Das Rothko String Quartet (RSQ), bestehend aus Marc Kopitzki (Viola), Jakob Nierenz (Violoncello), Joosten Ellée (Violine) und William Overcash (Violine) gründete sich 2017 in Lüneburg. Die beiden Violinisten spezialisierten sich durch das Studium der alten sowie der neuen Musik, was dem Ensemble eine hohe Flexibilität in der Auseinandersetzung mit verschiedenen Stilen gibt und vielfältige Konzertprogramme ermöglicht. Das RSQ macht es sich zur Aufgabe, die Musik marginalisierter Komponist:innen zu Gehör sowie weniger bekannte Werke der klassischen Musikgeschichte ans Licht zu bringen.
Der kollaborative Geist der vier Musiker prägt nicht nur ihre Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponist:innen und Künstler:innen verschiedener Disziplinen, sondern auch die Einstellung zueinander in der Probenarbeit. Zusätzlich zur Aufführung neu komponierter Musik interessiert sich das RSQ für die Auflösung der Grenzen zwischen den (musikalischen) Genres und arbeitet mit Produzent:innen, Komponist:innen und Improvisator:innen sowie bildenden Künstler:innen zusammen. Darunter waren Mirna Bogdanovic und das Holon Trio (Jazz), Sadie Weis (bildende Kunst), dOP (Techno), Tian Gao (Tanz) sowie inti figgis-vizueta (gemeinsames Album Music for Transitions, 2026).
Gemeinsam mit dem Festival PODIUM Esslingen gestaltet das RSQ innovative Konzertprogramme, mit denen es auf Tour geht. So ist das Ensemble regelmäßig bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen und dem Düsseldorf Festival! zu erleben und gab im vergangenen Jahr erfolgreiche Debüts beim Schleswig-Holstein Musik Festival, den Thüringer Bachwochen und dem Mozartfest Würzburg. Mit seiner ersten USA-Tournee setzte das RSQ 2025 seinen Weg fort und war darüber hinaus bei den Schlossfestspielen Ettlingen (SWR), dem Festival Fratopia der Alten Oper Frankfurt und dem Festival für Neue Musik Rockenhausen zu Gast.
