Die südkoreanische Geigerin Bomsori spielt das tiefromantische Violinkonzert von Korngold – ein Hauch von Hollywood der 1940er-Jahre.
Do 10.9.2026
19.30 Uhr, Beethovenhalle, Großer Saal
Bomsori Kim & Tonhalle-Orchester Zürich
- Orchester
-
VVK ab 1.5.
- € 109 / 89 / 69 / 49 / 29 / 19
Mitwirkende
- Tonhalle-Orchester Zürich
- Bomsori Kim Violine
- Paavo Järvi Dirigent
Programm
Verklärte Nacht für Streichorchester op. 4
Violinkonzert D-Dur op. 35
Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92
Auf einen Blick
Was erwartet mich?
Wie klingt das?
Konzerteinführung
18.45 Uhr, Großer Saal: Einführungsgespräch
Heute im Festival Salon
Öffnungszeiten: 18–23 Uhr
18–19 Uhr: Happy Hour – mit allem, was glücklich macht: Werdet Kreativ
19–20.30 Uhr: Meet and Sing – mit der Beethovenfest Community Music
21.30–22.30 Uhr: Open Stage – mit Festivalkünstler:innen und allen, die wollen
Beschreibung
Wie tausende andere flohen Arnold Schönberg und Erich Wolfgang Korngold aus Deutschland nach Amerika, als das NS-Regime ihnen das Leben unmöglich machte. In Los Angeles, dem Zufluchtsort zahlreicher exilierter Künstler:innen, nahmen sie neue Impulse auf. Für Intendant Steven Walter, der als Thomas Mann Fellow einige Monate dort verbrachte, ist Korngolds Violinkonzert (Uraufführung 1947) ein Lieblingsstück. »Viel zu selten aufgeführt, ein absolut geniales Werk«, findet er. Mit seinem leuchtenden, üppigen Klang wendet sich Korngold von der europäischen Avantgarde ab und atmet die Luft und Freiheit von Kalifornien – er schafft sich ein neues Zuhause in Tönen. Bomsori Kim, die sich derzeit in die erste Reihe der Violinist:innen spielt, interpretiert das Konzert mit unnachahmlicher Zartheit und Wärme. Ergänzend erklingt Schönbergs Verklärte Nacht, 1899 an der Schwelle zur musikalischen Moderne entstanden. Hier kann die grandiose Streichergruppe des Tonhalle-Orchester Zürich wunderbar schwelgen. Chefdirigent Paavo Järvi stellt diesen klangsinnlichen Werken Beethovens überschwängliche Siebte gegenüber – ein weiteres Lieblingsstück.
Konzertmitschnitt durch den Deutschlandfunk und die Deutsche Welle



