Aaron Schröer wurde 2001 in Münster geboren, wo er von Geburt an vom musikalischen Umfeld seiner Familie geprägt wurde. Aaron äußerte den Wunsch, Kontrabass zu lernen, erhielt jedoch aufgrund seines jungen Alters mit sechs Jahren zunächst Cellounterricht. Vom ersten Ton an hat er sich in das Instrument verliebt, da sich die Faszination für die tiefen Klänge, kombiniert mit den melodiösen Möglichkeiten des Cellos als perfekte Symbiose herausstellte.
Mit 14 Jahren wurde er Jungstudent von Prof. Matias de Oliveira Pinto in Münster und setzte seine Ausbildung in der Celloklasse von Prof. Troels Svane in Lübeck fort. Aktuell studiert Aaron bei Prof Torleif Thedéen in Oslo und wurde darüber hinaus von Persönlichkeiten wie Jens-Peter Maintz, David Geringas, Jukka-Pekka Saraste, Wolfgang Emanuel Schmidt oder Frans Helmerson inspiriert.
Seit seiner Jugend ist Aaron Schröer Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, unter anderem von Jugend-Musiziert, dem Peter-Ronnefeld Wettbewerb, der International David Popper Cello Competition, sowie des Beethoven Bonnensis Wettbewerbes. Darüber hinaus förderten ihn verschiedene Stiftungen im Laufe seiner Karriere. Kontinuierliche, großzügige Unterstützung erhält er weiterhin von der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Lead Foundation Finland und der Deutschen Stiftung Musikleben.
Durch seinen Mut, die bequemen Pfade zu verlassen, durch konsequente Offenheit diversen Stilen gegenüber und seine große Experimentierfreudigkeit bewegt er sich mittlerweile in einer außergewöhnlich großen musikalischen Bandbreite vom Barock bis zur Uraufführung. Besondere Freude bereitet ihm hierbei die Kammermusik, die seit Kindheitsjahren immer Teil seines musikalischen Schaffens war. Auszeichnungen wie der Kammermusikförderpreis NRW sowie regelmäßige Festival-Auftritte im In- und Ausland untermauern diese Leidenschaft.
Aaron Schröer ist regelmäßig als Solist gefragt und tritt u. a. mit der Jenaer Philharmonie, den Bergischen Sinfonikern, dem Orchester der Universität zu Lübeck und der Chursächsischen Philharmonie auf.
Schon seit seiner Zeit in Jugendorchestern, in der er sich als Orchestervorstand der Deutschen Streicherphilharmonie und Gruppensprecher der Jungen Deutsche Philharmonie engagiert hat, ist es Aaron Schröer wichtig, Verantwortung über das Musizieren hinaus zu übernehmen. Als Stipendiat der Lead Foundation Finland erkundet Aaron in diesem Zuge die Bedeutung von (Musical) Leadership und lernt dabei von international renommierten Mentor:innen unter künstlerischer Gesamtleitung von Jukka-Pekka Saraste.
Als Preisträger des 29. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds stellt ihm die Deutsche Stiftung Musikleben großzügigerweise ein Violoncello von Frank Ravatin, Vannes 2013, zur Verfügung. Darüber hinaus spielt Aaron ein französisches Violoncello aus Paris 1775, aus Hamburger Privatbesitz.
