Andreas Heise studierte Tanz an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden. Seine Karriere als Tänzer begann er 1998 beim Leipziger Ballett und setzte sie ab 2003 als Solist beim Norwegischen Nationalballett in Oslo fort.
Seit 2006 choreografiert Andreas regelmäßig für das Norwegische Nationalballett. 2015 gab er sein Debüt im Vereinigten Königreich als Assistant Director und Choreograf in Paul Currans Inszenierung von Brittens Death in Venice bei der Garsington Opera. Darüber hinaus schuf er Arbeiten unter anderem für das Ballett Koblenz, die Salzburger Festspiele, das Stuttgarter Ballett, das Staatsballett Berlin sowie das Ballett Graz. Sein Debüt als Regisseur und Choreograf fand 2019 an der Norwegischen Nationaloper und Ballett mit seiner Produktion von Dido and Aeneas statt. Im Jahr 2025 war Andreas Regisseur und Choreograf des Abends KaiserRequiem mit dem Wiener Staatsballett sowie Solist:innen und dem Chor der Volksoper Wien unter der musikalischen Leitung von Omer Meir Wellber.
Andreas Heise entwickelt Arbeiten für internationale Bühnen, in denen Tanz, Stimme und Musik nahtlos miteinander verschmelzen. Zudem engagiert er sich in Community-Projekten – etwa 2023 mit einem Projekt in der Elbphilharmonie Hamburg sowie mit dem interdisziplinären Projekt Migrantenexpress, an dem sowohl professionelle Künstler:innen als auch nicht-professionelle Mitwirkende beteiligt sind.
Konzerte im Festival
- , Beethovenhalle, Studio
Baba Yaga
Tanz, Performance & Musiktheater, VokalRowan Hellier, Andreas Heise, Sholto Kynoch
