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Happy Hour im Festival Salon

Geteiltes Glück ist doppeltes Glück

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Vier Personen posieren lächelnd vor einer historischen Steinwand. Zwei sitzen, zwei stehen, alle scheinen entspannt und fröhlich.
Mitglieder des Jungen Freundeskreis beim Sommerfest 2026, Burg Lede © Nekame Klasohm

Wie plant man eigentlich eine Stunde Glück? Genau diese Aufgabe hat der Junge Freundeskreis des Beethovenfests in diesem Jahr bekommen. Für eine der Happy Hours im Festival Salon, am 18.9., dürfen wir ein Format entwickeln, das Menschen glücklich macht. Klingt zunächst erstaunlich einfach, denn schließlich gibt es unzählige Dinge, die Freude bereiten. Doch schon nach dem ersten Treffen merkten wir: Glück lässt sich nicht einfach planen. Oder vielleicht doch?

Wer zu einer Happy Hour kommt, weiß vorher nie genau, was sie oder ihn erwartet – und genau das macht ihren besonderen Charme aus. Das einstündige Format vor den Konzerten in der Beethovenhalle ist dazu da, sich gemütlich im Festival Salon auf den Konzertbesuch einzustimmen. Wir Mitglieder des Jungen Freundeskreises waren natürlich sofort dabei, unsere eigene Happy Hour zu kreieren. Unsere erste Idee war ein Tanzworkshop zu einem Beethoven-Techno-Remix. Doch schon bald wurde uns klar, dass wir nicht für uns selbst planen, sondern für ein ganz vielfältiges Publikum: Menschen, die gerade aus einer Konzerteinführung oder einer Podiumsdiskussion kommen, Konzertbesucher:innen in Abendgarderobe, Stammgäste des Festivals, Neugierige, Leute, die allein unterwegs sind, und andere, die den Abend gemeinsam verbringen. Manche bleiben eine Stunde, andere nur ein paar Minuten. Wie entwickelt man ein Format, das ihnen allen offensteht?

Mit jeder Besprechung entstanden neue Fragen. Soll es eher Raum für kurze Begegnungen geben oder für längere Gespräche? Wie spricht man Menschen an, ohne sie unter Druck zu setzen? Welche kleinen Gesten können ausreichen, damit Fremde miteinander ins Gespräch kommen? Und wie schafft man eine Atmosphäre, in der sich alle willkommen fühlen?

  • Vier junge Erwachsene stehen zusammen im Freien vor alten, steinernen Gebäuden. Sie scheinen etwas gemeinsam auf einem Handy anzuschauen.
  • Zwei Frauen unterhalten sich bei einer Gartenparty. Im Hintergrund sitzen andere Gäste an einem Tisch. Blumen schmücken die Szene.
  • Eine Gruppe junger Menschen unterhält sich auf einer Gartenparty. Sie lachen und genießen die entspannte Atmosphäre im Freien.

Neben diesen inhaltlichen Fragen gab es auch ganz praktische Herausforderungen. Wie plant man das Catering, wenn niemand genau weiß, wie viele Gäste kommen werden? Welche Materialien eignen sich für unsere Ideen? Wie entwickelt man etwas, das überrascht, aber trotzdem einfach funktioniert? Zwischen Vorlesungen, Klausuren, Sommerferien und vielen E-Mails mit dem Beethovenfest-Team haben wir Ideen verworfen, weiterentwickelt und neu gedacht. Zwischendurch kamen neue Mitglieder des Jungen Freundeskreises mit frischen Perspektiven ins Planungsteam dazu, und selbst beim gemeinsamen Sommerfest haben wir noch letzte Gedanken und Anregungen für unser Projekt gesammelt.

Während der Planung haben wir uns immer wieder dieselbe Frage gestellt: Was macht uns als Junger Freundeskreis eigentlich glücklich?

Dabei fiel uns auf, dass es nicht die großen Programmpunkte sind, die unsere Treffen besonders machen. Es sind die Gespräche vor oder nach Konzerten, das gemeinsame Essen, spontane Begegnungen und die Menschen, die wir durch unsere Begeisterung für Musik kennengelernt haben. Vielleicht ist das gar kein Zufall. Musik verbindet, aber oft braucht es einen kleinen Anlass, damit aus einem gemeinsamen Konzertbesuch auch ein gemeinsames Gespräch wird.

Daraus entstand das Motto unserer Happy Hour: »Geteiltes Glück ist doppeltes Glück«.

Wie jede Happy Hour lebt auch unsere von kleinen Überraschungen. Deshalb möchten wir noch nicht zu viel verraten. Nur so viel: Es wird Einladungen geben, miteinander ins Gespräch zu kommen, Momente zum Schmunzeln und Nachdenken und vielleicht sogar die Gelegenheit, jemanden kennenzulernen, den man sonst nie angesprochen hätte.

Wir freuen uns, wenn ihr am 18. September von 18 bis 19 Uhr im Festival Salon vorbeischaut!

Vielleicht nehmt ihr am Ende nicht nur schöne Erinnerungen an einen Konzertabend mit nach Hause, sondern auch eine neue Begegnung. Denn manchmal braucht es gar nicht viel, damit Glück entsteht. Manchmal reicht ein Gespräch.

Lisa Clemen
Festival Salon: Happy Hour © Lisa Clemen
Donnerstags, freitags, samstags, 18–19 Uhr

Happy Hour im Festival Salon

Eine Stunde zur Einstimmung ins Konzert mit allem, was glücklich macht.
Alle Termine und Programmpunkte
Alles zum Jungen Freundeskreis Beethovenfest Bonn
Artikel von Carolin Scheffler, Junger Freundeskreis
Ticket–Hotline +49 228 2010344 Mo, Mi–Fr, 10–14 Uhr
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