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Mi 13.1.2027

19.30 Uhr, Beethovenhalle, Großer Saal

Sinfoniekonzert: Bundesjugendorchester

  • Orchester, Vokal
  • € 59 / 49 / 39 / 29
  • Eine große Gruppe von Orchestermusikern des Bundesjugendorchesters posiert freudig unter einem Baum vor der Beethovenhalle Bonn. Verschiedene Instrumente wie Geigen und Hörner sind sichtbar.
    Bundesjugendorchester © Selina Pfrüner
  • Frau mit braunen Haaren und schwarzer Lederjacke lächelt vor einer grünen, abgenutzten Wand. Dynamische und lebendige Atmosphäre.
    Wiebke Lehmkuhl © Sound Picture Design
  • Ein Dirigent in einem schwarzen T-Shirt dirigiert ein Orchester mit einem Taktstock. Ausdrucksvolle Gestik hervorgehoben.
    Markus Poschner © ORF RSO Wien/Nuno Filipe Oliveira

Mitwirkende

  • Bundesjugendorchester
    • Wiebke Lehmkuhl Alt
    • Markus Poschner Dirigent

    Programm

    Claude Debussy

    Prélude à l’après-midi d’un faune

    Richard Wagner

    Fünf Gedichte von Mathilde Wesendonck, arr. für Gesang und Orchester von Felix Mottl

    Hector Berlioz

    Symphonie fantastique op. 14

    Veranstaltet durch

    Beschreibung

    Drei Werke, drei Klangwelten und ein gemeinsames Thema: Sehnsucht, Traum und Leidenschaft. In diesem Programm geraten die Grenzen der Realität in Bewegung. Die ausgewählten Werke verlassen die unmittelbar erfahrbare Welt und machen das Unbewusste hörbar. Damit spiegeln sie auch die Lebensphase der jungen Musiker:innen wider, die von intensiven Gefühlen, Sehnsüchten, Identitätssuche und Tagträumen geprägt ist. Die emotionale Bandbreite des Programms reicht von zarter Intimität bis zum orchestralen Rausch.

    Debussys Prélude à l’après-midi d’un faune eröffnet den Abend und entführt in eine schillernde Klanglandschaft zwischen Wachen und Träumen. Farben blitzen auf und verschwinden wieder, Melodien scheinen sich aufzulösen, und die Musik selbst gerät in einen schwebenden Zustand. Aus dieser flirrenden Zwischenwelt führt der Weg zu Wagners Fünf Gedichten von Mathilde Wesendonck für Gesang und Orchester, gesungen von Wiebke Lehmkuhl. In fünf konzentrierten Szenen verwandelt sich Gefühl in Sprache und Sprache in Musik. Schon hier ist jene Chromatik zu hören, die Wagner wenig später in Tristan und Isolde zu einer musikalischen Revolution weiterentwickeln sollte.

    Den Schlusspunkt bildet Berlioz’ Symphonie fantastique. Im Mittelpunkt steht ein junger Künstler, der sich, von obsessiver Liebe getrieben, in rauschhafte Traumwelten flüchtet. Mit ihrer eindrucksvollen Orchesterpalette verbindet die Sinfonie emotionale Extreme und bildhafte Klangwelten zu einem musikalischen Fiebertraum. Zarte Erinnerungen, grelle Halluzinationen und eruptive Klanggewalten verdichten sich zu einem Sog, dem man sich kaum entziehen kann. So führt das Programm von den ersten Andeutungen des Unbewussten über intime Gefühlswelten bis hin zum visionären orchestralen Ausbruch am Ende. 

    Für die Ermöglichung des Konzertes in der Bonner Beethovenhalle dankt das Bundesjugendorchester besonders der Fima Phoenix Reisen.

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        • Zum Bundesjugendorchester

      Hauptförderer

      • Logo des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit dem deutschen Adler und einer Flagge.

      Im Rahmen des

      • Logo des Kinder- und Jugendplans des Bundes mit dem Slogan "Stärken, was die Zukunft trägt" in bunten Buchstaben.

      Förderer und Projektpartner

      • Das Bild zeigt ein rotes Logo mit dem Wort "Deka" in moderner Schriftart auf weißem Hintergrund.
      Ticket–Hotline +49 228 2010344 Mo, Mi–Fr, 10–14 Uhr
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