Ein liebevoll zusammengestelltes Programm auf Cembalo, Barockgeige & Co.: Johann Sebastian Bach und Minimal Music von Caroline Shaw im kontinuierlich verwobenen Wechsel.
Do 3.9.2026
19.30 Uhr, Bonner Münster
Prolog: Was frag ich nach der Welt?
- Vokal, Kammermusik
- € 39

Mitwirkende
- Ensemble CONTINUUM
- Marie Luise Werneburg Sopran
- Franz Vitzthum Countertenor
- Raphael Höhn Tenor
- Felix Schwandtke Bass
- Anna Schall Zink
- Johanna Bartz Traversflöte
- Judith von der Goltz Violine
- Henriette Otto-Dierßen Violine
- Ildiko Ludwig Violine & Viola
- Liam Byrne Gambe
- Bertram Burkert E-Gitarre
- Goran Stevanovich Akkordeon
- Elina Albach Konzept, Arrangement, Cembalo, Orgel & Leitung
Programm
***
Konzert für Cembalo und Streicher
Johann Sebastian Bach
Ausschnitte aus den Kantaten Was frag ich nach der Welt BWV 94, Herr Jesu Christ, wahr’ Mensch und Gottes Sohn BWV 127, Wer mich liebet, der wird mein Wort halten BWV 74, Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort BWV 126, Ach Gott, wie manches Herzeleid BWV 3, Ihr werdet weinen und heulen BWV 103 sowie dem Oster-Oratorium BWV 249
Anschließend: Empfang im Kreuzgang
Auf einen Blick
Was erwartet mich?
Wie klingt das?
Beschreibung
»Die Welt sucht Ehr und Ruhm bei hocherhab’nen Leuten. Ein Stolzer baut die prächtigsten Paläste, er sucht das höchste Ehrenamt, er kleidet sich aufs beste in Purpur, Gold, in Silber, Seid und Samt. Sein Name soll für allen in jedem Teil der Welt erschallen ...«
So textete ein Kantatendichter vor 300 Jahren für Johann Sebastian Bach. Das Ensemble CONTINUUM stellt die zeitlosen Themen von Machthunger und Hochmut mitten ins Heute. Die Künstler:innen um die Cembalistin Elina Albach beziehen musikalisch Position – in einem spannungsvollen Dialog zwischen Bachs Vokalmusik und dem Cembalokonzert von Caroline Shaw. Auszüge aus der Kantate »Was frag ich nach der Welt« und aus weiteren Kantaten verweben sich mit Shaws einzelnen Instrumentalsätzen zu einem berührenden Ganzen. Die US-Komponistin spiegelt in ihrem Concerto von 2023 die Bach’schen Stilmerkmale spielerisch wider und kleidet sie in ein neues, minimalistisch-repetitives Gewand.
In Kooperation mit der Münsterbasilika St. Martin