Zsolt Hamar

Zsolt Hamar begann im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierspiel und studierte später Komposition an der Béla Bartók Hochschule in Miskolc. Er setzte seine Studien an der Franz Liszt Musikakademie in Budapest fort, wo er 1995 erfolgreich seinen Abschluss macht. Seine Lehrer waren Emil Petrovics für Komposition sowie Ervin Lukács und Tamás Gál für Dirigieren.

Während seines Studiums gewann Zsolt Hamar zahlreiche tschechische und internationale Preise, die ihm ermöglichten, zahlreiche besonders ungarische Symphonieorchester zu dirigieren. 1997 lud ihn Generalmusikdirektor Zoltán Kocsis ein, erster ständiger Dirigent der Ungarischen Nationalphilharmonie zu werden.

1998 assistierte Zsolt Hamar Lorin Maazel in Verdis »Don Carlos« bei den Salzburger Festspielen. Von 2000 bis 2009 war er Musikdirektor des Pannon Philharmonic Orchestra in Pécs und ständiger Gastdirigent des Orchestra di Padova e del Veneto. Von 2012 bis 2016 arbeitete er als Generalmusikdirektor am Hessisches Staatstheater in Wiesbaden.

Zsolt Hamar ist regelmäßig zu Gast in den ausgezeichneten Konzertsälen in Europa, Japan und den USA. Seit 2001 tritt er regelmäßig an der Ungarischen Staatsoper als Dirigent auf und ist gleichzeitig ein gern gesehener Gast an Opernhäusern außerhalb seines Heimatlandes. Zu seinen aktuellen Aufnahmen zählen Werke von Liszt mit der Ungarischen Nationalphilharmonie und Mahlers Symphonie Nr. 1 mit dem Pannon Philharmonic Orchestra.

Zsolt Hamar wurde 2003 vom ungarishen Kulturminister mit dem Franz Liszt-Preis der Ungarischen Regierung ausgezeichnet, 2006 folgte das Ritterkreuz des Ordens der Ungarischen Republik, verliehen vom ungarischen Präsidenten, sowie 2017 der Preis für verdiente Künstler Ungarns.

Zsolt Hamar beim Beethovenfest

21

September

18

Fr

20:00

Ungarische Musiktraditionen

Entfällt ersatzlos 

  • Dezső Ránki Klavier
  • Edit Klukon Klavier
  • Szabolcs Joó Schlagzeug
  • Gergely Biró Schlagzeug
  • Ungarische Nationalphilharmonie
  • Zsolt Hamar Dirigent
Werke von Franz Liszt, Béla Bartók und Johannes Brahms
World Conference Center Bonn, Saal »New York«