Die Mezzosopranistin Rowan Hellier wird für ihre fesselnde Bühnenpräsenz und ihre psychologisch nuancierten Interpretationen geschätzt, in denen sich Intellekt und Sinnlichkeit mit »Fokus, Dramatik und Klarheit« verbinden.
Auf der Opernbühne war Hellier u. a. an der Staatsoper Unter den Linden Berlin, am Grand Théâtre de Genève, bei der Welsh National Opera sowie an der Royal Ballet and Opera in der Uraufführung von Philip Glass’ The Trial zu erleben. Als Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden unter der künstlerischen Leitung von Daniel Barenboim erhielt Hellier ein Stipendium der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung.
Hellier ist als Konzertsängerin mit zahlreichen führenden Orchestern weltweit aufgetreten, darunter das London Philharmonic Orchestra, das Royal Scottish National Orchestra, das Stavanger Symphony Orchestra sowie das Seattle Symphony Orchestra.
Darüber hinaus arbeitete sie mit Dirigent Nicholas Collon beim Bregenzer Festival im orchestralen Liederzyklus woman.life.song sowie mit dem BBC Symphony Orchestra zusammen und trat mit dem London Symphony Orchestra in St Luke’s unter der Leitung von André de Ridder in woman.life.song auf.
Zu ihren Konzertengagements zählen Auftritte in der Elbphilharmonie Hamburg, im Müpa Budapest, im Château de Versailles mit The King’s Consort sowie Kooperationen mit Trevor Pinnock and Friends. Sie musizierte mit dem Dunedin Consort, insbesondere als Mezzosopran-Solistin in dessen mit dem Gramophone Award ausgezeichneten Aufnahme von Mozarts Requiem, mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment, mit Ensemble Resonanz in einer Live-Übertragung des Weihnachtsoratoriums in Zusammenarbeit mit der Elbphilharmonie Hamburg und dem Bachfest Leipzig und gab ihr Debüt in der Shanghai Concert Hall mit dem renommierten Kuss Quartett.
Als Schöpferin und Kuratorin vielfältiger neuer Opern- und Liedformate widmet sich Hellier häufig den Geschichten von Frauen und überschreitet dabei die Grenzen zwischen Genre, Disziplin und Ästhetik, um neue Perspektiven auf die klassische Aufführungspraxis zu eröffnen. So führte etwa ihre Zusammenarbeit mit der Komponistin Kate Whitley und Dichterin Hollie McNish führte zu Gorgeous Beasts, einem Werk, das vom Oxford International Song Festival in Auftrag gegeben und dort uraufgeführt wurde. Anschließend wurde das Werk im Rahmen des ausschließlich Komponistinnen gewidmeten Programms wom3n an der Wigmore Hall zum Internationalen Frauentag 2022 aufgeführt.
Konzerte im Festival
- , Beethovenhalle, Studio
Baba Yaga
Tanz, Performance & Musiktheater, VokalRowan Hellier, Andreas Heise, Sholto Kynoch
