Oxana Omelchuk, geboren in Belarus, ist Komponistin und Musikerin mit Wohnsitz in Köln. Sie studierte Komposition und elektronische Komposition an der Hochschule für Musik und Tanz (HfMT) Köln bei Johannes Fritsch und Michael Beil.
Ihre Werke umfassen Solo-, Kammer-, Orchester- und Vokalmusik und werden international aufgeführt. Kompositionsaufträge erhielt sie unter anderem vom Deutschen Musikrat, WDR, ORF und der Kunststiftung NRW. Ihre Musik wurde von Ensembles und Orchestern wie dem Klangforum Wien, Ictus Ensemble und dem SWR Symphonieorchester interpretiert.
Omelchuks Kompositionen zeichnen sich durch Ironie, konzeptuelle Offenheit und die Transformation vorhandenen Materials aus. Als Musikerin ist sie in verschiedenen Formationen aktiv und seit 2020 Mitglied des interdisziplinären Kollektivs Polar Publik.
Sie erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, darunter das Bernd-Alois-Zimmermann-Stipendium, ein Villa-Aurora-Stipendium in Los Angeles sowie den Heidelberger Künstlerinnenpreis. Seit Oktober 2025 ist sie Gastprofessorin für Komposition an der HfMT Köln.
