Mit gerade einmal 28 Jahren gehört Momi Maiga bereits zu den vielversprechendsten Musiker:innen seiner Generation. Als virtuoser Kora-Spieler, fesselnder Sänger und autodidaktischer Komponist wird er für seine Sensibilität und die Fähigkeit, Jazz, Flamenco und klassische Einflüsse zu verbinden, gefeiert. Er singt hauptsächlich in den Sprachen Mandinka und Wolof, und seine Texte behandeln universelle Themen wie Migration, Bildung und soziale Gerechtigkeit.
Maiga wurde in der Region Casamance im Süden Senegals geboren und gehört zur renommierten Griot-Musikerfamilie Cissokho. Seit seiner Kindheit ist er von den musikalischen Traditionen Westafrikas geprägt und verkörpert dieses jahrhundertealte Erbe, während er ihm seine eigene zeitgenössische Stimme verleiht. Im Alter von sechs Jahren begann er, Kora zu spielen, und erlangte schnell Bekanntheit für sein natürliches Talent.
Maiga lebt heute in Spanien und hat sich als Bandleader, Sänger und Komponist international einen Namen gemacht. Mit seinen beiden Alben NIO (2022) und Kairo (2024) tourte er ausgiebig durch Spanien, Frankreich, Belgien, die Niederlande, die Schweiz, Schweden, Portugal, Norwegen, Italien, Österreich, Deutschland, Bulgarien und Lettland. Kairo wurde von der Kritik gefeiert und bei den Premis Enderrock 2025 als bestes Weltmusikalbum ausgezeichnet. Zudem arbeitete er mit renommierten Künstlern wie Jordi Savall, Youssou N'Dour, Amaro Freitas und Silvia Perez Cruz zusammen. Mit dem Granollers Chamber Orchestra in Barcelona brachte er seine Stücke und Lieder in Orchesterarrangements auf die Bühne.
Maiga engagiert sich außerdem intensiv für den interkulturellen Dialog und die Bildung. Er leitet künstlerische Projekte, die Musik und Geschichtenerzählen in Schulen und Kulturinstitutionen in ganz Europa verbinden.
