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Mi 9.9.2026

19.30 Uhr, Brotfabrik

Ensemble in Transition

  • Kammermusik, Tanz, Performance & Musiktheater
  • Vergangene Veranstaltung
  • € 19
ensemble in transition © Sergej Falk

Mitwirkende

  • ensemble in transition
    • Désirée Hall Flöte, Leitung & Konzept
    • Maren Schwier Sopran
    • Larissa Nagel Violoncello
    • Kassandra Wedel Gebärdenpoesie & Tanz

Programm

Alexander Reiff

Echo:Reflexion für Sopran, Flöte, Violoncello und tanzende Gebärdensolistin

Gerhard Müller-Hornbach

D.D. 11 Skizzen für Stimme und Violoncello (Auszüge), Fassung mit Gebärdensprache

Alexander Reiff

Hüllung für Sopran, Flöte, Violoncello, tanzende Gebärdensolistin und vier Taschenlampen

 


Dauer: 50 Minuten. Im Anschluss Nachgespräch mit den Künstlerinnen, moderiert von Marion Theisen.

Auf einen Blick

Was erwartet mich?

Eine Aufführung für taube und hörende Menschen: Drei Musikerinnen und eine Gebärdensolistin erkunden ein Zwischenreich von Neuer Musik, Gebärdenpoesie und Tanz.

Wie klingt das?
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Deutsche Gebärdensprache

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Dolmetscher:innen für Deutsche Gebärdensprache sind beim Einlass und beim Nachgespräch vor Ort. In der Aufführung kommt Deutsche Gebärdensprache zum Einsatz.

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Leichte Sprache

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Ensemble in Transition

So spricht man es aus:
On·som·bel  in  trän·si·schen.

Das ist Englisch und bedeutet:
Eine Gruppe in Bewegung.

Wer ist in der Gruppe?

Taube und hörende Musikerinnen machen zusammen Musik.

Die Musikerinnen sind:

Désirée Hall,
Maren Schwier,
Larissa Nagel,
und Kassandra Wedel.

Die Gruppe macht Musik auf verschiedene Arten.

Die Musikerinnen benutzen Instrumente auf eine un·gewöhnliche Weise.
 

Zum Beispiel:

Es gehören Geräusche dazu.

Oder zur Musik gehört auch Stille.

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Das ist in allen Musik-Stücken wichtig:

Das Publikum erlebt Musik auf neue Arten.

Es gibt die Musik nämlich auch zum An·sehen:

Kassandra Wedel ist Teil der Gruppe.

Sie tanzt und zeigt Gebärden·po·e·sie. 
 

Poesie ist eine besondere Art von Texten.

Zum Beispiel: Gedichte.

Gebärden sind Zeichen.

Taube Menschen verständigen sich durch Zeichen.

Deshalb nennt man die Sprache mit Zeichen:
Gebärden·sprache.

Die Gebärden·poesie sind also

Gedichte und Texte in Gebärden·sprache.
 

Musik zum Hören und Sehen passt gut zusammen.

Es ist Musik für taube Menschen.

Und für hörende Menschen.

Die Musik-Stücke sind spannend und vielfältig.

Musik-Stücke

Das wichtigste Musik-Stück heißt:
Echo:Reflexion.

Es ist von Alexander Reiff.
 

Worum geht es bei Echo:Reflexion?

Reflexion bedeutet:

Man denkt über etwas nach.

Und versucht etwas zu verstehen.
 

Im Musik-Stück Echo:Reflexion geht es um Gedanken.

Und es geht um Träume.

Sie kommen immer wieder zurück.

Zum Beispiel:
Ein Gedanke oder Traum kommt immer wieder.

Dann kann man ihn los·werden.

Oder etwas ganz anders sehen.

Darum geht es auch im Musik-Stück:

Wie der Gedanke oder Traum wieder weg·geht.

 

Diese Stücke spielt ensemble in transition noch:

Ein Stück von Gerhard Müller-Hornbach.

Es heißt:
D.D. Elf Skizzen für Stimme und Vio·lon·cello.

Das wird so ausgesprochen:
Wio-lonn Tschel-lo.

Man kann auch sagen: Ein Cello.

Ein Cello ist ein großes Streich-Instrument.

Es sieht aus wie eine große Geige.

Aber das Cello steht auf dem Boden.

Die Gruppe spielt das Stück mit Gebärden·sprache.

 

Ein Stück ist noch von Alexander Reiff:

Es heißt: Hüllung.

Der Text ist von einem Gedicht von Christiane El-Nah·ry.
 

In allen Stücken erlebt das Publikum die Musik

zum Sehen und zum An·hören.

Die Aufführung ist also ein besonderes Erlebnis 

für ein taubes und hörendes Publikum.

 

Impressum:
Leichte Sprache: 2026, Kirsten Czerner-Nicolas, 
www.leichte-sprache-inklusiv.de; Prüferin: Sieglinde Didier Rabe.

Beschreibung

Das ensemble in transition in hörend-tauber Besetzung bietet ein spannendes und vielfältiges Programm für taube und hörende Menschen. In dem zentralen Werk Echo:Reflexion von Alexander Reiff geht es um eine zeitverzögerte, unendliche Reflexion: Etwa, wenn ein Gedanke oder ein Traum, den man neu interpretieren oder auch loswerden möchte, immer wiederkehrt. Der mehrdeutige Titel ist inspiriert vom ersten Kapitel der Kurzgeschichten-Sammlung Der Spiegel im Spiegel: Ein Labyrinth von Michael Ende. Außerdem spielt das Ensemble ein Stück von Gerhard Müller-Hornbach: D.D. Elf Skizzen für Stimme und Violoncello in einer überarbeiteten Fassung mit Gebärdensprache. Als dritte Musikperformance folgt Hüllung von Alexander Reiff nach einem Gedicht von Christiane El-Nahry. Visuelle und akustische Elemente stehen in allen Kompositionen in einem ausgewogenen Verhältnis und wirken wie Katalysatoren aufeinander. Ein besonderes Aufführungserlebnis mit neuartigen Wahrnehmungsebenen für beide Publikumsgruppen.

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