Die spirituelle Suche Beethovens findet am Ende seines Lebens Eingang in eine traditionsreiche Form der Kirchenmusik – vollkommen verwandelt in seine eigene Sprache.
Do 25.3.2027
19.30 Uhr, Beethovenhalle, Großer Saal
Missa solemnis
- Orchester, Vokal

Mitwirkende
- Beethoven Orchester Bonn
- WDR Rundfunkchor Köln
- Chor des Bayerischen Rundfunks
- Peter Dijkstra Einstudierung
- Chen Reiss Sopran
- Marie Seidler Mezzosopran
- Attilio Glaser Tenor
- Michael Nagy Bariton
- Dirk Kaftan Dirigent
Programm
Missa solemnis D-Dur op. 123
Beschreibung
Beethoven betrachtete seine Missa solemnis als sein größtes Werk, noch vor der neunten Sinfonie. Sie ist anspruchsvoll zu musizieren, herausfordernd zu hören und sie ist ein erschütterndes Glaubensbekenntnis. Darin verarbeitet der Komponist seine Suche nach dem Göttlichen, seine Beschäftigung mit einer Kirche, die ihm oft fremd war. Zugleich ist die Messe ein Werk von aktueller Kraft: eine stille, aber eindringliche Bitte um Frieden in einer Welt, die immer wieder erschüttert wird.
Der 26. März 2027 ist der 200. Todestag Ludwig van Beethovens und zugleich Karfreitag. Wie wird man beidem gerecht? Das Beethoven Orchester Bonn verlegt sein traditionelles Passions-Konzert in diesem Jahr auf den Gründonnerstag, den 25. März. Beethovens zu gedenken, verlangt das richtige Werk: Kaum etwas könnte sich besser eignen als seine eigene »hohe Messe« – und diese wäre am Karfreitag liturgisch fehl am Platz.
So erklingt an diesem Abend Beethovens Missa solemnis op. 123 in internationaler Solisten-Besetzung und mit zwei der besten Chöre Deutschlands, den Rundfunkchören des WDR und des BR.
Tickets über www.beethoven-orchester.de
In Kooperation mit dem WDR
