David Steffens erhielt seine Ausbildung an der Universität Mozarteum in Salzburg. Als Bartolo in Le Nozze di Figaro debütierte er am Salzburger Landestheater, war anschließend im Internationalen Opernstudio am Opernhaus Zürich engagiert und im Rahmen des Young Singers Project der Salzburger Festspiele in Wolfgang Amadeus Mozarts Die Zauberflöte zu erleben. Von 2012 bis 2014 war Steffens festes Ensemblemitglied des Stadttheaters Klagenfurt.
Seit der Spielzeit 2015/16 gehört Steffens dem Ensemble der Stuttgarter Staatsoper an, wo er bisher in einer Vielzahl an unterschiedlichen Partien zu hören war. Neben seiner Ensembletätigkeit in Stuttgart ist David Steffens auch regelmäßig an anderen Bühnen zu erleben und trat so bei der Salzburger Mozartwoche, der Semperoper Dresden, am Teatro Real, dem Théâtre des Champs-Elysées, der Opéra National de Lyon sowie an der Dutch National Opera in Erscheinung.
In vergangenen Jahren gab er diverse Haus- und Rollendebüts, u. a. am Staatstheater Meiningen mit seinem Rollendebüt als Wotan in einer Neuproduktion von Wagners Das Rheingold. Steffens wird auch in der aktuellen Spielzeit seine Serie wichtiger Debüts fortsetzen, wenn er etwa an seinem Stuttgarter Stammhaus erstmals als Hans Sachs in Wagners Die Meistersinger von Nürnberg zu erleben sein wird. Darüber hinaus wird er in Beethovens »Missa Solemnis« unter der Leitung von Kirill Petrenko erstmals bei den Berliner Philharmonikern und bei den Salzburger Osterfestspielen zu erleben sein und mit Haydns »Die Schöpfung« unter Philippe Jordan seinen Einstand beim Boston Symphony Orchestra geben.
Als gefragter Konzertsänger gastierte David Steffens unter anderem im Wiener Musikverein, dem Pierre Boulez Saal, dem Auditorio Nacional de Música in Madrid sowie der NHK Hall Tokio, und trat außerdem bei der Schubertiade Hohenems, der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart und am Wiener Konzerthaus auch als Liedsänger in Erscheinung. Auf seinem internationalen Karriereweg arbeitete er bisher mit Dirigenten wie Semyon Bychkov, Thomas Guggeis, Zubin Mehta, Kent Nagano und Sir Simon Rattle.
