Eine Geschichte über die Vergangenheit, lange verschwiegen und doch lebendig geblieben: Martha Bijlsma erkundet die NS-Verfolgungsgeschichte ihrer Familie durch eine Verbindung von Kammermusik und historischen Dokumenten.
So 27.9.2026
19.30 Uhr, Theater im Ballsaal
Martha Bijlsma: Don’t Mention the War
- Kammermusik, Tanz, Performance & Musiktheater
- € 19

Mitwirkende
- Martha Bijlsma Violoncello
- Kana Sugimura Violine
- Nico Gutu Akkordeon
- Friederike Blum Mentorin
Programm
Don’t Mention the War. Interdisziplinäres Konzert
Auf einen Blick
Was erwartet mich?
Nachgespräch
Im Anschluss Nachgespräch mit den Künstler:innen
Beschreibung
»Meine Konzerte sollen eine Geschichte erzählen«, sagt die niederländische Cellistin Martha Bijlsma. Mit ihrer Fellowship-Produktion erzählt sie die ihrer Familie: Ihre Großmutter war Holocaust-Überlebende, doch die Vergangenheit umgab eine Mauer des Schweigens. Mit eigenen Recherchen suchte sie nach Antworten und setzte sich mit den Folgen dieses Schweigens auseinander – über drei Generationen hinweg, für ihr persönliches Umfeld und für uns alle. Mit ihren Mitstreiter:innen an Geige, Akkordeon und Videografie verbindet sie Archivmaterial, Film- und Theaterelemente mit Solo- und Kammermusik von klassischer bis zu Neuer Musik sowie mit jüdischen Volksliedern.
Veranstaltung teilweise in englischer Sprache