Ausnahmsweise eine halbe Stunde länger, 19–21 Uhr
Kennen Sie »Boeufs«? Das sind nicht nur Vierbeiner auf französischen Weiden, sondern seit den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts versteht man darunter die legendären Zusammenkünfte von Musiker:innen, die sich mit Geigen, Harfen, Drehleiern, Dudelsäcken, Akkordeons, Flöten und anderen akustischen Instrumenten treffen, um ohne Noten zum Tanz aufzuspielen. Damals in Pariser Jazz-Lokalen, heute auf vielen Festivals, wie dem Grand bal de l’Europe oder dem Boombal.
Das Repertoire solcher »Balfolk«-Musik geht in die Beine: Walzer, Mazurken, bretonische Kettentänze, Polskas, Schottische, Bourrees, Fröhliche Kreise ... – Beethoven hätte seine Freude an so viel Groove und Variation. Hier tanzt groß und klein, jung und alt – jede mit jedem.
Musiker:innen der Bonnerboeuf (die sich seit über zehn Jahren regelmäßig in Bonn Kessenich treffen) spielen an dem Abend in wechselnden Besetzungen zum Balfolk auf.
Man kann einfach zuhören und handgemachten Folk genießen oder mittanzen (kein:e Partner:in erforderlich).
Auch willkommen: Das eigene Instrument mitbringen und mitmusizieren – wer sich anmeldet, erhält vorher einen Link zu den traditionellen Tunes (bonnerboeuf@alexander-loch.de).