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© Peter Nils Dorén

Von der Wiege bis zum Grabe – und darüber hinaus

Geboren wurde Ludwig van Beethoven von einer Frau, Maria Magdalena. Den Vater Johann überspringend, wird er gerne als der »größte Sohn« der Stadt Bonn bezeichnet. Dass Beethoven in Wien Karriere
machte und auch dort begraben liegt, tut dieser metaphorischen Elternschaft keinen Abbruch…


Zum 250. Geburtstag des Komponisten pilgert das Beethovenfest zweimal zu Beethoven, im Frühjahr und im Herbst. In den März fällt der Todestag Beethovens, deshalb erklingen späte Werke großer Meister in einem »Europäischen Orchesterzyklus«. Und weil Beethoven den Geist Europas verkörperte, als es »um den
Freiheitsbaum der Revolution« tanzte, gibt es dazu Beethoven-Huldigungen zeitgenössischer Komponisten. Es gehe immer wieder darum, Beethoven durch »tätige Versuche« lebendig zu erhalten, so Nietzsche. Zu diesen »tätigen Versuchen« zählen auch die Interpretationen aller neun Symphonien Beethovens im Originalklang. Das musicAeterna-Orchester spielt den gesamten Zyklus.


»Seid umschlungen« ist das Motto der Frühjahrs-Saison.
Im Herbst heißt es, Klopstock zitierend: »Auferstehn, ja auferstehn«.

Wie anders hätte man die Welterlösungsformel von Schiller/Beethoven übertreffen können? Gustav Mahlers zweite, seine »Auferstehungssymphonie« ist die Fortsetzung und Überhöhung von Beethovens Neunter. Sie erklingt im Abschlusskonzert. Der Auftakt: Beethovens Neunte, ein Gastspiel der Bayreuther Festspiele.
Wir bleiben groß: mit der »Missa solemnis« im Kölner Dom, mit Stockhausens »Gruppen« und einem Reigen internationaler Orchester.

Als zarte Echos der März-Symphonien erklingen »alle Neune« Beethovens in den Transkriptionen von Franz Liszt, nur von erlesenen Virtuosen zu meistern. Und endlich einmal bekommt man auch alle »Leonoren«-Opern der Beethovenzeit zu hören. Ein anderer, auch für Beethoven gültiger «Befreiungs«-Stoff war der »Prometheus«-Mythos. Romeo Castellucci hat für seine Arbeit zu diesem Thema eine »Location« gefunden. Ausgehend von Beethovens späten Sonaten, nimmt uns Pianist Marino Formenti schließlich mit auf
eine Reise durch Moderne und Gegenwart…

 
 

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