Motto »Zukunftsmusik«

Im Liszt-Jahr blickte das Beethovenfest Bonn auf seine lange Tradition zurück: 1845 organisierte Franz Liszt zur Einweihung des Beethoven-Denkmals auf dem Münsterplatz anlässlich des 75. Geburtstags des Komponisten ein dreitägiges Musikfest. Das Beethovenfest Bonn 2011 stellte unter dem Motto »ZUKUNFTSMUSIK. Beethoven, Liszt und das Neue in der Musik« Liszt als Persönlichkeit, Virtuosen, Visionär, Mäzen und Komponisten vor, der Beethoven verehrte und davon ausgehend seine eigene »Zukunftsmusik« entwickelte, die bis weit ins 20. Jahrhundert nachwirkte.
Den Komponisten Liszt würdigten wir in einer Liszt-Nacht mit zehn Konzerten an fünf Spielorten, den Mäzen und Visionär Liszt, indem wir das zweite Konzert des von ihm initiierten Beethovenfestes 1845 mit Concerto Köln unter der Leitung von Ivor Bolton präsentierten. Für dieses Beethovenfest ließ Liszt eigens einen Konzertsaal bauen, um Beethovens Geburtstag angemessen zu feiern – daran sollten wir uns spätestens zu Beethovens 250. Geburtstag im Jahr 2020 messen lassen!
Mit Anne-Sophie Mutter, Hélène Grimaud, Zubin Mehta und dem Israel Philharmonic Orchestra,  Manfred Honeck und dem Pittsburgh Symphony  Orchestra, Sir John Eliot Gardiner sowie Sir Colin Davis und dem London Symphony Orchestra,  Riccardo Chailly und dem Gewandhausorchester, Paavo Järvi und Der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen als »Orchestra in Residence« sowie Iván Fischer und dem Budapest Festival Orchestra wurden herausragende Programme entwickelt. Ein weiterer Höhepunkt erwartete die Besucher beim Orchestercampus von Deutscher Welle und Beethovenfest mit dem National Youth Orchestra of Iraq, das erstmals außerhalb seines Landes auftrat.
Ich danke allen Förderern, Sponsoren und Stiftungen sowie unserer Schirmherrin, Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, für das entgegengebrachte Vertrauen und ihre großartige Unterstützung im Jahr 2011!

Ihre Ilona Schmiel
Intendantin des Beethovenfestes Bonn

Bonn, März 2011