Der aus Norfolk, Virginia (USA), stammende, mit einem Grammy ausgezeichnete Tenor Freddie Ballentine wurde 2021 mit dem Marian-Anderson-Preis des Kennedy Centers ausgezeichnet und ist Absolvent sowohl des Cafritz Young Artists-Programms der Washington National Opera als auch des Domingo-Colburn-Stein Young Artist-Programms der Los Angeles Opera.
Freddie Ballentines Spielzeit 2025/26 umfasste sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper in Salome, das auch mit dem Orquesta Sinfónica de Minería aufgenommen wurde. Er kehrte an die Metropolitan Opera zurück und gab sein Debüt bei der Ruhrtriennale. Er setzt seine Zusammenarbeit mit dem Pianisten Kunal Lahiry fort und präsentiert ihr Programm Our People: A Celebration of Black and LGBTQ Voices Through Song and Vogue im New Yorker 92nd St Y. Das Duo hat Our People bereits in St. George’s Bristol, im Konzerthaus Berlin, im Théâtre de l’Athénée in Paris und im Kennedy Center aufgeführt.
Freddie Ballentine, der für seine Vielseitigkeit und Individualität geschätzt wird, trat an den Opernhäusern in Los Angeles, Austin, Utah, Seattle, Cincinnati und Detroit auf. Er interpretierte die Rolle des Trainers in der mit Spannung erwarteten Weltpremiere von Jeanine Tesoris Grounded an der Washington National Opera. Zu seinen bemerkenswerten Engagements an der Metropolitan Opera zählten die Rolle des Remendado in Carrie Cracknells Neuproduktion von Bizets Carmen und die des Tybalt in Gounods Roméo et Juliette unter der Leitung von Musikdirektor Yannick Nézet-Séguin. Internationale Opernengagements führten ihn an die Opera Vlaanderen, das Staatstheater Kassel, die English National Opera sowie an die Niederländische Nationaloper.
Im Konzertbereich trat Freddie Ballentine mit dem Los Angeles Philharmonic in Beethovens »Chorfantasie« und Arvo Pärts Miserere, mit dem New Jersey Symphony Orchestra in Händels Messias sowie als Solist mit der New York Choral Society auf.
Freddie Ballentine absolvierte seine Ausbildung an der Wolf Trap Opera, am Aspen Music Opera Center und am Opera Theatre of St. Louis, das ihm den Thelma Steward Endowed Artist Alumni Award verlieh.
