Tschaikowsky-Symphonie­orchester Moskau

Das Tschaikowsky-Symphonieorchester (ursprünglich das Große Symphonieorchester des Allunionsfunks und des Zentralen Fernsehens) wurde 1930 als erstes Symphonieorchester der Sowjetunion gegründet. Es hat sich immer wieder als eines der besten Orchester der Welt erwiesen – durch seine Geschichte, zahlreiche hervorragende Rundfunkaufnahmen und einen umfangreichen Konzertbetrieb. Der Ruf, den das Orchester auf der ganzen Welt genießt, verdankt es der fruchtbaren Zusammenarbeit mit bemerkenswerten russischen Dirigenten. Nikolai Myaskovsky, Sergej Prokofiev, Aram Chatschaturian, Georgi Sviridov, Dmitri Schostakowitsch und Boris Tschaikowsky vertrauten dem Orchester Uraufführungen ihrer Werke an. Seit 1974 ist Vladimir Fedoseyev unangefochtener künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Orchesters.

Die Chronik des Orchesters umfasst Dirigenten wie Leopold Stokovsky, Hermann Abendroth, Lorin Maazel, Kurt Masur, Evgeny Mravinsky und Carlo Zecchi, Solisten der Vergangenheit waren Sviatoslav Richter, David Oistrakh, Luciano Pavarotti und Nicolai Ghiaurov, zeitgenössische Interpreten u. a. Viktor Tretiakov, Pinchas Zukerman, Yuri Bashmet, Oleg Maisenberg und Elisabeth Leonskaja. Vladimir Fedoseyev und das TSO führten Evgeny Kissin, Maxim Vengerov und Vadim Repin in die Musikwelt ein. Bis heute arbeitet das Orchester mit den besten Solisten aus aller Welt zusammen.

1993 wurde das Orchester für die authentische und tiefe Interpretation seiner Werke nach Peter Tschaikowsky benannt.

Die Liste der Länder, in denen das Tschaikowsky-Symphonieorchester aufgetreten ist, spiegelt fast die gesamte Weltkarte wider. Auftritte in den Städten Russlands bleiben jedoch der wichtigste Bereich der Aktivitäten des Rundfunkorchesters. Das Repertoire des Orchesters umfasst monographische Zyklen, Kinderprojekte, Benefizkonzerte und Veranstaltungen, die Musik mit Deklamation verbinden. Neben Auftritten an den bekanntesten Veranstaltungsorten der Welt setzt TSO seine Outreach-Aktivitäten mit Rezitals in der Tretjakow-Galerie und der Moskauer Staatlichen Universität Lomonossow fort.

Das TSO war eines der ersten Orchester, das mit der einst populären stereotypen Meinung brach, dass Orchester der Sowjetunion nur russische Musik spielen durften, wenn sie im Westen auftraten. Das Ensemble spielte Beethovens Musik mit großem Erfolg in dessen Heimatstadt Bonn und in Wien und war damit das erste russische Orchester, das regelmäßig im legendären Goldenen Saal des Wiener Musikvereins zu Gast war.

Tschaikowsky-Symphonie­orchester Moskau beim Beethovenfest

207

September

29

So

18:00

Legendärer Dirigent

  • Nikita Boriso­glebsky Violine
  • Tschaikowsky-Symphonie­orchester Moskau
  • Wladimir I. Fedossejew Dirigent
Werke von Modest Mussorgsky und Sergei Prokofjew

Tickets ab 25.-

World Conference Center Bonn, Saal »New York«