Unser Beethovenfest Talent Aaron Schröer erzählt mit dem Cello von romantischer Sehnsucht nach der Ferne – im Zentrum steht Beethovens einziger Liederzyklus An die ferne Geliebte im neuen Arrangement.
So 27.9.2026
11 Uhr, Kulturzentrum Hardtberg
Aaron Schröer & Yoko Kuwahara
- Kammermusik
- € 19
Mitwirkende
- Aaron Schröer Violoncello
- Yoko Kuwahara Klavier
Programm
Cellosonate D-Dur op. 17
An die ferne Geliebte für Singstimme und Klavier op. 98, arr. für Violoncello und Klavier von Aaron Schröer
Tuusula für Violoncello solo
Cellosonate g-Moll op. 65
Auf einen Blick
Was erwartet mich?
Wie klingt das?
Die Lieder von Beethoven erklingen in einem neuen Arrangement von Aaron Schröer – hier in der Playlist in der reinen Klavierfassung von Franz Liszt.
Beschreibung
Aaron Schröer nähert sich unserem Festivalthema »daheim« aus der Ferne. Herzstück seines Recitals ist Beethovens An die ferne Geliebte, Liebeslieder für eine geheimnisvolle Frau. Der junge Cellist und Mitglied der Beethovenfest Talents 2026 hat diesen ersten Liederzyklus der Musikgeschichte selbst arrangiert. Den Rahmen bilden zwei Cellosonaten mit viel Gefühl und Fernweh. Luise Adolpha Le Beau schrieb 1878 gegen die Vorurteile ihrer Zeit an – in ihrer leidenschaftlichen Tonsprache schwingt bereits die Vision einer gleichberechtigten Gesellschaft mit. Frédéric Chopins Werke verraten die Sehnsucht des Wahlfranzosen nach seiner früh verlorenen polnischen Heimat, die ihn ein Leben lang begleitete. Eingeschoben ist Bryce Dessners kurzes Solostück. Der US-Komponist verfasste es 2016 spontan während eines Musikfestivals in einem finnischen Dorf. Ihn inspirierte die Einsamkeit der entlegenen Gegend, aber auch die Gemeinschaft unter Künstler:innen, die kulturelle Entfernungen überbrücken ließ.

