Das Abschlusskonzert des Beethoven Frühlings feiert das Gedenken an Beethovens Todestag mit seiner neunten Sinfonie: Ein Werk, das weit über seinen Tod hinausweist. In berufener Besetzung mit den Beethoven-Spezialist:innen um Jan Caeyers und dem Arnold Schönberg Chor aus Wien.
Sa 3.4.2027
19.30 Uhr, Beethovenhalle, Großer Saal
Kit Armstrong & Le Concert Olympique VI
- Kammerorchester, Klavier
- € 89 / 69 / 49 / 39 / 29 / 19

Mitwirkende
- Le Concert Olympique
- Arnold Schönberg Chor Wien
- Erwin Ortner Chorleitung
- Kit Armstrong Klavier
- Jan Caeyers Dirigent
Programm
***
Präludium und Fuge Nr. 2 c-Moll BWV 847 aus Das wohltemperierte Klavier Bd. I
aus Bagatellen op. 119: Nr. 2 C-Dur, Nr. 4 A-Dur, Nr. 8 C-Dur
Fantasie für Klavier, Chor und Orchester c-Moll op. 80
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125
Auf einen Blick
Was erwartet mich?
Wie klingt das?
Beschreibung
Die Neunte, seine letzte Sinfonie, schließt das Festival zu Beethovens 200. Todestag ab – das Stück, mit dem er am stärksten über seinen Tod hinaus wirkte und fortlebte. Für Dirigent Jan Caeyers bricht hier ein völlig neuer Entwurf einer Sinfonie hervor. Nicht umsonst entstanden vorher fast zehn Jahre lang keine Sinfonien in Beethovens Werkstatt. Die neue Sinfonie ist für Caeyers die erste »zukunftsorientierte«: Aus der Instrumentalmusik entwickelte er mit dem Finale der »Ode an die Freude« eine Botschaft an die Welt, die Grenzen zu Kantate und Oratorium verschwimmen.
Spannend ist, dass Beethoven bereits eineinhalb Jahrzehnte zuvor mit dieser Entgrenzung experimentiert hat: In der »Chorfantasie« vermischte er Elemente des Klavierkonzerts, der Kantate und der Sinfonie – und prägte sogar schon die Grundzüge der berühmten Oden-Melodie vor. Die »Chorfantasie« besingt die Schönheit der Kunst als Mittel zur Verbesserung des Menschen und der Welt. Wenige Jahre vor seinem Tod überführte Beethoven diese Aussage in der Neunten ins Universelle und machte sich unsterblich.
Kit Armstrong streut dazwischen einige der rätselhaften Bagatellen. Diese Miniaturform gehört zu den letzten Gattungen, mit denen der Komponist sich beschäftigt hat.
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