höhenluft und umspielt von Vogelstimmen ohne Angst in Nichts aufzulösen. 

      Benedikt von Bernstorff

      Fabian Müller

      im Interview
      Fabian Müller in der Godesburg Bonn © Michael Staab

      Benedikt von Bernstorff: Beethovens vierte Sonate ist relativ früh, noch im 18. Jahrhundert entstanden und gehört trotzdem zu den gewichtigsten und längsten des Zyklus. Was denken Sie über dieses Werk?

      Fabian Müller: Opus 7 ist die erste Sonate, in der Beethoven alle traditionellen Proportionen erweitert hat. Es ist ein gigantisches Stück, für das man viel Mut braucht. Der erste Satz ist voll von Feuer und Furchtlosigkeit. Und das Finale bricht mit allem, was man über den Komponisten denkt. Das Thema ist zart, liebevoll-schüchtern, und wird später dann noch zarter. Es wirkt, als ob sich Beethoven an einer kleinen Blume erfreut. Er hat darauf verzichtet, zum Abschluss ein Bravourstück zu schreiben, und scheint von der Bühne verschwinden zu wollen, statt sich Applaus abzuholen. 

      BvB: Das Konzert endet mit Beethovens allerletzter Sonate, die nur aus zwei Sätzen besteht. 

      FM: Die Sonate op.111 ist trotz allem das Stück aller Stücke. Beethoven hat tolle dramatische Werke für das Publikum geschrieben. Dann hat er Musik als experimentelles Abenteuer für die Zukunft komponiert, wie die »Hammerklaviersonate«. Und dann gibt es Stücke, die er für sich selbst geschrieben hat. Zu dieser dritten Kategorie gehört seine 32. Sonate. Nach dem ersten Satz ist man zerschmettert. Mit dem zweiten Satz, der in einer entrückten Stille endet, kommt man in einer großen Friedlichkeit an. Ein dritter Satz kann dann nicht mehr folgen, eigentlich scheint es überhaupt unmöglich, nach diesem Werk noch Sonaten zu komponieren. Es gibt in dieser Musik irgendetwas, das sich nicht beschreiben lässt. Wenn Beethoven nicht gelebt hätte, würde man dieses Stück vermissen. 

    • Wir danken den Mitgliedern des Freundeskreises

      MÄZEN

      Gründungsmitglieder Arndt und Helmut Andreas Hartwig (Bonn)

      PLATIN

      Dr. Michael Buhr und Dr. Gabriele Freise-Buhr (Bonn)

      Godesberg Gastronomie & Event GmbH

      Olaf Wegner (Bad Honnef)

      Wohnbau GmbH (Bonn)

      GOLD

      LTS Lohmann Therapie-Systeme AG (Andernach)

      Andrea und Ekkehard Gerlach (Bonn)

      Hans-Joachim Hecek und Klaus Dieter Mertens (Meckenheim)

      Dr. Thomas und Rebecca Ogilvie (Bonn)

      SILBER

      Bernd Böcking (Wachtberg)

      Dr. Sigrun Eckelmann† und Johann Hinterkeuser (Bonn)

      Dr. Helga Hauck (Wachtberg)

      Dr. Stefanie Montag und Dr. Stephan Herberhold (Bonn)

      Dr. Luciano und Ulrike Pizzulli (Bonn)

      Jannis Ch. Vassiliou und Maricel de la Cruz (Bonn)

      AUF EMPFEHLUNG unserer Mäzene Arndt und Helmut Andreas Hartwig

      Tim Achtermeyer MdL * Judith und Tobias Andreae * Dr. Frank Asbeck und Susanne Birkenstock * Bettina Böttinger und Martina Wziontek * Anja Bröker * Philipp Buhr und Marie-Madeleine Zenker * Katja Burkard und Hans Mahr * Claudia Cieslarczyk und Heiko von Dewitz * Rüdiger und Andrea Depkat * Guido Déus MdL * Prof. Dr. Udo und Bettina Di Fabio * Walter Droege und Hedda im Brahm-Droege * Ralf und Antje Firmenich * Tobias Grewe und Dr. Jan Hundgeburth * Jörg Großkopf und Peter Daubenbüchel * Prof. Monika Grütters * Lothar und Martha Harings * Dr. Bernhard Helmich und Mai Hong * Dr. Eckart und Ulla von Hirschhausen * Dr. Sabine Hoeft und Thomas Geitner * Prof. Dr. Frank G. und Ulrike Holz * Prof. Dr. Wolfgang und Dr. Brigitte Holzgreve * Martin Hubert und Martina und Martha Marzahn * Stephan und Sirka Huthmacher * Dirk und Viktoria Kaftan * Dr. Christos Katzidis MdL und Ariane Katzidis * Andrea, Tim und Jan Kluit und Edgar Fischer * Dr. Eva Kraus * Dr. Markus Leyck Dieken und Peter Kraushaar * Peter und Katharina Limbourg * Nathanael und Hanna Liminski * Horst und Katrin Lingohr * Marianne und Stefan Ludes * Dr. Peter Lüsebrink und Karl-Heinz von Elern * Michael Mronz und Markus Felten * Prof. Dr. Georg und Doris Nickenig * Alexandra Pape und Malte von Tottleben * Hans-Arndt und Julia Riegel * Prof. Dr. Manuel und Aila Ritter * Matthias und Steffi Schulz * Stephan Schwarz und Veronika Smetackova * Prof. Walter Smerling und Beatrice Blank * Peter und Annette Storsberg * Prof. Burkhard und Friederike Sträter * Prof. Dr. Hendrik Streeck MdB und Paul Zubeil * Ulrich und Petra Voigt * Oliver und Diane Welke * Dr. Vera Westermann und Michael Langenberg * Dr. Matthias Wissmann und Francisco Rojas * Christian van Zwamen und Gerd Halama

      BRONZE

      Jutta und Ludwig Acker (Bonn) * Alexandra Asbeck (Bonn) * Dr. Rainer und Liane Balzien (Bonn) * Munkhzul Baramsai (Bonn) * Christina Barton van Dorp und Dominik Barton (Bonn) * Christoph Beckmanns (Bonn) * Prof. Dr. Christa Berg (Bonn) * Prof. Dr. Arno und Angela Berger (Bonn) * Christoph Berghaus (Köln) * Klaus Besier (Meckenheim) * Ingeborg Bispinck-Weigand (Nottuln) * Christiane Bless-Paar und Dr. Dieter Paar (Bonn) * Dr. Ulrich und Barbara Bongardt (Bonn) * Anastassia Boutsko (Köln) * Anne Brinkmann (Bonn) * Ingrid Brunswig (Bad Honnef) * Lutz Caje (Bramsche) * Elmar Conrads-Hassel und Dr. Ursula Hassel (Bonn) * Ingeborg und Erich Dederichs (Bonn) * Geneviève Desplanques (Bonn) * Irene Diederichs (Bonn) * Christel Eichen und Ralf Kröger (Meckenheim) * Elisabeth Einecke-Klövekorn (Bonn) * Heike Fischer und Carlo Fischer-Peitz (Königswinter) * Dr. Gabriele und Ulrich Föckler (Bonn) * Prof. Dr. Eckhard Freyer (Bonn) * Andrea Frost-Hirschi (Spiez/Schweiz) * Johannes Geffert (Langscheid) * Silke und Andree Georg Girg (Bonn) * Margareta Gitizad (Bornheim) * Carsten Gottschalk (Koblenz) * Ulrike und Axel Groeger (Bonn) * Marta Gutierrez und Simon Huber (Bonn) * Cornelia und Dr. Holger Haas (Bonn) * Sylvia Haas (Bonn) * Christina Ruth Elise Hendges (Bonn) * Renate und L. Hendricks (Bonn) * Peter Henn (Alfter) * Prof. Ingeborg Henzler und Dr. Mathias Jung (Bendorf-Sayn) * Heidelore und Prof. Werner P. Herrmann (Königswinter) * Dr. Monika Hörig * Georg Peter Hoffmann und Heide-Marie Ramsauer (Bonn) * Dr. Francesca und Dr. Stefan Hülshörster (Bonn) * Karin Ippendorf (Bonn) * Angela Jaschke (Hofheim) * Dr. Michael und Dr. Elisabeth Kaiser (Bonn) * Agnieszka Maria und Jan Kaplan (Hennef) * Dr. Hiltrud Kastenholz und Herbert Küster (Bonn) * Dr. Reinhard Keller (Bonn) * Dr. Ulrich und Marie Louise Kersten (Bonn) * Rolf Kleefuß und Thomas Riedel (Bonn) * Dr. Gerd Knischewski (Meckenheim) * Norbert König und Clotilde Lafont-König (Bonn) * Sylvia Kolbe (Bonn) * Dr. Hans Dieter und Ursula Laux (Meckenheim) * Ute und Dr. Ulrich Kolck (Bonn) * Manfred Koschnick und Arne Siebert (Bonn) * Lilith Matthiaß-Küster und Norbert Küster (Bonn) * Ruth und Bernhard Lahres (Bonn) * Renate Leesmeister (Übach-Palenberg) * Gernot Lehr und Dr. Eva Sewing (Bonn) * Traudl und Reinhard Lenz (Bonn) * Florian H. Luetjohann (Kilchberg, CH) * Moritz Magdeburg (Brühl) * Dr. Charlotte Mende (Bonn) * Heinrich Meurs (Swisttal-Ollheim) * Heinrich Mevißen (Troisdorf) * Dr. Dr. Peter und Dr. Ines Miebach (Bonn) * Karl-Josef Mittler (Königswinter) * Dr. Josef Moch (Köln) * Esther und Laurent Montenay (Bonn) * Katharina und Dr. Jochen Müller-Stromberg (Bonn) * Dr. Nicola und Dr. Manuel Mutschler (Bonn) * Dr. Gudula Neidert-Buech und Dr. Rudolf Neidert (Wachtberg) * Gerald und Vanessa Neu (Bonn) * Lydia Niewerth (Bonn) * Wolfram Nolte (Bonn) * Mark und Rita Opeskin (Bonn) * Céline Oreiller (Bonn) * Carol Ann Pereira (Bonn) * Gabriele Poerting (Bonn) * Dr. Dorothea Redeker und Dr. Günther Schmelzeisen-Redeker (Alfter) * Ruth Schmidt-Schütte und Hans Helmuth Schmidt (Bergisch Gladbach) * Bettina und Dr. Andreas Rohde (Bonn) * Astrid und Prof. Dr. Tilman Sauerbruch (Bonn) * Ingrid Scheithauer (Meckenheim) * Monika Schmuck (Bonn) * Markus Schubert (Schkeuditz) * Simone Schuck (Bonn) * Petra Schürkes-Schepping (Bonn) * Dr. Manfred und Jutta von Seggern (Bonn) * Dagmar Skwara (Bonn) * Prof. Dr. Wolfram Steinbeck (Bonn) * Dr. Andreas Stork (Bonn) * Michael Striebich (Bonn) * Dr. Corinna ten Thoren und Martin Frevert (Bornheim) * Verena und Christian Thiemann (Bonn) * Dr. Sabine Trautmann-Voigt und Dr. Bernd Voigt (Bonn) * Katrin Uhlig (Bonn) * Carrie Walter und Gabriel Beeby (Bonn) * Carrie Walter und Gabriel Beeby (Bonn) * Susanne Walter (Bonn) * Dr. Bettina und Dr. Matthias Wolfgarten (Bonn)

      Biografie

      Fabian Müller

      Christian Palm
      Fabian Müller © Christian Palm

      Der gebürtige Bonner Fabian Müller hat sich in den vergangenen Spielzeiten als einer der bemerkenswertesten Pianist:innen seiner Generation etabliert. Für großes Aufsehen sorgte er 2017 beim Internationalen ARD-Musikwettbewerb in München, bei dem er gleich fünf Preise erhielt. Seither entwickelt sich seine Konzerttätigkeit auf hohem Niveau: 2018 gab er mit dem Bayerischen Staatsorchester sein Debüt in der New Yorker Carnegie Hall und trat erstmals in der Elbphilhar­monie auf. In der vergangenen Saison führte er auf Ein­ladung von Daniel Barenboim sämtliche Klaviersonaten Beethovens im Berliner Pierre Boulez Saal auf und begann den Zyklus ebenso beim Beethovenfest Bonn.

      Fabian Müller musiziert regelmäßig mit bedeutenden Klangkörpern wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Seine rege Beschäftigung mit der Musik Johann Sebastian Bachs spiegelt sich unter anderem in einer längerfristig angelegten Zusammenarbeit mit den Berliner Barock-Solisten, einem Ensemble der Berliner Philharmoniker. Beim Rheingau Musik Festival führt er seit dem vergangenen Sommer, verteilt auf mehrere Jahre, sämtliche Klavierkonzerte Mozarts auf, die er vom Klavier aus leitet.  

      Auf der Suche nach seinem eigenen Klangideal gründete er außerdem sein eigenes Kammerorchester: The Trinity Sinfonia. Das Ensemble debütierte 2023 beim Rheingau Musik Festival; mit ihm führt er als Dirigent ab 2024 sämtliche Sinfonien Beethovens beim Bonner Beethovenfest auf.  

      Neben seiner Konzerttätigkeit engagiert sich Fabian Müller im Bereich der Musikvermittlung. Im Rahmen des Klavier-Festivals Ruhr arbeitet er jedes Jahr mit mehr als 300 Kindern zusammen, die sich auf schöpferische Weise mit moderner Musik auseinandersetzen. Dieses Projekt wurde 2014 mit dem Junge-Ohren-Preis und 2016 mit einem ECHO Klassik ausgezeichnet.

      Fabian Müller verbindet eine exklusive Zusammenarbeit mit dem Label Berlin Classics. Seine erste CD erschien im Herbst 2018 und enthält Soloklavierwerke von Johannes Brahms. 2020 wurde dort eine weitere CD mit Werken von Beethoven, Schumann, Brahms und Rihm veröffentlicht. Im Frühjahr 2022 folgte sein drittes Album, das die drei letzten Sonaten Schuberts beinhaltet. Darüber hinaus erschien bei der Deutschen Grammophon ein Mozart-Album, das er zusammen mit Albrecht Mayer einspielte.

      Dem Beethovenfest in seiner Heimatstadt ist Fabian Müller tief verbunden: Durch seine Beethovensonaten-Konzertreihen und als erster Vorsitzender des Freundeskreises Beethovenfest Bonn e. V.

      Konzerttipps

      Norbert Ittermann
      © Norbert Ittermann
      4.–14.12.2025

      Telekom Beethoven Competition

      In fünf Vorrunden, Halbfinal- und Finalrunden sucht Bonn die Klavierstars von morgen. Seien Sie dabei!
      Zu den Terminen & Tickets
      Koen Bauters
      Kit Armstrong & Jan Caeyers © Koen Bauters
      Eröffnung der Beethovenhalle Bonn

      Kit Armstrong & Fabian Müller mit dem Bundesjugendorchester

      Am 17.12.2025 holt das Beethoven-Haus Bonn im Rahmen der Eröffnungswoche die beiden Pianisten für ein Doppelkonzert mit Deutschlands jüngstem Spitzenorchester in die neue Beethovenhalle.
      Zum Konzert
      Eröffnung der Beethovenhalle Bonn

      Tag der offenen Tür

      Am 20.12.2025 steht die frisch sanierte Beethovenhalle allen Menschen offen – mit Musik der Beethovenfest-Künstler:innen und des Beethoven Orchester Bonn in allen Ecken des Hauses.
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      Awareness

      Awareness

      Wir – das Beethovenfest Bonn – laden ein, in einem offenen und respektvollen Miteinander Beethovenfeste zu feiern. Dafür wünschen wir uns Achtsamkeit im Umgang miteinander: vor, hinter und auf der Bühne.

      Für möglicherweise auftretende Fälle von Grenzüberschreitung ist ein internes Awareness-Team ansprechbar für Publikum, Künstler:innen und Mitarbeiter:innen.  

      Wir sind erreichbar per E-Mail (awareness@beethovenfest.de).

      Werte und Überzeugungen unseres Miteinanders sowie weitere externe Kontaktmöglichkeiten können hier auf unserer Website aufgerufen werden.

    • Das Beethovenfest Bonn 2025 steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst.

      Programmheftredaktion:
      Sarah Avischag Müller
      Noomi J. Bacher

      Die Texte von Benedikt von Bernstorff sind Originalbeiträge für dieses Programmheft.

      • Programm
      • Einleitung
      • Klaviersonate Nr. 9
      • Klaviersonate Nr. 4
      • Klaviersonate Nr. 22
      • Klaviersonate Nr. 32
      • Biografie
      • Konzerttipps
      • Awareness
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