3.9.– 3.10. 2026

ensemble in transition
ensemble in transition © Sergej Falk

With its unusual combination of soprano, flute, cello and a deaf sign language soloist, ensemble in transition develops musical performances that are accessible to deaf and hearing people alike. In doing so, the four artists question social boundaries and open up new artistic spaces in a transmedial dialogue.

The ensemble was founded in 2021 by flutist Désirée Hall in Frankfurt am Main. Their productions are influenced by experimental music theatre, among other things. The artists bring aesthetic language and aesthetic movement into a playful relationship, thus opening up new approaches: movement follows music – but music also follows movement. The ensemble sees itself as a research collective between disciplines that lives and breathes inclusion. It thus moves between performative practice, social discourse and aesthetics of access.

Wer ist ensemble in transition?

Das wird ganz anders ausgesprochen
als es geschrieben wird.
So spricht man es aus:
On - som - bel  in  trän - si - schen.

Übersetzt bedeutet es:
Gruppe in Bewegung.

Das heißt:
Wir machen eine neue Art von Kunst.
In unseren Videos zeigen wir etwas von unserer Kunst.
Hier beschreiben wir unsere Kunst.
Unsere Kunst ist

die Neue Musik.
Neue Musik bedeutet:
Musik machen auf verschiedene Arten.
Es gehören zur Musik Geräusche.
Oder die Stille.
Neue Musik bedeutet auch:
Die Musikerinnen benutzen ihre Instrumente
auf eine un·gewöhnliche Weise.

die Gebärden·poesie.
Poesie ist eine besondere Art von Texten.
Zum Beispiel: Gedichte. 
Gebärden sind Zeichen.
Taube Menschen verständigen sich mit Gebärden.
Gebärden·poesie sind also
Gedichte in Gebärden·sprache.

der Tanz.
Das heißt:
Bewegungen zur Musik
und zur Gebärden·poesie

Was macht unsere Kunst besonders?

Die verschiedenen Künstler·innen
machen die Aufführungen besonders.
Das Publikum erlebt auf der Bühne:
Wir stellen uns auf·einander ein.
Die Bühne ist der Ort für unsere gemeinsame Kunst.
An diesem Ort treffen wir uns: 
Drei hörende Künstlerinnen und eine taube Künstlerin.

Welche Musik führen wir auf?

Wir arbeiten mit jungen Kom·ponisten und Kom·ponistinnen.
Ein Komponist oder eine Komponistin 
denkt sich Musik·stücke aus.
Und schreibt die Musik auf.

Die jungen Kom·ponisten und Kom·ponistinnen
schreiben Musik für hörende und taube Menschen.
Diese Musik führen wir auf.
So entstehen besondere Aufführungen.
Alle Menschen im Publikum können die Aufführung
gleich gut erleben:
Hörende und taube Menschen.

Was erlebt unser Publikum?

Unser Publikum erlebt neue Arten von Musik und Kunst:

Denn wir verbinden Gebärden und Musik
zu einer neuen Kunst.
So probieren wir etwas Neues aus.
Wir suchen auf der Bühne nach
einer schönen Sprache.

Und wir suchen nach schönen Gebärden.

Wir probieren auch Musik·theater neu:
Die Musik kommt zuerst und
dann kommen die Gebärden.

Oder die Gebärden kommen zuerst und
dann kommt die Musik.

Das Publikum kann dabei spüren:
Gebärden und Musik gehören zusammen.
Es gibt sie nicht einzeln.

Wie verbinden wir die Menschen?

Vielleicht fragen Sie sich:

Ist Musik·theater nur etwas für ein hörendes Publikum?
Und:
Ist die Gebärden·poesie nur etwas für taube Menschen?

Wir zeigen mit unseren Aufführungen:
Musik·theater und Gebärden·poesie sind für alle Menschen schön.
Es gibt in der Kunst keine Grenzen
zwischen den hörenden Menschen und den tauben Menschen.

Wir zeigen:

Verschiedene Menschen finden eine gemeinsame Kunst. 
Und sie können die gleiche Kunst genießen.