Hanni Liang ist Pianistin und Konzertdesignerin. Letzteres lehrt sie derzeit an der Hochschule für Musik und Theater München, angesiedelt im Bereich Musikvermittlung und künstlerischer Forschung. Sie ist der festen Überzeugung, dass Kunst und Kultur ein menschlicheres Miteinander fördern. In ihren Konzerten bringt sie Konzerten aktuelle Themen mit und durch Musik zum Ausdruck. So ist sie im Bereich neuer Konzertformate aktiv und erforscht dabei künstlerisch die Rolle klassischer Musiker:innen in der gegenwärtigen Zeit.
Auftritte führten sie an Orte wie die Elbphilharmonie Hamburg, wo sie mit einer Performance des Klavierkonzerts von Caroline Shaw die Frage »Wem gehört das Wasser?« stellte. Beim Edinburgh International Festival gestaltete sie ausgehend von Debussys Rêverie ein interaktives Konzert mit Improvisationen über Träume des Publikums. Sie tritt in der Wigmore Hall, im Kings Place London, im Konzerthaus Berlin, beim Heidelberger Frühling, und beim Mozartfest Würzburg auf. Dabei arbeitete sie etwa mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen oder den Münchner Philharmonikern zusammen.
Besonders liegen ihr co-kreative Projekte am Herzen, in denen sie Menschen der Stadtgesellschaft mit verschiedensten Hintergründen und Geschichten in den künstlerischen Prozess auf und hinter der Bühne involviert. Beispielsweise kuratierte sie am Mozartfest Würzburg ein vierwöchiges Festival im Festival zum Thema »StadtBegegnung«.
