Benze C. Werner ist Tänzer:in, Choreograf:in und von Zeit zu Zeit Dramaturg:in. Mit einem Hintergrund in zeitgenössischem Tanz arbeitet Benze an der Schnittstelle von Bewegung, Text, Live-Musik und Stimme. Deren Arbeit, verwurzelt in kollaborativen und prozessorientierten Arbeitsmethoden, ist oft ein Remix von künstlerischem Recherchematerial, persönlichen Narrativen und Sehnsüchten. Benze liebt es, tief in jegliches Thema einzutauchen. Dey fühlt sich hingezogen zu intensiven Emotionen, Intimität und physischer Unmittelbarkeit und versteht somit Liveauftritte als einen Ort, an dem Menschen weinen, lachen sowie einander begegnen können. Die Beziehung zwischen Darstellenden und Publikum ist dabei ein zentraler Teil von deren Arbeit. Benze ist interessiert an Liveauftritten als Ort, an dem Handlungsfähigkeit und Wege, in Verbindung mit der Welt zu stehen, erforscht werden kann – sowohl zwischen Darstellenden als auch Bühne und Publikum.
Dey schloss deren Bachelor in Tanz an der Hochschule für Musik und Tanz Köln ab. Benze erhielt das CROSSOVER Stipendium des KunstSalon Köln, sowie das »Sprungbrett-Recherche« Stipendium von tanz nrw und ein Forschungsstipendium des Goethe-Institutes für einen zweiwöchigen Forschungsaufenthalt an den Lesbian Herstory Archives in New York. Benzes eigene Werke wurden u. a. bei tanzhaus nrw, Tanzquartier Wien, Ringlokschuppen Ruhr und Rote Fabrik Zürich präsentiert. Als Tänzer:in arbeitete dey bereits mit Persönlichkeiten wie Rafaële Giovanola, Katharina Senzenberger, Doris Uhlich und Jäckie Rydz. Im Jahr 2026 ist Benze ein Jurymitglied des Berlin Dance Film Festivals.
Eine Frage, die Benze momentan beschäftigt ist: Wie soll man in dieser Welt lieben?
Konzerte im Festival
- , Beethovenhalle, Studio
Feierabendkonzert: Elsa Artmann
Tanz, Performance & MusiktheaterSANFTE ARBEIT, Diana Treder, Anne-Lene Nöldner
