Tito Ceccherini

Tito Ceccherini gehört zu den gebildetsten und tiefsinnigsten Dirigenten seiner Generation und wird für seine außerordentlich klaren Interpretationen wie auch seinen bemerkenswert vielseitigen Umgang mit dem Repertoire geschätzt.

Als gefeierter Interpret des modernen Repertoires hat er sich eingehend mit den klassischen Werken des 20. Jahrhunderts beschäftigt, von Bartók, Debussy und Ravel bis hin zu Schönberg, Webern und Ligeti. Sein Opernrepertoire, das von seiner Neigung für das frühe 20. Jahrhundert zeugt, beweist auch eine tiefe Kenntnis des italienischen Melodramas und ein besonderes Interesse am Belcanto, wo er stilistische Eigenheiten und moderne Empfindsamkeit zu vereinen weiß. Außerdem wird Tito Ceccherini auch für seine Interpretationen von Mozartopern und zeitgenössischen Werken geschätzt (Sciarrinos »Da gelo a gelo« und »Superflumina«; Fénelons »La Cerisale« am Bolschoi-Theater und der Opéra de Paris; Hurels »Les pigeons d’argile« in Toulouse).

Als erfahrener Dirigent leitet er große Orchester wie das Orchestre Philharmonique de Radio France, die Filarmonica della Scala in Mailand, das BBC Symphony und das Philharmonia Orchestra in London, das WDR Sinfonieorchester Köln, das Netherlands Radio Philharmonic, das hr-Sinfonieorchester Frankfurt, das SWR Sinfonieorchester, die Deutsche Radio Philharmonie, das Tokyo Philharmonic, das Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI, das Maggio Musicale Fiorentino Orchestra, das Teatro La Fenice Orchestra, das Orchestra di Milano Giuseppe Verdi, das Bilkent Symphony, das OSI in Lugano, das Real Orquesta Sinfónica de Sevilla, das Orchestre National de Bordeaux, das Orchestre de Chambre de Genève und berühmte Ensembles wie Ensemble InterContemporain, Klangforum Wien, Ensemble Modern und Contrechamps.

Im August 2012 gab Tito Ceccherini sein Debüt beim Lucerne Festival in der Pollini Perspectives-Reihe mit dem Klangforum Wien und den Neuen Vocalsolisten, ein Projekt, das später auch in Tokio (Suntory Hall), Paris (Salle Pleyel), Berlin (Philharmonie) und Mailand (Teatro alla Scala) präsentiert wurde. Ebenfalls 2012 eröffnete er das neue Festspielhaus im österreichischen Erl mit einer hochgelobten Aufführung von Bartóks »Herzog Blaubarts Burg«.

Tito Ceccherini ist regelmäßiger Gast bei zahlreichen Festivals wie dem Pariser Festival d’Automne oder den Tiroler Festspiele in Erl und trat an zahlreichen berühmten Häusern auf. Kommende Höhepunkte sind sein Debüt am Opernhaus Zürich mit Ligetis »Le Grand Macabre«, erneute Auftritte an der Oper Frankfurt mit Bellinis »I Puritani«, in der Pariser Philharmonie mit Haydns »Il Mondo della Luna«, am Teatro La Fenice mit Sciarrinos »Luci mie traditrici« sowie Konzerte mit dem Haydn Orchester bei der Biennale in Venedig und mit dem SWR Sinfonieorchester in Donaueschingen, Essen und Freiburg.

Tito Ceccherinis Einspielungen für Sony, Kairos, Col legno, Stradivarius und andere wurden mit dem Choc de Monde de la Musique, dem Diapason d’Or und dem Midem Classical Award ausgezeichnet.

Tito Ceccherini beim Beethovenfest

302

März

14

Sa

20:00

Innehalten

  • N.N. Sopran
  • Philharmonischer Chor der Stadt Bonn
  • Paul Krämer Einstudierung
  • Chor der Kreuzkirche Bonn
  • Karin Freist-Wissing Einstudierung
  • Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi
  • Tito Ceccherini Dirigent
Werke von Salvatore Sciarrino und Giuseppe Verdi

Tickets ab 32.-

Kreuzkirche