Tonhalle-Orchester Zürich
Bomsori Kim Violine
Paavo Järvi Dirigent

Mitwirkende
Programm
Arnold Schönberg (1874–1951)
Verklärte Nacht op. 4
Bearbeitung für Streichorchester vom Komponisten
Grave
Erich Wolfgang Korngold (1897–1957)
Violinkonzert D-Dur op. 35
I. Moderato nobile
II. Romance: Andante
III. Allegro assai vivace
Pause
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92
I. Poco sostenuto – Vivace
II. Allegretto
III. Presto – Assai meno presto
IV. Allegro con brio
Über den Konzertabend
Konzertdauer: ca. 130 Minuten
Gastronomisches Angebot vor Ort
Nach Abschluss des Konzertprogramms des Tonhalle-Orchester Zürich hören Sie ein kurzes Orgelnachspiel von George Warren als Resonanz auf das gehörte Programm.
Für ein ungestörtes Konzerterlebnis bitten wir Sie, auf Foto- und Videoaufnahmen zu verzichten.
Zusätzlich zu Blumen schenken wir den Künstler:innen Blüh-Patenschaften, mit deren Hilfe in der Region Bonn Blumenwiesen angelegt werden.
Einführungsgespräch
18.45 Uhr, Großer Saal
Michael Struck-Schloen im Gespräch mit Bomsori Kim
Festival Salon
Unser Festival Salon steht vor und nach dem Konzert zum gemütlichen Verweilen offen – auch ohne Ticket. Kommen Sie vorbei!
Öffnungszeiten: 18–23 Uhr
Programm:
18–19 Uhr: Happy Hour: Werden Sie kreativ – Zürich-Edition. Kulinarisches aus der Heimat des Tonhalle-Orchester Zürich
19–20.30 Uhr: Meet and Sing – Mitsingen und Mitspielen, spontan und ohne Noten mit der Beethovenfest Community Music (Studio)
21.30–22.30 Uhr: Open Stage
Ort: Im Ausstellungsraum zwischen Haupt- und Südfoyer
Grußwort
Liebes Publikum,
das Motto »Nach Hause/Daheim« reicht weit über einen vertrauten Ort hinaus. Zuhause ist dort, wo Menschen sich aufgehoben fühlen. Manchmal muss es neu entstehen, wenn vertraute Orte verloren gehen oder Menschen ihre Heimat verlassen müssen.
Dieser Konzertabend macht solche Erfahrungen hörbar. Die Lebenswege von Schönberg und Korngold sind von Flucht und Exil geprägt. Korngolds Violinkonzert lässt ein neues Zuhause in Tönen entstehen; Schönbergs »Verklärte Nacht« steht an der Schwelle zur musikalischen Moderne. Beethovens überschwängliche Siebte setzt einen kraftvollen Kontrapunkt.
Als Bonner Unternehmen freut sich Comma Soft, diesen Abend mit Bomsori Kim, dem Tonhalle-Orchester Zürich und Paavo Järvi in der sanierten Beethovenhalle zu unterstützen. Wir wünschen Ihnen ein Konzert, das Menschen verbindet und für einen Moment ein Gefühl von Zuhause entstehen lässt.
Stephan Huthmacher
Gründer und Aufsichtsratsmitglied der Comma Soft AG
Livestream & Rundfunkmitschnitt
Medienpartner
Das Konzert wird live übertragen auf dem YouTube-Kanal DW Classical Music der Deutschen Welle und ist online zu finden unter www.beethovenfest.de/streams.
Bitte beachten Sie, dass Teile des Publikums im Stream zu sehen sein können. Wir bitten Sie, auf eigene Foto- und Videoaufnahmen zu verzichten.
Das Konzert wird durch den Deutschlandfunk aufgezeichnet und am 10.11.2026 ab 20 Uhr gesendet.
Gefördert durch
Einleitung
Bomsori Kim & Tonhalle-Orchester Zürich
In der Fantasie von Paavo Järvi, dem Dirigenten des heutigen Abends, waren die USA das ›gelobte Land‹ – damals im Jahr 1980, als er siebzehn Jahre alt war und seine Familie aus dem sowjetisch besetzten Estland emigrierte. In den Vereinigten Staaten konnte er sein Dirigierstudium fortführen. Doch das Leben war schwieriger, als er es sich in seinen Träumen hinter dem Eisernen Vorhang ausgemalt hatte. Freiheit und unbegrenzte Möglichkeiten, das bedeutete auch harte Arbeit und ein gnadenloser Konkurrenzkampf in einer Gesellschaft, in der jeder und jede für Glück und Erfolg selbst verantwortlich ist. Ähnliche Erfahrungen machten rund 40 Jahre früher die jüdischen Komponisten Arnold Schönberg und Erich Wolfgang Korngold, als sie vor dem Nationalsozialismus aus Deutschland und Österreich fliehen mussten. Aber auch ihnen boten die USA Schutz und Anerkennung, die sie in Europa nicht mehr hatten: Schönberg bekam eine Anstellung als Universitätslehrer, Korngold wurde der renommierteste Filmkomponist im ›Goldenen Zeitalter‹ von Hollywood. Paavo Järvi kombiniert zwei ihrer zentralen Werke mit der siebten Sinfonie von Ludwig van Beethoven.
Schönberg: Verklärte Nacht

Zahlen und Fakten
Arnold Schönberg: Verklärte Nacht op. 4
Komponiert: 1899 für Streichsextett
Bearbeitet: für Streichorchester, 1. Fassung Wien 1917, 2. Fassung New York 1943
Uraufgeführt: 18. März 1902 im Kleinen Musikvereins-Saal in Wien, Rosé-Quartett, Franz Jelinek und Franz Schmidt
Gut zu wissen: Schönberg verwendete als Inspiration ein Gedicht von Richard Dehmel.
Im Januar 2025 ging eine Schreckensmeldung durch die Medien: Die verheerenden Brände in der Umgebung von Los Angeles hatten im Vorort Pacific Palisades nicht nur zahlreiche Villen von Prominenten zerstört, sondern auch den Sitz des Belmont-Musikverlags. »Belmont« ist die poetische Übersetzung des Namens »Schönberg« – der Verlag war nach dem Tod von Arnold Schönberg zur exklusiven Verbreitung seiner Werke gegründet worden.
1936 hatte sich Schönberg unweit von Pacific Palisades, in Brentwood Park, ein Haus gekauft. Da war er schon 62 Jahre alt und musste als jüdischer Emigrant in den USA ein neues Leben beginnen. Keine leichte Aufgabe angesichts der vielen Geflüchteten aus Europa, aber er hatte Glück: Als Professor für Komposition an der University of California konnte er seine Familie ernähren und sich ein Auto leisten. Im Auftrag bedeutender Dirigenten und Orchester verfasste er neue Werke. Oder er bearbeitete ältere Stücke – darunter eins für sechs Solostreicher mit dem rätselhaften Titel Verklärte Nacht, das er 1943 (schon zum zweiten Mal) für Streichorchester arrangierte.
Das Werk stammt aus Schönbergs beruflichen Anfangsjahren in seiner Geburtsstadt Wien (sein breiter Wiener Dialekt ist auf erhaltenen Tonaufnahmen deutlich zu hören). Verklärte Nacht war ein Experiment, weil es ein Gedicht des damals viel gelesenen Schriftstellers Richard Dehmel nicht als Vokalstück, sondern als wortlose Kammermusik ›vertonte‹. Im Text mündet eine alltägliche Situation in einen mystischen Akt von Schuld und Vergebung: Beim Spaziergang eines Paars unter nächtlichem Sternenhimmel gesteht die Frau, dass sie von einem anderen Mann schwanger ist. Ihr Begleiter verzeiht ihr großmütig und verweist auf die Harmonie des Kosmos – »O sieh, wie klar das Weltall schimmert!« Diese Verklärung der ›wahren‹ Liebe wirkt heute etwas verkitscht. Doch Schönberg verwandelte die Vorlage in eine große, halbstündige Musik voller dramatischer Energie und exquisiter romantischer Farben – und schuf einen weitgespannten Bogen vom düster-lastenden Beginn bis zum glitzernd-leichten ›Sternenklang‹ am Schluss.
Richard Dehmel: Verklärte Nacht
Zwei Menschen gehn durch kahlen, kalten Hain;
der Mond läuft mit, sie schaun hinein.
Der Mond läuft über hohe Eichen;
kein Wölkchen trübt das Himmelslicht,
in das die schwarzen Zacken reichen.
Die Stimme eines Weibes spricht:
Ich trag ein Kind, und nit von Dir,
ich geh in Sünde neben Dir.
Ich hab mich schwer an mir vergangen.
Ich glaubte nicht mehr an ein Glück
und hatte doch ein schwer Verlangen
nach Lebensinhalt, nach Mutterglück
und Pflicht; da hab ich mich erfrecht,
da ließ ich schaudernd mein Geschlecht
von einem fremden Mann umfangen,
und hab mich noch dafür gesegnet.
Nun hat das Leben sich gerächt:
nun bin ich Dir, o Dir, begegnet.
Sie geht mit ungelenkem Schritt.
Sie schaut empor; der Mond läuft mit.
Ihr dunkler Blick ertrinkt in Licht.
Die Stimme eines Mannes spricht:
Das Kind, das Du empfangen hast,
sei Deiner Seele keine Last,
o sieh, wie klar das Weltall schimmert!
Es ist ein Glanz um alles her;
Du treibst mit mir auf kaltem Meer,
doch eine eigne Wärme flimmert
von Dir in mich, von mir in Dich.
Die wird das fremde Kind verklären,
Du wirst es mir, von mir gebären;
Du hast den Glanz in mich gebracht,
Du hast mich selbst zum Kind gemacht.
Er fasst sie um die starken Hüften.
Ihr Atem küsst sich in den Lüften.
Zwei Menschen gehn durch hohe, helle Nacht.
Korngold: Violinkonzert
Zahlen und Fakten
Erich Wolfgang Korngold: Violinkonzert D-Dur op. 35
Komponiert: 1937 bis 1939
Revidiert: 1945
Uraufgeführt: 15. Februar 1947 in St. Louis (Missouri) mit Jascha Heifetz und dem St. Louis Symphony Orchestra und der Leitung von Vladimir Golschmann
Besetzung: Solovioline, 2 Flöten (2. auch Piccolo), 2 Oboen (2. auch Englischhorn), 2 Klarinetten, Bassklarinette, 2 Fagotte (2. auch Kontrafagott), 4 Hörner, 2 Trompeten, 1 Posaune, Pauke, Schlagwerk (große Trommel, Becken, Gong, Glockenspiel, Röhrenglocken, Xylofon, Vibrafon), Harfe, Celesta, Streicher
Wie Arnold Schönberg gehörte Erich Wolfgang Korngold zum Kreis der europäischen Exilanten in Los Angeles und wohnte in Toluca Lake, eine knappe Autostunde von Schönbergs Heim entfernt. Anders als sein Landsmann musste sich Korngold um sein Einkommen in der Neuen Welt keine Sorgen machen, denn er schrieb seit 1935 glänzend honorierte Filmmusiken für das Filmunternehmen Warner Brothers. Für Kassenschlager wie Captain Blood, The Adventures of Robin Hood oder The Sea Hawk lieferte er legendäre Partituren, die den ›philharmonischen‹ Hollywood-Sound geprägt haben.
Dabei wurde lange vergessen, dass der aus Brünn stammende Korngold einmal zu den meistgespielten Opernkomponist:innen nach dem Ersten Weltkrieg zählte. Seine Oper Die tote Stadt war ein internationaler Dauerbrenner der 1920er-Jahre. Die Nationalsozialisten verbannten dann die Musik des jüdischen Komponisten erst von deutschen und später von österreichischen Bühnen. Korngold wanderte nach Kalifornien aus und schwor sich, bis zum Ende der Nazi-Herrschaft keine traditionelle Musikgattung mehr anzurühren. Dennoch arbeitete er seit 1937 insgeheim an einem Violinkonzert. Und es war nur konsequent, dass er sich angesichts seiner musikalischen Entwicklung und der politischen Weltlage auch in diesem Stück zu seiner amerikanischen Identität als Komponist bekannte.
Seine eigene Filmmusik prägt alle Sätze des Konzerts. Das schwärmerische Anfangsthema zitiert ein Motiv aus Another Dawn, das Seitenthema eine schmachtende Melodie aus Juarez. Der Mittelsatz über das Liebesthema aus Anthony Adverse verlangt von der Violine ein gesangliches Spiel in höchster Lage, das in einen morbiden Orchesterklang aus einzelnen Streichinstrumenten, Harfe und Vibrafon getaucht ist. Im Finale schließlich schickt Korngold eine rustikale Melodie aus dem Abenteuerfilm The Prince and the Pauper auf eine geigerische Tour de Force mit aberwitzigen Läufen, Doppelgriffen und originellen Klangeffekten. Wahrscheinlich konnte damals nur einer diesen extrem virtuosen Violinpart fehlerfrei bewältigen: der grandiose Jascha Heifetz, der das Werk 1947 uraufgeführt und bekannt gemacht hat.

Beethoven: Sinfonie Nr. 7
Zahlen und Fakten
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92
Komponiert: 1811/12
Uraufgeführt: 8. Dezember 1813 in Wien unter der Leitung von Beethoven
Besetzung: 2 Flöten, 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Fagotte, 2 Hörner, 2 Trompeten, Pauken, Streicher
Als vor 250 Jahren die dreizehn nordamerikanischen Kolonien von British America ihre Unabhängigkeit vom Mutterland Großbritannien erklärten, war Ludwig van Beethoven erst fünf Jahre alt. Welche Meinung er später über die USA und ihre demokratische Verfassung hatte, ist unbekannt. Sicher ist, dass Beethovens Einfluss in den Vereinigten Staaten enorm war – zunächst auf das Repertoire der zahlreichen Musikgesellschaften, im 20. Jahrhundert dann zunehmend in politischer Hinsicht. Der Schlusschor der neunten Sinfonie galt als universeller Freiheitsgesang, im Zweiten Weltkrieg wurde die fünfte Sinfonie als »Victory Symphony« zum tönenden Symbol für den erhofften Sieg über Nazideutschland.
»If Beethoven were alive today«, notierte der New Yorker Bürgermeister Fiorello La Guardia 1941 auf eine Postkarte mit Beethovens Porträt, »he would be here as a refugee.« (»Wenn Beethoven heute leben würde, wäre er als Geflüchteter hier.«)
Beethoven hat wohl kaum im heutigen Sinne demokratisch gedacht. Doch seine Kritik an Napoleon Bonaparte, der ganz Europa mit Krieg überzog, verlieh ihm den Nimbus eines Freiheitskämpfers. Vor allem drei seiner späten Sinfonien galten mit ihren Marschrhythmen und aggressiven Untertönen als Symbole des Widerstands. Darunter war auch die siebte Sinfonie; Beethoven hat sie erstmals am 8. Dezember 1813 in Wien dirigiert, anderthalb Monate nach der für Napoleon katastrophalen »Völkerschlacht« bei Leipzig. Und schon die zeitgenössische Kritik bemerkte, dass »jeder Musikfreund, ohne eben Kenner zu seyn, von ihrer Schönheit mächtig angezogen wird, und zur Begeisterung erglüht«.
Es war die unmittelbare Wirkung der Melodien, welche die Siebte zu einer Art Siegessinfonie mit der Aura eines rauschhaften Fests machte. Schon den ersten Satz gestaltete Beethoven – nach einer langsamen, tastenden Einleitung – als permanente Variationen über einen Grundrhythmus, der sich in immer neuen Steigerungswellen und mit immer neuen tänzerischen Einfällen ausbreitet. Auch im berühmten marschartigen Allegretto als zweitem Satz dominiert ein (nun eher verhaltener) Rhythmus, während der dritte Satz wie eine Angriffswelle bei einer Schlacht wirkt – zweimal unterbrochen durch einen langsamen Marsch. Im Finale gerät die Feierlaune zum rasanten Taumel. »Wie betrunken«, so hat der Komponist Gustav Mahler diesen Satz mit seinen kreisenden Streicherfiguren, den raffinierten Akzentverschiebungen und der nie stoppenden Energie beschrieben.
Michael Struck-Schloen

Wir danken den Mitgliedern des Freundeskreises
MÄZEN
Gründungsmitglieder Arndt und Helmut Andreas Hartwig
PLATIN
Dr. Michael Buhr und Dr. Gabriele Freise-Buhr
Godesberg Gastronomie & Event GmbH
GOLD
LTS Lohmann Therapie-Systeme AG
Andrea und Ekkehard Gerlach
Hans-Joachim Hecek und Klaus Dieter Mertens
Dr. Thomas und Rebecca Ogilvie
Albert Tonger Immobilien e. K.
Braunschweiger Privatbank, Köln
SILBER
Maria und Christoph Bader
Bernd Böcking
Dr. Sigrun Eckelmann† und Johann Hinterkeuser
Dr. Stefanie Montag und Dr. Stephan Herberhold
Dr. Luciano und Ulrike Pizzulli
Julia Rabus und Mirko Klemm
Jannis Ch. Vassiliou und Maricel de la Cruz
AUF EMPFEHLUNG unserer Mäzene Arndt und Helmut Andreas Hartwig
Tim Achtermeyer MdL
Judith und Tobias Andreae
Dr. Frank Asbeck und Susanne Birkenstock
Bettina Böttinger und Martina Wziontek
Anja Bröker
Philipp Buhr und Marie-Madeleine Zenker
Tim und Jessi Buhr
Katja Burkard und Hans Mahr
Claudia Cieslarczyk und Heiko von Dewitz
Rüdiger und Andrea Depkat
Guido Déus
Prof. Dr. Udo und Bettina Di Fabio
Walter Droege und Hedda im Brahm-Droege
Ralf und Antje Firmenich
Tobias Grewe und Dr. Jan Hundgeburth
Jörg Großkopf und Peter Daubenbüchel
Prof. Monika Grütters
Lothar und Martha Harings
Dr. Bernhard Helmich und Mai Hong
Dr. Eckart und Ulla von Hirschhausen
Dr. Sabine Hoeft und Thomas Geitner
Prof. Dr. Frank G. und Ulrike Holz
Prof. Dr. Wolfgang und Dr. Brigitte Holzgreve
Martin Hubert und Martina und Martha Marzahn
Stephan und Sirka Huthmacher
Dirk und Viktoria Kaftan
Dr. Christos Katzidis MdL und Ariane Katzidis
Andrea, Tim und Jan Kluit
Dr. Eva Kraus
Dr. Markus Leyck Dieken und Peter Kraushaar
Peter und Katharina Limbourg
Nathanael Liminski MdL und Hanna Liminski
Horst und Katrin Lingohr
Marianne und Stefan Ludes
Dr. Peter Lüsebrink und Karl-Heinz von Elern
Michael Mronz und Markus Felten
Prof. Dr. Georg und Doris Nickenig
Dr. Solveig Palm
Alexandra Pape und Malte von Tottleben
Christian A. und Rita Rast
Hans-Arndt und Julia Riegel
Prof. Dr. Manuel und Aila Ritter
Matthias und Steffi Schulz
Moritz Seibert
Stephan Schwarz und Veronika Smetackova
Annette Schwolen-Flümann und Thomas Flümann
Prof. Walter Smerling und Beatrice Blank
Elisabeth Sobotka und Prof. Dr. Hans Peter Wehrli
Peter und Annette Storsberg
Prof. Burkhard und Friederike Sträter
Prof. Dr. Hendrik Streeck MdB und Paul Zubeil
Ulrich und Petra Voigt
Oliver und Diane Welke
Dr. Vera Westermann und Michael Langenberg
Dr. Matthias Wissmann und Francisco Rojas
Christian van Zwamen und Gerd Halama
BRONZE
Jutta und Ludwig Acker * Prof. Dr. Wolfgang Angerstein * Alexandra Asbeck * Dr. Rainer und Liane Balzien * Munkhzul Baramsai * Christina Barton van Dorp und Dominik Barton * Christoph Beckmanns * Prof. Dr. Christa Berg * Prof. Dr. Arno und Angela Berger * Christoph Berghaus * Klaus Besier * Ingeborg Bispinck-Weigand * Christiane Bless-Paar und Dr. Dieter Paar * Frank-Michael Böhle und Elvira Pietzka-Böhle * Dr. Ulrich und Barbara Bongardt * Anastassia Boutsko * Anne Brinkmann * Ingrid Brunswig * Lutz Caje * Gabriele und Robert Carl * Elmar Conrads-Hassel und Dr. Ursula Hassel * Ingeborg und Erich Dederichs * Geneviève Desplanques * Irene Diederichs * Michael Eckhardt und Birgit Wolter * Christel Eichen und Ralf Kröger * Elisabeth Einecke-Klövekorn * Dr. Martina Endepohls-Ulpe und Alexander Ulpe * Heike Fischer und Carlo Fischer-Peitz * Dr. Gabriele und Ulrich Föckler * Prof. Dr. Eckhard Freyer * Johannes Geffert * Silke und Andree Georg Girg * Dr. Helga-Maleen Gerresheim * Margareta Gitizad * Carsten Gottschalk * Ulrike und Axel Groeger * Marta Gutierrez und Simon Huber * Cornelia und Dr. Holger Haas * Sylvia Haas * Christina Ruth Elise Hendges * Renate und L. Hendricks * Peter Henn * Prof. Ingeborg Henzler und Dr. Mathias Jung * Heidelore und Prof. Werner P. Herrmann * Dr. Monika Hörig * Georg Peter Hoffmann und Heide-Marie Ramsauer * Dr. Francesca und Dr. Stefan Hülshörster * Karin Ippendorf * Angela Jaschke * Dr. Michael und Dr. Elisabeth Kaiser * Elisabeth und Rolf-Dieter Kaißer * Agnieszka Maria und Jan Kaplan * Dr. Hiltrud Kastenholz und Herbert Küster * Dr. Reinhard Keller * Dr. Ulrich und Marie Louise Kersten * Rolf Kleefuß und Thomas Riedel * Dr. Gerd Knischewski * Norbert König und Clotilde Lafont-König * Sylvia Kolbe * Sigrid Kümmerlein * Gisela Kunz * Dr. Hans Dieter und Ursula Laux * Ute und Dr. Ulrich Kolck * Manfred Koschnick und Arne Siebert * Lilith Matthiaß-Küster und Norbert Küster * Thea Kutzscher * Ruth und Bernhard Lahres * Renate Leesmeister * Gernot Lehr und Dr. Eva Sewing * Traudl und Reinhard Lenz * Florian H. Luetjohann * Moritz Magdeburg * Dr. Charlotte Mende * Heinrich Meurs * Heinrich Mevißen * Dr. Dr. Peter und Dr. Ines Miebach * Karl-Josef Mittler * Dr. Josef Moch * Esther und Laurent Montenay * Friedrich Wilhelm Moog und Vera Walther-Moog * Katharina und Dr. Jochen Müller-Stromberg * Dr. Nicola und Dr. Manuel Mutschler * Dr. Gudula Neidert-Buech und Dr. Rudolf Neidert * Gerald und Vanessa Neu * Lydia Niewerth * Wolfram Nolte * Mark und Rita Opeskin * Céline Oreiller * Dieter und Brigitta Penning * Carol Ann Pereira * Gabriele Poerting * Dr. Manfred und Dorothee van Rey * Ruth Schmidt-Schütte und Hans Helmuth Schmidt * Dr. Andreas und Bettina Rohde * Prof. Dr. Tilman und Astrid Sauerbruch * Ingrid Scheithauer * Monika Schmuck * Markus Schubert * Simone Schuck * Petra Schürkes-Schepping * Dr. Manfred und Jutta von Seggern * Prof. Dr. Norma Selve * Prof. Dr. Wolfram Steinbeck * Dr. Andreas Stork * Michael Striebich * Dr. Corinna ten Thoren und Martin Frevert * Verena und Christian Thiemann * Dr. Sabine Trautmann-Voigt und Dr. Bernd Voigt * Hermann und Bettina Ude * Katrin Uhlig * Carrie Walter und Gabriel Beeby * Susanne Walter * Aino Ritva Weyers und Nadeem Hajouj * Ruth Winterwerp-van den Elzen und Jürgen Winterwerp * Dr. Bettina und Dr. Matthias Wolfgarten
JUNGER FREUNDESKREIS
Iklim Arikan * Linda Dahn * Lasse Frings * Ricci Frosio * Lin Golenia * Emilia Hecke * Victoria Emilia Holz * M Hornauer * Zsolt Máté Kiss * Jonas Kotulla * Marie Meißner * Felix Mennicken * Linus Neunkirchen * Felix Schuck * Hannah Speckmann * Charlotte Speckmann * Nelly Sophia Stach * Till Steinert * Johanna von Bargen * Florens Windelen * Yolanda Winter * Akichika Yukawa * Tom Ziese
Biografien
Bomsori Kim
ViolineBomsori Kim (*1989) ist eine südkoreanische Violinistin, die für ihr Talent international gefeiert wird. Sie ist regelmäßig zu Gast bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival oder dem Verbier Festival und tourt in Europa und Asien etwa mit Paavo Järvi und dem Hong Kong Philharmonic Orchestra. Sie arbeitete mit führenden Orchestern und renommierten Dirigent:innen zusammen und war in der Saison 2025/26 Artist-in-Residence beim Residentie Orkest Den Haag .
Im Jahr 2021 wurde sie zur Fokuskünstlerin des Rheingau Musik Festivals ernannt und begann eine Residenz beim Gstaad Menuhin Festival; weiterhin empfing sie den Young Artist Award des koreanischen Kulturministeriums.
Bomsori studierte an der Seoul National University sowie an der Juilliard School. Sie spielt auf der Guarnerius del Gesù »ex-Moller« aus dem Jahr 1725, die ihr großzügigerweise zur Verfügung gestellt wird. Ihr aktuelles Album beinhaltet die Violinkonzerte von Max Bruch und Erich Korngold, aufgenommen mit den Bamberger Symphonikern und Jakub Hrůša.
Paavo Järvi
DirigentPaavo Järvi ist ein estnischer Dirigent, Musikdirektor des Tonhalle-Orchesters Zürich, künstlerischer Leiter der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und Gründer sowie künstlerischer Leiter des Estonian Festival Orchestra. Jede Saison beschließt Järvi mit zwei Wochen voller Konzerte und Meisterklassen beim vom ihm gegründeten Pärnu Music Festival.
Der estnische Präsident verlieh ihm für sein Engagement für die Kultur seines Landes der Orden des Weißen Sterns. Weiterhin erhielt er den Grammy, die Auszeichnung »Künstler des Jahres«, die er vom Gramophone Magazine und Diapason erhielt, die Sibelius-Medaille und den Europäische Kulturpreis. Er wurde 2019 zum »Dirigenten des Jahres« (Opus Klassik) ernannt und erhielt den Rheingau-Musikpreis.
Paavo Järvi ist ein gefragter Gastdirigent und konzertiert regelmäßig mit den Berliner Philharmonikern, dem Koninklijk Concertgebouworkest, dem Philharmonia und dem New York Philharmonic Orchestra. In der Saison 2025/26 setzte er seinen Mahler-Zyklus mit dem Tonhalle-Orchester Zürich fort, verbunden mit CD-Aufnahmen.
Tonhalle-Orchester Zürich
Seit 1868 ist klassische Musik die Leidenschaft des Tonhalle-Orchesters Zürich. Wenn es mit Paavo Järvi spielt, entsteht eine besondere, einzigartige Energie: Das Orchester liebt es, die Impulse seiner Gastdirigent:innen aufzunehmen, von Solist:innen herausgefordert zu werden, und bleibt neugierig auf unbekannte Meisterwerke und Auftragskompositionen.
Das Orchester trägt sein musikalisches Zuhause im Namen und seinen exzellenten Ruf auf Tourneen in die Welt hinaus. Im Orchester spielen rund 100 Musiker:innen pro Saison etwa 50 verschiedene Programme in über 100 Konzerten. Gastspiele führten das Orchester in über 30 Länder. Neben den Orchesterprojekten gestalten die Mitglieder auch eigene Kammermusikreihen. Music Director Paavo Järvi ist der elfte Chefdirigent des Tonhalle-Orchesters Zürich; David Zinman ist Ehrendirigent.
Unter der Leitung von Järvi entstanden über 40 CD-Einspielungen mit Werken von Messiaen, Tschaikowsky, Adams und Bruckner. Gemeinsam mit Järvi wurde das Orchester mit dem Europäischen Kulturpreis 2022 ausgezeichnet.
Besetzung
Violine I
Andreas Janke
Klaidi Sahatçi
George-Cosmin Banica
Peter McGuire
Thomas Garcia
Filipe Johnson
Isabelle Lambelet
Marc Luisoni
Elizaveta Shnayder-Taub
Alican Süner
Sayaka Takeuchi
Christopher Whiting
Philipp Wollheim
Irina Pak
Violine II
Kilian Schneider
Mary Ellen Woodside
Eliza Wong
Josef Gazsi
Lucija Krišelj
Isabel Neligan
Mari Parz
Ulrike Schumann-Gloster
Seiko Périsset-Morishita
Cathrin Kudelka
Radvile Nevulyte
Muriel Quistad
Viola
Gilad Karni
Katja Fuchs
Ewa Grzywna-Groblewska
Richard Kessler
Katarzyna Kitrasiewicz-Łosiewicz
Antonia Siegers-Reid
Michel Willi
Ursula Sarnthein
Héctor Cámara Ruiz
Esther Fritzsche
Violoncello
Paul Handschke
Rafael Rosenfeld
Sasha Neustroev
Benjamin Nyffenegger
Christian Proske
Gabriele Ardizzone
Ioana Geangalau-Donoukaras
Mattia Zappa
Kontrabass
Wies de Boevé
Peter Kosak
Samuel Alcantara
Gallus Burkard
Ute Grewel
Kamil Łosiewicz
Flöte
Sabine Poyé-Morel
Alexandra Gouveia
Oboe
Philipp Tondre
Isaac Duarte
Martin Frutiger
Kaspar Zimmermann
Klarinette
Calogero Palermo
Florian Walser
Diego Baroni
Fagott
Matthias Rácz
Geng Liang
Horn
Ivo Gass
Tobias Huber
Paulo Muñoz-Toledo
Robert Teutsch
Trompete
Philippe Litzler
Heinz Saurer
Herbert Kistler
Simon Blatter
Posaune
Bill Thomas
Pauke/Schlagzeug
Benjamin Forster
Andreas Berger
Klaus Schwärzler
Harfe
Sarah Verrue
Tasteninstrumente
Hendrik Heilmann
Das Tonhalle-Orchester Zürich wird gefördert durch
Konzertempfehlungen
Festival-Miteinander
Festival-Miteinander
Wir – das Beethovenfest Bonn – laden ein, in einem offenen und respektvollen Miteinander Beethovenfeste zu feiern. Dafür wünschen wir uns Achtsamkeit im Umgang miteinander: vor, hinter und auf der Bühne.
Für möglicherweise auftretende Fälle von Grenzüberschreitung ist eine interne Ansprechstelle erreichbar für Publikum, Künstler:innen und Mitarbeiter:innen.
Wir sind ansprechbar über eine Telefon-Hotline (+49 228 2010321, im Festival täglich von 13–21 Uhr) oder per E-Mail (awareness@beethovenfest.de).
Werte und Überzeugungen unseres Miteinanders sowie weitere externe Kontaktmöglichkeiten können hier auf unserer Website aufgerufen werden.
Das Beethovenfest Bonn 2026 steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst.
Programmheftredaktion:
Sarah Avischag Müller
M Hornauer
Lektorat:
Heidi Rogge
Die Texte von Michael Struck-Schloen sind Originalbeiträge für dieses Programmheft.
















