Alisa Kolosova

Die russische Mezzosopranistin Alisa Kolosova hat in den bedeutenden Musikzentren auf der ganzen Welt große Erfolge gefeiert, u. a. an der Pariser Opéra, der Bayerischen Staatsoper in München, der Wiener Staatsoper, beim Glyndebourne Festival, im Kennedy Center in Washington und in der New Yorker Carnegie Hall.

Sie war Mitglied des Atelier Lyrique der Pariser Opéra und nahm 2009 am Young Singers Project der Salzburger Festspiele teil. Internationale Aufmerksamkeit erregte sie bei den Salzburger Pfingstfestspielen 2010 als Giuditta in Mozarts Betulia liberata unter Riccardo Muti. Von 2011 bis 2014 gehörte sie dem Ensemble der Wiener Staatsoper an, wo sie in Rollen wie Polina (Pique Dame), Olga (Eugen Onegin), Fenena (Nabucco), Annio (La clemenza di Tito), Suzuki (Madama Butterfly) und Bersi (Andrea Chénier) zu erleben war.

Höhepunkte ihrer Karriere waren eine hochgelobte Interpretation der Isoletta in Bellinis La straniera im Amsterdamer Concertgebouw, ihr Rollendebüt als Dalila (Samson et Dalila) am Theater Basel, Maddalena (Rigoletto) an der Bayerischen Staatsoper und am Teatro dell’Opera in Rom, Samaritana (Francesca da Rimini) an der Mailänder Scala sowie Carmen in Novara und auf Tournee in China.

Zu ihren Erfolgen auf dem Konzertpodium zählen ihr Carnegie-Hall-Debüt in Skrjabins 1. Symphonie und in Prokofjews Alexander Newski mit dem Chicago Symphony Orchestra unter Muti, Schuberts Messe in Es-Dur mit Riccardo Muti bei den Salzburger Festspielen, Mozarts Requiem und Vivaldis Magnificat am Teatro dell’Opera in Rom, Schuberts As-Dur-Messe mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Vivaldis Magnificat mit dem Chicago Symphony Orchestra unter Muti sowie Verdis Messa da Requiem mit dem Orchestre national de France unter Jérémie Rhorer, mit den Osloer Philharmonikern und mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment bei den BBC Proms und Beethovens 9. Symphonie mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France unter Mikko Franck.

Zu Alisa Kolosovas jüngsten Erfolgen zählen Suzuki (Madama Butterfly) an der Hamburgischen Staatsoper und der Bayerischen Staatsoper, ihre Mitwirkung in Nabucco an De Nationale Opera in Amsterdam und im Palau de les Arts Reina Sofía in Valencia, Federica (Luisa Miller) in Chicago, Néris in Médée in Salzburg und Marina (Boris Godunow) im Concertgebouw.

Künftige Projekte beinhalten Eugen Onegin am Théâtre des Champs-Élysées in Paris und Nabucco am Opernhaus Zürich.

Alisa Kolosova beim Beethovenfest

53

September

10

Fr

18:00

»Auferstehn, ja auferstehn«

  • Camilla Tilling Sopran
  • Alisa Kolosova Mezzosopran
  • Prager Philharmonischer Chor
  • Mahler Chamber Orchestra
  • Lukáš Vasilek Einstudierung
  • Maxime Pascal Dirigent
Werke von Gustav Mahler
World Conference Center Bonn, Saal »New York«